Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Es grünt und blüht am Rathausplatz

Eigentlich ist Karen Schmick von der WAB ja in der falschen Partei. Viel besser würde sie zu den Grünen vom Bündnis 90 passen. Weil sie doch so grün ist. So hat sie sich vor der letzten Wahl groß in der Stormarn-Beilage ablichten lassen und verkündet, sie werde dafür Sorge tragen, dass die Beete auf am Rathausplatz neu bepflanzt werden.

Bildschirmfoto 2013-06-04 um 10.44.31Und wenig später schon blühten die Blumen vor dem Rathaus: Leuchtend gelber Löwenzahn! Und nun – nach der Wahl – ist der Löwenzahn verblüht. Stattdessen jedoch steht der Giersch in voller Blüte, den wir auch als Dreiblatt kennen und in unserem Garten so lieben wie die schleimige Wegschnecke.

Aber wir wissen auch, dass der Giersch ein leckeres Wildgemüse ist. Und in der Medizin ist das Kraut schon seit Jahrhunderten in der Medizin erkannt als Wirkstoff gegen Schmerzlinderung bei Rheuma und Gicht. Und dass wir Bürger den Giersch jetzt ernten und als Salat essen oder gegen unseren Rheumatismus anwenden können, das verdanken wir scheinbar der guten Frau Schmick, für die auch in der neuen Stadtverordneten-Versammlung wieder ein Plätzchen gesichert werden konnte, und zwar direkt neben dem Herrn Gemahl.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juni 2013

Pappmaché zum Frühstück

Am liebsten frühstücken wir in Ahrensburg bei Dat Backhus in der Hamburger Straße. Das Angebot ist lecker, preiswert, reichlich und gut. Und das Ambiente ist angenehm.

FrühstückIn dieser Woche waren wir an einem frühen Vormittag in der Hagener Allee. Und weil wir noch nicht gefrühstückt hatten, gingen wir in die dortige Stätte, nämlich zu von Allwörden, um dort die erste Mahlzeit des Tages einzunehmen.

Bis zu dieser Stelle gibt es keinen Grund, darüber zu berichten. Als wir dann aber in die Brötchen gebissen haben, verging uns der Appetit: Pappmchésemmel mit Gummieinlage!  Die können nicht vom Vortag gewesen sein, die mussten vom Vorvortag stammen. Und das Ambiente bei der von Allwörden GmbH entnehmen Sie bitte dem Foto!

Und wo frühstücken Sie am liebsten in Ahrensburg, mal abgesehen von zu Hause…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Juni 2013

CDU: Hauptsache Koch! WAB: Ursache Schmick!

Die CDU gibt bekannt, dass Tobias Koch sein Amt als Fraktionsvorsitzender auch weiterhin bekleiden wird, nachdem er seinen Vorgänger Jörn Schade dermaleinst von diesem Posten weggemoppt abgelöst hatte. Auch gibt es zwei neue Stellvertreter, nämlich Anne Hengstler und Detlev Levenhagen.

Unbenannt-2Das gab die CDU offensichtlich per Pressemitteilung an die Stormarn-Beilage. Weil es Herrn Koch vermutlich sehr wichtig ist, sein Pöstchen in Ahrensburg so schnell wie möglich nach außen hin zu dokumentieren.

Peinlich ist der zweite Teil der Meldung, wo wir erfahren: „Über die Nominierungen für das Amt des Bürgervorstehers und des Stellvertretenden Bürgermeisters will die CDU auf ihrer Sitzung am Dienstag, 4. Juni, entscheiden.“

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Mai 2013

Schimmelmannstraße: Bordsteinkante tiefergelegt

BordsteinkanteEs mag einige Leser vielleicht amüsieren, ich aber kann darüber weniger lachen. Denn die Stadtverwaltung hat in der Schimmelmannstraße Sklavenhändlerstraße soeben die Bordsteinkante einfach tiefergelegt. Was bedeutet: Autos können jetzt ohne Probleme auf dem halben Bürgersteig parken – so, wie es auf der nebensehenden Abbildung (obere Aufnahme) zu erkennen ist.

Das könnte mir eigentlich egal sein, aber die städtische Tieferlegung der Bordsteinkante erfolgte nicht in der ganzen Straße, sondern exakt vor meinem Grundstück! 🙁 Und das finde ich gar nicht komisch. Hinzu kommt, dass der Streifen zwischen Gehwegplatten und Bordstein, den ich früher mit dem Rasenmäher bearbeitet habe, nach den städtischen Arbeiten zur leblosen Fläche geworden ist, weil dort nun ständig Autos parken – siehe den weißen Pkw! Und manchmal ist dort nicht mal mehr Platz für die Müllcontainer.

Als die Erdarbeiten vor meiner Haustür begonnen hatten, da hat man mir zuerst das Stromkabel durchtrennt. Und nun ist die sichtbare Grenze zwischen Straße und Bürgersteig so ähnlich wie in der Rathausstraße, wo es bekanntlich gar keine Bordsteinkante gibt. Honi soit qui mal y pense.

Also, Frau Andres, kommen Sie mal mit einem Spaten vorbei und bringen Sie das wieder in Ordnung, bevor ich Ihnen ein Ordnungsgeld verhänge! Oder lassen Sie hier wenigstens Holzpfähle einsetzen wie gegenüber dem Grundstück unseres verehrten Herrn Bürgermeisters!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2013

Bezahlbare Wohnungen – vorrangig für Mitglieder

Das Aufmacher-Thema der heutigen Stormarn-Beilage ist das Entstehen von 56 neuen Wohnungen für Ahrensburg, und zwar des „Reeshoop-Viertels“. Das ist gut und schön und zeigt, dass in der Stadt auch bezahlbarer Wohnraum entstehen kann  – mit Seitenblick auf das Erlenhof-Gebiet. Allerdings: Die Wohnungen sollen primär an die Mitglieder der Neuen Lübecker vermietet werden.

Bildschirmfoto 2013-05-30 um 09.38.59Und ich habe noch zwei Fragen in diesem Zusammenhang und also lautend: Wo entstehen in der Innenstadt parallel dazu neue Parkplätze? Denn nicht alle Menschen im neuen Wohnviertel werden mit dem Fahrrad oder zu Fuß in der Innenstadt einkaufen wollen.

Und zum anderen: Die Stadt übernimmt 200.000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes und 65.000 weitere Euro für einen Jugendplatz. Auch das ist wunderschön, nur: Hätte der Investor das nicht voll übernehmen können? Es mag ja sein, dass die Stadt zu solchen Leistungen verpflichtet ist, aber es hätte die Verwaltung vermutlich niemand daran gehindert, diese Kosten mit dem Investor zu verhandeln, weil …

… ja, weil die Stadt auf rund 40.000.000 Euro Schulden sitzt – auch, wenn unser Schweriner Bürgermeister das immer noch nicht so recht wahrhaben will.

Apropos Bürgermeister: Der MARKT berichtet, dass Michael Sarach am vergangenen Sonntag alle Ahrensburger Wahllokale besucht hat. Frage: Hat vielleicht jemand beobachtet, in welchem dieser Ahrensburger Wahllokale er seine Stimme abgegeben hat…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2013

Ausstellung im Ahrensburger Rathaus: 60. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR im Jahre 1953

Aus dem Rathaus bekam ich soeben  von Petra Haebenbrock-Sommer die nachfolgende E-Mail, deren Inhalt ich im Original-Wortlaut an Sie weitergebe:

2013 jährt sich der Volksaufstand gegen die kommunistische Diktatur in der DDR zum 60. Mal. Rund um den 17. Juni 1953 war das »Haus der Ministerien«, heute Sitz des Bundesfinanzministeriums, Ziel Zehntausender Demonstranten. Rund eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden gingen in der DDR auf die Straße, um gegen die miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.

Stamp_Germany_2003_MiNr2342_17._JuniDie Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat eine Ausstellung zum 17. Juni 1953 erarbeitet, die 2013 in einer Auflage von 2.500 Exemplaren bundesweit sowie in mehreren Sprachfassungen weltweit zu sehen sein wird.

Das Bundesministerium der Finanzen, die Bundesstiftung Aufarbeitung und der Deutschlandfunk hat diese Ausstellung am 29. Januar 2013 am historischen Ort in Berlin der Öffentlichkeit bereits präsentiert.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2013

Stadtverordnete: Was ändert sich in Ahrensburg?

Nachdem die Wahl der Vergangenheit angehört, nutzen wir die Gegenwart, um in die Zukunft zu blicken. Was ändert sich nach dem Wahlergebnis in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung?

2013-05-28 07.19.47Als Leser der Stormarn-Beilage erfahre ich heute, dass die Zahl der Mitglieder von 34 auf 31 schrumpfen wird, weil Überhangmandate wegfallen. Wir lesen: Grüne = 6 Sitze (unverändert), SPD = 8 Sitze (unverändert), CDU = 11 Sitze (= minus 1), WAB = 5 Sitze (minus 1), FDP = 2 Sitze (unverändert),

Was bedeutet: Die Ahrensburger Wähler haben erreicht, dass CDU = 1 und WAB = 1 Sitz weniger haben.

Rechnet man die Zahlen der Sitze laut Stormarn-Beilage zusammen, dann ergibt das 32 Sitze. Das ist einer zuviel, wenn es stimmt, dass es zukünftig nur noch 31 Sitze gibt. Da hat sich wohl jemand in der Redaktion verrechnet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2013

Das darf doch alles nicht wahr sein…!

Abg Kreis StormarnIch habe mich an den Kopf gefasst, weil die Stadt Ahrensburg der Stadt Bargteheide die Chance gibt, in Ahrensburg kräftig Werbung zu machen für das Bargteheider Stadtfest, das genau eine Woche vor dem Ahrensburger Stadtfest stattfindet. Hinzu kommt, dass für das Stadtfest von Ahrensburg bis heute noch keine Werbung sichtbar geworden ist. (Vielleicht in Bargteheide…?)

Und nun die Fortsetzung: Als das Stadtforum am 22. Mai 2013 im Ahrensburger Restaurant Milljöh ein Pressemeeting gemacht hatte, um die Medien über das Ahrensburger Stadtfest zu informieren, da gab es wohl eine Pressemappe, nicht aber den üblichen Flyer zum Programm. Der sollte noch folgen.

Unbenannt-1Nun liegt ein Flyer im Milljöh aus. Stapelweise und 14seitig. Allerdings: Es ist kein Flyer für das Ahrensburger Stadtfest, sondern der Flyer im Ahensburger Milljöh ist für das Stadtfest in Bargteheide. Und das Milljöh ist Mitglied im Ahrensburger Stadtforum, das unser Stadtfest veranstaltet.

Ich glaub‘, mein Goldfisch hustet! Würden die Wirtsleute vom Milljöh in ihrem Restaurant vielleicht auch Prospekte vom Utspann in Bargteheide auslegen…?

Früher war das Milljöh mal eines meiner erklärten Lieblingsrestaurants in Ahrensburg. Mit den neuen Inhabern, die Kontakte zu ihren Gästen nicht sonderlich mögen (beim Pressemeeting ließen sie sich nicht blicken), habe ich Probleme. Wenn ich als Gast eines Restaurants keine Gastlichkeit spüre, dann fühle ich mich nicht wohl. Und wenn ich mich nicht wohl fühle, dann schmeckt mir auch das Essen nicht.

War früher alles ein bisschen milljöhiger dort im alten Berlin-Milljöh, finden Sie nicht…!?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2013

Frau Schmick, Sie haben ’n Rad ab, oder…?

Heute habe ich live gesehen, worüber ich bis dato nur gehört und gelesen habe: Bunte Fahrräder mit Blümchen, die Frau Schmick von der 100%igen WAB an den Straßenrand der Stadt gestellt hat. Ich 2013-05-23 10.47.50glaubte, meinen Augen nicht trauen zu können: Die kindlich bemalten Schrotträder haben nicht nur Blümchen auf dem Gepäckträger, sondern auch bunte Federn, die auf den Sattel geklebt sind. Infantiler geht es wohl nimmer. Die Drahtesel schauen aus, als hätte die Stadtreinigung vergessen, sie bei der letzten Sperrmüllabfuhr aufzuladen.

Und das hat die Verwaltung unserer Frau Peinlich
tatsächlich genehmigt? Damit wir uns lächerlich machen sollen, wenn Besucher der Stadt das sehen, oder warum sonst…?

FahrradKlar, es ist der einfachste Weg, alte Fahrräder zu entsorgen. Aber bitte nicht auf Kosten der Bürger, die daran vorbeigehen müssen, Frau Schmick! Doch immerhin haben Sie etwas mit den Dingern symbolisiert, nämlich Ihre Wortbeiträge, die Sie in den Stadtverordneten-Versammlungen von sich geben. Denn auch die sind zuweilen kunterbunt, manchmal etwas schrottig und sehr häufig blümerant. Und zu den Radfahrern gehört die WAB ja sowieso, wenn ich mal einen Seitenblick auf die Fraktion werfe, die in der Stadtverordneten-Versammlung links neben Karen Schmick sitzt… 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Mai 2013

Highlight des Jahres: Swinging Ahrensburg!

Das Highlight von Ahrensburg ist unser alljährliches Stadtfest. Da sind über 100.000 Menschen auf den Beinen, schlendern durch die Straßen der Innenstadt und freuen sich ihres Lebens mit Bier und Bowle, mit Würstchen vom Grill, Chinesischem aus der Pfanne und Kartoffelpuffer von Boy. Und mit Eis und Mais und Zuckerwatte und Schmalzgebäck und Wein und sauren Gurken und Wodka-Feige und Popcorn. Und last but not least: Show, Musik und Gesang. Und wem verdanken Stadtfestwir Bürger unser beliebtes Volksfest? Nein, nicht der Stadtverwaltung (die betreibt bekanntlich den Wochenmarkt!), sondern wir verdanken es dem Stadtforum, der Arbeitsgemeinschaft aktiver Kaufleute von Ahrensburg, die rund 100 Mitglieder hat. Und die Glorreichen Sieben im Foto sind die freundlichen „Macher“ der innerstädtischen Party inkl. EPM Concept aus Bad Oldesloe.

Heute fand die Pressekonferenz vom Stadtforum im Milljöh statt, wo das Programm vom 29. Stadtfest vorgestellt wurde, das vom 7. bis 9. Juni über vier Bühnen in der City geht, und zu dem rund 300 aktive Teilnehmer beitragen werden. Ein erfreulicher Trend: Immer mehr Ahrensburger Firmen und Vereine engagieren sich auf unserem Stadtfest.

Das Programm ist so umfangreich, dass ich um Nachsicht bitte, wenn ich hier nicht alle Punkte aufführe. Meine persönlichen Highlights: Die 4. Bühne in der Manhagener Allee, wo der ATSV voll zum Einsatz kommt. (Meine jüngste Tochter tanzt mit 🙂 ) Und wozu Delikatessen-Boy von 14 – 17 Uhr netterweise Happy-Hours macht: Getränke zum halben Preis! Und Alsterradio ist auch wieder mit dabei und präsentiert auf der Bühne Große Straße u. a. die legendäre Gruppe Torfrock (Freitag 22:30 Uhr) und am Sonntag eine Künstlerin, die nicht nur so aussieht wie Andrea Berg, sondern die auch so singt wie Andrea Berg.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Mai 2013