Ahrensburg benötigt keinen Seniorenbeirat. Sondern eine Senioren-Partei.

Ahrensburg steht kurz davor, einen neuen Seniorenbeirat zu wählen, der die Interessen von Bürgern ab dem 60. Lebensjahr vertritt. Nachdem sich anfangs nicht genug Kandidaten zur Verfügung gestellt hatten, hat sich inzwischen breiteres Interesse ergeben, sodass ausreichend Bürger zwecks Wahl zur Verfügung stehen.

Zeichnung: Hans Kossatz

Folgende Kandidaten sind zur Wahl zum Seniorenbeirat zugelassen worden: Uwe Bautz, Birgit Buschmann, Gabriele Ehrich, Helmut Frank, Angelika Grabow, Bernd Grassi, Andre Grigjanis, Wolfgang Hanisch, Horst Kanthak, Renate König, Artur Klaus Korte, Doris Köster-Bunselmeyer, Christian Krause-Hassenstein, Andrea Krieger, Peter Mahn, Gerhard Merkel, Edgar Müller, Frank Oldendorf, Andreas Puk, Hans-Georg Schreyer, Irmgard Schulz-Wheater, Sigrid Steinweg, Hans-Gerhard Stülb, Annemarie van Oosterum-Arnu, Jutta Wonschik-Steege und Wolfgang Zimmermann.

Und nun, meine lieben Mitbürger, stellen Sie sich mal vor, diese Bürgerinnen und Bürger würden sich nicht für den Seniorenbeirat bewerben, sondern sie würden eine neue Ahrensburger Partei gründen, und zwar eine Partei wie die „Grauen Panther“ aber nur für Ahrensburg, und zwar „Die Silberlöwen“. Und diese Partei würde die Interessen aller Bürger im Alter ab 60 Jahre in der Stadt Ahrensburg vertreten.

Hierzu meine persönliche Über-den-Daumen-Rechnung: Ahrensburg hat rund 35.000 Einwohner. Davon sind ungefähr 6.000 nicht wahlberechtigt, verbleiben 29.000. Von diesen 29.000 sind weit über 10.000 Einwohner 60 Jahre und älter. Und würden diese Senioren alle zur Wahl gehen und „Die Silberlöwen“ wählen, dann gäbe sich in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung eine völlig andere Sitzverteilung und damit neue Interessenvertretung für die Senioren in der Schlossstadt

Also, meine lieben Mitbürger ab 60:: Brauchen wir wirklich einen Seniorenbeirat, dessen Befugnisse einzig und allein in der Bittstellung an Verwaltung und Politik liegen…?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2021

4 Gedanken zu „Ahrensburg benötigt keinen Seniorenbeirat. Sondern eine Senioren-Partei.

  1. Der Spatz vom Rathausdach

    Gute Idee. Dann hätte auch der Senior Sarach endlich eine Interessenvertretung in der SVV und wäre nicht immer auf sich allein gestellt! 😉

  2. j

    Die Seniorinnen und Senioren werden inzwischen von den etablierten Parteien viel zu wenig beachtet. Und der Seniorenbeirat? Still ruht der See und Wellen schlagen kann er auch nicht. Ich finde “Silberlöwen” klasse. Also – auf gehts! Packen wir es an!

  3. Loki

    Die etablierten Parteien und damit auch die Stadtverordneten bestehen großenteils aus Senioren und Seniorinnen. z.B. Onkel Peter usw. Der älteste ist Herr Griesenberg mit ca. 84 Jahren. (Richtig?!) Aber alles honorige Menschen.
    Insofern: Warum eine Senioren-Partei?

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