Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Wie eine Kirche entwidmet wurde

Bildschirmfoto 2013-06-15 um 00.55.52Zum Ende dieses Monats soll die Sankt-Johannes-Kirche in Ahrensburg „entwidmet“ werden. Und in der vergangenen Woche konnten wir in der Stormarn-Beilage lesen, wie die Pastoren so eine Entwidmung machen: „lachend“ und „mit einem Augenzwinkern“  – siehe die nebenstehende Textpassage!

Dort geht es um die Bethlehem-Kirche in Witzhave, wo eine Kirchenglocke nicht aufhören wollte zu läuten. Das fanden die Pastoren sehr witzig. Ich hoffe, bei der Entwidmung der Sankt-Johannes-Kirche werden nicht nur die Glocken unaufhörlich läuten, sondern  der Blitz wird auch in den Kirchturm einschlagen – vielleicht vergeht den Pfaffen dann das Lachen und Augenzwinkern!

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2013

Die Feigheit der Pfaffen

These an der Kirchentür

These an der Kirchentür

Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther, so wurde es uns überliefert, seine 95 Thesen eigenhändig an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen. Ich  selber habe am 12. Juni 2013 nur eine einzige These an die Tür der Sankt-Johannes-Kirche in Ahrensburg geklebt. Ich weiß auch nicht, wie lange die Thesen des Gründers der Evangelischen Kirche an der Schlosskirche hingen – meine These an der Johanneskirche war schon am darauffolgenden Tage von unbekannter Hand entfernt worden.

Nein, sie halten keine Kritik aus, die Vertreter der Kirche. Woraus man erkennt: Die Kanzel-Prediger, die das Wort von verkünden, fürchten die Worte von unten aus der Kirchengemeinde. Was für ein armseliges, feiges kleines Häuflein Elend!

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juni 2013

Ahrensburg: Dr. Buchholz guckt auf die Finanzen

Die Stadt Ahrensburg hat rund 41 Millionen Euro an Schulden angesammelt. Für Dr. Bernd Buchholz (FDP), den ehemaligen Chef des Verlages Gruner & Jahr, dürften das „Portokosten“ sein, wenn man an die Gelder denkt, die damals im Hause von „Stern“, „Brigitte“ und „Schöner Wohnen“ in seiner Entscheidung lagen. Womit ich sagen will: Der Mann kann mit Geld wirtschaften. Und so wird er denn auch für seine Partei im nächsten Finanzausschuss von Ahrensburg vertreten sein, wo er neben Christian Conring (CDU) sitzen wird, der ja ebenfalls mit Geld „umgehen“ kann. Hoffen wir, dass ihm sein (voraussichtlicher) Sitz im Bundestag in Berlin noch genug Zeit für den ehrenamtlichen Job in Ahrensburg lässt!

Wahlkampf 2013: Thomas Bellizzi (links außen) und Dr. Bernd Buchholz (rechts von hinten)

Wahlkampf 2013: Thomas Bellizzi (links außen) und Dr. Bernd Buchholz (rechts von hinten)

Die FDP teilt heute offiziell mit:Thomas Bellizzi ist von der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Ahrensburg erneut als Vorsitzender für die nächsten fünf Jahre bestätigt worden.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juni 2013

Hohn der Pastorin Weißmann, These an der Kirche


Unbenannt-1Zu meinem heutigen Geburtstag habe ich bereits gestern eine Glückwunschkarte bekommen. Absender: Ev. Kirchengemeinde Ahrensburg. Unterschrieben sind die Wünsche mit „Ihre Pastorin Angelika Weißmann“. Das mag nett gemeint sein, ist aber ziemlich daneben. 

Warum? Weil in der Karte die Johannes-Kirche abgedruckt ist – siehe die Abbildung! Das ist die Kirche, die am Ende dieses Monats entwidmet werden soll, wenn es nach dem Willen der Kirchenfürsten geht. Und das empfinde ich als blanken Hohn der Frau Weißmann.

Und in der Glückwunschkarte lag noch eine Einladung zu einem „Geburtstags-Café“ am Freitag, den 20. September 2013, und zwar im Gemeindesaal der Schlosskirche Am Alten Markt 9.

IMG_1869Ein „Café“ ist ein Gasthaus, in dem hauptsächlich heißer Kaffee angeboten wird. Und was, bitte schön, ist ein „Geburtstags-Café“…?

Ich werde nicht hingehen in den Gemeindesaal der Schlosskirche. Stattdessen habe ich heute einen Anschlag auf die Kirche verübt. Genauer: einen Plakatanschlag auf die Sankt-Johannes-Kirche. Dort habe ich eine These an die Kirchentür genagelt geklebt – siehe Foto! Und ich bin neugierig, ob der Kirchenvorstand das aushalten kann oder abreißen wird. Im letzteren Fall wäre es nicht nur eine Sachbeschädigung, sondern auch Feigheit vor dem Herrn.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juni 2013

Stormarn-Beilage: Beinharte Schleichwerbung

Die Stormarn-Beilage bestätigt Szene Ahrensburg. Denn auf Szene Ahrensburg konnten Sie am Wochenende lesen: „Das Highlight des Abend: Torfrock auf der Bühne in der Großen Straße – da ging es beinhart ab hier!“ Und heute, am Montag, bekräftigt die Stormarn-Beilage: „Beinhart – ging das ab hier auf der Bühne Große Straße.“

Bildschirmfoto 2013-06-10 um 09.09.49Aber dann berichtet unsere beliebte Beilage über ein weiteres Ereignis, das ich nicht wahrgenommen habe. Zwar habe ich gesehen, dass meine Lieblingsbrauerei Gröninger einen Stand auf dem Stadtfest hatte. Und Radeberger hatte gleich zwei Stände aufgebaut. Auch die Klosterbrauerei Andechs war wie immer da und Holsten sowieso. Und Jever konnte man genauso trinken wie Astra. Aber die Reporter der Stormarn-Beilage haben möglicherweise Freibier bekommen, denn warum sonst schrieben sie: „Die Band rockte am vergangenen Freitag vor Tausenden Gästen das 29. Ahrensburger Stadtfest, während kühles „Grönwohlder“ in Strömen flossen“…? 

Abgesehen davon, dass kühles Grönwohlder allenfalls in Strömen floss und nicht „flossen“, so ist es schon merkwürdig, dass die Redaktion ausdrücklich die kleine Regionalmarke erwähnt, finden Sie nicht…?

PS: Das mit dem „flossen“ steht übrigens nur online; in der gedruckten Ausgabe hat’s offensichtlich noch jemand vor dem Andruck bemerkt!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Juni 2013

Hinter den Kulissen vom Stadtfest

Jubel, Trubel in der Innenstadt. Aber als ich hinter den Ständen des Stadtfestes entlang ging, da sah ich, dass wieder ein Geschäft in der Innenstadt aufgibt: Samt & Sonders.

IMG_1721Das ist nicht nur ein Ahrensburger Thema, denn die Firma Samt & Sonders schließt alle ihre Läden. Schon im Februar berichtete das Hamburger Abendblatt über die Insolvenz der Firma; doch es sah so aus, als würde der Laden in Ahrensburg weiterlaufen – wie auch immer.

Nun ist Schluss. Es gibt für die Kunden 25% auf alles. Und wer heute schon seine Weihnachtseinkäufe tätigen möchte: 75% Nachlass auf das Warenlager. Na denn: Frühe Weihnachten!

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juni 2013

Kommentar von oben herab

Ich weiß nicht, was Sie heute gemacht haben, liebe Mitbürger. Ich für meine Person bin mal in die Luft gegangen. Will heißen: Mit Frau und Kind habe ich heute einen Helicopter-Rundflug über Ahrensburg gemacht.

HelicopterAus der Vogelperspektive sieht unsere Stadt wunderschön grün aus. Und sauber. Weil man die Schmutzecken aus der Luft nicht erkennen kann. Von oben habe ich Ihnen etwas mitgebracht, nämlich einen Blick auf unser Schloss und den Park.

Wenn Sie selber mal einen Blick auf unsere Stadt werfen wollen: Auf dem Stromarnplatz startet auch morgen der Hubschrauber. Nicht ganz billig, nämlich 45 Euro pro Person (Kinder genauso wie Erwachsene), aber es ist ein eindrucksvolles Erlebnis, was uns eben nicht alle Tage geboten wird, sondern nur an diesem Wochenende zum Stadtfest.

Und wenn Sie Geld sparen wollen: Für ein Mineralwasser haben wir heute einmal 2,50 Euro bezahlt und einmal 50 Cent. Letzteres am Stand von unserem Bürgerverein 🙂 .

Apropos Stadtfest: Es scheint ein Rekordergebnis zu werden, was die Besucherzahl betrifft.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2013

Positives Thema: Wir haben Stadtfest und die Sonne scheint

Bildschirmfoto 2011-08-09 um 11.32.57Manchmal hat es den Anschein, dass in Ahrensburg nichts Gutes mehr passiert. Das ist unrichtig. Heute scheint zum Beispiel die Sonne. Und das Stadtfest beginnt, die tollen drei Tage von Ahrensburg!

Das Stadtfest wird nicht, wie Sie wissen, von der Stadt veranstaltet (sonst gäbe es dieses gar nicht), sondern vom Stadtforum. Und was die Stadt dazu beiträgt, das erledigt anschließend u. a. die Stadtreinigung. Mit Rechnung.

Wäre es nicht schön, wenn die Stadtverwaltung auch mal etwas Positives tun würde, wenigstens zum Stadtfest? Man könnte zum Beispiel den Stormarnplatz als Parkplatz zur Verfügung stellen, wo ja auch schwere Zirkuswagen parken dürfen. Da könnte man sogar ein preiswertes Tagesticket verkaufen und Geld einnehmen, um davon die Blumenkästen am Rathausplatz zu bepflanzen.

Sie sehen: Es gibt auch Postitives in Ahrensburg. Man muss es nur machen. Und dann scheint auch die Sonne!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juni 2013

Ahrensburgs peinlichster Promi

Als Bürger von Ahrensburg ist man natürlich stolz auf prominente Einwohner der Stadt. Wie zum Beispiel Axel Zwingenberger. Oder Prof. Gottfried Böttger. Oder Horst Schroth.

Unbenannt-1Und dann ist da noch eine Person mit Namen Jonathan Meese. Der ist in Tokio geboren und in Ahrensburg aufgewachsen, wo er zur Stormarnschule gegangen ist und wo seine deutsche Mama auch heute noch lebt. Sohn Jonathan ist meistens in Berlin, wo er auch arbeitet. Eigentlich müsste „arbeitet“ in Gänsefüßchen geschrieben werden, weil Jonathan Meese gar nicht arbeitet, sondern er produziert Schmiersachen, wegen der wir unsere Kinder tüchtig ausschimpfen würden.

Jonathan Meese hatte auch eine Ausstellung im Ahrensburger Marstall, unserem sogenannen „Kulturzentrum“. Warum, weiß ich nicht, aber wer weiß schon, warum was im Marstall ausgestellt wird?! Die Produkte von Herrn Meese gehören meiner Meinung nach eher zum Sperrmüll gestellt; dagegen ist selbst der Muschelläufer ein Kunstwerk. Und gegen Jonathan Meese ist Harald Glööckler ein ganz unauffälliger Designer.

Soeben hat die Bild-Zeitung über den „Skandal-Künstler Jonathan Meese“ berichtet, der verurteilt wurde, weil er seine Fans mit dem Hitler-Gruß begrüßt hatte. Zu unser aller Glück war das in Kassel und nicht in Ahrensburg!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juni 2013

Ich empfehle mich für den Urlaub!

„€ 150,– Urlaubsgeld für Sie!“ Das verspricht uns das Hamburger Abendblatt. Genauer gesagt: Das verssprach uns das Hamburger Abendblatt. Denn seit dem 1. Juni 2013 sind es nur noch € 100,–, die wir als Urlaubsgeld bekommen. Da müssen wir unseren Urlaub eben ein bisschen einschränken. Nun ja, es muss ja nicht immer Karibik sein, Timmendorfer Strand hat doch auch seine Reize!Urlaubsgeld

Warum ich mich über diese Werbung vom Hamburger Abendblatt lustig mache? Weil man uns „Urlaubsgeld“ zahlen will. Nicht „Taschengeld“, „Haushaltsgeld“, „Essensgeld“ oder gar „Schmerzensgeld“ – sondern: „Urlaubsgeld“, warum auch immer.

Und was müssen wir tun, um an die Kohle zu kommen? Im Text heißt es: „Empfehlen Sie dazu einfach das Hamburger Abendblatt an Freunde, Nachbarn oder Kollegen weiter. Wir wünschen Ihnen schöne Ferien!“

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Juni 2013