Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Ahrensburg benötigt keinen Seniorenbeirat. Sondern eine Senioren-Partei.

Ahrensburg steht kurz davor, einen neuen Seniorenbeirat zu wählen, der die Interessen von Bürgern ab dem 60. Lebensjahr vertritt. Nachdem sich anfangs nicht genug Kandidaten zur Verfügung gestellt hatten, hat sich inzwischen breiteres Interesse ergeben, sodass ausreichend Bürger zwecks Wahl zur Verfügung stehen.

Zeichnung: Hans Kossatz

Folgende Kandidaten sind zur Wahl zum Seniorenbeirat zugelassen worden: Uwe Bautz, Birgit Buschmann, Gabriele Ehrich, Helmut Frank, Angelika Grabow, Bernd Grassi, Andre Grigjanis, Wolfgang Hanisch, Horst Kanthak, Renate König, Artur Klaus Korte, Doris Köster-Bunselmeyer, Christian Krause-Hassenstein, Andrea Krieger, Peter Mahn, Gerhard Merkel, Edgar Müller, Frank Oldendorf, Andreas Puk, Hans-Georg Schreyer, Irmgard Schulz-Wheater, Sigrid Steinweg, Hans-Gerhard Stülb, Annemarie van Oosterum-Arnu, Jutta Wonschik-Steege und Wolfgang Zimmermann.

Und nun, meine lieben Mitbürger, stellen Sie sich mal vor, diese Bürgerinnen und Bürger würden sich nicht für den Seniorenbeirat bewerben, sondern sie würden eine neue Ahrensburger Partei gründen, und zwar eine Partei wie die „Grauen Panther“ aber nur für Ahrensburg, und zwar „Die Silberlöwen“. Und diese Partei würde die Interessen aller Bürger im Alter ab 60 Jahre in der Stadt Ahrensburg vertreten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2021

Corona-Lockdown: famila macht Winterschlussverkauf – aber nicht für Lebensmittel und Drogeriewaren!

Ich erwarte, dass es heute „lustig“ wird im Gewerbegebiet von Ahrensburg, wobei Sie bitte die Gänsefüßchen bei „lustig“ beachten wollen! Ich meine nämlich „lustig“, wenn das Warenhaus famila dort seine Ladentür aufgemacht hat und Mitarbeiter vom Ordnungsamt der Stadt Ahrensburg in Begleitung von Polizeibeamten  reingehen und Warenhausleiter Hans -Jürgen Studt auffordern, den Laden umgehend zu schließen, weil auch dieses Warenhaus die behördlichen Anordnungen des Lockdowns zu befolgen hat genauso wie die Wettbewerber in der Innenstadt. Und eine Ordnungsstrafe müsste dann auf dem Fuße folgen.

Die Begründung für Unlauterkeit im Geschäftsgebaren liefert famila selber mit seinem aktuellen Warenangebot in der Werbung – wozu Sie bitte mal auf die Abbildung links blicken wollen! Das könnte man auch als schamlos bezeichnen.

Wer jetzt noch behauptet, dass es sich bei diesen Warenhaus-Angeboten von famila vorrangig um Lebens- und Futtermittel und Drogeriewaren handelt, der hat entweder was mit den Augen oder verfügt über ein gestörtes Wahrnehmungsempfinden. Fehlt nur noch, dass famila im WSV auch noch Silvesterfeuerwerk anbietet und im Laden die Maskenpflicht außer Kraft setzt genauso wie die Abstandsregel, nachdem man hier bereits die Regeln für Anstand nicht befolgt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2021

Ahrensburg: Sensationsreporter René Soukup berichtet am Sonntag über den Brand einer Pizza!

Was ist passiert? Passiert ist Folgendes: Ein junges Paar in Ahrensburg hat eine Pizza im Ofen vergessen, die verbrannt ist. Und eine Nachbarin wählte wegen des Rauches den Notruf. Als die Feuerwehr kam, war alles schon erledigt, denn die Pizzabäcker hatten den Herd bereits abgeschaltet und die Fenster geöffnet. Verleltzt wurde niemand und verbrannt wurde nur die Pizza.

Abb. frei nach HA

Und was tat René Soukup, der Reporter im persönlichen Einsatz am Tatort? Er brachte die Sensationsmeldung sofort online und stellte ein spannendes Symbolbild aus dem Archiv ins Internet – siehe die Abbildung!

Und nun wissen Abendblatt-Abonnenten im gesamten Kreis Stormarn, dass nicht in China eine Reisschaufel umgefallen ist, sondern dass in Ahrensburg eine Pizza verbrannt ist. Und dass sie diese spannende Meldung aktuell online lesen können, dafür bezahlen sie doch gern ihre Abogebühr fürs Hamburger Abendblatt, damit Reporter Soukup sein Gehalt bekommt und sich eine Pizza to go holen kann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Januar 2021

Nachrichten & Notizen: * Der erste Weihnachtsbaum 2021 * Schokoweihnachtsmänner und Zimtsterne * Betrater Hörnix bei Hörgeräte Kersten * Foto aus dem Gerichtssaal

Heute ist der 16. Januar 2021. Und Sie werden es mir nicht glauben, aber in Ahrensburger Läden geht es schon auf Weihnachten zu. Zum Beispiel im CCA, wo tatsächlich ein geschmückter Weihnachtsbaum steht. Mehr noch: Sogar die Lichtlein brennen dort! Das zeugt davon, wie aktiv dieses Ahrensburger Einkaufs-Center gemanagt wird. Klar, wir haben Lockdown – aber immerhin sind sechs der Läden dort geöffnet.

Allerdings habe ich meinen ersten Weihnachtseinkauf in 2021 heute bei Nessler gemacht, als ich dort meinen Lottoschein bei „Erlesenes“ abgebeben habe. Und dort habe ich ein Schnäppchen erwischt, nämlich eine volle Einkaufstasche mit süßen Weihnachtsleckereien, was meint: Schokoladenweihnachtsmänner und Zimtsterne, die vor dem letzten Weihnachtsfest noch zusammen rund 50 Euro gekostet haben. Und die gab es heute für 10 Euro!

Aber ich muss Sie leider enttäuschen: Wer am Montag kommt, den bestraft der Osterhase, denn ich habe heute die letzte Tasche gekauft. 🙂

In Vergangenheit hatte ich mal geschrieben: Wenn Ahrensburg ein kleines Dorf in Gallien wäre, dann würde der Bürgermeister Tutnix heißen. Ahrensburg ist jedoch eine kleine Stadt in Stormarn und der Bürgermeister heißt Sarach.

Und wie heißt der Berater bei Hörgeräte Kersten in Bargteheide, der die Kunden informiert?

Halten Sie sich fest: „Hörnix“!

Derjenige, der diese Figur für Kersten ersonnen und in die Werbung platziert hat, trägt vermutlich den Namen Dummfix, weil er fix dumm sein muss, um auf so eine dämliche Idee zu kommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Januar 2021

Corona-Pandemie-Lockdown: Warenhausleiter Studt wirbt für verbilligten Einkauf von Kopfhörern und Lautsprechern

Dacapo aus gegebenem Anlass: famila ist weder ein Lebensmittel- noch ein Drogeriemarkt. Sondern famila ist erwiesenermaßen ein Warenhaus. Und: „Der famila-Warenhausleiter Hans-Jürgen Studt“ wirbt als Fotomodell in einer Anzeige im MARKT für den Verkauf von Kopfhörern und Party-Lautsprechern, die es dort zu ermäßigten Preisen gibt, wenn man Punkte gesammelt hat. Und diese Punkte gibt es dort zur Zeit nicht nur beim Einkauf von Lebensmitteln und Drogeriewaren, sondern auch beim Einkauf von Textilien, Schuhen, Haushaltsartikeln, Kühlschränken, Bürobedarf, Computerzubehör, Büchern, Filmen, Spielwaren, Geschenkartikeln u. a. Und sogar für das Warensortiment von Tchibo, das ebenfalls frei zugänglich ist.

Marktschreier mit Lautsprecher im MARKT

Im Foto der Anzeige sehen wir sie also, die Herren Krisengewinnler, für die Corona eine tolle Werbeaktion bedeutet, weil andere Einzelhändler ihre Läden schließen müssen. Und dass der Warenhausleiter sich zusammen mit seinem grinsenden Stellvertreter auch noch in der Werbung für den Verkauf der elektronischen Produkte abbilden lässt, ist schon eine ziemliche Chuzpe. Und ein Schlag ins Gesicht vieler Ahrensburger Ladeninhaber, die hilflos zusehen müssen, wie ihr grinsender Wettbewerber aus Kiel das Geschäft in Ahrensburg macht.

Und niemand aus der Ahrensburger Verwaltung geht dort hin und erklärt dem Warenhausleiter, dass der seinen Markt nur im Bereich von Lebensmitteln und Drogerieartikel öffnen darf. So wie das Kaufhaus Nessler, wo nur der Lebensmittelbereich von Dennis Meyer mitsamt der Presseprodukte für den Verkauf zugänglich ist. Und nicht etwa der Elektronik-Bereich mit Kopfhörern und Lautsprechern im 2. Stock oder Tchibo im Eingangsbereich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Januar 2021

Lidl: Betrug mit der gesetzlichen Mehrwertsteuer? Und Firma Buddenhagen liefert durch „gesunde Monteure“

Lidl verkündet die Unwahrheit mit der Behauptung: „Die Mehrwertsteuer-Senkung geht in die Verlängerung“. Geht sie aber nicht. Mit dem 1. Januar 2021 sind wir zurückgekehrt zur alten Mehrwertsteuer. Und die finden Lidl-Kunden auch auf ihrem Kassenbon ausgedruckt als „Dein Lidl Preis“, wie es in der Anzeige heißt.

Buddenhagen, das „Fachgeschäft für Elektrogeräte“, liefert seine Waren auch im Lockdown, wo die Beratung telefonisch erfolgt. Und: „Lieferteams tragen Handschuhe & Maske“, worauf in der Werbung ausdrücklich hingewiesen wird. Ob die Kunden auch eine Schutzmaske tragen müssen, wird in der Werbung nicht berichtet.

Aber nicht nur das, sondern auch: „Lieferung erfolgt durch gesunde Monteure“. Was meint: Die Herren haben weder ein Rückenleiden noch Probleme mit der Bandscheibe. Auch wurden sie auf HIV getestet. Und vermutlich sogar auf sämtliche Corona-Viren und auch auf Diarrhö. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Januar 2021

Haben Sie schon mal ein „überfülltes Kino“ gesehen?

Viele Werbeleute wollen immer wieder gern, dass Werbung witzig ist. Die Folge: Mitunter geht der Witz dabei auch in die falsche Richtung, weil die Kunden dann nicht über die Werbung lachen, sondern den Werbungtreibenden auslachen. So wie ich es heute tue, indem ich die BILD-Zeitung mit einer Anzeige aufspieße, die zum Totlachen ist.

Mitten in der Corona-Pandemie zeigt BILD fröhlich an: „Kino überfüllt!“ Und man erklärt in der Unterzeile auch den Grund dafür, nämlich: „Kino-Anzeigen in BILD wirken!“

Klar, wir leben im Lockdown, die Kinos sind allesamt dicht, aber sie sind überfüllt dank BILD. Womit wieder mal bewiesen wird, wie BILD-Schlagzeilen den vollen Schaum schlagen.

Und noch ein Witz: Wie kann ein Kino überhaupt „überfüllt“ sein? Das würde bedeuten, dass alle Sitzplätze besetzt sind und auch Stehplätze eingenommen werden. Oder Besucher, die keinen Platz gefunden haben, sitzen auf dem Schoß derjenigen, die einen Sitzplatz ergattert haben. Dass es so etwas im Kino gibt, ist mir allerdings unbekannt, da die Eintrittskarten zumeist nummeriert sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Januar 2021

Ahrensburg: Diskriminierung von Polizeibeamten und die Stadtverwaltung guckt genauso weg wie Politik und Presse

Als in Ahrensburg rassistische Parolen an öffentliche Wände geschmiert worden waren, haben Presse und Politiker aufgeschrien. Es wurde protestiert, und die Schmierereien wurden unverzüglich entfernt. Seit Monaten jedoch kann jeder, der in Ahrensburg daran vorbeikommt, lesen: „FTP!“ Und was das bedeutet, brauche ich dem Bürgermeister wohl nicht zu erklären.

Das Eigenartige: Es ist nichts davon in den Medien zu lesen. Und weder im Rathaus noch am Runden Tisch oder in der Stadtverordneten-Versammlung wird dieser Tat eine Beachtung geschenkt. Vermutlich denken alle: „Die Polizei ist doch stark genug, sich allein gegen solche Diskriminierung zu wehren!“

Wenn die Stadt Ahrensburg ihre Überwachungskräfte nur auf parkende Autos konzentriert, dann ist etwas faul in der Stadt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass an der Wand vom Rathaus die Parole „Fuck Beamte!“ stehen würde, ohne dass das sofort beseitigt wird und einen Niederschlag fände in der Presse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Januar 2021

Straßenlaternen in der Stadt, die am hellen Nachmittag eingeschaltet sind

Gestern gingen wir spazieren, und zwar um den Block, wie man so sagt. Und wir sahen, dass am frühen Nachmittag die Straßenlaternen geleuchtet haben. Wobei die Vokabel „geleuchtet“ eigentlich unzutreffend ist, denn diese Funzeln leuchten nicht, sie glimmen nur.

Das Licht dieser Laternen ist am Tage genauso unnötig wie in der Nacht. Denn das Licht fällt in der Dunkelheit nicht dahin, wo es sollte, nämlich auf die Straße und vor allem auf den Radfahrweg wie auch auf dem Bürgersteig. Und ich hoffe, dass es sich hier wenigstens um Solarlampen handelt, denn sonst wären diese Laternen eine Vergeudung von Energiekosten für den städtischen Haushalt.

Und so frage ich: Warum hat man überhaupt Straßenlaternen aufgestellt, die so nutzlos sind für Verkehrsteilnehmer wie ein Glühwürmchen auf dem Lenkrad?! Sollen wir Bürger in der Nacht vielleicht mit Taschenlampen spazierengehen? Und wer nachts auf dem Fahrrad unterwegs ist, für den genügt eine einfache Fahrradlampe nicht mehr, der benötigt einen Scheinwerfer für seinen Drahtesel. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2021

Wovor haben Stadtverordnete in Ahrensburg wirklich Angst?

Heute erklärt der Grüne Stadtverordnete Benjamin Stukenberg den Bürgern im MARKT: „Internetübertragung ist keine Lösung“ – jedenfalls nicht für Ahrensburg. Womit gemeint ist, dass die Übertragungen der Sitzungen unserer „Regierung“ nicht im Internet übertragen werden sollen, so wie das anderen Ortes schon längst problemlos passiert.

Die Problematik sieht Stukenberg darin, dass es möglich ist, die Inhalte aus dem Internet zu kopieren und so zusammenzuschneiden, sodass gefälschte Aussagen entstehen. Und daraus werden von Rechtsextremen dann Hetzkampagnen gefertigt mit „Beschimpfungen und Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen“. Dass so etwas passiert ist, erklärt der Grüne mit einem Fall aus dem Jahre 2015, wo es angeblich eine Grüne Abgeordnete in der Hamburger Bürgerschaft am eigenen Leibe hatte erleben müssen.

Natürlich ist so etwas möglich. Selbst als Martin Höfling mit Ahrensburg-TV die Statements der Politiker aus dem Marstall ins Internet übertragen hat, wären Manipulationen von dritter Seite möglich gewesen. Aber nichts ist passiert. Und wenn die Gefahr wirklich so groß ist, wie der Grüne befürchtet, dann dürfte auch kein Fernsehsender mehr eine Rede von Politikern übertragen und nirgendwo würde noch ein Podcast laufen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2021