Schlagwort-Archiv: Michael Sarach

Der Einwohner hat gefragt, der Bürgermeister hat geantwortet

Ich komme zurück auf die letzte Versammlung der Stadtverordneten im Marstall, wo der Einwohner Dzubilla in der Einwohnerfragestunde sieben Fragen gestellt hat. Und bevor der Bürgermeister morgen mit den Seinen zum einen Betriebsausflug aufbricht, hat er zuvor noch meine Fragen beantwortet. Und um es gleich vorweg zu sagen: Die Antworten sind aus meiner Sicht zufriedenstellend. Vielen Dank, Herr Bürgermeister!

Da ich angekündigt habe, dass ich die Stellungnahme aus dem Rathaus veröffentlichen werde, mache ich es mir leicht und gebe Ihnen das Schreiben von Bürgermeister Michael Sarach im Original auf Szene Ahrensburg zur Kenntnis. Sollten Sie dazu noch Fragen haben, dann können Sie diese der Einfachheit halber als Kommentare abgeben. Alsdann: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2019

Ahrensburg kann man auch als urbane Parkstadt bezeichnen

Es gibt Menschen in unserer Stadt, die quatschen dummes Zeug. Zum Bespiel reden sie immer wieder davon, dass Ahrensburg auf dem Stormarnplatz einen „urbanen Stadtpark“ bauen soll. Diese Forderung ist genauso absurd, wie würde jemand kommen und sagen: „Wir brauchen dringend ein neues Schloss in Ahrensburg!“

Urbaner Stadtpark Ahrensburg mit Schloss (Foto: HDZ)

Jeder, der Ahrensburg kennt und Augen im Kopf hat, der weiß, dass Ahrensburg einen wunderschönen Park in der Stadt hat, nämlich den Schlosspark. Dort gibt es auch eine riesige Grünfläche, die sich über die andere Seite der Lübecker Straße fortsetzt, wo sogar ein kleiner Fluss fließt, nämlich die Hunnau.

Über den Schlosspark zitiere ich aus dem Internet: „Der heutige Landschaftspark umspielt mit Wiesen, Gräben, Mühlenteich und schönen Baumgruppen das leuchtend weiße Schloss und ersetzte die barocken Gärten im 19. Jahrhundert. Im zeitigen Frühjahr betupfen Tausende von Krokussen farbenfroh die weiten Schlosswiesen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. September 2019

Stadtverordneten-Versammlung (2): Meine 7 Fragen und eine bürgerliche Anregung

Ich habe mit unserem Bürgermeister ein Abkommen, das wie folgt umgesetzt wird: Michael Sarach beantwortet meine Fragen nicht, wenn ich ihm diese auf Szene Ahrensburg stelle. Aber wenn ich dieselben Fragen live in der Stadtverordneten-Versammlung vortrage, dann bekomme ich auch Antworten von ihm. Dieses Abkommen ist zwischen mir und dem Bürgermeister stillschweigend geschlossen worden, hat in Vergangenheit aber immer gut funktioniert.

Bürgermeister Michael Sarach mit einem Werk von Ron Simon, dessen Verkaufserlös der Ahrensburger Tafel gespendet wurde

Obwohl ich gestern etwas heiser gewesen bin und meine Stimmbänder belegt waren, habe ich in der Einwohner-Fragestunde im Marstall meine Fragen gestellt. Sieben Stück an der Zahl. Und ich habe dabei nicht auf spontane Antworten des Bürgermeisters bestanden, sondern ich habe ihm die Möglichkeit gegeben, über die Fragen nachzudenken und mir die Antworten schriftlich zukommen zu lassen, damit ich sie im Originalwortlaut auf Szene Ahrensburg veröffentlichen kann.

In diesem Sinne: Sobald ich die Antworten erhalten habe, werde ich sie zusammen mit meinen Fragen auf meinem Blog veröffentlichen. Und ich hoffe, Sie sind darauf genauso gespannt ich ich! 😉

By the way: Immer, wenn ich zu Stadtverordneten-Versammlungen in den Marstall komme, stört mich etwas sehr: Zwar sehe ich den Bürgermeister, den Stadtjustiziar und den Bürgervorsteher und seine beiden Stellvertreter von vorn – die versammelten Stadtverordneten dagegen drehen den Bürgern ihren Rücken zu. Das empfinde ich als unfrein. Und ich meine, dass sich dieses leicht ändern ließe. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2019

Donnerzüge: Endlich mal ein ehrliches Wort aus dem Rathaus zur derzeitigen Situation !

Das Thema: Güterzüge, die bald durch Ahrensburg fahren werden. Ich nenne diese fast einen Kilometer langen Kolosse, die im Transitverkehr mitten durch unsere Stadt rasen sollen, Donnerzüge. Denn diese XXXL-Giganten würden auf der Fahrt zwischen Skandinavien und Italien mit ohrenbetäubendem Lärm durch Ahrensburg donnern, schwer beladen mit Eisenerzen. Und ich warne auf Szene Ahrensburg seit Jahr und Tag davor, dass etwas geschehen muss, um das Schlimmste für unsere Stadt zu verhindern.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Heute ist steht ein Beitrag im 3. Buch Abendblatt. Überschrieben: „Lärmbelästigung könnte unerträglich werden“. Und dazu eine bürgermeisterliche Aussage und also lautend: „Die Befürchtung ist, dass der Lärm mit dem zunehmenden Güterverkehr vor allem nachts unerträglich wird. Keiner kann uns sagen, was genau kommt. Wir stochern im Nebel und bekommen statt Antworten meist nur ein Schulterzucken. Das ist mehr als unbefriedigend.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. August 2019

Zur endgültigen Lösung aller Parkplatzprobleme: Meine Empfehlung ist beim Bürgermeister angekommen

Heute ist ein bemerkenswerter Tag für den Blogger. Ein Tag der Genugtuung. Denn heute bringt das 3. Buch Abendblatt ein großes und durchaus lesenswertes Interview mit Bürgermeister Michael Sarach. Darinnen fordert der Verwaltungschef mich als Bürger einerseits zum Widerspruch heraus, andererseits aber auch zum Zuspruch. Also so, wie es eigentlich ganz normal ist.

Symbolbild: A. Paul Weber

Zum Thema Parkplätze in der Ahrensburger Innenstadt: Dass der Stormarnplatz nun als Parkplatz zur Verfügung stehen wird, resultiert bekanntlich aus meiner Forderung auf Szene Ahrensburg, die ich schon vor Jahren erhoben und gebetsmühlenartig wiederholt habe. Und die inzwischen von den Stadtverordneten gutgeheißen und verabschiedet wurde. Und am 3. April 2014 schrieb ich auf Szene Ahrensburg: „Der Zukunftsweg von Ahrensburg ist unterirdisch“ und erläuterte das wie folgt:  „Unter dem Stormarnplatz sollte eine riesige Tiefgarage mit mehreren Ein- und Ausfahrten entstehen, wobei auch der Untergrund der Sportplätze einbezogen werden könnte.“ Diese Anregung habe ich am 8. Dezember.2017 noch einmal wiederholt.

Heute sagt Bürgermeister im Interview: „Wir konzipieren eine Tiefgarage nicht für 120 oder 200 Autos, sondern unter dem gesamten Stormarnplatz. Das ginge. Solche Garagen lassen sich mit Lichthöfen so gestalten, dass sie gut nutzbar sind. Man würde das leidige Parkplatzthema in Ahrensburg vermutlich ein für alle Mal beenden, wenn wir dort 600 Plätze schaffen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juli 2019

Neues vom Kopplungsgeschäft Alte Reitbahn/Kino: Ich höre die Nachtigall schon trapsen!

Ich bringe in Erinnerung: Die Stadt Ahrensburg hat mit einem Investor ein Kopplungsgeschäft vereinbart. Die Kopplung besteht darin: Die Stadt verkauft dem Investor das städtische Grundstück Alte Reitbahn zum Schnäppchenpreis, ohne dass dabei eine öffentliche Ausschreibung erfolgt, um den höchstmöglichen Verkaufspreis für die Stadt zu erzielen. Dafür will der Investor im Gegenzug auf seinem eigenen Grundstück in der Bahnhofstraße, wo heute der Edeka-Markt steht, ein Kino bauen. Aber nicht nur ein normales Kino wie wir es vorher mit Mini & Maxi in der Klaus-Groth-Straße hatten, sondern es soll ein Kinopalast werden mit „5 Sälen und gut 770“ Plätzen“, wie zu lesen war. Und es soll sogar – man höre und staune! – rund 70 Parkplätze geben!

Janina Dietrich schreibt heute im 3. Buch Abendblatt: „Ahrensburg: Es geht voran mit dem Kino und der Alten Reitbahn“. Im Kleingedruckten jedoch erfährt der Leser, dass es mit der Bebauung der Alten Reitbahn vorangeht, nicht aber mit dem Kino. Denn der Investor hat sich bis heute nicht vertraglich mit der Stadt verpflichtet, dieses Kino auch tatsächlich zu bauen. Und ich war der erste Mensch in der Stadt, der die Vermutung geäußert hat: Der Investor wird dieses Kino niemals bauen.

Dann kamen auch Stimmen von Stadtverordneten, die sagten: Wir müssen einen Vertrag mit dem Investor schließen, in dem dieser sich verbindlich verpflichtet, das angedachte Kino tatsächlich zu bauen und es nicht wie eine Möhre an der Angel vor den Gaul zu halten, den er vor seinen Wagen gespannt hat.

Bis heute ist Folgendes passiert: Die Stadtverordneten haben in dieser Woche den städtebaulichen Verträgen über die Planungskosten für die Projekte Alte Reitbahn und Rathausstraße zugestimmt. So, und nun halten Sie sich fest! Ich zitiere aus dem 3. Buch Abendblatt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juni 2019

Gedanken am Wochenende: Kommunikation in Ahrensburg

Noch bevor der heutige Bürgermeister von Ahrensburg überhaupt zum Bürgermeister von Ahrensburg gewählt worden war, hat er in seinem damaligen Wahlkampf versprochen, die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern zu verbessern. Michael Sarach sprach damals von einer „Rathaus-Postille“, die regelmäßig erscheinen und die Einwohner der Stadt über alles Wichtige informieren sollte.

Daraufhin gab es dann ein „Rathaus Journal“ und anschließend ein „Ahrensburg-Magazin“. Beide Druckschriften stammten von einer Hamburger Agentur, die damit erhebliche Anzeigenerlöse erzielt hatte. Und die Hefte wurden mehr oder weniger von den Ahrensburger Stadtwerken finanziert. Zum Dank dafür bekam der Bürgermeister in seinem zweiten Wahlkampf einen Werbebeitrag im „Ahrensburg Magazin“ mit der Überschrift: „Ein norddeutscher Kosmopolit“.

Und weil sowohl das „Rathaus-Journal“ als auch das „Ahrensburg Magazin“ die Bürger nicht interessiert hat, lagen die Blätter als Altpapier in allen Ecken der Stadt verstreut herum. Womit Horst Kienel, der Geschäftsführer der Stadtwerke und damalige Kämmerer von Ahrensburg, nachgewiesenermaßen und wissentlich städtisches Geld  veruntreut hat, und zwar so lange, bis die Herausgeberin am Ende offiziell ihre Zahlungsunfähigkeit bekundet und ihren Verlagsbetrieb eingestellt hatte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Mai 2019

Um es mal schweinisch zu formulieren: Der Bürgermeister wollte, dass wir Ahrensburger vor einem Trog sitzen sollen

Niemand in der gesamten Stadt Ahrensburg hat so häufig und intensiv auf das Thema Lärmschutz vor den Donnerzügen der Bahn aufmerksam gemacht wie Harald Dzubilla auf Szene Ahrensburg. Und während ich schon vor Jahren auf Alternativen zu den sechs Meter hohen grünen Lärmschutzwänden hingewiesen habe, kam von Seiten der Stadt und ihrer Politiker dazu kein sachdienlicher Kommentar geschweige denn eine vernünftige Tat.

Am 22. November 2017 schrieb ich zum Thema Lärmschutz über die Resolution der Stadtverordneten – wenn Sie diesen Beitrag bitte mal nachlesen wollen!

Und was hat die Stadtverwaltung auf Grund dieser Resolution bis zum heutigen Tage unternommen? Ich kann nichts erkennen. Außer dass der Bürgermeister die ganze Zeit schmollend in seinem Trog gesessen und gefordert hat, die Bahn möge die Gleise doch tieferlegen. Diesen Vorschlag habe ich von Anfang an als kompletten Unfug bezeichnet; und umso verwunderlicher war es für mich, dass Michael Sarach über diesen Unfug noch auf der Stadtverordneten-Versammlung im vergangenen Monat gelabert und auf Bad Schwartau verwiesen hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Mai 2019

Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt trommelt für den Auftritt vom Enteignungsgenossen Kevin Kühnert

Dürfen in einem Rathaus auch Werbeveranstaltungen von politischen Parteien zu Wahlzwecken stattfinden…? Diese meine Eingangsfrage ist offensichtlich mit „ja“ zu beantworten, denn sonst dürfte Juso-Boss Kevin Kühnert nicht im Ahrensburger Rathaus sprechen, was er am 8. Mai 2019 zu tun gedenkt. Allerdings: Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach könnte diese Parteiveranstaltung in seinem Dienstgebäude untersagen und damit ein politisches Denkmal setzen.

Kevin the Kid will nach Ahrensburg kommen (Karikatur by Szene Ahrensburg)

Ich komme darauf, weil der Oberbürgermeister von München im vergangenen Jahr beschlossen hatte, im Rathaus keine Parteiveranstaltungen mehr zuzulassen. Der Grund war, dass die AfD versucht hatte, sich Zugang zu städtischen Räumen zu sichern.

In Ahrensburg sind es nicht die Ultra-Rechten, die im Rathaus eine Veranstaltung zur Europa-Wahl machen wollen, sondern das will hier der Ultra-Linke Kühnert, der sozialistische Mini-Marx, wenn ich ihn mal so bespötteln darf, diesen lütten Sozi, der seine großen Enteignungstheorien persönlich in unsere Stadt bringen möchte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Mai 2019

Die Posse geht weiter: Der Bürgermeister wurde von einem Bürger erschreckt und verweist auf seine Idee des Lächelns

Vorabbemerkung: Ich habe schon vor Jahren geschrieben, dass, wäre Ahrensburg ein kleines gallisches Dorf, der Bürgermeister den Namen Tutnix tragen würde. Womit ich zurückkomme auf meinen Blog-Eintrag von gestern bezüglich der Frage von Jürgen Siemers in der Einwohnerfragestunde der Stadtverordneten-Versammlung in Sachen Gütertransitverkehr. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Stadt Ahrensburg zwei Jahre nach einer Resolution der Stadtverordneten nullkommanull Initiative ergriffen hat, um das zu tun, was schon vor zwei Jahren hätte getan werden müssen. Und nun sitzen wir im Schlamassel, erklärt der Bürgermeister.

Janina Dietrich & Michael Sarach über eine Tieferlegung der Gleise

Vor zwei Jahren in einer Einwohnerversammlung wollte Michael Sarach etwas Tiefgründiges tun, indem er seinen bekannten Vorschlag wiederholte, die Gleise der Donnerzüge in der Stadt einfach tiefer zu legen. So würden die kilometerlangen Ungetüme dann beispielsweise durch die Galerie der Hände rasen, und der Lärm würde zur Hölle fahren.

Auch ich habe damals gelacht und tue es heute immer noch. Zumal die jugendlich-naive Janina Dietrich heute auf dem Online-Portal Stormarn nicht über das Ungeheuerliche schreibt, nämlich dass die Stadt Ahrensburg zwei Jahre lang mit Nichtstun vergeudet hat, indem die Resolution der Stadtverordneten nicht bearbeitet wurde, sondern sie berichtet darüber, dass der Bürgermeister darauf hingewiesen habe, dass die Stadt Bad Schwartau einen sieben Meter tiefen Trog schaffen möchte, in dem die Gleise der Bahn verlegt werden sollen. Und genau das war schließlich die grandiose Idee des Ahrensburger Bürgermeisters. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Mai 2019