Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Stimmen der Gemeinde … in Leserbriefen!

Bildschirmfoto 2013-07-11 um 09.39.32Die Ahrensburger Blätter sind nach wie vor angereichert mit Leserbriefen von Mitgliedern der Kirchengemeinde Sankt Johnannes. Von großer Empörung ist dort die Rede, und Kritik an Kirchenvorstand und Pastoren wird deutlich ausgesprochen – siehe die nebenstehende Seite aus dem Ahrensburger MARKT!

Ich empfinde das als feige. Warum sind die Leute, die in den Zeitungen meckern, nicht während des Gottesdienstes von der Kirchenbank aufgestanden und haben Fragen an Buhl und Botta gestellt, die sich auf der Kanzel von Sankt Johannes ein Stelldichein gegeben hatten und Mumpitz gepredigt haben? Fragen wie zum Beispiel: Warum wurde der unehrliche Buhl von der Kirchenleitung dem ehrlichen Ahrensburger Pastor Haak vorgezogen bei der „Wahl“ zum Propst? Und: Warum wurden die durch Mehrheit gefassten Beschlüsse der Gemeindeversammlung in der Schlosskirche nicht umgesetzt? Und: Woher stammen eigentlich die Gelder, die an die Opfer des Missbrauchsskandals gezahlt wurden – doch wohl nicht aus dem Klingelbeutel, oder?!

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Juli 2013

Der „Mut“ der Frau Botta, der Unmut der Gemeinde

Bildschirmfoto 2013-07-01 um 07.50.16Nein, ich war gestern nicht in der Sankt-Johannes-Kirche zum letzten Gottesdienst zur letzten Veranstaltung gegangen. Weil ich dort, wo Botta und Buhl ihren Mund aufmachen, niemals mehr hingehen werde.

Heute lese ich die Worte der Frau Botta in der Stormarn-Beilage und also lautend: „Es wird Zeit brauchen, bis das Gefühl für eine gemeinsame Kirchengemeinde in Ahrensburg so stark ist, dass es ausreicht, um den Schmerz zu begreifen und zu überwinden.“

Wie bitte? Es wird Zeit brauchen, um den Schmerz gefühlsmäßig zu begreifen…? Diese Aussage lasse ich genauso ohne Kommentar stehen wie ein weiteres Wort von Frau Botha: „Es gehört Mut dazu, sich auf Jesus einzulassen.“

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Juli 2013

Ahrensburg trinkt Wein, bekommt aber keine Königin

Die Bergmanngruppe ist ein Unternehmen, das Festivals und Events durchführt. Zum Beispiel Weinfeste in Pinneberg und Ahrensburg. Diese Veranstaltungen sind Teil des Marketings von 20 deutschen Winzern, die damit ihren Absatz ankurbeln wollen. Solche Weinfeste sind quasi eine (vom Kunden bezahlte) Weinprobe, damit der Weinliebhaber hernach die Kiste direkt beim Weingut bestellen soll.

Unbenannt-1Die teilnehmenden Firmen am Weinfest in Ahrensburg sind also keine Ahrensburger Weinhändler und Ahrensburger Gastronomen, die in Ahrensburg ihre Weine anbieten und beim Verkauf ihre Gewerbesteuern in unsere eigene Stadtkasse zahlen, sondern es sind Fremdfirmen, die mit Ahrensburg gar nichts zu tun haben – außer dass sie ihre Werbeaktion in unserer Stadt machen. Wofür die Verwaltung immerhin Gebühren für die Stände kassiert, und das ist schließlich auch Geld, das in der Stadt bleibt.

Unterstützt wird die Aktion in diesem Jahr zusätzlich von Bürgermeister Michael Sarach (SPD), dem stellvertretenden Bürgervorsteher und Stadtverordneten Bela Randschau (SPD) sowie dem FDP-Fraktionsvorsitzenden und Stadtverordneten Thomas Bellizzi, die mit einer (vermutlich kostenlosen) Weinprobe für die deutschen Winzer werben – siehe Beitrag aus dem MARKT von diesem Wochenende! Trinker aus anderen Fraktionen sind auf dem Foto nicht erkennbar – vielleicht lagen die zu diesem Zeitpunkt bereits unter dem Tisch? 😉

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juni 2013

Haben Sie heute schon gelacht…?

Früher gab es in den Tageszeitungen immer eine Rubrik mit Witzen und Döntjes. Heute ist es anders. Zumindest bei der Stormarn-Beilage im Hamburger Abendblatt. Hier werden die Witze in den Beiträgen versteckt. Heute habe ich mal wieder einen Witz gefunden, den ich Ihnen nicht vorenthalten will.

Bildschirmfoto 2013-06-28 um 10.14.36Die Stormarn-Beilage zeigt Norbert Leinius von der WAS, der mitgeholfen hat, dass namhafte Firmen aus Ahrensburg weggezogen sind. Im Rahmen ihrer Aktion „Die 50 schönsten Plätze im Kreis Stormarn“ setzt die Redaktion den Wirtschaftswegbeförderer auf ein Beet an der Bahn in Ahrensburg und schreibt dazu die bemerkenswerte Aussage des Herrn Leinius:

„‚Ich finde, das ist ein tolles Aushängeschild für die Stadt. Wer mit der Bahn in Ahrensburg ankommt, hat gleich den Eindruck, dass es sich um eine gepflegte Stadt handelt.‘ Laut Norbert Leinius sind solche Details sehr wichtig, wenn sich potenzielle Investoren ein Bild von der Stadt machen. Gerade dann, wenn es ein zufälliger Eindruck ist.“

Wäre ich der Reporter von der Stormarn-Beilage gewesen, dann hätte ich zu Herrn Leinius gesagt: „So, und nun kommen Sie mal mit zu den Beeten am Rathausplatz! Und anschließend besuchen wir den Bürgermeister im Rathaus, damit Sie ihm erzählen können, wie gepflegt unsere Stadt ist!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juni 2013

Stormarn-Beilage: Wie die Redaktion manipuliert

Die Stormarn-Beilage möchte verhindern, dass unser Rathaus unter Denkmalschutz gestellt wird. Darum macht die Redaktion nicht repräsentative Umfragen und tut ein bisschen so, als wären diese „offizielle Meinung“.

Bildschirmfoto 2013-06-27 um 09.19.23Hier ein Absatz aus dem Bericht der heutigen Stormarn-Beilage, überschrieben: „Ahrensburger will Bürgerentscheid“: „Eine nicht-repräsentative Umfrage auf dem Ahrensburger Wochenmarkt am Mittwoch zeigte, dass es ganz unterschiedliche Meinungen zu dem Thema gibt. Viele halten einen Denkmalschutz für das Gebäude einfach für „bekloppt“ – wie etwa der Ahrensburger Dietrich Busch. „Die günstigere Variante wäre auf lange Sicht ein Neubau“, meint er und liegt damit auf der Linie der FDP.“

Zur Erläuterung: Die Redaktion spricht zwar von „ganz unterschiedlichen Meinungen“, berichtet aber zuerst mal von der Meinung eines Marktbesuchers, den man sich aus der Menge herausgepickt hat. Und der ist – was für ein Zufall aber auch! – gegen einen Denkmalschutz!

Erst im Absatz danach wird dann noch eine Dame zitiert, die das Rathaus „im Zweifel“ lieber stehen lassen würde. Und eine andere, die es „bunt“ machen möchte. Eine Stimme wie die des Bürgermeisters, der für Denkmalschutz plädiert, hat man scheinbar nicht gefunden.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juni 2013

Herr Klingel-Domdey und die Zeit der sauren Gurken

Der Volksmund spricht: „Über Geschmack kann man nicht streiten.“ Das ist nicht ganz richtig, denn streiten kann man natürlich über Geschmack, allerdings endlos, weil ohne Ergebnis. Und so entsteht auch der Streit um das Ahrensburger Rathaus: Die einen finden es historisch wertvoll und wollen es unter Denkmalschutz stellen, den anderen gefällt es nicht, und sie möchten es am liebsten abreißen lassen.

Rathaus von obenMit diesem Thema macht die Stormarn-Beilage heute auf, berichtet davon, dass Tobias Koch (CDU) die „Notbremse zieht“ und verhindern will, dass unser Rathaus unter Denkmalschutz gestellt wird, was Bürgermeister Michael Sarach dagegen ausdrücklich befürwortet. Und Herr Klingel-Domdey von der Stormarn-Beilage macht Stimmung bei den Bürgern, sagt seinen Lesern gleich, was Sache ist, nämlich dass das Rathaus „hässlich“ ist, das „wie eine Betonburg mit Flakturm anmutet“. Sagt Herr Klingel-Domdey, der es ja wissen muss. Und er meint, dass der Erhalt des Gebäudes „wohl für die meisten Bürger“ nur schwer nachvollziehbar ist.

Frage: Woher weiß Herr Klingel-Domdey, dass die meisten Bürger ihr Rathaus nicht erhalten wollen? Hat er sie gefragt? Hat er eine neutrale Umfrage in Auftrag gegeben? Oder hat er nur seine paar Leser in Ahrensburg angerufen und sich nach deren Meinung erkundigt…?

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Juni 2013

Warum die Grünen geheim abstimmen wollten

Bei der Wahl der Stellvertreter/innen des Bürgermeisters am 17. Juni 2013 hatten die Grünen den Antrag gestellt, das diese Abstimmung in geheimer Form stattfinden sollte. Ich berichtete in meinem Blog-Eintrag darüber, dass es dabei zu einem „Denkzettel“ für Susanne Philipp-Richter (CDU) gekommen ist, die alte und neue 1. Stellvertreterin des Bürgermeisters. Am Wochenende erhielt ich eine Pressemeldung vom Bündnis 90 Die Grünen, die den Hintergrund ihres Antrags offenlegt. Der Vollständigkeit halber gebe ich Ihnen den Inhalt im Original-Wortlaut zur Kenntnis, ohne eigenen Kommentar.

Geheime Wahl bei Wahl der stellvertretenden Bürgermeisterinnen

Bildschirmfoto 2013-06-24 um 08.26.12Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat auf der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung geheime Wahl für die Wahl der stellvertretenden Bürgermeisterinnen beantragt. Das ist ein hier noch nie da gewesener Vorgang. Die Parteien haben das gebundene Vorschlagsrecht für diese Positionen, d.h. die CDU und die SPD können  – aufgrund des Wahlergebnisses – jeweils einen Kandidaten benennen, üblich ist hier eine offene und einstimmige Wahl.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juni 2013

Na bitte, es geht doch – siehe in Sasel!

Die tutige Frau Schmick von der WAB versuchte vor der Kommunalwahl, die Geschäfte am Rathausplatz dazu zu bewegen, die Beete vor ihrer eigenen Haustür zu bepflanzen. Bis heute ergebnislos. Ich habe den Vorschlag gemacht, einen Wettbewerb mit Gartenmärkten zu veranstalten, damit diese die Beete gestalten und mit einem Werbeschild bestücken können. Und gestern bekam ich eine E-Mail, die zeigt: Es funktioniert!

IMG00021-20130423-1353Allerdings nicht in Ahrensburg, sondern in Sasel. Von dort sandte mir Heinz G. Gérard aus Ahrensburg per Blackberry zwei Fotos von einem Blumenbeet, das bepflanzt ist und mit dem Hinweisschild von einer dort ansässigen Apotheke versehen wurde – vielen Dank!

Meine Frage: Warum geht das, was in Sasel geht, nicht genauso in Ahrensburg? Das Sammeln von zahlreichen Spendengeldern für die Weihnachtssterne hat doch auch funktioniert, warum nicht das Geldsammeln für Blumen- und Pflanzen…?!

Ich kann mir das auch so vorstellen, nämlich: Wenn es dem Rathaus-Apotheker egal ist, wie verlottert es vor seiner Ladentür aussieht, dann könnte doch der easy-Apotheker mal ganz easy auf die Idee kommen, seinem Wettbewerber ein Werbeschild ins frisch bepflanzte Beet zu stecken…! Genauso vor dem Sonnenstudio, denn auch das ist nicht das einzige in Ahrensburg, wie es auch nicht nur einen Elektroladen in der Stadt gibt, wenn Sie wissen, was ich meine…?

IMG00020-20130423-1353Und die Pflanzenkübelbeete, die direkt vor dem Rathaus stehen? Wenn der Bürgermeister schon keinen persönlichen Kontakt hat zum städtischen Bauhof, dann könnten doch andere Städte und Gemeinden vor unserem Rathaus die Blumen und Pflanzen liefern, um unsere Verwaltung zu beschämen und auf den Schildern auf ihre eigenen Vorzüge hinzuweisen.

Verzeihen Sie mir meine Ironie, liebe Leser, aber ich empfinde es als ungeheuerlich, dass eine Verwaltung nicht in der Lage ist, das Mindeste für ihre Bürger zu erledigen, zumal, wenn es tagtäglich vor der eigenen Türe sichtbar ist. Das hat mit leerer Stadtkasse überhaupt nichts zu tun.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juni 2013

Gedanken zum Vorsitz im Hauptausschuss

Unsere Stadt hat diverse politische Ausschüsse. Einer davon ist der Hauptausschuss. Dieses Gremium ist nicht unwichtig. Hier sind die Aufgaben vom Hauptausschuss der Stadt Ahrensburg, wie sie auf der Homepage der Stadt beschrieben werden:

Hinrich Schmick (WAB)

Hinrich Schmick (WAB)

„Der Hauptausschuss koordiniert fachausschussübergreifend die Arbeit der Ausschüsse, insbesondere in Bezug auf die Querschnittsaufgaben wie Stellenplan, Rechnungsprüfungsangelegenheiten und die grundsätzliche Zusammenarbeit der städtischen Gremien mit den Beiräten. Besteht zwischen zwei Ausschüssen Koordinierungsbedarf, entscheidet der Hauptausschuss, welcher Fachausschuss zuständig ist bzw. wenn mehrere Ausschüsse zuständig sind, welcher Fachauschuss die Federführung erhält.



Liegen divergierende Ausschussempfehlungen vor, kann der Hauptausschuss diesen Fachausschussempfehlungen eine eigene hinzufügen. Dem Hauptausschuss werden außerdem nachstehende Entscheidungen übertragen:


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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juni 2013

Wie eine Kirche entwidmet wurde

Bildschirmfoto 2013-06-15 um 00.55.52Zum Ende dieses Monats soll die Sankt-Johannes-Kirche in Ahrensburg „entwidmet“ werden. Und in der vergangenen Woche konnten wir in der Stormarn-Beilage lesen, wie die Pastoren so eine Entwidmung machen: „lachend“ und „mit einem Augenzwinkern“  – siehe die nebenstehende Textpassage!

Dort geht es um die Bethlehem-Kirche in Witzhave, wo eine Kirchenglocke nicht aufhören wollte zu läuten. Das fanden die Pastoren sehr witzig. Ich hoffe, bei der Entwidmung der Sankt-Johannes-Kirche werden nicht nur die Glocken unaufhörlich läuten, sondern  der Blitz wird auch in den Kirchturm einschlagen – vielleicht vergeht den Pfaffen dann das Lachen und Augenzwinkern!

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2013