Kategorie-Archiv: Allgemein

Haben Sie diese Woche auch keinen MARKT bekommen…?

In der vergangenen Woche habe ich keinen MARKT bekommen, weder am Mittwoch noch am Sonnabend. Und weil ich weiß, dass gerade Schulferien sind, wundert es mich gar nicht. Aber ich kann mich nicht darüber beschweren. Zum einen habe ich keinen Anspruch darauf, das kostenlose Anzeigenblatt zu bekommen, zum anderen kann ich es ja auch online lesen, wenn ich es unbedingt lesen will.

Bildschirmfoto 2014-10-18 um 19.31.03Ganz anders die Inserenten vom MARKT: Sie zahlen dafür, dass das Blatt in die Briefkästen der Bürger kommt. Sonst wäre ihre Werbung ja auch bloß für ein Tier, nämlich für die Katz. Und bezahlen müssen sie ihre Anzeigen voll, egal, ob die Werbung den Konsumenten erreicht oder nicht.

Druckt das Blatt während der Schulferien vielleicht weniger Auflage, weil weniger Exemplare verteilt werden? Falls nein: Wo bleiben dann die nicht zugestellten Exemplare mit der Werbung? Und wo bleiben die teuren Prospekte, die von vielen Läden geliefert und doppelt bezahlt werden: Auf der einen Seite der Druck, auf der anderen Seite fürs Beilegen und Zustellen?

Garantiert der Verlag seinen Kunden keine Auflage? Und keine komplette Haushaltsabdeckung? Und falls ja: Was passiert, wenn die Bürger den MARKT nicht erhalten? Bekommen die Werbungtreibenden dann ihr Geld zurück…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Oktober 2014

Ein Ahrensburger Laden schließt und ein Büro ebenso. Das ist einerseits traurig, andererseits schön!

Wenn alteingesessene Läden in Ahrensburg schließen, dann macht mich das als alten Ahrensburger immer ein bisschen traurig. Manchmal sogar melancholisch, wenn es Läden sind, die zu Ahrensburg gehören wie der Bahnhof und das alte weiße Herrenhaus am Eingang zur Stadt. Tiefe Traurigkeit befällt mich speziell bei Läden, in denen ich Kunde gewesen bin und immer zufrieden war.

IMG_9964So  bei der Änderungsschneiderei Rahimi in der Großen Straße. Fatima Rahimi, die aus Afghanistan stammt, wo einer ihrer Söhne ein bekannter Boxer ist, will sich nun zur Ruhe setzen. Ich wünsche ihr auf diesem Wege eine wundervolle Zeit am Ende des Berufsalltages!

Und dann gibt es da noch einen Wegzug aus der Hagener Allee. Dieser Abgang wiederum erfüllt mich mit besonderer Freude: Die Rechtsanwältin Renate R. ist nach Großhansdorf umgezogen! Was mir für die Bürger in unserer Nachbargemeinde schon ein bisschen leid tut, wenn die IMG_9965Schmalenbeker hin und wieder  Menschen aus Ahrensburg aufnehmen müssen, die sich in der schönen Schlosstadt nicht sonderlich beliebt gemacht haben. Die Hagener Allee in Ahrensburg wird dagegen echt aufgewertet, zumal die Luft dort nun viel reiner ist.

Ach ja, wer jetzt die Rolle der Besenfrau im Märchen-Dungeon nebenan spielt, weiß ich allerdings auch nicht. smilie_hexe1

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2014

Aufmacher Stormarn-Beilage: neues Restaurant in Reinbek

In Ahrensburg hat ein neues Restaurant eröffnet: Einstein. Und? Hat die Stormarn-Beilage das gewürdigt? Zum Beispiel mit einem Aufmacher auf der Titelseite und mit Bericht in Wort und Bildern? Ich habe so einen Beitrag nicht gesehen. Sie vielleicht…?

IMG_3423In Reinbek hat ein neues Restaurant aufgemacht. Ein bayrisches. Und die Stormarn-Beilage hat dafür heute fast die gesamte Titelseite freigemacht, um über diese tolle Gaudi zu berichten. „Jetzt hat Stormarn eine Skihütte“, jubiliert das Blatt  – siehe die Abbildung! Und nun können die Skihasen sich dann nach dem Pistenlauf zum Après-Ski treffen im Sachsenwald.

Immerhin: Es waren ein paar Promis zur Eröffnung nach Reinbek gekommen: Oliver Bendt und Ulli Martin. Und Andreas Ellermann, der Entertainer, der dort sowieso wohnt. Und sogar Melanie Klaws war da. Melanie Klaws? Ja, laut Stormarn-Beilage ist das die Schwester von „Tarzan-Darsteller Andreas Klaws“. Der heißt in Wahrheit zwar Alexander Klaws, aber dass tut dem Jubel über das Erscheinen seiner Schwester keinen Abbruch.

Und wir Leser erfahren, dass Herr Kellermann, mit dem angeblich eine „Fernsehserie“ gedreht wird, immer noch „ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen“ hat. Und: „Aus den Zapfhähnen fließt Klosterbier“. Wovon Reporterin Verna Künstner bestimmt reichlich getrunken hat, um so einen süffigen Beitrag zu verfassen.

Apropos Restaurant in Ahrensburg: Gestern beim Abendessen in der „Osteria Italiano“ erzählte mir Wirt Subash Veauli, dass es für ihn nach 22 Jahren genug sei, er möchte noch mal was Anderes machen. Wie wär’s denn mit einer indischen Ski-Hütte in Ahrensburg…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2014

Promotions: Der Bürgermeister macht PR

Keine Ausgabe (gefühlt) von MARKT, Stormarn-Beilage oder ahrensburg24, ohne dass uns dort der Herr Bürgermeister entgegenlächelt. Das tut er vermutlich im Rahmen seiner Public-Relations-Kampagne zur bevorstehenden Bürgermeisterwahl, womit er sich bei den Bürgern in ein gutes Licht setzen will.

IMG_3421Die Stormarn-Beilage berichtet heute über die Großherzigkeit des Bürgermeisters und lässt ihn als Spender in Erscheinung treten. In Wort und Bild. Und während Sie sich vielleicht noch fragen, wieviel Geld Michael Sarach denn wohl aus seiner Brieftasche gespendet hat, muss ich Sie eines Schlechteren belehren: Dorothea Benedikt berichtet, dass der Bürgermeister alte Jacken und Hosen der Freiwilligen Feuerwehr gespendet hat. An eine private Firma. Und die lässt mit Hilfe der Behindertenwerkstätten daraus Handytaschen u. a. fertigen und verkauft die Produkte für viel Geld.

So eine Handytasche kostet laut Angaben der Redaktion = 29,95 Euro. Und eine Tablet-Tasche „beginnt bei 39,95 Euro“. Und: „Umhängetaschen gibt es ab 69,95 Euro“. Und: „Alle Artikel gibt es auch in Dunkelblau oder in Beige. Letzteres ist aus englischen Feuerwehrjacken hergestellt.“

Da stellt sich natürlich die Frage: Hat der Bürgermeister auch die englischen Feuerwehrjacken gespendet? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2014

Offener Brief an Bischöfin Kirsten Fehrs: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“

Sehr verehrte Frau Bischöfin, liebe Kirsten Fehrs! In dieser Woche standen Sie auf der Titelseite vom Hamburger Abendblatt mit der Schlagzeile: „Missbrauch: Bischöfin schämt sich für die Kirche“. In der Tat: Sie haben allen Grund dazu, sich zu schämen. Nicht für die Kirche, sondern für Ihre Amtsbrüder und -schwestern. Aber Sie wollen jetzt endlich einen neuen Anfang. Und genau den will auch die Gemeinde in Ahrensburg.

Bildschirmfoto 2014-10-16 um 22.39.42Frau Bischöfin, geben Sie uns bitte ein sichtbares, ein greifbares Zeichen, dass Sie sich mit uns versöhnen wollen! Und dieses Zeichen besteht darin, dass Sie das Ungedeihlichkeitsverfahren gegen unseren Pastor Helgo Matthias Haak einstellen. Sofort. Und ohne Wenn und Aber.

Ich will jetzt keinen langen Text über die Beliebtheit von Pastor Haak in Ahrensburg schreiben. Nur eines: Der Mann hat Rückgrat bewiesen. Und Mut. Was mich an unseren Kirchengründer Martin Luther erinnert, gegen den quasi auch ein „Ungedeihlichkeitsverfahren“ (notorische Häresie) in Gang gesetzt worden war.

Protestantismus, liebe Frau Bischöfin, ist in der Evangelisch-Lutherischen Kirche gefragt. Auf Seiten der Kirchenleitung genauso wie auf Seiten der Gemeinde in Ahrensburg. Und selbst, wenn Pastor Haak zu weit gegangen sein sollte (ich kann es nicht erkennen), so sind wir doch Christen, die vergeben sollen, oder…?!

Der Herr sei mit Ihnen!

Liebe Grüße aus der Ahrensburger Gemeinde

Ihr Harald Dzubilla

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2014

Positive Nachrichten von der Evangelisch-Lutherischen Kirche

OLYMPUS DIGITAL CAMERANachdem der Bericht der Kommission zum Missbrauchsskandal in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Ahrensburg nun vorgelegt worden ist, und sogar ein Hardliner wie Propst Buhl erklärt hat, dass ihm das „die Augen geöffnet hat“, zeigen sich am Ende des Tunnels erste Lichter der Hoffnung. Und zwar für einen möglichen „Neuanfang“ der Kirche in Ahrensburg.

Ein gutes Zeichen ist die Information, dass Pastorin Anja Botta ihre Pfarrstelle in Ahrensburg aufgeben möchte und sich in Trittau beworben hat. Sie ist zwar nicht in den Missbrauchsskandal verwickelt, wohl aber um die Auseinandersetzungen um St. Johannes, wo sie unbeirrt gegen die Gemeinde gewirkt hat. Ich wünsche Ihr Erfolg bei ihrer Bewerbung.

Aber etwas Wichtiges bleibt noch zu tun, Herr Buhl: Das „Ungedeihlichkeitsverfahren“ gegen Pastor Helgo Matthias Haak ist sofort einzustellen. Das wäre ein sichtbares Zeichen für einen Neuanfang. Und dann werden vielleicht viele Christen in Ahrensburg wieder ihren Frieden mit der Kirche finden. Ich gehöre dazu.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2014

Ahrensburg: So werden Ressourcen sinnlos vergeben!

Es ist kein neues Thema auf Szene Ahrensburg, aber ich muss deshalb wieder darauf zurückkommen, weil ich offensichtlich mit meiner Predigt auf taube Ohren gestoßen bin. Das besagte Thema sehen Sie im Bilde: Eine City-Light-Poster-Säule mit einem Plakat, auf dem das Ahrensburger Schloss abgebildet ist. Und das ist so sinnvoll wie einen Milcheimer unter einen Ochsen zu stellen.

Wer hat die Entscheidung über diese Plakatierung getroffen...?

Wer hat hier selbstherrlich die Entscheidung über diese höchst alberne Plakatierung getroffen…?

In Ahrensburg ein Plakat mit dem Ahrensburger Schloss zeigen und oben drüber auch noch darüber zu schreiben: „Schloss Ahrensburg“ – wem so etwas einfällt, der sollte noch einmal zurück gehen in den Kindergarten! Weil das einfach kindisch ist. Und wer im Oktober auch noch Krokusse auf der Schlosswiese präsentiert, der kann in seine Blumenvase auch Pusteblumen stellen!

Zur Erinnerung: Die City-Light-Poster stehen der Stadt laut Aufstellungsvertrag zu einem Teil kostenlos für Eigenwerbung von Ahrensburg zur Verfügung. Es sind also Ressourcen, die uns Bürgern (!) gehören, und die wir sinnvoll nutzen sollten. Doch ist es wirklich sinnvoll,  jahrelang in Ahrensburg das Schloss Ahrensburg abzubilden und darüber Schloss Ahrensburg zu schreiben? Ich denke: nein! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2014

Theorie: Einstein treibt Rockefeller in die Rampengasse

Dort, wo früher mal das Denver war und anschließend das Churrasco und hernach das Maredo – dort ist nun das Einstein. Und die Speisekarte ist schon im Aushang zu sehen. Womit auch für Ahrensburger, die das Einstein nicht aus Hamburg kennen, nun erkennbar wird, in welche Richtung die Bewirtung geht. Und deutlich wird dabei auch, dass der neue Wettbewerber das RamRob treffen wird. Und das Rockefeller. Genauso aber auch andere Restaurants der Stadt, denn Einstein bringt von allem was, von der Pizza bis zum Steak, vom Salat bis zur Pasta. Und Cocktails mit und ohne Alkohol.

IMG_3414So hat es mich gar nicht verwundert, als ich entdeckte, dass das Rockefeller plötzlich seine „Speisekarte“ an einen Laternenpfahl in  der Innenstadt montiert hat. Dieses sah ich gerade in der Rampengasse. Und ich habe mich gefragt: Darf eigentlich jedes Restaurant, jeder Laden und jede Firma in Ahrensburg bunte Plakate frech, frei, fröhlich an die Masten der innerstädtischen Beleuchtung hängen?

Oder handelt es sich hier um illegale Plakatierung, eine sogenannte Guerilla-Aktion? Auf jeden Fall empfinde ich diesen Anschlag auf das Stadtbild wenig schön. Und wenn jeder hier an jedem öffentlichen Pfahl seine Reklame anbringen darf, dann sieht es hier bald aus wie bei Hempels unterm Sofa.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Oktober 2014

Stormarn-Beilage: Blut und Minengefahr im Container-Hort!

Von Blut und einer Mine im Container-Hort bei der Grundschule Am Reesenbüttel berichtet heute Mira Frenzel in der Stormarn-Beilage, wo Sie schreibt: „Nick verzieht keine Mine. Seinen Zeigefinger, aus dem Blut tropft und auf dem Fußboden rote, runde Flecke bildet, hat der junge Ahrensburger von sich gestreckt.“

IMG_3418Gott sei Dank verzieht der kleine Nick keine Mine, denn dabei hätte diese Mine womöglich explodieren und noch mehr Blut verursachen können! (Oder handelt es sich vielleicht nur um eine harmlose Mine, zum Beispiel aus einem Bleistift? Wir wissen es nicht, und Mira Frenzel verrät es uns nicht!)

Und Mira Frenzel will doch tatsächlich beobachtet haben, dass Kinder in „Wellblechunterkünften“ untergebracht werden! „Wellblechunterkünften“! Jedenfalls schreibt die Praktikantin solchen Stuss, und das Blatt veröffentlicht das auch noch. Und zur Unterrichtung der Schülerin Mira: Der Plural von „Junge“ ist „Jungen“ und nicht „Jungs“, wie Sie schreiben.

Ansonsten bestätigt die Schreiberin, was ich immer gesagt habe: Für Kinder und Erzieher ist die Container-Lösung sehr viel schöner und praktischer als das ehemalige Gemeindehaus der Kirche. Und für die Stadt ebenfalls. Doch was mich interessieren würde: Gibt es in dem „Container-Dorf“ eigentlich auch Toiletten? Oder müssen die Kinder ihr Pipi außer Haus machen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2014

Skandal um Parkplätze in Ahrensburg! Und der Herr Bürgermeister guckt von oben herab aus seinem Bürofenster!

Am 30. Januar 2014 schrieb ich einen Beitrag über die Tiefgarage unter dem Rathausplatz, wo rund 80 Parkplätze gesperrt und verdreckt sind. Am 21. März 2014 habe ich berichtet, dass auch der Senioren-Beirat der Stadt bemerkt hat, dass unter dem Rathausplatz etwas faul ist. Und am 28. März 2014 bin ich noch einmal auf die PR-Aktionen von Christof Schneider, dem Vorsitzenden des Senioren-Beirats, zurückgekommen.

Bildschirmfoto 2014-10-13 um 10.22.01Und dann hieß es, dass der Bürgermeister sich dieses Themas angenommen hat und mit dem Eigner der Garage über die Öffnung verhandelt. Das war im März 2014. Und damit waren alle zufrieden: Die Politiker, der Senioren-Beitrat und die Stormarn-Beilage. Nur ich nicht.

Heute, ein halbes Jahr später, bin ich wieder in den Untergrund gegangen und habe mich in der Tiefgarage unterm Rathausplatz umgesehen. Als Ergebnis habe ich für Sie zur Ansicht einen kleinen Bilderreigen mitgebracht, der den augenblicklichen Zustand in dieser privaten Garage zeigt und mir weitere Wort erspart. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2014