Jetzt, in Zeiten der Krise, zeigt es sich, wie unsinnig Entscheidungen von Stadt und Politik in der Vergangenheit gewesen sind. Heute entnehmen wir dem 3. Buch Abendblatt, dass die Pflanzenkübel in der Klaus-Groth-Straße Rampengasse aufgestellt worden sind. Kosten: 40.000 Euro, und zwar aus der Ahrensburger Stadtkasse.
Ursprünglich sollte die Dekoration der Rampengasse 77.000 Euro kosten, was ich hier kommentiert habe. Nun kosten allein die neun bepflanzten Kübel 40.000 Euro. Und wer sich über den hohen Preis wundert, der erfährt aus der Zeitung:
„Alle Behälter wurden von der niederländischen Firma Streetlife aus verzinktem Stahl gefertigt. Die rechteckigen Behälter messen zwei mal 1,30 Meter, die quadratischen eine Seitenlänge von 1,50 Meter, beide Modelle sind 90 Zentimeter hoch.“
Ja, man gönnt sich ja sonst nix. Und wenn die Stadt dem CCA schon die Rampengasse mit Garageneinfahrt geschenkt hat, dann sind die 40.000 Euro für Pflanzenkübel ja quasi nur die Kirschen auf der Torte. Und wer hat das so gewollt? Wir entnehmen der Stormarn-Beilage im Abendblatt, was Martina Grote, Sachbearbeiterin im Amt für Grünflächen und Klimaschutz, dazu erklärt, und zwar: „’Immer wieder haben sich Bürger bei uns beklagt, dass die Klaus-Groth-Straße karg, kalt und zugig sei‘.“ Weiterlesen










