Kino-Supermarkt-Tangente@Ahrensburg-Schilda.ow

Gestern fragte mich ein Leser meines Blogs, warum ich denn nicht aus der letzten Sitzung vom Bau- und Planungsausschuss berichtet habe. Meine Antwort war kurz: „Weil ich nicht dort gewesen bin.“ Rückfrage: „Und warum nicht?“ Hierzu ist meine Antwort etwas länger und lautet wie folgt:

Abg Kreis Stormarn KopieDie Sache mit der Alten Reitbahn, dem Edeka-Markt und einem Kino sind in meinen Augen kompletter Unfug – jedenfalls in den derzeitigen Darstellungen. Zum einen wird sich in Ahrensburg kein Kino wirtschaftlich rechnen lassen, zum anderen braucht Ahrensburg mehr und auch preisgünstigen Wohnraum. Was bedeutet: Ein Hochhaus – und zwar das höchste in Schleswig-Holstein – auf der Alten Reitbahn. Und der Edeka-Markt soll dort bleiben, wo er ist, denn Supermärkte im Randgebiet der City gibt’s schon mehr als genug. Und wenn der Edeka-Markt neu gebaut werden muss, dann bitte sehr am selben Ort und das mit einer Tiefgarage und einem drei- oder vierfachen Parkdeck, das städtisch finanziert werden könnte.

Und weil kein unvernünftiger Ausschuss-Teilnehmer auf meinen guten Rat hört, gehe ich eben auch nicht in die Ausschuss-Sitzungen. Ärgern kann ich mich auch über die Nacktschnecken in meinem Garten.

Und dann das Thema „Tangente“ – ich kann es nicht mehr hören! Das ist Schilda hoch 3. Meine Empfehlung: Statt eine Nordtangente oder eine Südtangente sollte man eine Ost-West-Tangente bauen, die den Norden mit dem Süden verbindet und um Ahrensburg herumführt. Dieser Rat ist zwar dämlich, aber was ist denn das, was unsere Politiker dort fortwährend und seit Jahren bekakeln…?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juli 2015

3 Gedanken zu „Kino-Supermarkt-Tangente@Ahrensburg-Schilda.ow

  1. Paul Schmitt

    “Zum einen wird sich in Ahrensburg kein Kino wirtschaftlich rechnen lassen [..]” Ich glaube auch, dass die hamburgische Konkurrenz zu groß ist. Außerdem gehen immer weniger Menschen ins Kino – bei den Preisen kein Wunder.
    Ich habe jedoch nichts gegen ein Kino. Es stellt sich für mich die Frage, ob die Stadt (also wir Einwohner) dieses Kino in irgendeiner Form subventionieren wird. Dies müssen wir, schon aufgrund der Kassenlage, verhindern!

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Meine Frau und ich gehen gern und häufig ins Kino. Wer das tut, erkennt: Ohne Popcorn-Verkauf mit saftigen Preisen und Chips mit Soße und Getränken geht es auch in HH nicht.

  2. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    von dem neuen Bauamtsvorschlag war ich sehr angetan aber das Outen anderer Bewerber war wieder sehr typisch für das Bauamt und dem Unterzeichner Sarach. Nirgendwo steht, dass Ahrensburg billiger verkaufen oder Zuschüsse leisten muss. Also lassen wir die Bewerber es doch mit einem neuen Kino versuchen. Man kann es immer noch entkernen und ein Parkhaus daraus machen.
    Viel herber hat es mich getroffen, dass die CDU mit Herrn Knoll sich meinen frühen Trassenvorschlag zueigen machen. Man nennt es Plagiat. Schon in Leserbriefen und auf Ihrem Block habe ich meine Trasse als zukunftsorientiert beschrieben. Und Herr Heidenreich ist Zeuge. Er hat mich 2009 (?) entsetzt gefragt, ob ich ich meine “WAB-Trasse” auch den anderen Parteien in die Fächer gestopft hätte. Auch die früheste Trassenführung der Südumfahrung war auf meinem Mist gewachsen. Deshalb haben die Hamburger Pferdehalter vor dem Marsstall demonstriert und die CDU hat gekniffen.
    Ich hatte den Archäologen Gelder für Ausgrabungen um Ahrensburg angeboten. Ich hatte dem BUND Gelder für die Ansiedlung der Wildkatze in unserem Bio-Verbund um Ahrensburg angeboten. Ich habe den Wulfsdorfern Geld für die Wiederaufzucht unserer Sumpfschildkröte und ggf. unserer Teichmuschel angeboten. Ich habe mich selber bis zum Abknicken angeboten. Da kommt nix aus unseren Vereinen und unserer Stadt und unserem Land. Also ziehe ich mich zurück und mache ein anderes Ding, damit ich wieder lachen kann.
    Da es fraglich ist, dass ich noch bei unserer politischen Lethargie ein Ahrensburger Kino erleben werde, werde ich die Hamburger Kinos und deren Umfeld nutzen.
    Haben Sie schon gehört, dass es beim unheimlichen Glückspiel in Hamburg neue Jetons gibt? Krüger-Rand mit Wolfram-Blei-Kern und 0,6 mm Feingoldummantelung sind für 1000 Euro im Angebot. Sie sind mit guten Metalldetektoren unterscheidbar.
    Auf, auf. Folgen wir unserem Spieltrieb.
    Mit spielerischen Grüßen
    Wolfgang König

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