Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

3. Buch Abendblatt: redaktionelle Promotions für die beiden Parkgaragen von Theo Hoffmann gehen weiter

Zum Start in die Woche bringt das 3. Buch Abendblatt heute den Aufmacher: „Stadt kassiert für Parkplätze und erstellt sie nicht!“ „Lindenhof gesperrt: So können sie ausweichen“. Mal abgesehen davon, dass „Sie“ in dieser Anrede groß geschrieben werden muss, so setzt die Redaktion hier die Veralberung ihrer unvernünftigen Leser fort, was die Parkmöglichkeiten in der Ahrensburger Innenstadt betrifft.

aus: Hamburger Abendblatt

Statt zu fragen, warum unsere Verwaltung für die 500.000 Euro, die sie vom Investor für den Fortfall der Lindenhof-Parkplätze erhalten hat, noch keine Ersatzparkplätze erstellt hat, weist Schreiber Sebastian Knorr allen Ernstes auf die noch verbliebenen Parkmöglichkeiten in der Innenstadt hin. Sehr witzig. Besonders das kostenlose P+R-Parkhaus Alter Lokschuppen, das ständig überfüllt  und nur für Bahnfahrer gedacht ist. Dazu der drollige Hinweis auf den Rathauspatz, auf dem sowohl am Mittwoch als auch am Samstag der Wochenmarkt steht. Und zur Marktzeit ist auch die Parkgarage vom CCA in aller Regel voll belegt. Und was verbleibt dann noch neben der abseits gelegenen Alten Reitbahn? Richtig: die beiden Parkhäuser von Theo Hoffmann, die von der Redaktion schon seit Ewigkeiten wie sauer Bier angeboten werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Januar 2017

Ahrensburger Rechenkünstler: Der Verkauf von städtischem Tafelsilber ist ein erwirtschafteter Erlös

„Wie Ahrensburgs Geld verteilt werden soll“, erklärt uns heute der Wendler im 3. Buch Abendblatt. Und der Quasi-Pressesprecher des Bürgermeisters frohlockt: „Die beste Nachricht zuerst. Die Stadt Ahrensburg wird ihren Ergebnishaushalt nicht nur, wie bereits im September angekündigt, ausgeglichen abschließen, sondern sogar einen satten Überschuss erwirtschaften“.

Das klingt förmlich nach Schlaraffenland. Und weiter im Text heißt es dann:

aus: Hamburger Abendblatt

„Nachdem der Haushaltsplan der Verwaltung in allen Ausschüssen mehrfach beraten und durch zahlreiche Änderungsanträge modifiziert wurde, hat Bürgermeister Michael Sarach am Donnerstag die vierte Änderungsliste vorgelegt, die den Status quo erfasst. Demnach weist der Ergebnishaushalt 2017 einen Überschuss von rund 3,41 Millionen Euro aus. Es dürfte der Stadtverordnetenversammlung also leicht fallen, Haushaltsplan und -satzung am kommenden Montag endlich zu beschließen.“

Ich rekapituliere: Ahrensburg hat „einen satten Überschuss erwirtschaftet“. Und dieser „satte Überschuss“ beträgt „rund 3,41 Millionen Euro“.

Ich dagegen stelle fest: Ahrensburg hat sein „Tafelsilber“ verscherbelt. Für 3,7 Millionen Euro. Und zieht man davon 3.41 Millionen Euro ab, dann gibt das keinen „satten Überschuss“, sondern ein fettes Minus. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Januar 2017

Was macht die Stadt Ahrensburg mit 500.000 Mäusen?

Die Stormarn-Redaktion vom 3. Buch Abendblatt informiert soeben online darüber, dass die Stadt Ahrensburg das Geld für das Lindenhof-Grundstück vom Investor bekommen hat, der nun sofort mit der Bebauung beginnen kann. Und fünf alte Linden in der historischen Wilhelmstraße werden zum Opfer der Säge.

Zitat: Hamburger Abendblatt online

Der Leser erfährt aus dem Bericht auch, dass der Kaufpreis für das Areal = 3,2 Millionen Euro beträgt. Übrigens: ein Schnäppchen. Und der Leser erfährt auch, dass die Stadt  eine Stellplatzablöse von rund 500.000 Euro“ von der Karlsruher Immobilien GmbH & Co KG Curata, dem neuen Eigentümer, erhalten hat.

Der Leser erfährt aber nicht, was mit den 500.000 Euro passieren wird, will meinen, wo die Ersatzplätze für die Autofahrer ab sofort (!) zur Verfügung stehen werden!

Und warum erfährt der Leser das nicht? Weil die Praktikanten in der Redaktion nicht wissen, dass man so etwas erfragen muss! Aber nein, man druckt untertänigst das nach, was man aus dem Rathaus bekommt. Und das war’s dann. Und der zahlende Leser darf im Dunkeln tappen und sein Auto in einer bestimmten privaten Garage parken, die der Schreiber an dieser Stelle ausnahmsweise nicht erwähnt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Januar 2017

Was ist der Unterschied zwischen einem Sanitätshaus in der Hagener Allee und einer Bäckereifiliale in der Großen Straße?

Bevor Sie nach einer Antwort auf die Frage in der Überschrift suchen, erkläre ich Ihnen den Anlass, der zu dieser Frage geführt hat: Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt unterscheidet in ihrer Berichterstattung zwischen Buder und Schacht, und zwar ziemlich deutlich.

Vorgestern berichtete die Redaktion über eine Seniorin, die mit ihrem Auto in ein Schaufenster in der Hagener Allee gefahren war. Dass es sich dabei um das Saniätshaus Buder in der Hagener Allee 18 gehandelt hat, verschweigt der Verfasser, der lediglich von Hagener Allee und vom Schaufester eines „Sanitätshauses“ schreibt..

Heute berichtet dieselbe Redaktion online über einen Fehlalarm im CCA und kommt am Ende zu folgender Information: „Als hilfreich erwies sich die Präsenz der Einsatzkräfte für eine Frau, die zur selben Zeit in der Stadtbäckerei Henning Schacht in der Großen Straße 13 b umgeknickt war und einen Transport zum Arzt benötigte.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2017

Wozu noch Stadtverordneten-Versammlungen, wenn die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt die Entscheidungen der Politiker schon vorab verkündet?

Auf der Titelseite vom 3. Buch Abendblatt erfährt der Leser unten links: „Mehr Personal für die Verwaltung“ – siehe die Abbildung! Eine Falschmeldung, denn bis heute haben Verwaltung und die Mehrheit im Hauptausschuss lediglich gefordert, mehr Personal einzustellen, Auch die Tatsachenbehauptung online, wo geschrieben steht: „Verwaltung bekommt einen Energiemanager“, ist sachlich falsch. Richtig ist: „Hauptausschuss befürwortet Energiemanager“.

aus: Hamburger Abendblatt

Die Entscheidung über mehr Personal in der Verwaltung und die Einstellung eines Energiemanagers ist noch nicht beschlossen, denn darüber muss die Stadtverordneten-Versammlung abstimmen; der Hauptausschuss hat lediglich eine Empfehlung abgegeben. Und vor der Abstimmung können Einwohner der Stadt noch Fragen darüber an die Verwaltung stellen. Wären die Entscheidungen im Hauptausschuss bereits das letzte Wort – ja, wozu sollen wir Bürger dann noch in die Versammlung der Stadtverordneten gehen, wenn die Politiker dort nur Marionetten sind, die lediglich das abnicken, was im Ausschuss beschlossen worden ist?! 

Solche Meldungen sind typisch für die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt: Oben die Falschmeldung, im Kleingedruckten dann die Korrektur. Und noch etwas: Der Leser erfährt, dass „9,9 neue Vollzeitstellen vorgesehen“ sind. Und was fragt sich der Leser? Der Leser fragt sich: Wie hoch sind eigentlich die Kosten für diese 9,9 Vollzeitstellen pro Jahr? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2017

3. Buch Abendblatt: Die Manipulation geht weiter

Heute, meine lieben Mitbürger, berichtet das Hamburger Abendblatt im Stormarn-Teil in großer Aufmachung: „Unternehmen fliegen auf Stormarn“ – siehe die Abbildung! Als Ahrensburger denkt man: Au fein, dann wollen wir doch mal lesen, welche Unternehmen in 2016 auf Ahrensburg geflogen sind, denn Ahrensburg ist bekanntlich die größte Stadt im Kreise Stormarn!

aus: Hamburger Abendblatt

Wir lesen: „Ansiedlungsbilanz der Wirtschaftsförderer: 28 Betriebe mit 600 Arbeitsplätzen wurden im Vorjahr betreut“. Aaaber: Im gesamten Bericht kommt der Name „Ahrensburg“ überhaupt nicht vor. Doch – halt! Das Aufmacherfoto, das wurde tatsächlich in Ahrensburg geschossen! Also sind im vergangenen Jahr auch Unternehmen auf Ahrensburg geflogen?

Dann liest man die Zeile unter dem Ahrensburg-Foto und erfährt: „Die noch freien Felder in Ahrensburg/Beimoor-Süd sind ein WAS-Großprojekt für 2017: Ende März soll die Erschließung des Gewerbegebiets beginnen“! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2017

„Ahrensburg will Luxus-Klo vor dem Rathaus behalten“ – „Ahrensburg“? Who the fuck is „Ahrensburg“…!?

Politiker jammern darüber, dass kaum ein Bürger in die Stadtverordneten-Versammlungen kommt oder in die Sitzungen der Ausschüsse geht. Warum das so ist, wissen Leser von Szene Ahrensburg genauso wie Bürger, die dort früher noch hingegangen sind: Weil der gemeine Bürger aus so einer Versammlung bzw. Sitzung nicht selten mit Magenschmerzen wieder rausgeht. Denn er darf dort zu Beginn was fragen, danach aber wird ihm der Mund verboten. Und wer will sich das gern antun? Ich jedenfalls nicht bzw. nur noch selten.

Von der HA-Redaktion Stormarn ist heute online zu erfahren, dass der Umweltausschuss (wieso eigentlich Umweltausschuss…?) dafür abgestimmt hat, dass das deutschlandweit bekannte Luxus-Klo in Ahrensburg noch ein Jahr lang stehen bleiben soll. Zu „günstigeren“ Bedingungen, sodass ein Klogang vom Steuerzahler nicht mehr mit 57 Euro aus der Stadtkasse bezuschusst wird, sondern möglicherweise nur noch mit 28,50 Euro.

Tatsache ist: Das Klo wird nicht benötigt. Zum einen, weil es kaum benutzt wird. Zum anderen: Links und rechts daneben gibt es 3 (drei) barrierefreie Toiletten genauso wie eine weitere im CCA und noch eine im Regionalbahnhof. Letztere ist auch nach Geschäftsschluss geöffnet.

Woher weiß die Redaktion, was Ahrensburg will…?

Es besteht also überhaupt kein Grund, das Luxus-Klo weiterhin zu finanzieren, so lange es noch Kinder und Familien in der Stadt gibt, die unterhalb der Armutsgrenze leben und einmal im Jahr mit blauen Fähnchen auf der Schlosswiese abgespeist werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Januar 2017

3. Buch Abendblatt: Leserkommentar eines Hundehassers

Ich schalte jeden Leserkommentar frei, wenn der Inhalt „sauber“ ist, sprich: nicht gegen Recht und Gesetz und die guten Sitten verstößt. Und den Leserbrief von einem „Klaus Müller“ (was für ein origineller Name!) der heute im 3. Buch Abendblatt veröffentlicht wird, ist in meinen Augen eine Unverschämtheit. Und die Überschrift von der Redaktion zeigt, dass dort wider besseres Wissen echter Schwachsinn verbreitet wird.

aus: Hamburger Abendblatt

Besagter „Klaus Müller“ verteidigt „mit Nadeln bespickte Hundeköder“ damit, dass er schon mal in Hundekacke getreten ist. Der Inhalt des Briefes spricht für sich selbst und gegen den Verfasser. Und damit auch für die Zeitung, die so einen Scheiß veröffentlicht. Ich denke: Hundehalter, die das Hamburger Abendblatt abonniert haben, werden mit Würgereiz kämpfen und überlegen, ob sie ihr Abo nicht besser kündigen sollten, um solche Kacke nie wieder lesen zu müssen.

Außerdem stellt sich mir die Frage, ob der Tierschutzverein hier nicht einen Einspruch bei der Redaktion erheben müsste.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Januar 2017

„Das neue Wir-Gefühl“ in Ahrensburg: Jahrmarkt im Himmel

Ich lach mich schlapp. Im Jahre 2009 habe ich mit Szene Ahrensburg gestartet. Einer der Gründe für dieses Blog: Ich wollte in Ahrensburg ein „Wir-Gefühl“ schaffen, das in der Ära der Blaufrau Pepper verloren gegangen war.  Ich wollte, dass mehr Menschen in die Stadtverordneten-Versammlungen kommen, auch wenn dort über Themen diskutiert wird, die sie nicht persönlich betreffen wie das Loch in der Straße vor ihrer Haustür. Wie gesagt: Seit 2009 predige ich das, und es ist auf Szene Ahrensburg nachzulesen.

aus: Hamburger Abendlatt

Heute berichtet das 3. Buch Abendblatt über den Neujahrsempfang der Stadt mit der Überschrift: „Ahrensburg will das neue „Wir-Gefühl“ ausbauen“ – siehe die Abbildung! Und der Leser erfährt und staunt, wenn er liest: „Dazu passte, dass Bürgervorsteher Roland Wilde in seiner Rede zu mehr Gemeinsinn aufrief, zum Wir-Gefühl, das mit aktivem Interesse an den Angelegenheiten der Gemeinde anfange. So wünschte er sich mehr Bürger als Zuhörer bei den Stadtverordnetenversammlungen und in den Ausschüssen – vermutlich auch dann, wenn die behandelten Themen nicht direkt vor der eigenen Haustür spielen, ließe sich hinzufügen.“

Und schon wird die Manipulation erkennbar: Der Bürgervorsteher rief zum Wir-Gefühl auf, und das Blatt spricht bereits vom Ausbau eines Wir-Gefühls, das demnach also schon vorhanden ist. Klar, der Bürgermeister hatte es ja im letzten Wahlkampf gefordert, wie man auf Szene Ahrensburg nachlesen kann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Januar 2017

Wiedervorlage: Was ist denn eigentlich aus dem reichlichen Weitblick des Bauamtsleiters von Ahrensburg geworden…?

Im Sommer dieses Jahres, genauer: am 16. August 2016, berichtete der Wendler im 3. Buch Abendblatt, dass im Ahrensburger Rathaus ein „Bauamtsleiter mit reichlich Weitblick“ eingezogen ist. Und der Wendler hat sogar im Foto festgehalten, wie dieser Weitblick de facto aussieht, nämlich vom Rathausdach herab – siehe die Abbildung! Klar, von diesem Platz aus hat sogar ein Abendblatt-Praktikant reichlich Weitblick. 😉

Zitat: Hamburger Abendblatt

Der Blogger fragt seine lieben Mitbürger: Hat jemand von Ihnen schon mal etwas gehört, was dieser Bauamtsleiter mit reichlich Weitblick gesagt hat? Oder hat jemand schon etwas gesehen, was dieser Bauamtsleiter mit reichlich Weitblick getan hat? Sachdienliche Hinweise bitte als Kommentar schicken!

Natürlich könnte es auch sein – was ich mir nicht mal im Traum vorstellen möchte! – dass der Bauamtsleiter mit reichlich Weitblick inzwischen vom Bürgermeister mit reichlich Tunnelblick schon längst abberufen wurde als Bauamtsleiter und auf die Planstelle Strategische Stadtentwicklung versetzt worden ist, was ja schließlich genauso mit Baumaßnahmen zu tun hat, und wenn es auch nur der Abbau vom Blaumann auf dem Rondeel ist gem. Beschluss der Stadtverordneten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Januar 2017