Was ist heute wohl das wichtigste Thema im Kreis Stormarn, meine lieben Mitbürger? Ich weiß es nicht. Aber Moritz Werner weiß es. Der nämlich hat den heutigen Aufmacher der Stormarnseiten im Hamburger Abendblatt verfasst mit der dramatischen Überschrift: „Alte Ruine in Großhansdorf nervt Nachbarn“ – wenn Sie mal einen Blick nach links werfen wollen! Und somit ist dieser große Bericht im Stormarnteil der Zeitung natürlich einzig und allein als Balsam verfasst worden für die Nachbarn der alten Ruine in der Waldgemeinde Großhansdorf. Supi nett oder?
Auch in Ahrensburg haben wir eine Ruine. Aber die ist noch viel älter als die alte Ruine in Großhansdorf. Und sie ist auch nicht im Privatbesitz, sondern es ist ein städtisches Bauwerk, das vor 10 (zehn) Jahren mit Steuergeldern von der Stadt Ahrensburg, dem Schilda des Nordens, angekauft worden ist, nicht wissend warum, weshalb und wozu. Auf der städtischen Homepage ist heute zu lesen:
„Die Sanierung des Gebäudes ist aktuell frühestens ab dem Jahr 2026 möglich, abhängig von den verwaltungsinternen Kapazitäten. Bis dahin soll ein tragfähiges Konzept stehen, an dem gearbeitet wird. Die Ende 2022 durchgeführte Ideenwerkstatt bildet für die Konzeptentwicklung eine wichtige Grundlage.“
Frage an die Lesergemeinde von Szene Ahrensburg: Hat jemand von Ihnen schon etwas vernommen von einem „tragfähigen Konzept“, das entwickelt worden ist aufgrund der Grundlage von Ende 2022…? 🤡
„Hinterm Marstall“ ist ein Spazierweg. Schauen Sie sich bitte an, wer bzw. was dort so alles dauerparkt – siehe Foto rechts! Ich bin mir so gut wie sicher, dass dieses Parken von der Stadt erlaubt ist und vom Rathaus-Scheffe höchstpersönlich befürwortet wird. Sonst nämlich wären die Ordnungskräfte der Stadt, die für den ruhenden Verkehr zuständig sind, hier schon längst eingeschritten und hätten den unschönen Anblick beseitigen lassen, der nicht nur die Nachbarn nervt.
