Städtisches Geld zur Selbstdarstellung von Mitarbeitern

Die Stadtwerke Ahrensburg GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Ahrensburg. Die Mandatsträger im Aufsichtsrat sind laut Angaben der Stadt: Der Stadtverordnete Detlef Levenhagen (CDU), das Bürgerliche Mitglied Brigitte Krogmann (WAB) und von der Verwaltung: Bürgermeister Michael Sarach, der Vorsitzender des Aufsichtsrates ist.

Aus: Anzeigenblatt MARKT

Die Gewinne der Stadtwerke Ahrensburg kommen der Stadt Ahrensburg zugute. Und dem Anzeigenblatt MARKT, wo die nebenstehende Anzeige der Stadtwerke geschaltet wurde.

Wer sich die Anzeige anschaut und durchliest, der wird sich fragen: Wieso geben die Stadtwerke städtisches Geld dafür aus, um den Bürgern mitzuteilen, dass der Geschäftsführer und städtische Pensionär Horst Kienel dort jetzt ausscheidet und damit einer Nachfolgerin Platz macht? Wollte Kienel sich damit sein letztes Denkmal in Ahrensburg setzen…?

Und immer wieder frage ich mich: Wieso, warum und weshalb residieren die Stadtwerke Ahrensburg eigentlich ausgerechnet im City-Center-Ahrensburg? Weil die Miete dort günstiger ist als im Gewerbegebiet? (Hinweis: Für den Publikumsverkehr betreiben die Stadtwerke einen Laden in der Lohe.)

Falls die Adresse in der Rampengasse nur dazu gedient hat, Horst Kienel den Arbeitsweg zu verkürzen, da er ja gleichzeitig auch als Kämmerer im Rathaus gearbeitet hat, dann könnte es jetzt an der Zeit sein, sich nach preiswerteren Büroräumen umzuschauen.

Und zum „Denkmal“ Horst Kienel: Geben Sie mal „Horst Kienel“ und „Szene Ahrensburg“ bei Google ein! Und erinnern Sie sich an die Damen Daniela N. Barth und Monika Veeh, die Horst Kienel jahrelang sehr großzügig mit städtischem Geld finanziert hat, ohne eine entsprechende Gegenleistung dafür zu bekommen! In meinen Augen war das eine Veruntreuung städtischer Gelder. Genauso wie die Schaltung obiger Anzeige.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. April 2019

Ein Gedanke zu „Städtisches Geld zur Selbstdarstellung von Mitarbeitern

  1. L. Lorenz

    Leider haben wohl die Stadtwerke für die Lohe einen langfristigen Mietvertrag, sonst wäre das Kundencenter schon lange im CCA Ausgang Große Straße. An so „renommierter Stelle“ ist Leerstand wirklich ärgerlich. Wie die AWO in der Manhagener Allee alles mit Außenstellen zupflastert, so handelt die Stadt mit ihren Werken eben dort. Das garantiert einen kurzen Dienstweg. – oder?

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