Archiv für den Monat: November 2016

20 Jahre: Der Seniorenbeirat feierte sich selber

Ahrensburg hat auch einen Seniorenbeirat. Der besteht in diesem Jahr seit 20 Jahren. Ein Geburtstag, der jetzt im Marstall gefeiert wurde. Der Geburtstag. wohlgemerkt, wurde gefeiert. Denn andere Gründe zum Feiern erkenne ich für den Seniorenbeirat nicht. Für mich ist dieser Klub der Rentner so etwas wie ein Schlafwagenabteil in einem Bummelzug mit einem Schaffner ohne Zähne.

Bevor mir jetzt ein paar ältere Damen und Herren ins Gesicht springen, stelle ich ihnen die Frage: Was hat der Seniorenbeirat von Ahrensburg in den 20 Jahren seines Bestehens für Senioren erreicht? Bitte nennen Sie mir nur 10 besondere Erfolge, damit ich sie an dieser Stelle veröffentlichen kann!

Der Vorsitzende des Seniorenbeirats nannte bei der Geburtstagsfeier den „Bau des Peter-Rantzau-Hauses als Mehrgenerationshaus“, das der Beirat angeregt und vorangetrieben hat, als die herausragende Leistung in 20 Jahren. Darum war wohl auch der SPD-Stadtverordnete Jürgen Eckert bei der Feier anwesend, denn als Geschäftsführer der AWO betreibt er das Peter-Rantzau-Haus, das ich persönlich mehr als Profit-Center der AWO sehe denn als „Mehrgenerationenhaus“. (Schon diese Bezeichnung ist albern, denn welches öffentliche Gebäude ist kein Mehrgenerationenhaus?) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. November 2016

Wie Sie bei Optikern den Durchblick bewahren

Wenn man durch die Blindenstraße – sprich: Manhagener Allee – geht, dann kommt man dort an vier Optiker-Geschäften vorbei. Und an Aufstelltafeln, die hier im Wege stehen, sodass jeder, der nicht die nötige Sehschärfe hat, darüber stolpert. Und wer lesen kann, der muss denken: Hier werden Brillen und Gläser verramscht – siehe die Abbildungen!

Der ehrlichste Optiker, den ich in Ahrensburg kenne, das ist Fielmann. Der gibt nicht nur eine „Zufriedenheitsgarantie“ auf die bei ihm gekauften Brillen, sondern er verspricht seinen Kunden auch: „Fielmann ist immer der günstigste Optiker“.

Nachdem ich mit zwei anderen Optikern in Ahrensburg keine guten Erfahrungen gemacht habe, bin ich zu Fielmann gegangen. Und habe gestaunt, wieviel günstiger die Gläser dort waren als bei einem Wettbewerber. Ja, die Differenz ist so beachtlich, dass man sich fragt: Warum gibt es immer noch Menschen, die ihre Brille nicht bei Fielmann kaufen?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2016

Eilige Meldung der Stormarn-Redaktion vom Abendblatt

Ganz aktuell aus Trittau berichtet die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt online, und zwar: „Hamburger Polizei nimmt 22 Jahre alten Geldfälscher fest“. Und wie die Festnahme aussah, das sehen wir im Bilde: Die Hände des Täters liegen in Handschellen – siehe das Beweisfoto der Redaktion!

Aus Stormarn online vom Hamburger Abendblatt: Täter festgenommen, Reporter war dabei!

Aus Stormarn online vom Hamburger Abendblatt: Der Täter wurde festgenommen, der Reporter war dabei!

Was erkennen wir daraus? Wir erkennen: Ein Fotograf der Stormarn-Redaktion war live dabei, als dem Täter die Schellen von der Hamburger Polizei angelegt wurden, und zwar direkt vor dem Kühlergrill eines Polizeiautos! Damit beweisen die Leute um Hinnerk Blombach wieder einmal mehr, was für tüchtige Journalisten sie sind: Während andere Redaktionen nur die Polizeiberichte nachdrucken, ist ein Reporter vom 3. Buch Abendblatt direkt vor Ort und hält das Ereignis im Foto fest. Damit soll der Leser erkennen, wie toll die Redaktion arbeitet.

Das ist, wie wir der darüberstehenden Anzeige von Cornelia Poletto entnehmen: „Ein Fest der Sinne!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2016

Presseschau: Redaktionsleiter Hinnerk Blombach will auch weiterhin Kritik annehmen

Schon immer habe ich mich gefragt: Was macht eigentlich ein Redaktionsleiter beim 3. Buch Abendblatt, von dem man nur höchst selten etwas liest? Ich meine Hinnerk Blombach. Und der schreibt heute einen Kommentar in eigener Sache, weil er sich von Thomas Bellizzi (FDP) und Bürgermeister Michael Sarach auf den Schlips getreten fühlt.

Aus Hamburger Abendblatt: Ellenlange Verteidigung (siehe Spalte links!) des Redaktionsleiters

Aus Hamburger Abendblatt: Ellenlange Verteidigung (Spalte links!) des Redaktionsleiters

In der Sache geht es um den Vorwurf des Stadtverordneten Bellizzi an die Redaktion der Beilage, dass diese nicht objektiv und sachlich berichtet hat in ihrer Überschrift zum Granulat für den Sportplatz am Hagen. Darauf will ich nicht näher eingehen, da jeder Leser sich sein eigenes Urteil darüber bilden kann. Und bei Überschriften im 3. Buch Abendblatt muss der Leser ohnehin immer vorsichtig sein. So auch heute. Wir lesen auf der Titelseite (!) aktuell: „Mann prügelt unvermittelt auf Passanten ein“.  Und wenn der Leser glaubt, das wäre gestern passiert, dann erfährt er im Kleingedruckten, dass dieser Vorfall sich bereits im Juni dieses Jahres zugetragen hat.

Aber im Kommentar von Blombach steckt noch eine kleine Schmonzette. Wir lesen: „Thomas Bellizzi hat am Montagabend ein faires Verhalten der Presse gefordert. Dazu sind wir auch weiterhin sehr gern bereit. Wir werden weiter kritisieren. Wir werden weiterhin Kritik annehmen. Und wir werden weiterhin einfach berichten, was Sache ist. So wie beim Thema Kunstrasen des SSC Hagen.“

Ich wiederhole: „Faires Verhalten der Presse“ und „Wir werden auch weiterhin Kritik annehmen.“ Das klingt schön. Ähnlich wie: Wir werden auch weiterhin schreiben. Denn Leser von Szene Ahrensburg wissen, dass die Redaktion keinerlei Kritik annimmt. Im Gegenteil: Ehrliche Kritiker an der Arbeit der Redaktion werden als „Blogwarte“ beschimpft, eine Vokabel, die aus dem Nazireich stammt. Und auf eine Antwort auf meinen Brief an Chefredakteur Lars Haider warte ich immer noch.

Soviel zum Thema „Faires Verhalten der Presse“, Herr Blombach.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2016

Ahrensburg: Zwei Weihnachtsmärkte eröffnet. Und zwei Partnerstädte sind verschwunden!

Seit Jahren gibt es den Mini-Weihnachtsmarkt des Bürgervereins auf dem Rondeel. Und wer das öffentliche Geschehen in der Stadt verfolgt hat, der weiß auch , dass die Stadtverordneten diesen Weihnachtsmarkt abgesegnet und dem Bürgerverein die Lizenz zum Ausschenken von Glühwein auf dem öffentlichen Platz erlaubt haben samt der Buden, die dazugehören.

Heute hat nicht nur der Weihnachtsmarkt des Bürgervereins auf dem Rondeel eröffnet, sondern auch ein Weihnachtsmarkt mitten  auf der öffentlichen  Rampengasse (vormals Klaus-Groth-Staße). Dort, direkt vor dem CCA, ist ein großes Schiff vor Anker gegangen, wo  Glühwein und andere Getränke ausgeschenkt werden. Und dann ist da noch ein Stand mit Grillwürstchen und eine Backstube mit Schmalzkuchen, Quarkbällchen und Kaffee. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2016

Der Herr Oberstudienrat und der neue Granulat

Verdienstvollen Politikern sollte man als Bürger auch mal etwas zu Weihnachten schenken. Hierbei denke ich an den Stadtverordneten Matthias Stern (CDU), der schon sehr lange in der Ahrensburger Politik mitmischt. Und das, obwohl er als Oberstudienrat an der Stormarnschule beruflich bestimmt ausgelastet ist.

bildschirmfoto-2016-11-22-um-11-45-29Was aber sollte man dem Christdemokraten Matthias Stern zum Fest der Liebe schenken? Mein Gedanke: Einen Duden! Warum einen Duden? Nun ich habe mir gerade auf AhrensburtTV angeschaut, was die Politiker nach der gestrigen Stadtverordneten-Versammlung geäußert haben. Und der Herr Oberstudienrat hat sich u. a. wie folgt ausgedrückt: „Beim SSC Hagen muss neuer Granulat auf’m Kunstrasenplatz aufgebracht werden.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2016

3. Buch Abendblatt: Schleichwerbung!

Der Inhalt einer Zeitung besteht aus Redaktion und Werbung. Im 3. Buch Abendblatt sind die Grenzen zwischen Redaktion und Werbung allerdings sehr häufig fließend. So auch heute wieder, wo für eine Firma ungeniert Werbung gemacht wird, ohne das dieses als „Anzeige“ gekennzeichnet ist.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Diesmal wird die Gründerhilfe Stormarn beworben. Der Name klingt so, als wäre dieses eine Einrichtung des Kreises. Und darum wundert man sich schon, dass eine Veranstaltung im Hotel am Schloss stattfindet und nicht im Peter-Rantzau-Haus. Und für diesen Vortrag müssen die Teilnehmer 15 Euro bezahlen, was die Zeitung als „Kostenbeitrag“ deklariert. Dazu gibt es auch noch die Telefonnummer der Firma für „weitere Infos“.

Die Gründerhilfe Stormarn hat Büros in Ahrensburg und Hamburg und ist ein kommerzielles Unternehmen. Ich vermute, dass man mit der Veranstaltung auf sich aufmerksam machen will, um Kunden für die Zukunft zu generieren, denn Firmengründer brauchen in aller Regel weiterhin Rat und Hilfe.

Und warum macht die Redaktion solche Schleichwerbung für die Firma? Hat da vielleicht jemand ein Trinkgeld kassiert…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2016

Ein guter Stern führt zum Steakhaus Mendoza

Etwas Wundersames ist mir heute passiert. Am Morgen hörte ich, dass die Weihnachtssterne vom Stadtforum schon aufgehängt worden sind. Und da ich Jahr für Jahr immer wieder neugierig bin, wo denn wohl der Stern von Szene Ahrensburg hängt, habe ich beschlossen, nicht danach zu suchen…

…sondern suchen zu lassen. Denn ich wollte mir das Finden leicht machen, indem ich einen Leser-Wettbewerb auf Szene Ahrensburg veranstalte nach dem Motto: Wer mir als Erster berichtet, wo mein Stern hängt, der bekommt von mir eine tolle Ahrensburg-Grafik des weißrussischen Künstlers Valdislav Stalmakhov. gerahmt und frei Haus geliefert.

Mit diesem Gedanken bin ich heute früh in die City gefahren. Nachdem ich mein Auto in der Tiefgarage abgestellt hatte, ging ich die Neue Straße entlang, weil ich zu Fielmann wollte, dem Optiker meines Vertrauens. Und dann sah ich auch schon den ersten Stern, und zwar vor dem Steakhaus Mendoza. Ich guckte auf das Namensschild und las: „www.szene-ahrensburg.de – Harald Dzubilla“. Und so hatte ich meinen Stern schon gefunden noch bevor die Lichter angingen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. November 2016

Quizfrage: Warum unterstützt die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt die Werbeaktion der AOK…?

Eine Firma macht Werbung in Schulen. Also um die Kunden von morgen, die heute noch minderjährig sind. Die Firma ist die AOK, also die Allgemeine Ortskrankenkasse. Sie fordert die Kinder von „allen weiterführenden Schulen im Kreis Stormarn“ auf, an einem Wettbewerb teilzunehmen, wo es ein Konzert einer Band auf dem Schulhof zu gewinnen gibt – egal, ob die Schulleitung dem zustimmt oder nicht.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Früher war Werbung in den staatlichen Schulen verboten. Nicht zuletzt via Internet wurden diese Grenzen heute fließend. Im Falle der AOK geht es um ein Quiz, wo Schüler und Schulen online gegeneinander antreten. Und man fragt sich: Können die Kinder dabei ihre „Joker“, sprich Eltern, Freunde und Wikipedia zu Hilfe nehmen, sodass sie gewinnen können, ohne selber etwas geleistet zu haben…?

Und noch etwas: Kinder, die teilnehmen möchten, sollen sich mit ihrer E-Mail-Adresse einloggen. Da weiß der AOK-Verkaufsleiter dann, wohin er später seine Einladungen für die Teilnahme an der Mitgliedschaft bei der AOK schicken muss, kurz bevor die Kinder versicherungspflichtig werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. November 2016

Warum Michael Sarach tief in der Bredouille sitzt

Zwei Berichte auf der 1. Seite im 3. Buch Abendblatt stehen direkt nebeneinander. Links erfahren wir: „Bürgervorsteher wollen ‚qualifizierte’ Bürgermeister“. Und rechts lesen wir: „Ex-Bauamtsleiterin zieht erneut vor Gericht“.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Der rechte Beitrag beginnt mit dem Satz: „’Untätigkeit’ lautet die Begründung der Klage, die Ahrensburgs ehemalige Bauamtsleiterin Angelika Andres gegen Bürgermeister Michael Sarach beim Verwaltungsgericht in Schleswig eingereicht hat.“ Das klingt unglaublich, denn eigentlich hätte ich erwartet, dass der Bürgermeister gegen die Ex-Bauamtsleiterin klagt, weil die seit über zwei Jahren in Sachen Stadtmarketing untätig ist.

Nun wissen wir endlich, warum Angelika Andres ihre Hände in den Schoß gelegt hat: Sie wartet immer noch auf ein qualifiziertes Zeugnis über ihre Zeit im Bauamt, das ihr von den Richtern in Lübeck zugestanden wurde. Und Bürgermeister Michael Sarach weigert sich, so ein Zeugnis auszustellen und reagiert schon seit einem halben Jahr lang nicht auf den Protest seiner Mitarbeiterin. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2016