Schlagwort-Archiv: Hagener Allee

Vom Kaiserlichen Postamt zum Postbank Finanzcenter: Ist die Paketannahme in der Hagener Allee bald beendet?

Im nachstehenden Bilderreigen sehen Sie oben das Kaiserliche Postamt in der Hagener Allee von Ahrensburg. Das gibt es schon lange nicht mehr. Auch ein bürgerliches Postamt, das danach an dieser Stelle zu finden war, wurde schon vor Jahren geschlossen. Stattdessen gibt es heute an dieser Stelle das Postbank Finanzcenter. Die Mitarbeiter dort erledigen auch Postdienste, aber es ist für den Kunden fühlbar, dass die Damen und Herren sich beim Verkauf von Postwertzeichen und bei der Annahme von Paketen weit unter ihrer beruflichen Würde beschäftigt fühlen.

Bis jetzt kann man im ehemaligen Kaiserlichen Postamt in der Hagener Allee auch Pakete aufgeben via DHL. Das soll, wie ich gehört habe, demnächst nicht mehr möglich sein. Stattdessen werden Immobilien gehandelt im Postbank Finanzcenter – siehe die Abbildung links unten rechts!

Für die Geschäfte in der Hagener Allee war das Postamt früher einmal der Magnet, der Menschen in die Einkaufsstraße gezogen hat. Postbankkunden hingegen erledigen heute ihre Geschäfte mehr oder weniger online. Und wenn DHL aus der Hagener Allee weggeht, dann fahren die Leute woanders hin, wenn sie ein Paket aufgeben wollen. Zum Beispiel zu famila. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2019

Stadtmarketing und „Anregungen“ von CDU, Grünen & WAB

In der nachfolgenden Abbildung sehen Sie zwei Seiten aus dem 3. Buch Abendblatt, die hier als Corpora Delicti abgebildet sind und aus urheberrechtlichen Gründen unkenntlich gemacht wurden. Das Aufmacher-Thema lautet auf der einen wie auch auf der anderen Seite: Ahrensburg: Neue Pläne für ein Stadtmarketing“. Der Text auf der linken Seite, die gestern aus technischen Gründen nur online erschienen war, ist identisch mit dem Text, der heute in der gedruckten Ausgabe erschienen ist. Nur in Sachen Bilder gibt es einen Unterschied zwischen den beiden Seiten: Gestern war im Bilde noch Regina Schroeder von der Lübecker Beratungsgesellschaft Cima zu sehen, die heute nicht mehr abgebildet ist. Aus welchem Grunde nicht? Wenn Sie doch gestern noch wichtig war, warum dann heute nicht mehr…?!

Abbildungen frei nach Abendblatt

Die Cima hatte schon im Jahre 2017 im Auftrag der Stadt Ahrensburg damit begonnen, gemeinsam mit Vertretern aller politischen Fraktionen, dem Stadtforum, der Industrie- und Handelskammer (IHK), dem Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) der Interessengemeinschaft Hagener Aller und der städtischen Verwaltung in einer „Steuerungsgruppe Stadtmarketing“ ein Konzept für ein Ahrensburger Stadtmarketing zu erarbeiten. Nach Angaben aus dem Rathaus hat das Kosten von  62.582,10 Euro für die Beratungsgesellschaft Cima verursacht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Oktober 2019

BürgerStiftung Ahrensburg: Öffentlicher Versuch einer Geschäftsschädigung

Ich habe noch keinen persönlichen Kontakt zum Vodafone-Laden in der Rathausstraße gehabt, außer dass ich dort vor vielen Jahren mal eine Telefonkarte gekauft habe. Ich kann daher nicht sagen, ob „qualifiziertes Personal“ den Shop verlassen hat. Und schon gar nicht kann ich etwas über die „Zukunft“ des Ladens mutmaßen, denn ich habe nichts von einer Geschäftsaufgabe oder Ähnlichem gehört oder gelesen. Bei der BürgerStiftung jedoch scheint man mehr zu wissen.

BürgerStiftung macht einen Ahrensburger Shop madig

„Ahrensburg: Vodafone-Shop in der Rathausstraße vor ungewisser Zukunft?“, erkundigt sich die BürgerStiftung und begründet diese Frage im Internet mit der Aussage: „Qualifiziertes Personal hat den Shop verlassen, die Beratungsqualität ist weiter rückläufig“.

Das liest sich für mich wie der Versuch einer Geschäftsschädigung. Zumal in dem Beitrag auf „Ahrensburg Portal“ ein anderer Vodafone-Laden, der in der Hagener Allee zu finden ist, erwähnt und in den höchsten Tönen gelobt wird.

Frage: Was beabsichtigt die BürgerStiftung mit diesem Beitrag auf ihrem Internet-Portal? Hat man keine Angst, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung von dem Inhaber zu bekommen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. September 2019

IQOS-Stand: Das Highlight auf dem Ahrensburger Stadtfest

In meinem Bericht über das Ahrensburger Stadtfest habe ich Ihnen etwas vorenthalten, und zwar einen Stand in der Hagener Allee. Nein, nicht den von „prima“ mit den Angebot über Sanierung von alten Türen und Treppen, denn dieser Stand ist in der Hamburger Straße und bekanntlich das alljährliche Highlight auf unserem Stadtfest, wofür sich viele Besucher extra auf den Weg machen, um das zu erleben. Doch dieser Stand hat ja schon Tradition auf dem Stadtfest; neu dagegen ist IQOS – siehe die Abbildung links unten!

Philip Morris auf dem Ahrensburger Stadtfest

Und wenn Sie sich den IQOS-Stand in der Hagener Allee anschauen, dann werden Sie sich fragen, warum der dort so separat steht. Der Grund ist: IQOS birgt gesundheitliche Risiken. Mehr noch: Diese Alternative zu Zigaretten erhöht das Krebsrisiko. Und deshalb ist der IQOS-Stand mit dem Produkt von Philip Morris geradezu prädestiniert dafür, auf dem Ahrensburger Stadtfest mit einem Solitärstand vertreten zu sein.

Nachdem der legendäre WEST-Tower nicht mehr auf auf dem Stadtfest stehen darf, der Kinder und Jugendlichen heiß gemacht hat, gibt es nun eine Alternative zum Suizid. Im Gegensatz zum Tower der Zigarettenmarke WEST wird bei IQOS zwar keine Musik gespielt, aber die Leute kommen trotzdem – sogar eine junge Familie mit Kleinkind, wie das Foto beweist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2019

Nach 500 Monaten in Ahrensburg: Auf Wiedersehen, Stefan Mannes!

500 Monate geteilt durch 12 sind fast 42 Jahre. Und so lange gab es Mannes Foto in Ahrensburg. Früher war der Laden in der Rathausstraße, und ich kann mich noch wie heute daran erinnern, wie ich dort damals eine Minolta-Spiegelreflex-Kamera gekauft habe, die meine große Tochter mir kürzlich abgenommen hat, weil sie im Digital-Zeitalter gern Fotos mit Filmen machen wollte.

Ich komme auf Mannes Foto zu sprechen, weil Stefan Mannes auf Facebook verkündet, dass er sein Geschäft nach 500 Monaten aufgibt. Für mich ist das ein Gefühl wie damals, als Foto-Beumer seinen Laden geschlossen hat, der ehemalige Ahrensburger Haus- und Hoffotograf, der früher seine „Drogerie Beumer“ an der gleichen Stelle gehabt hat, wo heute Mannes Foto ist, nämlich neben der Post in der Hagener Allee. Damals wie heute geht ein Stück Ahrensburg verloren. Und inhabergeführte Läden mit Tradition sind in unserer Stadt immer seltener zu finden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Mai 2019

Die Post wurde zum Trödelladen, doch DHL ist sensationell

Es war einmal eine Zeit in unserem Lande, da haben die Menschen noch Briefmarken in Alben gesammelt. Und zu dieser Zeit gab es in unserer Stadt ein Postamt, und zwar in der Hagener Allee, wo heute die Postbank ansässig ist, die es anno damals noch nicht gegeben hat. Genauso wenig wie E-Mails, für die man weder eine Briefmarke noch ein Postamt oder einen Briefkasten benötigt. Aber trotzdem ist der herkömmliche Briefverkehr noch nicht beendet, und das ist auch das Thema dieses Blog-Eintrags.

Anno damals: Postamt Ahrensburg, Hagener Allee

Früher konnte man, wenn man eine Reklamation bei der Post hatte, in das Postamt in der Hagener Allee gehen und seine Beschwerde dort vorbringen. Und heute? Geht man heute in die Hagener Allee und spricht dort über die Post, dann bekommt der Postkunde zur Antwort: „Wir sind nicht die Post, sondern wir sind ein Finanzdienstleister und basta.“

Ich habe Probleme mit der Briefzustellung durch die Post. An meinem nächstgelegenen Briefkasten in der Schimmelmannstaße ist vermerkt, dass dieser werktäglich um 16 Uhr geleert wird. Also achte ich darauf, dass ich meine Briefe möglichst schon eine halbe Stunde vorher einwerfe, wenn sie eilig sind. Aber immer häufiger musste ich erleben, dass Briefe länger als drei Tage unterwegs gewesen sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. März 2019

Geschäftliche Marginalien aus der Ahrensburger Innenstadt

Wenn ich durch die  Ahrensburger Innenstadt spaziere, dann entdecke ich an jeder Ecke etwas, worüber es sich zu berichten lohnt. Zum Beispiel an der Ecke Große Straße/Bei der Doppeleiche: Jahrelang war hier ein toter Laden, was meint: Sarggeschäft. Und so konnte jeder Autofahrer, der an der Ampel vor der Innenstadt halten musste, in offene Särge gucken. Für Besucher der erste Eindruck von Ahrensburg. Nun jedoch ist das Trauerspiel beendet, denn es residiert dort schon seit ein paar Wochen eine Versicherung. Und das Gebäude ist auch verhübscht worden. Damit bekommt der Besucher auf jeden Fall einen weniger traurigen ersten Eindruck von Ahrensburg als zuvor durch die Särge.

Und dann gibts eine Geschäftsneueröffnung in der Großen Straße, und zwar links neben dem Schweinekeller. (Oder darf man heute nicht mehr „Schweinekeller“ sagen?) Ich stehe vor dem Laden und kann nicht erkennen, welcher Geschäftszweig hier betrieben wird. Ich trete näher und erkenne immer noch nichts – wenn Sie sich die beiden Fotos rechts bitte mal anschauen wollen, lieber Leser!

Mit der Nase an der Schaufensterscheibe habe ich dann etwas von „Doni’s Burger“ gelesen. Ob das Hamburger sind oder Ahrensburger, weiß ich nicht. Ich weiß aber: Wenn die Burger so geschmackvoll sind wie die Ladenfassade, dann wird das nix mit dem Geschäftserfolg. Und wer gute Burger essen will, der weiß: Die besten Burger in der Stadt Ahrensburg gibt es  im Ramrob in der Hagener Allee. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2019

Apropos Blue Night in Ahrensburg: „Blue“ bedeutet nicht nur „blau“…

Gestern war wieder Blue Night in Ahrensburg, die zweite nach 2016. Und natürlich bin ich mit Frau und Kind durch die Blaue Nacht spaziert, nicht nur zum Einkaufen von Weihnachtsgeschenken, sondern auch um zu schauen und zu gucken und zu sehen, was das Stadtforum aus der ersten Blue Night im Jahre 2016, gelernt hat, die alles andere gewesen ist als blau. 

In meinem Kommentar nach der ersten Blue Night im Jahre 2016 schrieb ich damals: „Das Stadtforum wäre gut beraten, das blaue Licht im nächsten Jahr von einer professionellen Firma machen zu lassen, damit es wirklich eine Blue Night in Ahrensburg wird! Ein Peterwagen mit Blaulicht auf dem Rondeel hätte das besser gemacht als Sound & Light mit allen Lampen zusammen. Aber „blue“ bedeutet ja nicht nur „blau“, sondern auch „traurig“. Und ein Trauerspiel war die Beleuchtung auf jeden Fall.“

Und wie sah die „Blue Night“ zwei Jahre später aus, nämlich gestern? Wenn Sie dort gewesen sind, dann haben Sie es mit eigenen Augen gesehen und müssen jetzt nicht mehr weiterlesen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2018

Der Blues in der „blauen Einkaufsmeile“ Hagener Allee und ein Einblick in die Arbeit von Angelika Andres

Im MARKT konnten wir bereits zum Wochenende ein Foto sehen, und zwar die „blaue Einkaufsmeile“ Hagener Allee. Das ist seltsam, denn die „Blue Night“ ist ja erst am kommenden Wochenende, sodass der Leser sich beim Anblick des Fotos fragt: Wer hat hier blau gemacht?

aus: MARKT Ahrensburg

Die Antwort bekommen wir aus einem alten deutschen Trinklied, wo es im Text lautet: „Heute blau und morgen blau. Und üüübermorgen wieder, und wenn wir dann mal nüchtern sind, besaufen wir uns wieder!“

Und wenn Sie sich fragen: Was hat Angelika Andres von der Stabstelle Strategische Stadtentwicklung nach vier Jahren Einsatz für das Ahrensburger Stadtmarketing erreicht, dann erkennen Sie das auf dem Foto im MARKT: Die hoch dotierte Angelika Andres steht da, reißt ihren linken Arm hoch und hält Maulaffen feil. Und das vermutlich auch noch während ihrer bezahlten Arbeitszeit. Womit die strategische Stadtentwicklerin genau das tut, was man von einer Architektin erwartet, die für Stadtmarketing zuständig ist. Wie gesagt: seit 4 (vier) Jahren.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2018

Ezio Nori: Eis in der Hagener, heiß in der Manhagener Allee!

Einer der nettesten Menschen, denen man in Ahrensburg begegnen kann, das ist Ezio Nori, bekannt als der Eispapst von Ahrensburg. Und ebenfalls bekannt als Chef vom Restaurant „Casa Rossa“, das er nach einem kurzen Intermezzo gerade wieder neu eröffnet hat. Und wer den Italiener kennt, der weiß auch, dass der Mann ein bemerkenswerter Pianist ist.

Bevor ich zu unserem Besuch gestern Abend im „Casa Rossa“ komme, muss ich noch eine Bemerkung loswerden, und zwar: Die Ahrensburger Ladenbesitzer in der Innenstadt schulden Ezio Nori ihr Dankeschön. Denn er ist es, der viele Menschen mit seinem Eisverkauf in die City lockt und damit mehr für die innerstädtische Belebung tut als Wein- und Oktoberfest zusammen.

Jeder von Ihnen wird es schon beobachtet oder selber getan haben: Die Menschen gehen in die Hagener Allee, stehen dort in langer Schlange geduldig vor dem Eispavillon, um hernach mit ihren Schlecktüten und Bechern entspannt durch die Straßen der City zu schlendern und in die Schaufenster der Geschäfte zu gucken. Das Eis-Café ist seit Jahren ein Magnet für Ahrensburg. Und die Schlange vor dem Eisladen spricht Bände, reicht an heißen Tagen fast bis zum RamRob. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2018