Nachdem Szene Ahrensburg den Skandal um das Toilettenhäuschen vor dem Rathaus aufgedeckt hatte, und nachdem der Bund der Steuerzahler das Ding in sein „Schwarzbuch“ aufgenommen und das ZDF den Fall als „Hammer der Woche“ gebracht hat, kommt nun Imke Bär, Sprecherin der Stadt Ahrensburg, blauäugig daher und will die Fehlinvestition allen Ernstes verteidigen. Der Bürger liest es im MARKT kann es nicht glauben.
Die Kosten, so Bär, waren im Vorwege bekannt. Und man habe auch keine Kostendeckung angenommen. Denn das vollautomatische Klo ist ja schließlich auch für Behinderte zugänglich.
Klar, aber als man dann wusste, dass das Ding eine totale Fehlinvestition ist, hat man dann versucht, aus dem Vertrag herauszukommen? Schließlich hätte man dann lediglich für Behinderte eine Lösung finden müssen, dass eben diese Mitbürger auch nach Schließung von Peter-Rantzau-Haus und Stadtbücherei entweder in dem einen oder anderen Gebäude auch einen Zugang zur dortigen Toilette bekommen können. Außerdem: Die behindertengerechte Toilette am Bahnhof ist Tag und Nacht geöffnet.
Und nun holt die Firma JCDecaux ihr Klo wieder ab, wofür wir Bürger noch einmal 8.000 Euro zahlen müssen! Wofür eigentlich, Frau Bär…? Wer hat so einen dusseligen Vertrag für die Stadt unterzeichnet…? Weiterlesen











