Ahrensburg: Zwei Weihnachtsmärkte eröffnet. Und zwei Partnerstädte sind verschwunden!

Seit Jahren gibt es den Mini-Weihnachtsmarkt des Bürgervereins auf dem Rondeel. Und wer das öffentliche Geschehen in der Stadt verfolgt hat, der weiß auch , dass die Stadtverordneten diesen Weihnachtsmarkt abgesegnet und dem Bürgerverein die Lizenz zum Ausschenken von Glühwein auf dem öffentlichen Platz erlaubt haben samt der Buden, die dazugehören.

Heute hat nicht nur der Weihnachtsmarkt des Bürgervereins auf dem Rondeel eröffnet, sondern auch ein Weihnachtsmarkt mitten  auf der öffentlichen  Rampengasse (vormals Klaus-Groth-Staße). Dort, direkt vor dem CCA, ist ein großes Schiff vor Anker gegangen, wo  Glühwein und andere Getränke ausgeschenkt werden. Und dann ist da noch ein Stand mit Grillwürstchen und eine Backstube mit Schmalzkuchen, Quarkbällchen und Kaffee.

Und: Der Wurststand wurde auf den Ehrentafeln unserer Partnerstädte Ludwigslust und Viljandi aufgebaut, was ich als ziemlich geschmacklos empfinde.

Wie gesagt: Für den Weihnachtsmarkt auf dem Rondeel wurde der “Dienstweg” eingehalten. Ich weiß nicht, wie das beim Weihnachtsmarkt in der Rampengasse vor sich gegangen ist, der nun im Wettbewerb mit dem Bürgerverein steht. Haben die Stadtverordneten dem zugestimmt? Oder liegt da noch eine pauschale Zustimmung der Blaufrau Pepper vor, der Ahnfrau der Rampengasse…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2016

8 Gedanken zu „Ahrensburg: Zwei Weihnachtsmärkte eröffnet. Und zwei Partnerstädte sind verschwunden!

  1. Wolfgang Schrimpff

    Hallo Herr Dzubilla,
    im Abendblatt auf Seite 25 steht dazu geschrieben, dass der CCA-Center-Manager tief ins Geld gegriffen und einen vierstelligen Betrag hingelegt hat, um das Schiff dort aufstellen zu dürfen. Es kann sich dabei gewiss um nichts anderes als die Abgabe gemäß Gebührensatzung über die Sondernutzung an öffentlichen Straßen in der Stadt Ahrensburg handeln.
    Alles wird gut!
    Mit nachbarlichen Grüßen
    Wolfgang Schrimpff

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Lieber Herr Dr. Schrimpff – Sie meinen wirklich, dass die Stadt Ahrensburg die Ehrentafeln ihrer Partnerstädte für kommerzielle Sondernutzung vermietet hat…? Mit Grüßen über den Gartenzaun – Harald Dzubilla

  2. L.Lorenz

    Na, Sie haben Sorgen!
    !. Konkurrenz belebt das Geschäft.
    2. Die Ehrentafeln werden doch sonst auch mit Füßen getreten.
    3. Bedauerlich finde ich, daß auch dieser “Weihnachtsmarkt” keiner ist, denn da erwarte ich Kunsthandwerkliches, Kitsch und Krempel, der zum Stöbern einläd.

      1. fritz lucke

        Moin lieber Herr Dzubilla,
        Erklärung kommt jetzt von mir:
        1. es ist beim Bürgerverein eine tolle Stimmung, es ist dort einfach gemütlicher
        2. die Qualität des Glühweins -so sagen die Besucher- ist top
        3. das Standpersonal ist “einmalig”
        4. der Gewerbetreibende ist Anfang Januar wieder “weg”, der Bürgerverein ist mit seinen selbst ernannten Aufgaben für Ahrensburg – aber auch für die auswärtigen Besucher- das ganze Jahr über da
        5. ich hätte noch viele weitere Gründe, aber ich höre jetzt mal auf, vielleicht können Sie ja noch meine Liste ergänzen

  3. Knud Bielefeld

    Mein erster Gedanke beim Anblick dieser Anlage: „Unglaublich, sie haben die hässlichste Straße Ahrensburgs noch hässlicher gemacht!“ Darüberhinaus dröhnte gestern Abend gegen 20 Uhr laute Schlagermusik durch die Straße. Grauenvoll.

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