Kategorie-Archiv: Allgemein

Kurz vor Ende seiner Amtszeit: Bürgermeister Sarach will sich profilieren

Es ist natürlich reiner Zufall, dass kurz vor dem Ahrensburger Bürgermeister-Wahl-Sonntag noch eine PR-Veranstaltung des derzeit amtierenden Bürgermeisters über die Bühne im Marstall geht. Schöner noch: Für die „Auftaktveranstaltung Innenstadtkonzept“ hat der Verwaltungsvorsteher die Seite 1 der  Homepage von Ahrensburg dazu verwendet, auf die „Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters“ hinzuweisen mit der Veranstaltung, die im Kulturzentrum Marstall stattfinden soll – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2015-09-03 um 12.14.45Klar, dass dieses Thema kurz vor der Wahl prima ins Werbekozept des Herrnl Sarach passt. Denn ich vermute: Er wird sich auf der Bühne des Marstalls präsentieren und nicht etwa seine Herausforderer Christian Conring und Jörg Hansen. Und der Bürgervorsteher blickt den Bürgern auf der städtischen Seite auch noch entgegen, suggeriert: Alles im besten Einvernehmen, liebe Bürgerinnen und Bürger. (Frage: Wurde Roland Wilde überhaupt gefragt…?)

Eine ganze Amtszeit lang hat Bürgermeister Sarach nichts, aber auch absolut gar nichts für die Ahrensburger Innenstadt getan. Und nun präsentiert er kurz vor dem Wahltermin plötzlich aus dem Hut heraus ein „Innenstadtkonzept“. Sollte uns das nicht nachdenklich machen, liebe Bürgerinnen und Bürger…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. September 2015

Meister werden ohne Deutsch-Prüfung

Na siehste, das kommt ja gerade zur rechten Zeit: Die Handwerkskammer Hamburg will eine Ausbildung auch ohne Deutsch-Prüfung zulassen. Und so kann man Meister werden, ohne dass man die deutsche Sprache fehlerlos beherrscht.

Zitat: Hamburger Abendblatt)

Zitat: Hamburger Abendblatt

Das dürfte gut klingen in den Ohren eines der drei Bewerber, der gern Meister der Bürger werden will, obwohl seine deutschen Sprachkenntnisse – zumindest, was die schriftliche Form betrifft – zu wünschen übrig lassen.

Außerdem: In jedem Handwerksberuf muss der Ausgebildete eine Meisterprüfung ablegen, um sich Meister nennen zu dürfen. Deshalb spricht der Volksmund auch: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“  Nur beim Bürgermeister ist das anders: Dem fällt der Meistertitel in den Schoß. Jedenfalls, wenn die Bürger von Ahrensburg es am 27. September 2015 es so wollen.

Haben Sie sich denn schon einen der drei Kandidaten ausgeguckt? Bemerkenswert finde ich, dass zwar alle drei Kandidaten zum Thema Parkplätze plaudern, aber keiner im Trio äußert sich über die rund 80 Parkplätze unter dem Rathausplatz, die dort immer noch abgesperrt sind. Und kein Reporter der Stormarn-Beilage fragt nach…! Was ist das doch bloß für ein Käseblatt!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. September 2015

Peter-Rantzau-Haus: ein soziales Missverständnis?

In meiner Vorstellung ist das Peter-Rantzau-Haus in Ahrensburg eine soziale Einrichtung, die als Begegnungsstätte vornehmlich für ältere Menschen dienen soll. Dieses Haus, das von der AWO bewirtschaftet wird, wurde mit öffentlichen Geldern errichtet, also auch mit dem Geld, das ich ans Finanzamt Stormarn bezahlt habe. Und Sie, lieber  Leser, vermutlich ebenfalls.

Bildschirmfoto 2015-09-02 um 18.17.19Und jetzt lese ich auf Lilliveehs Werbe- und Pressemitteilungsportal ahrensburg24  (Partner: Stadtwerke Ahrensburg): Die Hamburger Firma Uwe Weiß (= Partner von ahrensburg24) veranstaltet im Ahrensburger Peter-Rantzau-Haus im Rahmen eines „Forums Ahrensburger Unternehmen“ eine Veranstaltung, die für Unternehmer und Unternehmerinnen entwickelt wurde. Für diese Veranstaltung sind Anmeldungen bei der „Wirtschaftsförderung der Stadt Ahrensburg, Wilfried Voll“ vorzunehmen. Und weil Unternehmer und Unternehmerinnen von der Stadt Ahrensburg sozial bezuschusst werden müssen, ist die Teilnahme an der Veranstaltung mit dem Hamburger Coach kostenlos. 

Nein, die Veranstaltung findet nicht im Parkhotel statt oder im Ahrensburger Schloss, sondern in der sozialen Einrichung Peter-Rantzau-Haus, bewirtschaftet von der Arbeiterwohlfahrt.

Kann das bitte mal jemand einem unbedarften Mitbürger erklären? Vielleicht Sie, Herr Stadtverordneter Jürgen Eckert (SPD)…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. September 2015

Antwort auf einen Leserbrief im heutigen MARKT

Hans Reinert aus Ahrensburg weiß nicht, wie man „Propst“ schreibt, weshalb er einen offenen Brief im MARKT an „Probst“ Buhl richtet. Und der Ahrensburger stellt die Forderung an die Kirche, dass diese von den Verkaufsverhandlungen mit der Stadt über das Gemeindehaus Sankt Johannes zurücktritt und stattdessen über einen Nutzungsvertrag mit der Verwaltung verhandelt, um Flüchtlinge unterzubringen, nachdem Gemeindemitglieder dort kurzerhand rausgeschmissen worden sind.

(aus: Anzeigenblatt MARKT)

(aus: Anzeigenblatt MARKT)

Überschrieben ist der Leserbrief, dass nicht nur das Gemeindehaus, sondern auch „St. Johannes an die Stadt“ abgegeben werden soll, was meint: Beide „Gebäude sollten als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden“ – siehe die Abbildung!

Was für ein Unfug!

Richtig ist zum einen, dass der Förderverein Sankt Johannes einen Vertrag mit der Kirche geschlossen hat, der verhindert, dass das Kirchengebäude in nächster Zeit anderweitig genutzt oder veräußert werden kann ohne Zustimmung des Vereins. Und eine Unterbringung von Flüchtlingen im Gotteshaus könnte zwar in Notfällen erfolgen, aber dann könnten Flüchtlinge zuerst mal im Peter-Rantzau-Haus und im Bruno-Broker-Haus und im Marstall untergebracht werden. Auch das Ahrensburger Herrenhaus sollte man nicht außer Acht lassen, weshalb ich dem Bürgermeister dringend empfehle, mit Schlossherrin Tatjana Ceynowa über einen Nutzungsvertrag zu verhandeln. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. September 2015

Unglaublich: Martina Tabel (Stormarn-Beilage) verabschiedet sich selber aus der Redaktion!

Dass Hinnerk Blombach, der Redaktionsleiter der Stormarn-Beilage, ein ganz fauler Sack ist, behaupte ich als Leser so lange, bis ich Beiträge des Herrn im Blatt gelesen habe. Oder bis der Redaktionsleiter regelmäßig die Verantwortung für den Inhalt der Beilage übernimmt.

(aus: Hamburger Abendblatt)

(aus: Hamburger Abendblatt)

Gestern hatte Alexander Sulanke die Verantwortung für den Inhalt. Und hat damit einen Beitrag von Martina Tabel verantwortet, mit dem sich die Redakteurin nach 26 (sechundzwanzig) Jahren aus der Redaktion verabschiedet. Nein, sie wird nicht durch einen Beitrag des Redaktionsleiters verabschiedet, sondern sie verabschiedet sich tatsächlich selber.

Das ist nach meinem Gefühl empörend. Vergleichbares habe ich noch nie in einem Medium erlebt. Es zeigt mir, dass Hinnerk Blombach nicht nur ein fauler Sack ist, sondern auch eine menschliche Lusche.

Auf Wiedersehen, Martina Tabel! Auch wenn ich nicht immer Ihrer Meinung gewesen bin, so habe ich Sie als Journalistin geschätzt und viele Ihrer Beiträge in all den Jahren gern gelesen. Weinen Sie dieser Redaktion keine Träne nach – die Träne hinterlassen Sie, und zwar sitzt die auf dem Platz des Redaktionsleiters!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. September 2015

Bürgermeister-Wahl: Der Amtsinhaber auf dem Drahtesel

Heute berichtet die Stormarn-Beilage über die Wahlversprechungen des zur Zeit noch amtierenden Bürgermeisters Michael Sarach. Und der plaudert erneut über einen „Stadtpark am Rathaus“ und eine quasi Erweiterung des sogenannten „Kulturzentrums“ am Marstall durch den Rückkauf des Speichers, obwohl ihm dieses Ausplaudern schon eine Menge Minuspunkte bei Politikern und Bürgern eingebracht hat – mit Ausnahme vom Verwaltungsfachmann Thomas Bellizzi (FDP), der anno damals kräftig mitgeholfen hatte,  Michael Sarach aufs Fahrrad des Verwaltungschefs zu heben.

(Bild: Hamburger Abendblatt)

(Bild: Hamburger Abendblatt)

Das Thema dieses Blog-Eintrags lautet: Darf der Bürgermeister während seiner Arbeitszeit überhaupt zu Wahlkampfzwecken – also zu einer Privatangelegenheit – von seinem Arbeitsplatz im Rathaus verschwinden, um mit Mira F. eine Radtour zu unternehmen? Und wenn diese Spritztour mit Interview in der Freizeit des Bürgermeisters stattgefunden haben sollte: Darf der Beamte nach Feierabend ein städtisches Dienstfahrrad privat benutzen?

Offensichtlich hat Michael Sarach für Privatzwecke kein privates Fahrrad…? Mein Tipp: Bei einer städtischen Versteigerung von Fundsachen könnte er günstig ein gebrauchtes Fahrrad erstehen. Und wenn er gar ein Tandem findet, dann kann Thomas Bellizzi ja vorn sitzen, um den Verwaltungsfachmann voran zu bringen. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. September 2015

Muss der Bürgermeister von Ahrensburg sicher sein bei der Anwendung seiner Muttersprache?

Der ADFC Ahrensburg, also der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club in unserer Stadt, hat alle drei Bürgermeister-Kandidaten zum Thema „Radfahren in Ahrensburg“ befragt. Und alle drei haben erwartungsgemäß geantwortet und ihre persönliche Liebe zum Drahtesel dargestellt.

Bildschirmfoto 2015-09-01 um 09.47.08Wenn ich mir die Antworten der drei Kandidaten so durchlese, dann erkenne ich: Einer aus dem Trio steht mit der deutschen Sprache offensichtlich auf dem Kriegsfuß. Das ist schon schlimm. Aber noch schlimmer ist in meinen Augen, dass der Mann das nicht wahrhaben will, sonst hätte er seinen Text ja von einer vertrauten Person lesen und korrigieren lassen können, bevor er ihn abschickt. Was nun veröffentlicht ist, ist oberpeinlich für den Bewerber um das Amt des Bürgermeisters.

Wenn ich lese, was der Mann da für Rechtschreib-, Grammatik-, Interpunktions- und Flusigkeitsfehler macht, dann frage ich: Darf der Bürgermeister von Ahrensburg so luschig arbeiten? Oder reicht es vielleicht, dass er Radfahrer ist? Was meinen Sie, liebe Leser…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. September 2015

Für die Alleinstellung weiblicher Führungskräfte

Nicht nur die Stadt Ahrensburg hat keinen Gleichstellungsbeauftragten, sondern auch der Kreis Stormarn hat keinen Gleichstellungsbeauftragten. Hier wie dort ist es eine Gleichstellungsbeauftragte; in Ahrensburg heißt sie Gabriele Fricke, für den Kreis Stormarn ist es Birte Kruse-Gobrecht. Und letztere macht ein Sommerfest.

Bildschirmfoto 2015-08-31 um 16.39.18Sommerfest? Was so harmlos klingt, ist in Wahrheit ein Skandal. Denn zu diesem Sommerfest werden nur Frauen aus der Wirtschaft, die dort  in Führungspostitionen stehen und Verantwortung haben, eingeladen, und zwar herzlich. Und wo findet das Fest statt? Halten Sie sich fest: Jagdschloss Malepartus in Bargteheide.

Wie ich vernommen habe, bietet dieser Abend einen Austausch zwischen Frauen aus Politik und Wirtschaft. Also genau das, um was eine Beauftragte für Gleichstellung sich dringlichst kümmern muss. Dafür bekommt die Birte mit Doppelnamen das Geld von Steuerzahlern – auch von Männern und Frauen, die nicht in Führung und Verantwortung in der freien Wirtschaft stehen, sondern an  der Werkbank arbeiten und an der Kasse im Supermarkt. Die aber dürfen nicht ins Jagdschloss Malepartus kommen, weil sie nicht herzlich eingeladen sind, oder…?

Ich versuche jetzt mal unisex zu denken. Und dabei komme ich nicht um die Frage herum: Frau Birte Kruse-Gobrecht, was denken Sie sich eigentlich dabei, wenn Sie überhaupt denken können…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. August 2015

Restaurant-Test: Best Steak ever!

Wer mich kennt, der weiß, genauso wie es auch die Leser von Szene Ahrensburg erfahren haben: Ich bin ein großer Fan vom Restaurant Blockhouse. Und das schon seit der Zeit, als Eugen Block noch selber hinter dem Zapfhahn gestanden und die Teller den Gäste an die Tische gebracht hat – damals im Blockhouse Dorotheenstraße in Hamburg, wo ich zu jener Zeit „um die Ecke“, nämlich im Jahreszeiten-Verlag gearbeitet habe.

IMG_0994Seit diesem Wochenende ist es anders. Wir haben ein anderes Steakhaus entdeckt. Nein, leider nicht in Ahrensburg, sondern in Hamburg. Und zwar THEO’S, ein ganz neues Restaurant in der Rothenbaumchaussee 10. Und von nun an – sorry, Herr Block! – ist das Blockhouse für mich nur noch 2. Wahl.

Eugen Block wird das verschmerzen können, denn THEO’S ist im Hotel Grand Elysee, das zur Blockschen Firmengruppe gehört. Und das Restaurant wird geführt von der Tochter des deutschen Steakhaus-Königs. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. August 2015

Es geht schon wieder los: Schmutzkampagne in Leserbriefen gegen Christian Conring (CDU)

Wir erinnern uns an die letzte Bürgermeisterwahl: Kurz vor dem Wahlsonntag passierte eine üble Schmutzkampagne in Leserbriefen im MARKT, die sich gegen Jörn Schade, den Kandidaten der CDU gerichtet hatte. Und nun sieht es so aus, als finde diese Kampagne ihre Fortsetzung im derzeitigen Wahlkampf, und zwar contra Christian Conring (CDU).

Bildschirmfoto 2015-08-30 um 10.06.30Über das dämliche Pamphlet des Ahrensburger Rechtsanwaltes Jörn Beumer habe ich schon berichtet. Und nun geht es weiter bei ahrensburg.24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg). Hier hat sich Conring per Anzeige „eingekauft“, offenbar darauf hoffend, dass er damit eine wohlwollende Berichterstattung bei Lilliveeh bekommt. Aber haste gedacht!

Nein, Lilliveeh wettert nicht direkt gegen den CDU-Kandidaten und ihren Werbekunden, sondern sie lässt wettern. Per „Lesermeinung“ von einer Annegret Amrhein, Ahrensburg, die offenbar ein Rad ab hat, indem sie sich darüber beschwert, dass Conring seine Familie präsentiert, also genau das tut, was Sarach im letzten Wahlkampf gemacht hat – nur mit dem Unterschied, dass dieser Familienvater seine Familie anschließend gar nicht nach Ahrensburg geholt hat, Frau Amrhein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2015