Immer wieder habe ich in den vergangenen Monaten und Jahren gebetsmühlenartig davor gewarnt, dass die Stadt Ahrensburg sich übernimmt. Um es in einem Satz zu sagen: Es wird viel zu viel und viel zu Unnötiges geplant mit Geld, das die Stadt nicht hat, für Objekte, die wir nicht brauchen. Das beginnt mit einem Umkleide- und Duschhaus für 1,2 Millionen und endet bei einer geplanten Tiefgarage mit einem urbanen Stadtpark, deren Kosten ich auf mindetens 12 – 14 Millionen schätze. (Vor zwei Jahren war noch von „bis zu 16 Millionen“ die Rede.) Geld, das wir für wichtige Dinge benötigen, wie wir es vor ein paar Wochen in der Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt lesen konnten: „Heimgarten Schulzentrum – Schulsanierung kostet Ahrensburg 13 Millionen“.
Ich komme mir allmählich vor wie ein Rufer in der Wüste, wenn ich die Stadtverordneten wieder und wieder daran erinnere, dass die Wirtschaft auch in Ahrensburg nicht mehr so fröhlich blühen und wachsen wird und Steuergelder unaufhaltsam in die Stadtkasse gespült werden. Zur Zeit stehen wir wie ein Kaninchen vor der Schlange Corona, was natürlich auch für Ahrensburg noch wirtschaftliche Folgen zeigen wird. Daran denkt Familie Levenhagen aber nicht, denn die Herrscher über die Stadt fühlen sich immun und wollen ein zweites Kulturzentrum. Und eine Tiefgarage mit urbanem Stadtparkdach, was einmalig sein dürfte im gesamten Lande Deutschland. Weiterlesen










