Schlagwort-Archiv: Kino

Der Fakt mit dem Kino in Ahrensburg

"Wer will in Ahrensburg ein Kino...?"

„Wer will in Ahrensburg denn wirklich ein Kino?“

In meiner Kindheit gab es in Ahrensburg vier Kinos mit je einem Vorführsaal. Und am Ende meiner Ahrensburger Kinozeit gab es noch ein Kino mit zwei Sälen, nämlich Mini und Maxi. Das war dort, wo heute das CCA steht. Und der Kinobetreiber hat zwei Jahre vor dem Bau das Handtuch geworfen, weil er live und leider festgestellt hat: Ahrensburg braucht kein Kino.

Es gibt ein Kino in Bargteheide und eines in Volksdorf. Die betreibt derselbe Unternehmer. Und der hätte längst auch ein Kino in Ahrensburg betrieben, wenn sich das rechnen ließe. Oder notgedrungen, denn wenn ein anderer Betreiber nach Ahrensburg käme, dann hätten auch Bargteheide und Volksdorf ein Problem.

Nun lese ich in der Stormarn-Beilage, dass Bürgermeister Sarach sagt, dass ein Kino „von vielen Ahrensburgern vermisst“ wird. Und Bürgermeister-Kandidat Christian Conring erklärt: „Fakt ist, dass sich die große Mehrheit der Ahrensburger ein Kino als Kulturangebot und Begegnungsstätte für Jung und Alt wünscht.“

Fakt, also Tatsache. Und die große Mehrheit wären überschlägig rund 15.000 Ahrensburger, die sich ein Kino wünschen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2015

Kino-Supermarkt-Tangente@Ahrensburg-Schilda.ow

Gestern fragte mich ein Leser meines Blogs, warum ich denn nicht aus der letzten Sitzung vom Bau- und Planungsausschuss berichtet habe. Meine Antwort war kurz: „Weil ich nicht dort gewesen bin.“ Rückfrage: „Und warum nicht?“ Hierzu ist meine Antwort etwas länger und lautet wie folgt:

Abg Kreis Stormarn KopieDie Sache mit der Alten Reitbahn, dem Edeka-Markt und einem Kino sind in meinen Augen kompletter Unfug – jedenfalls in den derzeitigen Darstellungen. Zum einen wird sich in Ahrensburg kein Kino wirtschaftlich rechnen lassen, zum anderen braucht Ahrensburg mehr und auch preisgünstigen Wohnraum. Was bedeutet: Ein Hochhaus – und zwar das höchste in Schleswig-Holstein – auf der Alten Reitbahn. Und der Edeka-Markt soll dort bleiben, wo er ist, denn Supermärkte im Randgebiet der City gibt’s schon mehr als genug. Und wenn der Edeka-Markt neu gebaut werden muss, dann bitte sehr am selben Ort und das mit einer Tiefgarage und einem drei- oder vierfachen Parkdeck, das städtisch finanziert werden könnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juli 2015

Vorstellungen des Bürgermeister-Kandidaten Jörg Hansen

Jörg Hansen (Bündnis90/Die Grünen) will Bürgermeister von Ahrensburg werden. Ich schätze den Mann – als Menschen. Ob er allerdings das Format zum Bürgermeister hat? Ich denke: eher nicht. Zumindest nicht nach dem, was er heute in der Stormarn-Beilage äußert in der Serie zum Flächennutzungsplan von Ahrensburg.

Jörg Hansen, Bürgermeister-Kandidat (Bild: HDZ)

Jörg Hansen, Bürgermeister-Kandidat (Bild: HDZ)

Jörg Hansen meint zum Parkplatz Alte Reitbahn: „Hier sind intelligente Konzepte gefragt.“ Eine Feststellung, der ich voll zustimme. Doch dann meint der Bürgermeister-Kandidat: „Wir können uns hier eine Mischbebauung, auch ein Kino mit hochwertiger Gastronomie und Landenangeboten vorstellen, ohne Verlust an öffentlichen Stellplätzen“. Und dann sagt Hansen außerdem: „Den Stormarnplatz wollen wir als Sportstätte erhalten.“

Nach solchen Aussagen habe ich meine Zweifel daran, dass Jörg Hansen ein passender Bürgermeister für unsere Stadt ist. Zum einen weiß der Mann offensichtlich nicht, dass Ahrensburg kein Kino benötigt, sonst hätten wir schon lange eines. Zum anderen brauchen wir auf der Alten Reitbahn keine „hochwertige Gastronomie“, weil wir die schon ausreichend in der Innenstadt haben und somit einen Verdrängungswettbewerb bekämen. Und noch viel weniger brauchen wir dort am Rande der City neue „Ladenangebote“, zumal in der Innenstadt vom CCA bis zum ehemaligen Dänischen Bettenlager-Domzil schon ein jahrelanger Leerstand vorhanden ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. April 2015

Ein halbes Dutzend tierische Gedanken über Ahrensburg

Es ist wieder mal Sonntag, meine lieben Mitbürger. Eine gute Gelegenheit, intensiver über Ahrensburg nachzudenken – denn wer tut das schon am Wochenende? 😉 Ich habe es getan. Das Resultat: Ein halbes Dutzend tierische Gedanken. Die können Sie mit mir teilen – oder auch nicht. Entscheiden sie selbst:

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2015

Und heute wieder mal drei Worte zum Sonntag

Der siebente Tag der Woche, ist der Tag an dem wir ruhen sollen. Also gibt es auch heute keinen  Blog-Eintrag, obwohl es mir in den Fingern auf der Tastatur juckt zu fragen, was denn nun eigentlich mit dem Gemeindehaus der Gemeinde von Sankt Johannes ist und warum es der Förderverein nicht nutzen darf. Stattdessen aber bekommen Sie drei unheilige Worte zum Sonntag von mir und also lautend:

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Eine Frau hat nie zuviel Klamotten – nur zu wenig Kleiderschränke.

 

 

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Warum gehen Menschen, wenn sie mal Popcorn essen wollen, ausgerechnet ins Kino…?

 

 

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Früher hatten die Menschen vor ihrem Face ein Book. Heute facebook.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. August 2014

Tobias K. meldet sich aus dem politischen Sommerloch – gaaanz großes Kino!

Glauben, so spricht der Volksmund, ist nicht wissen. Und Unwissenheit hat bekanntlich noch nie ein Problem gelöst. Womit ich „das Kino“ anspreche, von dem angeblich viele glauben, dass Ahrensburg es haben will. So auch Tobias Koch (CDU), Abgeordneter im Kieler Landtag und Stadtverordneter in Ahrensburg.

Bildschirmfoto 2014-07-23 um 13.55.10Heute schreibt Tobias Koch in der Zeitung. Nein, nicht in einer richtigen Zeitung, sondern lediglich in einem Anzeigenblatt, nämlich dem MARKT. Und sein Beitrag ist überschrieben: „Ein Kino für Ahrensburg“. Schauen wir doch einmal hinein in diesen Beitrag und lesen, was Tobias Koch so von sich gibt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2014

Storman-Beilage sieht immer noch Kino – und Eisbahn!

Wenn die eine nicht mehr will oder kann, dann macht der andere eben weiter. So einfach ist das. Und so erfahren wir heute aus der Stormarn-Beilage: Nun will das Kino-Unternehmen selber die Projektentwicklung in Ahrensburg übernehmen. Und nur, damit ein Kino in die Alte Reitbahn kommt.

Stormarn-Beilage vom 12. Juni 2014

Anzeige in der Stormarn-Beilage vom 12. Juni 2014: „Ahrensburg soll Eisbahn bekommen“

Ob es bei einem Projekt in dieser Größenordnung nicht einer öffentlichen Ausschreibung bedarf und nicht jeder, der möchte, einspringen darf, wenn ein anderer abspringt, weiß ich nicht. Dafür weiß ich aber, dass ein Kino in Ahrensburg ein totgeborenes Kind sein wird, weil es sich für den Betreiber nicht rechnen wird. Und wenn der in einem Saal auch noch kulturelle Veranstaltungen durchführen wird, dann geht das zu Lasten von Marstall etc, sodass daraus dem Bürger weitere Kosten erwachsen werden.

Und die Stormarn-Beilage behauptet nach wie vor: „Ahrensburg soll eine Eisbahn bekommen“ – siehe die Anzeige! Und diese Eisbahn könnte natürlich eines Tages dort entstehen, wo zuvor das Kino gewesen ist.

Fazit: Die Stadt hat viele Probleme; dass die Politiker mehr oder weniger bloß Kino im Kopf zu haben scheinen, verwundert den Bürger. Sieht irgendwie nach Ablenkungsmanöver aus.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juni 2014

Es geht nicht allein um ein neues Kino, sondern zusätzliche Gastronomie ist der Knackpunkt bei der Finanzierung!

Dass die Stormarn-Beilage seit jeher jedweden Kinoplan für Ahrensburg bejubelt, das ist kein Geheimnis. Und heute geht der Jubel weiter: Wir sehen im Bilde zwei Herren, die im Kinogeschäft erfolgreich tätig sind. Und sie wollen in unserer Stadt investieren, „möchten in Ahrensburg ein Kino mit bis zu sechs Sälen und rund 800 Plätzen eröffnen“, so berichtet heute die Stormarn-Beilage.

Jedweden Kino-Plan begrüßt ie Stormarn-Beilage mit Feuer und Flamme!

Jedweden Kino-Plan für Ahrensburg begrüßt die Stormarn-Beilage mit Feuer und Flamme!

Na, denn mal los. Wenn die Betreiber finanzkräftig sind, dann steht dem Vorhaben (Alte Reitbahn) wohl nichts mehr im Wege. Höchstens die eigenen Worte der Investoren, die wie folgt lauten:

’Wir werden Massen in die Stadt bringen. Unser Kino wird das Zentrum beleben. Ein anspruchsvolles Haus mit ansprechender Gastronomie auf rund 300 Quadratmeter Fläche und ausreichend Parkraum – das wird funktionieren’“, sagt Christof Gläser.“

Massen in die Stadt bringen? Klar, massenweise und massenhaft. Und was tun diese Massen nach 22 Uhr, wenn sie aus dem Kino kommen? Richtig: Sie strömen in die 300 Quadratmeter Fläche der Gastronomie beim Kino und beleben somit das Zentrum von Ahrensburg.

Oder habe ich hier etwas missverstanden?

Und dann noch ein Absatz aus der Stormarn-Beilage, der mich misstrauisch werden lässt und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Mai 2014

Was braucht Ahrensburg wirklich – Kino oder Klinik?

Die Essener Tageszeitung Hamburger Abendblatt promotet mit ihrer Stormarn-Beilage jedweden Kino-Plan für Ahrensburg – vermutlich hofft die Anzeigenabteilung auf die Programm-Anzeigen. Und nun wird ein neuer Plan bejubelt unter der Schlagzeile: „Ahrensburger Kino-Pläne reifen“.

Bildschirmfoto 2014-05-07 um 08.54.33Meine Meinung über ein Kino in Ahrensburg habe ich mehrfach dargelegt: Ich bin skeptisch und glaube nicht, dass sich ein Kino in Ahrensburg für den Betreiber rentieren wird. Das Kino wird zu Beginn laufen, weil viele Besucher aus Neugier kommen; und danach werden die Besucher peu á peu ausbleiben.

Kino-Fan Tobias Koch (CDU) ist da völlig anderer Meinung. „Das Projekt hat Hand und Fuß. Wir müssen diese Chance nutzen!“, erklärte er gegenüber der Stormarn-Beilage. Und: „Ein Kino … würde auch die Innenstadt beleben“.

Ein Kino am Rande der Innenstadt würde die Innenstadt beleben? Wer häufig ins Kino geht, der weiß: Die Besucher kommen hauptsächlich in den Abendstunden. Dann, wenn die Geschäfte in der Innenstadt geschlossen sind. Wie die Belebung der Innenstadt durch ein Kino nach Vorstellungen von Tobias Koch ausschauen könnte, weiß ich nicht. (Würden auf dem Gelände auf der Alten Reitbahn beispielsweise Wohnungen gebaut, dann würden die Bewohner die Innenstadt durchaus beleben!) Und das Thema „Parkplätze“ sei nur am Rande erwähnt.

Bei dieser Gelegenheit: Hat jemand von Ihnen in letzter Zeit von Tobias Koch und/oder Michael Sarach und/oder der Stormarn-Beilage die Forderung vernommen: „Ahrensburg braucht ein neues Krankenhaus!“…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Mai 2014

Das Kino im Kopf der Mira Frenzel (Stormarn-Beilage)

Meine Frau und ich gehen sehr gern ins Kino. Und ich weiß: Was Ahrensburg wirklich nicht braucht, das ist ein Kino. In meiner Kindheit gab es in Ahrensburg drei Kinos. Und das letzte Kino, das wir hatten, das hatte zwei Vorführräume und stand dort, wo heute das CCA steht. Und der Betreiber hat es schon lange Zeit vor Baubeginn aufgegeben, weil es sich wirtschaftlich nicht mehr rentiert hat.

Stormarn-Beilage im November 2010

Stormarn-Beilage im November 2010

Und nun kommt Mira Frenzel, Schreibkraft bei der Stormarn-Beilage, und behauptet in einem Kommentar allen Ernstes: „Ein Kino wertet die Stadt auf“. Das ist genauso richtig, hätte sie geschrieben: „Ein Flughafen wertet die Stadt auf“. Und der Frenzel-Kommentar beginnt: „Viele Ahrensburger wünschen sich ein Kino“. Wie viele das sind, verrät die Schreiberin allerdings nicht. (Ich vermute: Weniger als die Zahl derjenigen Ahrensburger, die sich einen Flughafen wünschen!) Und recherchiert hat Mira Frenzel das Thema auch nicht richtig, denn sonst hätte sie mit dem ehemaligen Betreiber von Mini & Maxi genauso gesprochen wie mit dem Betreiber der Kinos in Bargteheide und Volksdorf und hätte sich ihren Kommentar ersparen können. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. April 2014