Kategorie-Archiv: Allgemein

Morgen öffnen unsere Restaurants wieder – mit einer Ausnahme: Huy-Hoang am Rathausplatz bleibt geschlossen

Gestern auf dem Rathausplatz: Beim Spaziergang mit der Eistüte in der Hand fiel mein Blick nach oben. Dorthin, wo wir früher häufig zum chinesischen Essen gewesen sind, nämlich beim Vietnamesen Huy-Hoang. Und da war nichts mehr zu sehen von diesem Restaurant, das dort schon seit Urzeiten ansässig gewesen ist. Gegründet von Huot Lim, der mit seiner Familie dermaleinst als Boat-People aus den Kriegswirren in Vietnam nach Deutschland geflüchtet war. Und vor rund zwölf Jahren hatte er sein Restaurant aus Altersgründen an jüngere Nachfolger übergeben, die nun offenbar aufgegeben haben.

Huy-Hoang: Bei Google noch vorhanden – in Ahrensburg leider nicht mehr

Wir waren oft und gern im Huy-Hoang, wenngleich ich zugeben muss, dass unsere Begeisterung am dortigen Büfett im Laufe der Zeit etwas nachgelassen hatte, nachdem die New Mongolei in die Stadt gekommen war. Das war wohl auch der Grund, warum damals das älteste China-Restaurants der Stadt, nämlich  Yau am Reeshop, aufgegeben hatte, bzw. keinen Nachfolger gefunden hatte.

Zur Erinnerung an das Huy-Hoang folgt am heutigen Sonntag eine kleine Geschichte, die ich vor über 20 Jahren geschrieben habe, und die sich in eben diesem Restaurant zugetragen hat  – oder zugetragen haben könnte. 😉 Auf jeden Fall habe ich dort mit meiner ältesten Tochter, die damals noch in den Kindergarten ging, häufig gegessen. Und daraus hat sich dann die nachfolgende Story ergeben, die heute Nostalgie geworden ist: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Mai 2020

Ein schräger Werbeweg im MARKT: Redaktionell gestaltete Werbung ohne die Kennzeichnung „Anzeige“ ist verboten!

Heute ist Markttag. Zum einen auf dem Rathausplatz, zum anderen in den Briefkästen der Ahrensburger, denn hier steckt heute wieder der MARKT, der mit seinen Mittwoch-Ausgaben in den letzten Wochen nicht erschienen war mangels Anzeigen wg. Covid-19.

Verboten: Redaktionell aufgemachte Werbung der Haspa, die nicht als „Anzeige“ gekennzeichnet ist!“

Heute schreibt der MARKT einen Beitrag über die Hamburger Sparkasse, kurz: Haspa. Und wir sehen ein Interview und ein Foto mit der Unterzeile: „Niels Pirck von der Haspa beantwortete die Fragen“ – siehe die Abbildung!

Die Überschrift lautet: „Stets für die Menschen da“. Das ist nicht nur albern, sondern es ist eine Aussage, die vergleichbar ist mit: „Wir machen unseren Job, um Geld zu verdienen.“ (Ergänzung: Die Haspa ist vermutlich für keinen Menschen da, der auf der Straße lebt und dort Spenden sammelt. Oder will die Haspa dieses Geld für den Obdachlosen eventuell auf ein JOKER-Konto legen…? 😉 )

Mein Verdacht: Wenn man den Text liest, dann ahnt man schon nach den ersten Sätzen,  dass es sich bei diesem „redaktionellen“ Bericht über die Haspa mit ziemlicher Sicherheit nur um eine von dem Kreditinstitut in Auftrag gegebene und bezahlte Anzeige handeln kann, also knallharte Werbung ist, die redaktionell gestaltet ist, aber vom MARKT nicht mit dem dafür erforderlichen Hinweis „Anzeige“ gekennzeichnet ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Mai 2020

Wort zum Sonntag: Über die Veröffentlichung von Pressemitteilungen

Was macht ein Christenmensch und Mitglied der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, wenn der ein Blog betreibt, wo er über seine Heimatstadt Ahrensburg schreibt und Wert darauf legt, dass sein Blog nicht zu den Internet-Portalen gehört, wo ständig Pressemitteilungen veröffentlicht werden …

Soll ich diese Pressemitteilung veröffentlichen oder verstoße ich damit gegen mein Gebot?

… und wenn ein freundlicher Kirchenvertreter der Katholischen Pfarrei St. Ansverus kommt und sich beim Blogger freundlich erkundigt, ob dieser nicht erneut gegen seine selbst aufgestellten Regeln verstoßen könnte und noch einmal eine Veröffentlichung für die Katholische Pfarrei bringen würde…?

Natürlich freue ich mich, wenn ich auf Szene Ahrensburg auch Meldungen bringen kann, die mir geschickt werden und in denen Gutes zu lesen ist. Das Problem ist nur: Es ist schwer, Ausnahmen bei Pressemitteilungen zu machen. Denn ich kann unmöglich der einen Kirche einen Wunsch erfüllen und einer anderen, die daraufhin eine Pressemitteilung schickt, erklären, dass ich nur Informationen von einer Seite zulasse, die zuerst gekommen ist, und die andere nicht berücksichtige, die danach kam. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Mai 2020

Was auf dem Rondeel so alles angezeigt wird

Es gibt Botschaften in der Stadt, die keinen Sinn machen. Sie kleben wild in der Gegend herum oder sind zu lesen auf einem Plakat in einer Gaststätte, die schon vor Corona geschlossen war. So konnte ich hier gestern noch lesen, dass am 16. Mai 2020 – also morgen – die 14. MusikNacht Ahrensburg stattfinden wird. „Kartenverkauf“ im  „Casa Rossa“ und „Eröffnung im badlantic!“ Na, dann mal los, liebe Freunde der Ahrensburger Stadtmusikanten!

An der anderen Ecke vom Rondeel steht ein Briefkasten, auf dem eine Botschaft vom Peter-Rantzau-Haus zu lesen ist: „Nur Freitag 17. Januar“, und zwar um „16;00 Uhr! Kinder Überraschungstag!“

Bis zum 16. Januar ist es zwar noch ein paar Monate hin, aber es steht dort eine Telefonnummer, wo man den Verantwortlichen erreicht, den die Post haftbar machen kann für diesen wilden Anschlag auf eine postalische Einrichtung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Mai 2020

Europaweite Ausschreibung: Warum die Stadtverordneten von Ahrensburg sich bis zum Juni in Quarantäne begeben

Es ist bemerkenswert: Während sich die Corona-Restriktionen für Menschen und Firmen zur Zeit lockern, geht die Stadt Ahrensburg genau den umgekehrten Weg: Die Stadtverordneten haben die für den 25. Mai 2020 geplante Stadtverordneten-Versammlung ersatzlos gestrichen. Was bedeutet: Das nächste Meeting ist erst wieder für den 22. Juni 2020 geplant.

Warum wurde dieser Termin gecancelt? Leser von Szene Ahrensburg ahnen es: Wie ich am 12. Mai 2020 auf meinem Blog angekündigt habe, wollte ich in der Veranstaltung im Marstall den Antrag stellen, dass alle Damen und Herren, die aus meiner Sicht einen verwirrten Eindruck machen, in eine Zwangsjacke gesteckt werden sollen – inklusive Bauamtsleiter Peter Kania. Diese meine Ankündigung hat den Bürgervorsteher offenbar dermaßen erschreckt, dass der den Termin kurzerhand gestrichen hat. Was ich durchaus nachvollziehen kann, Herr Wilde! 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Mai 2020

Stadtwerke Ahrensburg: Ausbeutung von Bienen?

Haben Sie gewusst, meine lieben Mitbürger, dass es bei den Stadtwerken Ahrensburg auch Honig gibt, den sogenannten „Stadtwerke-Honig“? Der stammt von stadteigenen Bienen, was bedeutet: Zu den Stadtwerken Ahrensburg gehört auch eine Imkerei.

„Stadtwerke-Honig“…?

Klar, seit der „Biene Maja“ gehören Bienen ja quasi ins Wappen von Ahrensburg. So wie auf dem Label der Stadtwerke, die allen Kunden, die jetzt einen Vertrag abschließen, „ein Glas Stadtwerke-Honig unserer Bienen sichern“ – siehe die Abbildung!

Apropos Bienen: Grundsätzlich sind hier zwei Arten zu unterscheiden, als dieses sind die Honigbienen und die Strichbienen. Die einen fliegen auf Blüten und saugen daraus den Nektar, die anderen gehen auf dem Strich und saugen daraus Honig. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Mai 2020

Warum ein Marionettenspieler mir schon vor Jahren die Freundschaft gekündigt hat

Dass Tobias Koch (CDU) in der Landesregierung in Kiel sitzt und hier in Ahrensburg, wo er früher mal gesessen hat, heute immer noch die Fäden zieht, habe ich Ihnen ja schon mitgeteilt. Und die Beweise dafür lassen sich ablesen aus dem 3. Buch Abendblatt: Tobias Koch fordert für Ahrensburg, und sein Knecht vor Ort, der Detlef Levenhagen (CDU), poltert dann in der Schlossstadt mit der Stimme seines Herrn.

Der Puppenspieler aus Kiel

Damit Sie sich die Connection bildlich vorstellen können, zeige ich Ihnen das nebenstehende Foto, das ein Papa aufgenommen hat, nämlich der weltweit berühmte Fotograf Papa Razzo.

In diesem Zusammenhang berichte ich Ihnen auch, dass Tobias Koch mit mir befreundet sein wollte. Eine diesbezügliche Anfrage hatte er mir vor Jahren mal auf Facebook geschickt – siehe die nachstehende Abbildung am Fuße dieses Blog-Eintrages! Und natürlich habe ich ihn sofort als Freund bestätigt, denn dann konnte ich ja wunderbar verfolgen, was der damalige Stadtverordnete auf Facebook so alles postet und seine Einträge dann treffend kommentieren, wie es so meine freundliche Art ist. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Mai 2020

Die Verarschung junger Menschen geht weiter: Dr. Michael Eckstein vergibt zwei „Stipendien“ für Freiwilligendienste

Der Ahrensburger Bürgervorsteher Roland Wilde stellt sich auch für Werbezwecke zur Verfügung. Zum Beispiel für Famila. Und auch für Dr. Michael Eckstein. Hierzu habe ich dem Bürgervorsteher auf Szene Ahrensburg ein paar Fragen gestellt. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Der Grund ist offensichtlich: Roland Wilde möchte, dass ich ihn persönlich – was meint Auge in Auge – befrage und deshalb in die nächste Einwohnerversammlung komme und dort in der Einwohnerfragestunde meine Fragen an ihn stelle. Kann er natürlich haben.

Eine Antwort darauf, was die BürgerStiftung Region Ahrensburg des Herrn Dr. Michael Eckstein in dieser schweren Zeit stiftet, hat der NDR-IT-Mitarbeiter nun gegeben. Auf dem Ahrensburg-Portal seiner Firma Stifter-Service GmbH & Co. KG lässt Eckstein mitteilen: „BürgerStiftung vergibt Stipendien für Freiwilligendienste“ – siehe das Abgemalte links!

Leser von Szene Ahrensburg wissen, was das bedeutet: Ein Stipendium für einen Freiwilligendienst im fernen Ausland kostet 8.500 Euro. Und die übernimmt die BürgerStiftung? Denkste! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Mai 2020

Ahrensburger Schauspiel: Detlef Levenhagen poltert gegen Michael Sarach auf Anweisung von Tobias Koch

Am 27. April 2020 lasen wir im 3. Buch Abendblatt: „CDU-Chef kritisiert Ahrensburgs Sparplan“. Dabei handelte es sich aber nicht um einen CDU-Chef aus Ahrensburg, sondern um den Fraktionschef der CDU im Kieler Landtag, nämlich Tobias Koch. Und der möchte sich bei großen Unternehmen anschleimen, indem er dafür sorgt, dass Großaufträge aus Ahrensburg kommen. Dazu aber müsste Bürgermeister Michael Sarach die Haushaltssperre, die er angeordnet hat, erst einmal beenden.

Abbildungen frei nach Abendblatt

Ob Koch seine Kritik nicht nur in Ahrensburg angebracht hat, sondern auch in allen anderen Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein, weiß ich nicht. Im Falle dass seine Schelte allein für Ahrensburg erfolgt ist, lässt sich daraus erkennen, dass er bei seiner Partei in unserer Stadt nach wie vor die Zügel fest in seinen Händen hält.

Lesen Sie bitte heute im 3. Buch Abendblatt den Beitrag: „Wegen Corona-Krise: Ahrensburg erwartet Millionen-Defizit“! Hier finden Sie einen bemerkenswerten Absatz und also lautend: „’Ich verstehe nicht, warum Sie die Haushaltssperre nicht aufheben’, poltert Fraktionschef Detlef Levenhagen in Richtung des Bürgermeisters. ‚Wir müssen Aufträge an die Wirtschaft vergeben, damit die Firmen wieder arbeiten können. Wir tragen eine Verantwortung.’“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Mai 2020

Ahrensburg: Jury für einen Jahrmarkt im Himmel – und mein Antrag auf dem Boden von Tatsachen

Auf dem Bürgerinformationsportal der Stadt Ahrensburg wird für Montag, den 25. Mai 2020, eine Stadtverordneten-Versammlung angekündigt. Und weil der gemeine Bürger auf der Homepage noch keine Informationen über die Tagesordnungspunkte findet (Stand von heute), vermute ich, dass diese Punkte noch nicht festliegen. Und da ich bekanntlich ein sehr hilfreicher Bürger bin, melde ich für die Stadtverordneten einen wichtigen TOP an und fordere den Bürgervorsteher dringlichst auf, diesen Punkt in die Tagesordnung aufzunehmen!

TOP 1: Familie Levenhagen, bitte zur Anprobe!

Der TOP lautet: Einführung einer Dienstkleidung in Form einer Jacke für ganz bestimmte Stadtverordnete, die auf dem besten schlechtesten Wege sind, bei ihrem Denken und Handeln total durchzudrehen. Ein Muster dieser Jacke sehen Sie nebenstehend.

Begründung: Die Bürger der Stadt Ahrensburg leben zur Zeit wie alle Menschen im ganzen Land in der Corona-Krise. Und die hat wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen. Wir haben nicht nur Angst um unsere Gesundheit, sondern auch um unsere Zukunft. Verlieren wir unseren Arbeitsplatz? Müssen wir mit finanziellen Einbußen rechnen? Können wir unsere Miete noch bezahlen und noch Urlaubsreisen machen so wie früher? Gehen Firmen, Läden, Restaurants pleite? Verringern sich unsere Renten? Wird die Zukunft unserer Kinder negativ beeinflusst, weil die Stadt durch ausbleibende Steuereinnahmen nicht mehr in der Lage sein wird, in Schulen und Kitas zu investieren wie in Vergangenheit? Kurzum: Können wir in den kommenden Jahren wenigstens noch halbwegs so weiterleben wie vor der Krise…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2020