Archiv für den Monat: März 2015

Sparkasse Holstein: Veruntreuung von Stiftungsgeldern

Nirgendwo wird soviel Unfug getrieben wie bei Kosmetik und Kunst. In der Kosmetik werden hauptsächlich Frauen verarscht, die viel Geld für Produkte ausgeben, die Wunder versprechen und bestenfalls einen Placebo-Effekt erzeugen. Und dann gibt es Leute, die sammeln Müll und verkaufen den als Kunst. So lange diese Sammler das privat praktizieren, ist das ihr persönliches Problem. Wenn aber Stiftungsgelder und öffentliche Zuschüsse für eine Ausstellung zweckentfremdet werden, dann werde ich echt wütend.

(Bild: HDZ)

18 Zollstöcke nebeneinander (Bild: HDZ)

Ich beschuldige die Sparkasse Holstein mit der Sparkassen Stiftung Stormarn und der Sparkassen Kulturstiftung Stormarn genauso wie die Bürgerstiftung Stormarn, dass sie Stiftungsgelder veruntreuen. Und den gleichen Vorwurf mache ich dem Kreis Stormarn, der öffentliche Gelder veruntreut. Denn Stiftungen und Kreis sind Veranstalter von Ausstellungen in der Ahrensburger Galerie im Marstall. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. März 2015

McDonald’s: Wo ist der Geschmack geblieben?

Ich habe drei Kinder, und mit allen bin ich zu McDonald’s gegangen. Weil Kinder “McDoof” lieben. Und während ich früher auch gern mal einen Hamburger dort gegessen habe, kommen mir die Dinger heute zum Halse heraus. Und ich denke, dass das weniger an mir liegt als vielmehr an der Qualität der besagten Bulettenbrötchen.

IMG_0196Gerade waren wir mit unserer Jüngsten wieder in der Hamburger Straße. Und ich habe mir dort so einen riesigen Eumel bestellt, wie er nebenstehend abgebildet ist. Das Ding, das in der Pappschachtel lag, hatte keinerlei Ähnlichkeit mit dem Gezeigten auf dem Werbeplakat. Schlimmer noch: Das Ding schmeckte wie Pappmasché. Ich habe diesen “Hamburger” nur zur Hälfte gegessen, weil ich Hunger hatte. Der Appetit war mir schon nach dem ersten Bissen vergangen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. März 2015

Fühlen Sie sich zuständig für den Dreck anderer Leute?

Von den freundlichen Grünen bekam ich eine Pressemitteilung mit der Überschrift “Frühjahrsputz in Ahrensburg”. Und dazu fiel mir spontan ein, dass nicht nur die Fenster unseres Hauses dringend zum Frühling geputzt werden müssen, sondern auch das Haus als solches. Die Grünen meinen allerdings ganz was Anderes, wenn Sie sich den Text am Rande mal durchlesen wollen.

Bildschirmfoto 2015-03-20 um 19.47.14Ich werde an diesem Frühjahrsputz nicht teilnehmen. Früher habe ich sowas mal gemacht; und hinterher habe ich mich darüber geärgert. Wie komme ich eigentlich dazu, anderer Leute Dreck weg zu räumen? Ich meine: freiwillig. Unfreiwillig tue ich das nämlich schon das ganze Jahr lang, wenn ich meinen Gartenzaun entlanggehe und dort den Unrat aufhebe, der sich hier ständig ansammelt.

Außerdem zahle ich wie viele Bürger eine Straßenreinigungsgebühr. Und außerdem haben wir den Bauhof in Ahrensburg. Und wenn Horst Kienel, der städtische Kämmerer,  das Geld der Stadtwerke stapelweise an eine Hamburger Agentur weiterreicht, dann frage ich mich: Warum sorgt die städtische Verwaltung nicht dafür, dass die Stadt sauber wird mit dem Geld, das die Stadtwerke offensichtlich übrig haben?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. März 2015

Wird der Jörg von der Mira rund um die Uhr beschattet…?

Haben Sie es heute auch gelesen in der Stormarn-Beilage, nämlich die Geschichte: “Kandidat mit Weitsicht”? Hier berichtet Mira Frenzel, dass vom potentiellen Bürgermeisterkandidaten Jörg Hansen (Grüne) schon am 19. März im Internet veröffentlicht worden war, dass der Ortsverband der Grünen vom Bündnis90 am 24. März darüber abgestimmt hat, dass eben Jörg Hansen derjenige sein soll, der Bürgermeister wird. 

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Was mich dabei verwundert, das ist weniger der Lapsus des möglichen Kandidaten, sondern es ist die Tatsache, dass die verfrühte Meldung zwei Stunden lang online gewesen ist. Das jedenfalls schreibt Mira Frenzel. Und diese Information lässt mich fragen: Wird Jörg H. rund um die Uhr von Mira F. online beschattet, sodass die genau weiß, was wie lange auf der Facebook-Seite des Stadtverordneten gestanden hat? Hat die Dame nichts Besseres zu tun als bei Facebook rumzuturnen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. März 2015

Können Sie eigentlich stolz auf Ihren Beruf sein…?

Wenn Sie Feuerwehrmann sind oder Krankenschwester, dann können Sie stolz auf sich sein! Sind Sie aber Politiker, Autoverkäufer oder gar Immobilienmakler … dann sollten Sie sich schämen!

Bildschirmfoto 2015-03-20 um 08.42.49Seit 2001 wird alle Jahre wieder die Trusted Brand Studie erhoben und publiziert. Hier wurden im Jahr 2015 = 15.822 Bürger zwischen 18 und 65 Jahren aus sieben Ländern befragt, davon aus Deutschland = 6.232. Das Resultat des Jahres 2015 sehen Sie nebenstehend im Vergleich zum Vorjahr.

Die meisten Berufsgruppen haben an Vertrauen eingebüßt, nicht zuletzt auch Priester/Pfarrer und Journalisten. Von Fußballspielern im Weltmeisterland gar nicht zu reden, wo vermutlich der HSV für die Minuspunkte gesorgt hat. 😉

Zu denken gibt mir allerdings noch etwas, nämlich: Warum wurden zu dieser Studie nur Bürger bis 65 Jahre befragt? Haben Menschen im Rentenalter vielleicht keine Meinung mehr? Oder haben die womöglich eine besonders schlechte Meinung über Markt- und Meinungsforscher, die ja unter “Callcenter Services” zu finden sind und dann möglicherweise noch schlechter abgeschnitten hätten…? 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. März 2015

Drei bemerkenswerte Zitate des Tages aus der Wirtschaft

Wenn ich den heutigen Tag noch einmal Revue passieren lasse, dann habe ich dreierlei erfahren. Zum einen zwei Informationen aus dem Hamburger Abendblatt, zum anderen den Hinweis aus einem Ahrensburger Maklerbüro. Hier der Reihe nach:

IMG_1028Im Abendblatt steht heute ein Bericht über die Tochter von Eugen Block, dem deutschen Steakhaus-König. Tochter Christina eröffnet im väterlichen Hotel Grand Elysée ein Edel-Steak-Restautrant mit Namen Theo’s. Und wir erfahren, dass “ein extra auf das Theo’s ausgerichtetes Aufzuchtprogramm von glücklichen Rindern in Mecklenburg-Vorpommern initiiert” wurde. Ich wiederhole: “Glückliche” (!) Rinder. Bedeutet das vielleicht, dass diese Tiere nicht zur Schlachtbank geführt werden sondern bis zu ihrem natürlichen Lebensende glücklich weiden dürfen und erst dann im Theo’s serviert werden…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. März 2015

Ahrensburger Impressionen: Macht der Bürgermeister sich lustig über Bürger und Politiker…?

Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg finden Sie einen Hinweis auf „Ahrensburger Impressionen“. Und wenn Sie dort klicken und sich diese Impressionen vor Augen führen, dann landen Sie u. a. bei der nachstehenden Impression.

Bildschirmfoto 2015-03-18 um 17.47.31Zur Erinnerung: Im Rathaus der Stadt liegt ein Ordner mit rund 1.500 Unterschriften, mit denen Bürger fordern, dass die blaue Impression Depression vom Rondeel verschwindet. Und die Stadtverordneten haben einen diesbezüglichen Beschluss gefasst, der dem Bürgermeister zwecks Auftragserledigung vorliegt.

Nun ist Michael Sarach fast fünf Jahre im Amt. Und genauso lange warte ich darauf, dass er den Wünschen der Bürger und dem Beschluss der Stadtverordneten nachkommt. Ich bin sicher, dass er das auch im letzten Jahr seiner Amtszeit nicht mehr tun wird. Bleibt zu hoffen, dass sein Nachfolger mehr Eier in der Hose hat als der derzeitige Bürgermeister in seinem Kühlschrank!

Den Blaumann auf dem Rondeel als “Ahrensburger Impression” zu präsentieren, das ist nicht nur eine Provokation, Herr Sarach, das ist eine Unverschämtheit.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. März 2015

Eine Nummer gegen Kummer: 115

Was ruft man, wenn es brennt? Die einen rufen: „Feuer!“, die anderen rufen 112. Und wenn Not am Mann ist oder an der Frau, dann ruft man den Notruf der Polizei, nämlich 110. Was aber ist, wenn man dringend mit der Behörde sprechen muss und nicht weiß, unter welcher Nummer man die zuständige Stelle schnell erreichen kann…?

Bildschirmfoto 2015-03-18 um 17.10.39In einem solchen Fall wählt man 115. Das ist der Behördenruf. Und Sie finden diese Nummer auch auf der Online-Page der Stadt Ahrensburg.

Wie mir ein Bürger erklärt hat, ist der Zusatz, der unter der Nummer steht, zutreffend, nämlich: “Wir lieben Fragen”. Das unterscheidet die Behördennummer zum Beispiel von anderen Nummern aus dem Rathaus, wo man keine Fragen der Bürger liebt.

Wenn Sie zum Beispiel heute in der Stormarn-Beilage den empfehlenswerten Beitrag “Ahrensburg versäumt es, sein  Geld einzutreiben” gelesen haben und wissen wollen, welchen Schnarchsack aus dem Rathaus Sie dazu ans Telefon rufen müssen, um dem mal Ihre Meinung zu sagen, dann wählen Sie einfach 115 und fragen, wie die Pflaume in der städtischen Verwaltung heißt, die für diesen Missstand verantwortlich ist: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. März 2015

Stormarn-Beilage: Alter Hut als aktueller Aufmacher

Heute berichtet die Stormarn-Beilage auf ihrer Titelseite: “Stormarner Anwalt legt Zinsen tiefer”. Was den Informationsgehalt des Beitrages anbetrifft, so berichtet das Blatt nichts Neues, denn das Thema ist rund zwei Jahre alt und stand schon mehrfach im Hamburger Abendlbatt. Auch ist es nicht das erste Mal, dass die Redaktion Werbung macht für einen Anwalt aus Bad Oldesloe.

IMG_1021Schauen wir zurück, dann lasen wir schon am 10. April 2013 bei shz.de: “Ein Anwalt für die Bank-Opfer”, wobei es allerdings um einen anderen Fall ging, jedoch um denselben Juristen. Aber vor über einem Jahr berichtete uns das Hamburger Abendblatt bereits: “Formfehler erlaubt Ausstieg aus teuren Baukrediten” und ein zweiter Bericht war überschrieben: “Leichter aus teuren Baukrediten aussteigen”.

Der Unterschied zur alten Berichterstattung ist die Präsentation des Rechtsanwaltes, der auf diese Weise eine tolle Werbung bekommt. Warum die Redaktion so gern über diesen Anwalt berichtet, vermag ich nicht zu erklären. Vielleicht wissen Anja Pries und Ewelina Berger, die diesen Beitrag formuliert haben, auch mehr über die Hintergründe, warum der alte Hut jetzt als aktueller Aufmacher auf die Titelseite der Stormarn-Beilage gekommen ist. Am Sommerloch kann es nicht liegen, da wir ja gerade erst am Ende des Winters angekommen sind… Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. März 2015

Stormarn-Beilage: Neues aus der Bastelstube

Kinder basteln im Kindergarten. Der Vater bastelt in seiner Hobbywerkstatt. Und Mutter bastelt den Osterschmuck. Basteln, das bedeutet, dass man sich in seiner Freizeit aus Liebhaberei mit der handwerklichen Anfertigung verschiedener kleiner Dinge beschäftigt.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Auch Lutz Wendler, Redakteur der Stormarn-Beilage vom Essener Hamburger Abendblatt, hat gebastelt. Und zwar eine Überschrift und also lautend: „Stadtplaner basteln am Ahrensburg des Jahres 2025“ – siehe die Abbildung!

Nun hätte der Wendler auch schreiben können: „Stadtplaner arbeiten am Ahrensburg des Jahres 2025“. Das hat der Schreiber aber nicht getan, sondern er hat ausdrücklich von „basteln“ geschrieben. Dazu hat er ein Foto gemacht von den Mitarbeitern der Hamburger Bastelfirma WRS, die im Auftrag der Stadt bastelt. Und weil es drei Bastler auf einem Bild sind, ist ausdrücklich vermerkt: „Foto: Lutz Wendler, Lutz Wendler / Lutz Wendler“, was offenbar bedeutet, dass hier drei Fotos zu einer Collage gebastelt wurden.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. März 2015