Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Demo vor dem Ahrensburger Rathaus

Während die Stormarn-Beilage im Hamburger Abendblatt heute ganz im Zeichen von Bar und Disco steht, bringt das Stormarner Tageblatt auf seinem Stormarn-Teil den Aufmacher: „Weg mit den Barrieren!“ Und auf dem Foto sehen wir 26 Menschen, die körperlich behindert sind, vor dem Rathaus stehen mit Protestschildern in der Hand, weil es in Ahrensburg immer noch zu viele Barrieren gibt für Rollstuhl-Fahrer und Rollator-Benutzer.

STIm letzten Absatz schreibt die Zeitung: „Wie können wir Beschwerden im Rathaus loswerden?“, fragte Petra Wiggenhagen den Bürgermeister. „Schicken Sie eine Mail ins Rathaus“, antwortete der, „oder schicken Sie Bief oder auch Zettel.“ Die meisten Anfragen liefen über seinen Schreibtisch. Seine Idee: „Man könnte Patenschaften für Menschen mit Behinderungen übernehmen.“

Klar, könnte „man“ das. Aber wer ist „man“? Der Bürgermeister höchstselbst? Oder Paten außerhalb der Verwaltung? In diesem Fall müsste die Verwaltung nix tun. Und was ich in dem Beitrag vom Jens-Peter Meier vermisse, das ist die Frage an Bürgermeister Michael Sarach: „Was ist denn nun mit dem Weg für behinderte Bürger in der Rathausstraße?“ Woran ich meine Frage anfüge: „Und wer haftet den Steuerzahlern gegenüber für die 40.000 Euro, die dort von der Verwaltung auf die Straße geworfen wurden für einen Weg aus  teuren Granitplatten, auf dem Autofahrer bis heute immer noch gratis parken dürfen…?“

Um Antwort wird gebeten, Herr Bürgermeister…!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2013

Nachrichten für große und kleine Leser

Pünktlich zum Wochenende steht die Stormarn-Beilage voll auf Bar & Disco. Zum einen ein großer Bericht über die neue Bar Ramrob in der Hagener Allee, wo bekanntlich auch eine Vergnügungsstätte für Kinder entstehen soll. Und ebenso wird über die Wiedereröffnung vom LeDisque berichtet, das dann „Blau“ oder „Traurig“ heißen wird, nämlich: Blue.

Bildschirmfoto 2013-09-27 um 09.27.18Doch nicht genug damit: Laura Trescatis, die diesen Beitrag verfasst hat, schreibt dazu auch noch einen „Kommentar“ auf der Titelseite der Stormarn-Beilage, der mit „Anzeige“ überschrieben ist. Und sie kommt zu der (meiner Meinung nach richtigen) Erkenntnis: „Ahrensburg braucht eine Disco“. Und die „Disco-Maus“ erwähnt am Fuße ihres Beitrags noch einmal ausdrücklich das Ramrob, obwohl das gar keine Disco ist.

Damit aber immer noch nicht genug: Auch in den „Kinder-Nachrichten“ der Stormarn-Beilage werden die Kleinsten aufgeklärt: „In der Disco wird getanzt“. Und wenn die Eltern dann am Abend dort hingehen, dann wissen die Kids nun aus der Stormarn-Beilage: Mama und Papa tanzen dort und spielen Tischkicker.

Klar, ich freue mich, dass Ahrensburg wieder zwei Locations fürs Nachtleben hat und werde demnächst mal die Cocktails im Ramrob testen und Ihnen dann darüber berichten.

PS: Meine Frau guckte mir gerade über die Schulter und meinte: „Der Barmann im Ramrob schaut aber gut aus!“ (Klar, die Kellnerin aber auch…! 😉 )

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2013

Die Moritat vom Stromzähler. Erzählt von Alexander Sulanke

Es gibt Menschen, die sind etwas unbeholfen. Was meint: Sie sind nur unzureichend fähig, normale Alltagsgeschehnisse zu beurteilen und selber zu regeln, zumal wenn Dinge passieren, die nicht der Normalität angehören. Heute führt die Stormarn-Beilage zwei Ahrensburger in der Öffentlichkeit vor. Als Aufmacher des Tages auf der Titelseite. Der Anlass ist ein defekter Stromzähler, der zu Forderungen des Versorgers geführt hat, die – ganz offenkundig – in gar keinem Verhältnis zum Haushalt der Familie standen.

15.400 Kilowattstunden soll die Familie verbraucht haben und sollte einen Abschlag von 420 Euro monatlich zahlen, die in keinem Verhältnis zur Wohnungsgröße und Ausstattung standen. Dazu berichtet Alexander Sulanke in der Stormarn-Beilage allen Ernstes:

Bildschirmfoto 2013-09-26 um 08.30.34Fernsehen? Nein. Warm duschen? Möglichst nicht. Wäsche waschen? Nur, wenn es sich partout nicht vermeiden lässt. Essen im Backofen zubereiten? Unmöglich. Roland Leunig hat sich bereits mit nahezu allen erdenklichen Einschränkungen abgefunden. Als er dann abends im schummerigen Licht einer kleinen Glühbirne hockt und nicht mehr weiß, was er noch machen kann, und als sich der Stromzähler im Keller trotzdem noch so schnell dreht wie ein Karussell – da ist er am Ende. Fast alles verloren haben er und seine Frau Birgit zu diesem Zeitpunkt schon: die Ersparnisse, die Freude am Leben, um ein Haar auch den Verstand. Wie kann es sein, dass ein Einfamilienhaus mit 126 Quadratmeter Wohnfläche so viel Strom verbraucht wie der Bauernhof mit all den Stallungen am anderen Ende der Stadt?“

Ja, wie kann das sein? Können Menschen wirklich so naiv sein wie das besagte Ehepaar dargestellt wird von Autor Alexander Sulanke? Immerhin ist der beschriebene Mann als Beamter tätig, nämlich Polizist.  Jeder halbwegs normale Mensch geht angesichts der Tatsache, dass der Stromverbrauch, den der Zähler anzeigt, mit Sicherheit nicht korrekt sein kann, zu einem Fachmann und lässt das umgehend überprüfen. Das kostet 150 Euro, wie die Stormarn-Beilage berichtet. Diese 150 Euro aber wollte das Ehepaar angeblich nicht ausgeben, weil es befürchtet hatte, dass das Geld verloren wäre, wenn der Zähler tatsächlich korrekt arbeitet. Statt dessen, so berichtet die Zeitung, habe das Ehepaar sein „einstiges Traumhaus aufgegeben“. Und die Stormarn-Beilage zitiert den Polizisten auch noch mit dem Zitat: „Man wird ja paranoid.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2013

Mein Link zu Frau Link gelingt nicht

Angenommen, ich wäre ein Wirtschaftsunternehmen. Weiterhin angenommen, ich interessiere mich für den Standort Ahrensburg. Und deshalb gehe ich auf die Homepage der Stadt und klicke dort am linken Rand auf die Rubrik „Newsletter Wirtschaft“, um zu erfahren, was es denn Interessantes gibt für die Wirtschaft der Stadt Ahrensburg.

Bildschirmfoto 2013-09-20 um 21.31.39Ich bin zwar kein Wirtschaftsunternehmen, wollte aber trotzdem wissen, was es interessantes aus der Wirtschaftsförderung in Ahrensburg gibt. Also habe ich mich angemeldet für den Newsletter. Allerdings: Der Link zu Frau Link funktioniert offenbar nicht. Seit Wochen schon warte ich auf die „spannenden Details“ und „viel Spaß beim Lesen“.

Wundern tut mich das allerdings nicht. Christiane Link, die sogenannte „Wirtschaftsförderin“ in unserer Stadt, gehört in meinen Augen zu den Top-Favoriten, und zwar bei einer Umbesetzung in der Verwaltung. Dort wird schon seit Jahren dringend ein/e Fachfrau/Fachmann für das Stadtmarketing benötigt. Was der Bürgermeister weiß, was die Stadtverordneten-Versammlung aber seinerzeit in ziemlich dubioser Abstimmung abgelehnt hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2013

Einkaufszentrum zur Entlebung der Innenstadt

Früher gab es in Hamburg mal ein „Einkaufszentrum Hamburger Straße“. Dieses Einkaufszentrum gibt es zwar immer noch, aber es heißt schon seit längerer Zeit „Hamburger Meile“. Und das Einkaufszentrum Hamburger Straße gibt es in Ahrensburg, und zwar in der Hamburger Straße.

2013-09-24 10.31.05Dort, hinter Lidl, steht das Futterhaus, ein dm-Markt, ein Getränkemarkt, eine Bäckerei mit Restaurant, wo es nicht nur Frühstück gibt, sondern auch Currywurst, Suppe und Eis. Und daneben eröffnet nun sogar ein Haarstudio – siehe Foto!

Und in der Ahrensburger Innenstadt stehen viele Läden leer. In attraktiver Lage – denkt man. Aber eine Geschäftslage ohne kostenlose Parkplätze vor der Ladentür ist nicht attraktiv. Jedenfalls nicht für die Kunden. Und deshalb fahren sie schon zum Frühstück in das Ahrensburger Einkaufszentrum Hamburger Straße. Zumal es ein vergleichbares Frühstück in der City gar nicht gibt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2013

Fähnchen werden in die Wiese gesteckt. Und das Geld ins Schloss.

Bildschirmfoto 2013-09-21 um 13.24.31Sowohl in der Stormarn-Beilage als auch im heutigen MARKT sah ich, dass die große Wiese vor dem Ahrensburger Schloss schon wieder übersät ist mit kleinen blauen Fähnchen. 6.500 Stück sollen es sein; und jedes dieser Fähnchen steht für ein Kind im Kreise Stormarn, das in Armut lebt. Initiator dieser Aktion ist der Deutsche Kinderschutzbund.

Heute bin ich mit meiner kleinen Tochter zum Schloss gegangen, um ihr die Fähnchen zu zeigen und dem Kind zu erklären, was das bedeutet. Doch als wir auf der Wiese angekommen waren, da sahen wir dort nur ein einziges Fähnchen, und das lag kaputt im Grase – siehe das nachstehende Foto!

2013-09-21 13.11.13Bedeutet diese Tatsache vielleicht, dass nach der Fähnchen-Aktion die Kinderarmut im Kreis Stormarn sofort vorbei ist und die Fähnchen wieder eingesammelt werden konnten, weil auch die 800 Kinder, die in Ahrensburg von Armut betroffen sind, nun ihr tägliches Brot haben, wofür u. a. auch unser Bürgermeister gesorgt hat, der sich auf dem Bilde mit fünf weiteren Personen vor den Fähnchen hinhockt, als wollten sie dort alle ihre Notdurft erledigen? (Warum sonst hocken sie da? Um sich persönlich ins gute Licht bei den Bürgern zu setzen…?) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2013

Bürgermeister Sarach: Ohrenschützer? „Interessant“!

Bildschirmfoto 2013-09-21 um 08.40.37Die Stormarn-Beilage berichtet heute von einer Protestaktion vom Awo Kinderhuus Am Reesenbüttel: Die Awo hat ein Zelt vor dem Ahrensburger Rathaus aufgestellt in der Größe des Zimmers im Hort, wo 15 Kinder untergebracht werden. Und der Kinderlärm ist so laut, dass beispielsweise das Erledigen von schulischen Hausaufgaben  kaum möglich ist. Nur, wenn die Schüler bei ihrer Arbeit einen Ohrenschützer tragen, gibt es etwas Linderung.

Das, wie gesagt, demonstrierten Kita-Mitarbeiter mit Kindern in einem Zelt vor dem Rathausplatz, um sich Gehör zu verschaffen. Die Stormarn-Beilage berichtet dazu heute in einem großen Beitrag u. a.:

„Ob das allerdings auch bei Verwaltung und Politik ankommt? Bürgermeister Michael Sarach meinte, das sei „eine tolle Aktion“, als er kurz in das Zelt schaute, um zu sehen, was sich neben seinem Büro abspielte. Er finde es „interessant“, dass mit Ohrenschützern die Konzentration bei den Hausaufgaben gefördert werde.“ 

Bitte, lesen Sie den voranstehenden Absatz noch einmal! Einen Kommentar dazu will ich mir verkneifen, weil ich als Ohrenzeuge nicht dort gewesen bin.

Anwesend war aber Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU). Die Stormarn-Beilage: „Eine Patentlösung für die Platzfrage habe ich nicht“, gestand Wilde, ergänzte aber: „Da muss was passieren.“

Mein Kommentar: Warum steht nicht in jeder Stadtverordneten-Versammlung ein Mitarbeiter der Awo in der Einwohner-Fragestunde vor dem Mikrophon und schildert eindringlich die Sachlage?! Und nicht zu vergessen: Für die 40.000 Euro, die der Bürgermeister mit Genehmigung der Stadtverordneten-Versammlung für einen Luxus-Parkstreifen (Granitplatten) in der Rathausstraße ausgegeben hat, der von Autofahrern kostenlos genutzt werden kann, hätte man vielleicht einen kindgerechten Wohncontainer auf dem Kita-Gelände aufstellen können, wo Kinder so lange untergebracht werden könnten, bis die Stadt eines schönen Tages in der Lage ist, hier Abhilfe zu schaffen. Genauso wie beim Thema DRK-Kleiderkammer, wo der Bürgermeister scheinbar Kopfhörer auf den Ohren und Tomaten auf den Augen hat…!

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2013

Der MARKT annonciert Große Koalition

Aus meiner verlagskaufmännischen Ausbildung im Axel Springer Verlag ist mir noch lebhaft in Erinnerung geblieben, dass es bei der Platzierung von Anzeigen einen sogenannten „Konkurrenzausschluss“ gibt, was meint: Zwei direkte Wettbewerber um die Gunst des Kunden dürfen mit ihren Inseraten  nicht direkt nebeneinander gestellt werden.

Bildschirmfoto 2013-09-19 um 15.02.07Für die Anzeigenabteilung vom MARKT sind CDU und SPD offensichtlich keine direkten Wettbewerber, obwohl beide auch um das direkte Mandat werben. Vielmehr betrachten die Anzeigenverkäufer diese Parteien als Große Koalition und platzieren sie demgemäß direkt untereinander, und zwar ohne optische Trennung – wenn Sie sich die beiden Inserate der Parteien auf der nebenstehenden Seite (unten links) mal anschauen wollen! Das ist umso bemerkenswerter, als sich die Ziele dieser beiden Parteien so sehr auch nicht voneinder unterscheiden.

Der MARKT-Leser liest daraus ab: „Erststimme Norbert Brachmann. Zweitstimme CDU. Ein starkes Team in Berlin Ihre Erststimme für Nina Scheer.“

Danach folgt dann der Text einer „Wählerinitiative für Nina Scheer“, wo auch Ursula Pepper als „Bürgermeisterin a. D. Ahensburg“ aufgeführt ist. Eine Frau, der wir den Blödmann auf dem Rondeel genauso verdanken wie die Rampengasse und allerlei sonstigen Blödsinn, den sie gemeinsam mit Reich und Thiele in der Stadt verzapft hat. Nina Scheer sollte sich für solche „Unterstützung“ bedanken!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. September 2013

WochenBlatt: Werbung für die Tonne

2013-09-18 15.36.29Gerade wurde mir das WochenBlatt zugestellt, das Anzeigenblatt aus dem Verlag Axel Springer – noch, denn demnächst geht es (genauso wie das Hamburger Abendblatt) in die Hände westdeutschen Funke-Verlagsgruppe. Und nachdem ich das Blättchen am vergangenen Mittwoch zum ersten Mal in diesem Jahr bekommen habe – und dabei gleich sechs xemplare auf einen Schlag  – da hat der Zusteller heute noch drei drauf gesetzt, was meint: 9 (neun) Exemplare steckten in meiner Zeitungsrolle am Gartenzaun.

Und weil in jedem Exemplar auch drei Werbebeilagen liegen, und zwar von Höffner, dm und Deichmann, da bekam ich demzufolge 27 Beilagen. (Zum Glück werden morgen die blauen Papiercontainer geleert, so dass ich mich gar 2013-09-18 15.57.02nicht lange mit dem Neupapier Altpapier beschäftigen muss) Ob das auch im Sinne der Werbungtreibenden ist, die viel Geld dafür löhnen, damit sie eine ordentliche Verbreitung ihrer Werbung bekommen, die nicht direkt in die Tonne gehen soll, das kann ich mir nicht so richtig vorstellen.

Beim WochenBlatt ist dieses Thema bekannt, ohne dass dagegen von den Verantwortlichen im Verlag ernsthaft etwas unternommen wird. Und so warte ich denn, dass mein ehemaliger Verlagskollege Manfred Braun von der Funke-Gruppe das Sagen bei dem (noch) Springerschen Anzeigenblatt hat, weil „Charly“ – wie ich ihn kenne – das sehr viel ernster nimmt als es die heutigen Springer-Mitarbeiter tun. Denn es ist auf der einen Seite eine unnötige Vergeudung von Rohstoffen, sprich: Papier, zum anderen Wirtschaftsbetrug gegenüber den Werbekunden, weil der Verlag offensichtlich Hinweisen dieser Art nicht nachgeht und wahrscheinlich weiterhin behauptet, die Ahrensburger Haushalte mit dem WochenBlatt lückenlos abzudecken.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2013

Zirkus in Ahrensburg: Wilde Tiere nein/ja

In der letzten Stadtverordnetenversammlung haben die Mitglieder auf Antrag der Grünen mehrheitlich entschieden, dass ein Wanderzirkus, der Wildtiere vor- und mit sich führt, die nicht aus unseren Breiten stammen, keine Genehmigung für eine Vorstellung in Ahrensburg bekommen soll. Dagegen legt der Bürgermeister nun Widerspruch ein.

Einheimisches Tier (ausgestorben)

Einheimisches Tier (ausgestorben)

Nein, es ist nicht so, dass Michael Sarach dem Inhalt des Beschlusses widerspricht, sondern der Bürgermeister muss quasi dem Beschluss als solchem widersprechen, und zwar aus rechtlichen Gründen. So gibt es ein Urteil gegen die Stadt Darmstadt aus März 2013, die Ähnliches beschlossen hatte und daraufhin ihren Beschluss rückgängig machen musste.

Verstehen Sie das, liebe Mitbürger? Wir haben einen hochdotierten höchstdotierten Juristen im Rathaus sitzen, nämlich Thomas Reich, der sich in der aktuellen Rechtsprechung auskennen muss. Und der Advokat Reich sitzt nicht nur im Rathaus, sondern der saß auch in der Versammlung der Stadtverordneten, als über dieses Thema abgestimmt wurde. Warum hat er spätestens dort nicht den Mund aufgemacht und einen Kommentar zur rechtlichen Situation abgegeben…?!

Postskriptum: Bei der damaligen Abstimmung haben 13 Verordnete dafür gestimmt, 11 dagegen und 3 Enthaltungen gab es. Mein Wunsch: Die 11, die dafür sind, dass wilde Tiere im Wanderzirkus auftreten, die sollten gezwungen werden, bei der nächsten Stadtverordneten-Versammlung vor den Augen der Bürger durch einen brennenden Reifen zu springen! Und je enger dieser Reifen ist, desto besser.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2013