Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Bürgermeister-Wahl: Lilliveeh sah einen Punktsieger

Ich habe bei ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) nur die Überschrift gelesen, da wusste ich auch schon: Monika Veeh hat mal wieder manipuliert gestern Abend scheinbar nicht zugehört. Sonst würde sie heute nicht behaupten: „Bürgermeisterwahl: Im 42 siegte Jörg Hansen nach Punkten“ – siehe die Abbildung!

Hier schreibt Lilliveeh

Hier schreibt Lilliveeh

Richtig ist: Der Moderator und Sozialpädagoge Carsten Roeder wollte offensichtlich ein kleines Späßchen machen mit den jungen Zuhörern. Darum hat er aus dem Publikum sieben Leute bestimmt, die sich gemeldet hatten nach Kriterien wie: „Wer ist der Fleißigste von euch?“ und „Wer ist der Faulste von euch?“ und „Wer ist der Nachdenklichste von euch?“ Und Jugendliche, die sich für faul, fleißig oder nachdenklich hielten und vom Moderator ausgewählt wurden, bekamen die Abstimmungskärtchen und durften dann ohne Begründung ihr Votum nach jeder Runde abgeben.

Nicht gefragt hat der Sozialpädagoge übrigens, wer denn wohl der Intelligenteste im Publikum ist, weshalb dieser Unbekannte  nicht mit abstimmen konnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. September 2015

Die Sache mit der Anonymität von Absendern

Anonyme Kommentare gibt es zuhauf im Internet, nicht nur bei Szene Ahrensburg. Anonyme Briefe, die per Post kommen, sind dagegen schon seltener. Sie müssen aber ebenfalls nicht unbedingt zu tadeln sein, wenn der Absender einen triftigen Grund dafür hat, anonym bleiben zu wollen. Und es kommt natürlich auf den Inhalt des Briefes an, der sehr vielfältig sein kann.

Unbenannt-3Einen anonymen Brief habe ich gerade bekommen. Weil er unterfrankiert war, hat der Briefträger mich gefragt, ob ich ihn annehmen möchte. Ich guckte auf die Rückseite, wo kein Absender zu sehen war. Und die Anschrift war wie von Kinderhand geschrieben, genauso wie die Briefmarken kindgerecht waren, so dass ich vermutet habe, es ist Post eines Kindes, das in Sachen „Schubiduu…uh“ an mich schreibt, was öfter mal vorkommt.

Aber es war anders: In dem Brief ohne Namen und Unterschrift wurde ich über etwas informiert, über das ich nicht schreiben kann, ohne es selber zu recherchieren. Szene Ahrensburg ist aber ein Blog, wo der Blogger nur über das berichtet, was er selber sehen bzw. nachprüfen kann.   Und deshalb ist der anonyme Brief in der Rundablage gelandet.

Ich sehe nicht den geringsten Grund, warum der Absender unerkannt bleiben will – wenn er ehrlich ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. September 2015

Bürgermeister-Duell im JuKi 42: gut organisiert, miserabel moderiert und richtig kuschelig

Was passiert, wenn ein Diplom-Sozialpädagoge ein Bürgermeister-Duell vor jungen Wählern moderiert? Im Jugend- und Kinderzentrum Ahrensburg hatte Carsten Roeder, Geschäftsführer vom Kinder- und Jugendbüro in Itzehoe, diese Aufgabe heute Abend übernommen und war dabei offenbar auf der falschen Veranstaltung angekommen.

Drei Kuschelkämpfer ohne den richtigen Biss: Hansen, Sarach, Conring

Drei Kuschelkämpfer ohne den richtigen Biss

Roeder führte in die Thematik ein mit den Hinweisen, dass es hier um Politik geht, um Politiker und politische Programme. Was total daneben ist. Denn die Herren Christian Conring, Jörg Hansen und Michael Sarach bewerben sich keineswegs mit politischen Programmen um ein politisches Amt, sondern jeder von ihnen möchte eigentlich Leiter der städtischen Verwaltung von Ahrensburg werden bzw. bleiben. Dazu muss der Kandidat weder ein politisches Parteibuch haben noch politisch engagiert sein.

So führte die Moderation des Sozialpädagogen von vornherein zu Missverständnissen bei den Jugendlichen, die z. B. ernsthaft wissen wollten, warum es in Ahrensburg so viele Seniorenheime gibt, die man doch zusammenlegen könnte, damit mehr Platz entsteht für Freizeitangebote und preiswerten Wohnraum für junge Leute. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. September 2015

„Ihr Bürgermeister“ zieht den Schwanz nicht ein

Der Großhansdorfer Klaus H. Schädel, verhinderter Bürgermeister-Kandidat von Ahrensburg, schrieb soeben an den Kreiswahlleiter in Kiel und berichtet über sein persönliches Schicksal u. a. wie folgt: „…nachweislich mit Haft und Folter im Lübecker Knast bestraft, wie ich es im November 2008 1 Woche als Unschuldiger im dortigen Knast in der Zelle 116 eines Frauenmörders (der von mir einen geblasen bekommen wollte) erleben durfte. Was ‚blasen’ bedeutet dürften Sie vielleicht wissen: Es bedeutet einen Männerschwanz zu lutschen.“

Plakat Nachdem der Landeswahlleiter das nun vielleicht wissen dürfte, wiederholt Klaus H. Schädel es noch einmal an anderer Stelle: „Alle drei und Koks-Kalle aus dem Bundestag haben mich als unbescholtenen Bürger in eine Knast-Zelle gebracht und in die Situation einen Männerschwanz lutschen zu sollen.“

Aber damit noch nicht genug, Klaus H. Schädel fragt jetzt auch noch einen Ahrensburger Politiker: „Ist es nach Ihren Maßstäben richtig, dass politische Mitstreiter – wie z.B. früher zur Nazizeit im DEUTSCHLAND DAMALS üblich – auch im DEUTSCHLAND HEUTE inhaftiert werden und gefoltert werden und u.a. zum Schwanzlutschen (Lutschen des Schwanzes eines Elmshorner Frauenmörders) gezwungen werden, wie ich es vom 4.11.2008 bis zum 11.11.2008…“

IMG_3036Immerhin: Michael Sarach, der jetzt noch amtierende Bürgermeister von Ahrensburg hat seinen knappen Stimmenvorsprung bei der letzten Wahl mit ziemlicher Sicherheit dem Möbelpacker und Privatdetektiv zu verdanken, der ihm im Jahre 2009 als Wahlhelfer zur Seite gestanden hat – siehe Abbildung rechts!

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. September 2015

Der Bürgermeister scheint tatsächlich einen Plan B zu haben: Schwerin

Im Bürgermeister-Wahlkampf vor sechs Jahren sagte der zur Zeit noch amtierende Michael Sarach: „Als Bürgermeister von Ahrensburg werde ich selbstverständlich mit meiner Familie in Ahrensburg wohnen.“  Und die Bürger, die ihn gewählt haben, dachten: „Wenn seine Kinder in Ahrensburg zur Schule gehen und seine Frau auf dem Wochenmarkt einkauft, dann bekommt der Vater viele Einblicke in Schule und Innenstadtsituation aus erster Hand!“

data=RfCSdfNZ0LFPrHSm0ublXdzhdrDFhtmHhN1u-gM,MYC6kgz-ReR9Em2_19KOPXWJvgmUOBEtRm0e9g-SI1MaqfB6hImTSdlDHeBLvOUryP4W2ae2jcAsr2z1_dA2p-ojk5ApEEt1IH72Huf3CWDmTdOtg18p4z7_vMsDanach hat allein der Bürgermeister in Ahrensburg gewohnt, als Gastarbeiter aus Schwerin, wohin er nahezu jedes Wochenende verschwunden war. Und ich behaupte, dass Sabine und Michael Anton Georg Sarach bis heute noch ihren Wohnsitz in Schwerin beibehalten haben. Ich kann das mit Fug und Recht behaupten, weil ich mir einen aktuellen Melderegisterauszug aus Schwerin habe kommen lassen, worin bestätigt wird: Herr und Frau Sarach sind gemeldet im Franzosenweg in 19061 Schwerin, eine der gehobenen Adressen in der Stadt. Und wer Michael Sarach im öffentlichen Telefonbuch von Schwerin sucht, der findet ihn dort auch und kann ihm Blumengrüße schicken  – siehe Abbildung unten! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2015

Bürgermeister-Kandidat Sarach ist doch ein Schlitzohr!

Natürlich ist der Termin nur reiner Zufall. Aber dass am Tage vor der Bürgermeister-Wahl eine städtische Großveranstaltung stattfinden soll, wo der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister einen offiziellen Auftritt vor den Wählern Bürgern haben wird – da kann man nur salopp sagen: „Gefickt eingeschädelt, Michi“!

Lilliveeh berichtet

Lilliveeh berichtet

Lilliveeh berichtet heute davon, dass am 26. September 2015 „vier pädagogische Einrichtungen“ ein Straßenfest für Kinder und Familien veranstalten werden, wo auch die AWO vertreten ist. (Hinweis: AWO-Geschäftsführer ist der SPD-Mann Jürgen Eckert, der auch linker Stadtverordneter ist, und auf dessen linke Parolen ich demnächst noch gesondert zurückkommen werde.)

Wer hat entschieden, dass das große Ereignis einen Tag vor der Bürgermeister-Wahl in Ahrensburg stattfindet? Oder aber – ich wage es gar nicht zu hoffen: Tritt der Bürgermeister bei der Veranstaltung gar nicht offiziell in Erscheinung, sondern überlässt die städtische Begrüßung seiner Stellvertreterin Carola Behr (CDU)? Dann hätte sich meine Kritik daran erledigt.

Ach, und noch etwas fällt auf: Wenn Bürgermeister Sarach auf dem Rondeel steht, dann steht sein Genosse Rolf Griesenberg hilfreich an seiner Seite. Der Architekt dürfte das größte Interesse an einer weiteren Regentschaft von Michi haben, denn Genosse Griesenberg war mit seinem Architektenbüro schon zu Zeiten der roten Uschi einer der größten Nutznießer der städtischen Verwaltung (Beispiele: CCA, alte Manhagener Klinik u. a.). Nachdem er dann bei der letzten Wahl als Stadtverordneter abgewählt wurde, muss Griesenberg nun im eigenen Interesse versuchen, seinem Parteikollegen wenigstens als Wahlhelfer zu dienen.

Also, liebe Leser: Wenn Sie Michi & Rolfi auf dem Rondeel stehen sehen, dann fragen Sie den Architekten doch mal, warum er Sarach empfiehlt…!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2015

Zum Thema: Die Kommunikation zwischen Bürgern und der städtischen Verwaltung

Bildschirmfoto 2011-11-23 um 14.51.52Als der derzeit noch amtierende Bürgermeister sein Amt in Ahrensburg vor sechs Jahren haben wollte, versprach der Kandidat uns Bürgern, dass er es als dringlich betrachte, dass die Kommunikation zwischen Rathaus und Einwohnern verbessert würde. Und am Ende der Amtszeit hören wir: Die Ahrensburger Verwaltung unter Bürgermeister Michael Sarach arbeitet tadellos. Alles bella Nutella – jedenfalls nach Meinung des Bürgermeisters Michael Sarach.

Und wie ist Ihre Meinung dazu? Was haben Sie in der Amtszeit von Michael Sarach in der Zusammenarbeit mit dem Rathaus erlebt – Gutes genauso wie Schlechtes? An dieser Stelle haben Ahrensburger Bürger die Möglichkeit, Ihre persönlichen Erfahrungen „loszuwerden“.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2015

Wird ein Bürgermeister Jörg Hansen wirklich grüne Politik im Rathaus von Ahrensburg realisieren?

Jörg Hansen, Grüner Stadtverordneter von Ahrensburg und Bürgermeister-Kandidat, ist in meinen Augen ein ehrenwerter Mann, der bis dato ehrenamtlich für uns Bürger der Stadt arbeitet und damit seine Freizeit versaut verkürzt. Und weil grüne Politik in Ahrensburg durchaus gefragt ist, wird Hansen bestimmt viele Stimmen der Bürger bekommen. Doch – was hat grüne Politik mit dem Amt des Bürgermeisters zu tun…?

Bildschirmfoto 2015-09-12 um 09.33.53Über Jörg Hansen schreibt die Stormarn-Beilage heute wie folgt: „Jörg Hansen brachte ein wesentliches Problem zur Sprache: Der Bürgermeister hat kein politisches Amt, er führt Beschlüsse der ehrenamtlichen Politik aus. Es sollte bei der Wahl also nicht um parteipolitische Programme gehen.“ Also genau das, was Szene Ahrensburg in dieser Woche klargestellt hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2015

Der Fakt mit dem Kino in Ahrensburg

"Wer will in Ahrensburg ein Kino...?"

„Wer will in Ahrensburg denn wirklich ein Kino?“

In meiner Kindheit gab es in Ahrensburg vier Kinos mit je einem Vorführsaal. Und am Ende meiner Ahrensburger Kinozeit gab es noch ein Kino mit zwei Sälen, nämlich Mini und Maxi. Das war dort, wo heute das CCA steht. Und der Kinobetreiber hat zwei Jahre vor dem Bau das Handtuch geworfen, weil er live und leider festgestellt hat: Ahrensburg braucht kein Kino.

Es gibt ein Kino in Bargteheide und eines in Volksdorf. Die betreibt derselbe Unternehmer. Und der hätte längst auch ein Kino in Ahrensburg betrieben, wenn sich das rechnen ließe. Oder notgedrungen, denn wenn ein anderer Betreiber nach Ahrensburg käme, dann hätten auch Bargteheide und Volksdorf ein Problem.

Nun lese ich in der Stormarn-Beilage, dass Bürgermeister Sarach sagt, dass ein Kino „von vielen Ahrensburgern vermisst“ wird. Und Bürgermeister-Kandidat Christian Conring erklärt: „Fakt ist, dass sich die große Mehrheit der Ahrensburger ein Kino als Kulturangebot und Begegnungsstätte für Jung und Alt wünscht.“

Fakt, also Tatsache. Und die große Mehrheit wären überschlägig rund 15.000 Ahrensburger, die sich ein Kino wünschen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2015

Jochen Proske, gibt es in Ihrer SPD einen Fraktionszwang?

Bis heute war ich immer im Glauben, die Politiker in Ahrensburg, die hier als Stadtverordnete tätig sind und über das Schicksal der Stadt und ihrer Bürger entscheiden, unterliegen keinem Zwang durch ihre Parteizugehörigkeit, sondern sie urteilen und stimmen nach eigenem Wissen und Gewissen. Denn der Fraktionszwang steht im Widerspruch zum Idealbild des Grundgesetzes, nach dessen Artikel 38, Absatz 1, Abgeordnete „an Aufträge und Weisungen nicht gebunden sind und nur ihrem Gewissen unterworfen“ sind.

Jochen Proske bei facebook

Jochen Proske bei facebook

Ich komme gerade fröhlich aus dem Hansapark zurück, schaue ins Internet und falle aus allen Wolken, als der von mir persönlich geschätzte Jochen Proske (SPD) heute in einem Leserbrief bei Lilliveeh der CDU vorwirft, dass die Mitglieder dieser Fraktion „sich nicht einig“ gewesen sind bei einer wichtigen Abstimmung.

Herr Proske, können Sie das einem Bürger bitte mal erklären: Sie fordern in Ihrem Leserkommentar indirekt, dass in den Fraktionen der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung immer völlige Einigkeit zu bestehen hat, die Mitglieder sich also einem Fraktionszwang unterwerfen müssen? Ich würde das als sehr gruselig empfinden, wenn es in Ihrer Partei so der Fall wäre!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. September 2015