Der Ahrensburger Realsatiriker Michael Sarach erklärt: „Die Zahl der Parkplätze ist definitiv ausreichend.“

aus: Hamburger Abendblatt

Die Ahrensburger Verwaltung und damit auch der Bürgermeister stehen unter massivem Druck. Druck von Bürgern und Druck von Kaufleuten, die ihre Läden in der Innenstadt betreiben. Der Grund: In der City von Ahrensburg gibt es nicht nur nicht genügend Parkplätze, sondern die, die es gibt, sind auch noch gebührenpflichtig. Und was Verwaltung und Medien einfach unter den Tisch fallen lassen: Viele Wohnstraßen in der Innenstadt sind am Tage total zugeparkt und werden zu Slalompisten, weil Autofahrer dort „notparken“.

Und wie will der Bürgermeister das Parkplatzproblem lösen? In der Überschrift vom 3. Buch Abendblatt können wir es lesen: „Ahrensburgs Bürgermeister für autofreie Zonen“. Und darunter folgt der Bericht von Ralph Klingel-Domdey & Co, der hier quasi als „Pressesprecher“ dem Bürgermeister das Wort redet.

Wir wissen: Die Redaktion des Blattes will ihren Lesern schon seit ewiger Zeit einreden, dass es ausreichend Parkraum in der Innenstadt gibt, obwohl Parkpätze sogar weniger geworden sind. Und zum Beweis dafür zitiert man heute Bürgermeister Michael Sarach – klar, wen sonst?! Das Ergebnis: „Bürgermeister Sarach sagt: ‚Die Zahl der Parkplätze ist definitiv ausreichend.’“ Und genau deshalb will er auch meiner uralten  Empfehlung folgen, nämlich: „Dazu bringt der Bürgermeister erneut den Bau einer Tiefgarage unter dem Stormarnplatz ins Gespräch, um ausreichend Parkraum anbieten zu können.“

Michael Sarach: Als Realsatiriker unschlagbar! (aus: Hamburger Abendblatt)

Ein weiteres Zitat: „’Nicht jeder Ahrensburger kann erwarten, dass er überall und jederzeit vorder Ladentür parken kann’, so Sarach.“

Frage: Wieso kann das nicht jeder Ahrensburger erwarten, Herr Bürgermeister? Erklären Sie doch mal öffentlich, warum das Einkaufen bei famila, Aldi, Lidl, Netto, Dänisches Bettenlager, toom, Futterhaus u. a. so beliebt ist! Falls Sie es nicht wissen: Dort ist nicht nur ausreichend Parkplatz für die Autos der Kunden vorhanden, sondern:  Diese Parkplätze sind kostenlos. Und: Der Kunde parkt direkt vor der Ladentür, kann mit dem Einkaufswagen bequem bis zum Kofferraum fahren.

Aus derselben Zeitung vom selben Tage! (Zitat: Hamburger Abendblatt)

Drollig ist auch immer wieder zu verfolgen, wie die Stormarn-Redaktion sich nach Gutdünken ein paar Bürger rauspickt, um deren Meinung dann als „repräsentiv“ zu verkaufen. Das hat weder was mit einer objektiven Leserbefragung zu tun, noch mit qualifizierter Marktforschung. Das ist schlichtweg Manipulation. Und so lesen wir über einen befragen Bürger, der sich zum Thema „autofreie Zone“ wie folgt geäußert hat: „ Er vermisst im Zentrum eine gemütliche, rauchfreie Kneipe.“

Ach ja, und Christian Thiesen, der Co-Autor, fragt in seinem Kommentar: „Wäre es für den Handel wirklich so schlimm, würde die Große Straße zwischen Woldenhorn und Rondeel für Autos gesperrt?“ Meine Antwort: Damit würden Sie den Läden im CCA sogar eine Riesenfreude machen, Herr Thiesen, denn die Kunden, die dort in die Tiefgarage fahren, könnten dann niemals wieder rausfahren und müssten im CCA leben und dort – einkaufen! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2017

36 Gedanken zu „Der Ahrensburger Realsatiriker Michael Sarach erklärt: „Die Zahl der Parkplätze ist definitiv ausreichend.“

  1. Observator

    Die Redaktion zitiert Sarach, Link und eine Handvoll Bürger. Warum kommen die Kaufleute nicht zu Wort, bzw. deren Vertretung, das Stadt-Forum? Hat die Redaktion hier vielleicht nach der alten Devise gewerkelt: Warum sollen wir durch Recherche unseren schönen Beitrag kaputt machen und den lieben Herrn Bürgermeister ad absurdum führen?

  2. Kassandra

    Woher weiß der Herr Bürgermeister, dass es in Ahrensburg definitiv genug Parkplätze gibt? Das weiß der Herr Bürgermeister von seinem Berater. Und woher weiß der Berater das? Der Berater hat das in seiner Glaskugel gesehen. Und die wegfallenden Parkplätze beim Lindenhof und die Autos aus dem neuen Stadtteil Erlenhof? Dazu der Berater: Bald werden alle Autos autonom fahren. Das bedeutet: Die Menschen lassen sich von ihren Autos in die Innenstadt fahren, steigen aus, und die Autos suchen sich dann selber einen Parkplatz. Zum Beispiel in Großhansdorf oder in Bargteheide. Und wenn die Menschen fertig sind mit ihren Einkäufen, dann rufen sie per Handy ihr Auto herbei. Ja, das alles weiß der oberkluge Bürgermeister schon heute. Woher er das weiß? Aus dem 3. Buch Abendblatt. Dort steht es zwar noch nicht gedruckt, aber Herr Klüngel-Domdey arbeitet daran, nachdem er meinen Kommentar gelesen hat. Noch Fragen? Bitte nicht!

  3. Der Spatz vom Rathausdach

    „Michael Sarach will Beteiligte an einen Tisch holen.“ Wer sind „Beteiligte“? Alle Ahrensburger Autofahrer? Kunden, die von außerhalb kommen? Alle Geschäftsleute?

    Oder kommen nur die an den Tisch, die der Bürgermeister aussucht?

  4. K. Ahrens

    Herr Dzubilla, merken Sie eigentlich gar nicht, dass Sie hier wie’n Weltmeister dafür kämpfen, dass Kunden in der Innenstadt einen Parkplatz finden, während dieses Thema die Ladeninhaber gar nicht zu interessieren scheint? Nicht einer von jenen (oder das Stadtforum) nimmt hier Stellung zu dem Thema oder bedankt sich gar bei Ihnen für Ihren Einsatz. Vielen Leuten ist der Zustand ohnehin egal, sie fahren nach Bargteheide oder Großhansdorf und ins Einkaufszentrum Alstertal, wo ich schon viele Ahrensburger beim Einkauf getroffen habe. Verwaltung und Politik machen die Innenstadt kaputt, und das Stadtforum lädt ein zum Oktoberfest.

    Ihr Kampf, Herr Dzubilla, lässt an die Windmühlenflügel denken, gegen die schon der olle Don Quixote vergeblich gekämpft hat.

  5. Stefan Skowronnek

    Lieber Herr Dzubilla,

    ich möchte einfach nicht glauben, dass diese Idee wirklich umgesetzt werden soll bzw. dass das ernsthaft diskutiert wird.

    Es zeugt von absoluter Ahnungslosigkeit für Ahrensburg eine autofreie Innenstadt zu fordern. Unsere Stadt profitiert & lebt von ihrer Zentralität und Erreichbarkeit für die umliegenden Städte und Gemeinden. Wie kommen die Besucher bzw. Kunden wohl in unsere Stadt? Korrekt – mit dem Auto. Was wird passieren, wenn der Zugang zur Innenstadt – mit dem Auto – eingeschränkt wird? Richtig – die Besucher bzw. Kunden werden ausweichen. Zum einen in andere Städte und Gemeinden, zum anderen an autofreundliche Standorte (z.B. Fachmarktzentren im Gewerbegebiet). Wir brauchen aber die Kunden des gesamten Einzugsgebietes – ohne die, ist das aktuelle Angebot (in der Stadt) nicht aufrechtzuerhalten.

    Sollte diese Fehlentwicklung zugelassen werden, wird man sie nicht so einfach korrigieren können. Das Angebot würde deutlich reduziert und viele Geschäfte geschlossen werden. Die Personen, die dies zu verantworten hätten, würden dann mit dem Internet d.h. dem „Zeitgeist“ argumentieren.

    Herr Dzubilla – die Stadt braucht den Handel, aber der Handel braucht die Stadt nicht. Das muss begriffen werden, ansonsten wird es zu spät sein. Es ist ein Irrglaube davon auszugehen, dass eine Fehlentscheidung (in dieser Größenordnung) korrigiert werden könnte. Sie können – nachdem Sie die Besucher ausgesperrt & die Innenstadt zerstört haben, nicht einfach wieder die Straßen öffnen und auf die Rückkehr der Kunden hoffen. Das wird nicht passieren.

    In vielen – kleineren und größeren – Städten ist dieses Experiment bereits versucht worden. Funktioniert hat es – soweit ich weiß – nirgendwo. Es ist tragisch, dass die handelnden Personen dies nicht erkennen und die, die diesen Weg korrigieren könnten, sich nicht zu Wort melden.

    Wie auch immer – ich werde auch weiterhin für eine lebenswerte und attraktive Innenstadt kämpfen!

    Herzliche Grüße,

    Stefan Skowronnek

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Lieber Stefan Skowronnek – bleiben Sie entspannt! Derselbe Bürgermeister hat schon einmal eine ähnlich absurde Idee geäußert: Wegen des anstehenden Lärms durch die Bahn wollte er die Gleise samt Bahnhof tieferlegen, damit die Züge durch die Galerie der Hände fahren sollten. Auch damals haben alle nur über ihn gelacht. Und das wird auch dieses Mal wieder der Fall sein – ich garantiere es Ihnen. Herzliche Grüße – Harald Dzubilla

  6. Observator

    Ich hätte da noch ne Idee für Sie, Herr Sarach: Ekeln Sie doch einfach durch weitere dumme Sprüche alle Autohäuser aus der Stadt Ahensburg! Und wenn hier weniger Autos verkauft werden, dann sind auch weniger in der Stadt unterwegs. Und wenn Klingel-Dumdey seinen Job verliert, weil kein Auto das Abendblatt mehr in die Stadt transportieren kann, dann machen Sie den Mann einfach zu Ihrem Rathaussprecher, offiziell, meine ich. Und wenn die Rathaus-Garage autofrei ist, dann könnte dort der Biergarten von Penny als Garagen-Bar eröffnet werden, sodass gleichzeitig ein anderes Problem gelöst werden könnte.

    Mit der autofreien Rampengasse hat Ihre Genossin, die Ex-Bürgermeisterin Pepper (SPD), doch schon bewiesen, was in Ahrensburg alles möglich ist, um die Innenstadt zu zerstören. Weiter so, Herr Bürgermeister, gemäß Ihrem tollen Slogan: „Gut gemacht, Michael Sarach!“

  7. Frank B.

    Dem BM und Klingel-Domdey ist Ahrensburg letztlich (scheiß-) egal. Sie wohnen nur vorübergehend oder gar nicht in Ahrensburg und handeln nach der Devise: Nach mir die Sintflut. Es ist schlimm, dass die Parteien, insbesondere die CDU und die FDP, hier nicht aufmucken und den BM nicht endlich vors Schienbein treten.

  8. Britta S.

    Ist 2018 nicht wieder Kommunalwahl? Der Umgang mit der Parkplatzfrage in der Innenstadt wäre doch das beste Kriterium für eine Wahlentscheidung. Und dann zählen nicht unverbindliches Geschwätz wie das von Karen Schmick von der WAB sondern konkrete Ausssagen zum Thema.

  9. Hamburger

    Ich muss sagen, dass ich diese Diskussion wirklich etwas rückständig finde. Schauen Sie sich doch mal Hamburg an. Die Mönckeberg-/Spitalerstraße. Parkplätze? Und dann noch gebührenfreie? Fehlanzeige. In den Läden brummt es trotzdem. Osterstraße: Dort fällt im Zuge der Umgestaltung ein Großteil der ohnehin vorher schon knappen Parkplätze weg. Das Ergebnis: Breitere Gehwege, eine Aufwertung der ganzen Straße. Protest der Geschäftsbetreiber? Habe ich nicht mitbekommen. Die Zukunft der Innenstädte gehört nicht den Autos, und das ist gut so.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Sie Witzbold. Ich habe in der Mönckebergstraße/Spitalerstraße noch keine Supermärkte gesehen, wo die Kunden mit vollen Einkaufswagen herauskommen. Auch keine Fußgänger, die Getränkekisten geschleppt haben. In der City von Hamburg gibt es eine U-Bahn-Station neben der anderen. In Ahrensburg benötigt der Fußgänger vom U-Bahnhof Ost bis zum Rondeel 22 Minuten. Und von der U-Bahn-West geht es auch nicht schneller. Die Verkehrsverbindungen in Ahrensburg und aus den Randgemeinden in die Ahrensburger Innenstadt sind mit dem Verkehrsnetz von Hamburg überhaupt nicht vergleichbar. Was also soll Ihr alberner Kommentar bezwecken?!

      1. Hamburger

        In der Osterstraße gibt es allein zwei große und einen kleineren EDEKA, in denen Leute durchaus ihre kompletten Wocheneinkäufe erledigen, ohne Auto. Ich auch. Ja, die Verkehrsanbindung ist nicht vergleichbar. Aber vielleicht sollte man dann mal bessere öffentliche Verkehrsverbindungen fordern statt immer nur mehr Parkplätze. Mehr Parkplätze schaffen mehr Autos und mehr Autos machen Städte unattraktiv. Ich jedenfalls möchte nicht das Rad zurückdrehen in die 60er/70er, als man Städte rund um das Auto gebaut hat und die Fußgänger als Ärgernis begriffen hat. Kann mir keiner erzählen, dass das schön oder sinnvoll ist.

        1. Harald Dzubilla Artikelautor

          Klar, die Wocheneinkäufe für eine vierköpfige Familie fährt die Mutter dann im Hackenporsche zur Bushaltestelle, begleitet von ihren beiden Kindern.

          Natürlich brauchen Menschen, die in einer Einkaufsstraße wohnen, nicht unbedingt das Auto zum Einkaufen.

          1. Hamburger

            Und warum nicht? Mache ich auch. Zwar nicht mit dem „Hackenporsche“, sondern mit Rucksack und Taschen. Ich habe ein Auto, aber keinen eigenen Parkplatz vor der Tür, von daher ist das schneller und bequemer.

    2. J. P. Kirchhoff

      @Hamburger! Sie sollten mal eine Brille aufsetzen, wenn Sie durch die HH-Innenstadt gehen, dann finden Sie dort auch eine Parkmöglichkeit:

  10. Julia Neumann

    Warum nennt der ‚Hamburger‘ seinen Namen nicht? Arbeitet er vielleicht in der Ahrensburger Verwaltung? Oder in einer gewissen Berater-Firma? Oder stammt er von McDonald’s…….?

    1. Hamburger

      „Frau Neumann“: Warum nennen Sie Ihren richtigen Namen nicht? Weil der Harald Dzubilla heißt? Kleiner Tipp, was Sie verrät: Die …….? am Ende einer rhetorischen Frage.

  11. Frank B.

    Der „Hamburger“ hört sich so an, als ob er der Verfasser des Artikels in der Stormarnbeilage wäre. In der Stormarnbeilage gibt es offensichtlich Mitarbeiter, die in Hamburg wohnen, aber über die Verkehrssituation in Ahrensburg schreiben. Da kann nur Unsinn herauskommen. Der
    „Hamburger“ verkennt vollkommen, dass Ahrensburg als Kleinstadt eine ganz andere Siedlungsstruktur hat als Hamburg. Viele Menschen in Ahrensburg sind auf das Auto angewiesen, weil die einzelnen Stadtteile z.T. keine eigene Infrastruktur, also keine Läden in der unmittelbaren Umgebung haben. Das, was der Bürgermeister und die Stormarnbeilage über die Parkplatzsituation in Ahrensburg behaupten, ist ein gutes Beispiel für die Ignoranz und Arroganz derer, die selbst mit den Problemen der Bürger nicht konfrontiert sind.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ralph Klingel-Domdey am 18. 6. 2016 ernsthaft: „Das Stadtforum, das sich auch mit anderen Aktionen vorbildlich in und für Ahrensburg einbringt, könnte beispielsweise einen Shuttle-Service auf den Weg bringen, der die Kunden bequem von außerhalb gelegenen Stellflächen ins Zentrum chauffiert. An der Umsetzung könnten sich finanzkräftige Geschäftsleute beteiligen. Das wäre eine Investition, mit der die Kaufleute dazu beitragen könnten, Ahrensburg gemeinsam mit der Stadt in die richtige Richtung zu bewegen.“

      Hier noch mehr Nonsens: https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article207697801/Weniger-Autos-waeren-fuer-Ahrensburgs-Innenstadt-ein-Gewinn.html

  12. Sandra

    Ein Beispiel für den Irrsinn, den der Ahrensburger BM so von sich gibt, ist folgender Satz: „Die Zahl der Parkplätze ist definitiv ausreichend.“ Was heißt hier „definitiv“? Das heißt „definitiv“, weil der BM meint, dass er sich einer Diskussion zum Thema gar nicht mehr stellen muss. Das heißt auch deshalb „definitiv“, weil der Bürgermeister glaubt, definieren zu können, was eine genügende Anzahl von Parkplätzen ist. Dabei ist der BM neben den Stadtverordneten und den Mitarbeitern der Stormarnbeilage einer der wenigen, die in Ahrensburg noch nie auf Parkplatzsuche gehen mussten. Es zeigt, dass dieser BM gar nicht in der Lage ist, mit den Bürgern in ein Gespräch einzutreten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ein trauriges Ergebnis für Ahrensburg!

  13. Fritz aus Ahrensburg

    Womöglich ist Michael Sarach ein geheimer Nachfahre der Schimmelmanns ??? Der Feudalherr durfte bereits früher festlegen, wie viele Kutschen in seinem Herrschaftsgebiet parken dürfen.

  14. Bruno

    Der Ahrensburger Bürgermeister ist also sozusagen ein Teilzeit-Ahrensburger, um nicht zu sagen ein Teilzeit-Bürgermeister! Da muss man sich über nichts mehr wundern!

  15. H.J. Lange

    In diese eigenartige Nicht-Diskussion bringe ich 2. Zitate ein:
    1. Zitat aus dem obigen Artikel von Herrn Dzubilla:

    „Ach ja, und Christian Thiesen, der Co-Autor, fragt in seinem Kommentar: „Wäre es für den Handel wirklich so schlimm, würde die Große Straße zwischen Woldenhorn und Rondeel für Autos gesperrt?“ Meine Antwort: Damit würden Sie den Läden im CCA sogar eine Riesenfreude machen, Herr Thiesen, denn die Kunden, die dort in die Tiefgarage fahren, könnten dann niemals wieder rausfahren und müssten im CCA leben und dort – einkaufen!
    Ende 1. Zitat – samt Meinung von Herrn Dzubilla.

    Dagegen stelle ich:
    Das 2. Zitat stammt von Herrn Klingel-Domdey aus dem HA v. 21.08.2017 und wurde von mir in meinen Kommentar vom 21.08.2017 eingefügt.

    „Hübsch sollte sie daher kommen, die kleine innerstädtische Fußgängerzone … Das Ergebnis ist ernüchternd. Das Vorhaben war von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Allein die absurde Konstruktion der mit hässlichen Betonwänden begrenzten Tiefgaragen-Ein- und Ausfahrten machen den Straßenabschnitt unansehnlich. Zum Verweilen lädt er nicht ein. Nebenbei bemerkt; Zudem werden die Autofahrer bei der Ausfahrt aus der Garage auch noch unweigerlich in den schönsten und neben dem Rondeel wohl lebenswertesten Innenstadtbereich gelotst: auf die Große Straße. Dorthin, wo eigentlich kein einziges Auto unterwegs sein sollte. Von dieser Fehlplanung einmal abgesehen … „.
    Ende 2. Zitat.
    Dieser Sachverhalt ist in mehrfachere Hinsicht richtig und wegweisend formuliert.
    Er ist völlig unabhängig vom Aufschreibenden richtig.

    Die Auflösung des von Herrn Dzubilla ausgemachten Widerspruchs:
    Selbstverständlich müsste zuerst die östliche Rampe verschwinden. Die Umbau-Lösung hatte ich in diesem Blog bereits zurück liegend vorgestellt. Wer möchte sie noch einmal lesen ?
    H.J. Lange

    1. Frau Behnemann

      Quark. Wenn die Rampen abgebaut werden, dann sollte der Auto- und Busverkehr hier wie vordem stattfinden. Zum Verweilen ist die Rampengasse völlig ungeeignet, da hier nicht mal ein offenes Café möglich ist: Es zieht dort wie Hechtsuppe durch diesen „Kamin“.

      1. Frau Behnemann

        Nachtrag: Eine Fußgängerzone war in der Klaus-Groth-Straße nie geplant; erst als man erkannt hatte, dass die Straße durch den Umbau für Busse nicht mehr befahrbar war, machte man gezwungenermaßen eine Fußgängerzone daraus.

    2. Niemann

      Der Herr Lange mal wieder als der Humorist aus Ammersbek. Wer, bester Herr Lange, glauben Sie denn wohl, würde den Umbau für die Tiefgarage mit neuer Ein- und Ausfahrt bezahlen wollen? Wir Ahrensburger Bürger vielleicht? Also lassen Sie bitte solche Gedankengänge nach Science-Fictions-Art und widmen Sie sich lieber der Realität!

  16. H.J. Lange

    Sehr geehrte Frau Behnemann,
    sehr geehrter Niemann,

    von MIR wurde die rechtswidrige und von Frau Pepper regelrecht inszenierte Entstehung der „Rampengasse“ nachgewiesen.
    Vorhersehbar ist Ihre ganz spezielle Art von Reaktion:

    Die „Realität“ ist tatsächlich die heutige Situation, die in verkehrlicher und städtebaulicher Hinsicht nicht akzeptabel ist und nie war.
    Ihr „Quark“ wäre es und schlicht fern jeder „Realität“, zur Verbesserung der Situation die „Rampengasse“ in den ehemaligen Zustand der Klaus-Groth-Straße zurückbauen zu wollen. Das ist noch nicht einmal technisch möglich.

    Tatsächlich erfordert die „Rampengasse“ eine so genannte „Stadtreparatur“, die vergleichsweise einfach möglich ist und grundsätzliche Verbesserungen erlaubt: Für die „Rampengasse“ und die Große Straße.
    Allerdings lohnt eine Diskussion nur mit denen, die ernsthaft über eine Stadtreparatur nachdenken können und wollen – um erst danach die Kostenübernahme zu klären.
    Aber wollen Sie wirklich nicht wissen, wie das Ziel dieser Stadtreparatur aussehen könnte ?
    H.J. Lange

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.