Archiv für den Autor: Harald Dzubilla

Weißt Du, wieviel Sternlein stehen…?

Zum Thema „Weihnachtssterne in Ahrensburg“ schrieb ich an dieser Stelle einen Kommentar, und zwar am 31. Oktober 2013 um 17:55 Uhr. Und mein Kommentar lautete: „Dann will ich meinen Stern aber zurück haben und werde ihn vor meiner eigenen Haustür selber anbringen!“

Bildschirmfoto 2013-11-02 um 09.53.55Heute bringt die Stormarn-Beilage in einem riesengroßen Bericht, in dem im Grunde nur steht, dass der Bürger Heinz Gérard seinen Weihnachtsstern zurückhaben möchte, um ihn in seinem Garten aufzuhängen. Und die Stormarn-Beilage schreibt wider besseres Wissens, dass damit der erste Spender seinen Stern zurückfordert, obwohl der Spender im Kleingedruckten deutlich erklärt, dass er das so ganz ernst nicht meint.

Und ich zitiere mich noch einmal. Bereits am 30. Oktober 2013 habe ich an dieser Stelle geschrieben: „Ich war bei beiden Veranstaltungen unter dem Motto: “Ein Stern, der Deinen Namen trägt” zugegen. Auch ich habe einen Stern gekauft und gespendet. Weil ich den Initiatoren geglaubt hatte, nämlich Götz Westphal und Michael Sarach, unter deren Namen die Sterne-Aktion gelaufen ist. Wenn die es jetzt nicht noch in letzter Minute fertigbringen, eine Lösung zu bringen und die Sterne an die Masten, dann haben sie damit der Stadt einen Schaden zugefügt, der in Euro nicht zu messen ist.“

Diesen Hinweis auf „die letzte Minute“ scheint man sowohl im Rathaus als auch im Stadtforum ernstgenommen zu haben, denn die Stormarn-Beilage berichtet heute am Rande (!) über das Wichtigste zu diesem Thema, dass nämlich beide Parteien sich noch einmal zusammengesetzt haben, um die Sache zu bereinigen. Und ich gehe davon aus, dass die Sterne über Ahrensburg leuchten werden. Der von Heinz Gérhard genauso wie meiner und die übrigen 158. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2013

Schrottfahrrad in der Ahrensburger Innenstadt

Gerade kommen wir vom Abendessen aus dem Milljöh heim. Und auf dem Weg zum Parkplatz sah ich ein vergammeltes Fahrrad, das jemand am Rande der Großen Straße angeschlossen hat. Auf dem Gepäckträger ein Drahtkorb, in dem bereits das Unkraut wuchert. Ja, genauso sieht es aus – siehe die Abbildung!

IMG_2183Kürzlich beschwerte sich jemand darüber, dass in den Fahrradständern am S-Bahnhof eine Reihe von Schrotträdern vor sich hin gammeln. Okay, dort fällt es wenigstens nicht so auf. Aber mitten in der Innenstadt? Da schämt man sich doch als Bürger gegenüber Besuchern der Stadt.

Ich vermute, das plattfüßige Fahrrad stammt von einer älteren Dame, die in meinen Augen etwas sonderbar wirkt. Denn sie hat schon im Frühjahr solche kaputten Schrotträder in der Stadt aufgestellt und angeschlossen. Wie ich hörte, handelt sie dabei im eigenen Auftrag und im Namen von 133 Ahrensburgern, die sie in die Stadtverordneten-Versammlung gewählt haben, damit sie dort etwas Vernünftiges bewirken soll. Aber auch dort macht sie mitunter einen etwas verwirrten Eindruck auf mich.

Es wäre schön, wenn die Müllabfuhr hier umgehend tätig werden würde!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. November 2013

Ahrensburg braucht einen neuen Ausschuss – dringend!

In Ahrensburg gibt es genau so viel Ausschuss wie Ausschüsse in der Politik. Da haben wir den Hauptausschuss, den Bau- und Planungsausschuss, den Sozialausschuss, den Werkausschuss, den Umweltausschuss und den Finanzausschuss. Warum, wieso und weshalb hat Ahrensburg eigentlich keinen Wirtschaftsausschuss…?

NachtDass das Thema „Parkplätze“ in Ahrensburg vom Bau- und Planungsausschuss behandelt wird, ist genauso unpassend wie die Beleuchtung in der Weihnachtszeit, die vom Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss behandelt wird. Oder haben die Weihnachtssterne des Stadtforums etwas mit Bildung, Kultur und Sport zu tun…?

Solche Themen gehören in einen Wirtschaftsausschuss, wo alle Themen bezüglich der städtischen Wirtschaft behandelt werden. Parkplätze für einkaufende Kunden sind genauso ein wirtschaftliches Thema wie eine Dekoration der Stadt, die nicht nur die Herzen erfreut, sondern auch die Einkaufsstadt Ahrensburg sichtbar werden lässt.

In die nächste Tagung vom Wirtschaftsausschuss in dieser Woche könnte der Bürgermeister dann seinen Eilantrag einbringen, nämlich dass von Mitte November bis Ende Dezember 2013 alle Parkplätze in der Stadt gebührenfrei sind und mit einer Parkscheibe für zwei Stunden benutzt werden können.

Mehr noch: Gleichzeitig legt der Bürgermeister dem Wirtschaftsausschuss seinen Eilantrag vor, dass von Mitte November bis Ende Dezember 2013 der Stormarnplatz für freies Parken zur Verfügung steht und mit einer Parkscheibe für zwei Stunden lang kostenlos beparkt werden kann.

Und dann ist da noch was, nämlich mein beliebtes Thema „Plakate“. Bis heute weiß ich nicht, was die Stadt für die Reklameduldung an der Stadtbücherei pro Jahr einnimmt. Ebenso ist mir nicht bekannt, wie hoch der Betrag ist, mit dem  e.eon-Hanse als Partner vom badlantic an den Kosten für die Werbung Poster in den City-Light-Säulen zur Kasse gebeten wird. Auch der Marstall-Verein schaltet hier Werbung. Wo werden die Einnahmen der Stadt verbucht…? Und auf die CLP von den Stadtwerken habe ich ja schon hingewiesen. Dieses sind Themen, die von der Ahrensburger Politik nicht behandelt werden, weil es eben keinen Wirtschaftsausschuss gibt. Und der könnte entscheiden, dass die gesamten Werbeeinnahmen der Stadt dafür verwendet werden, die Weihnachtssterne in der Stadt anzubringen, die den Kunden den Weg zum Einkaufen in Ahrensburg erleuchten sollen.

Aber wir wissen ja: Mit der Erleuchtung in Ahrensburg ist das so eine Sache… 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. November 2013

Falls Sie den peinlichen Hinweis sehen…

…wie nachstehend, dann muss Ihnen das nicht irgendwie peinlich sein. Sie haben bloß noch die alte Version von Szene Ahrensburg gespeichert. Und die sollten Sie einfach mal löschen und die neue Version programmieren. Dann sind Sie in Zukunft gleich korrekt „auf Sendung“.

Dieser Hinweis erfolgt, weil ich öfter darauf angesprochen werde, dass einige von Ihnen immer noch via Umweg auf Szene Ahrensburg kommen.

Bildschirmfoto 2013-10-31 um 20.49.20

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2013

Und hier, liebe Ahrensburger, steckt das Geld für unsere Weihnachtssterne!

In der Stadt Ahrensburg stehen diverse beleuchtete Werbesäulen, in denen sogenannte CLPs hängen. CLP steht für: City Light Poster. Diese Säulen gehören der französischen Firma JCDecaux. Und die Städte, in denen diese Säulen stehen, bekommen jeweils eine Seite davon für ihre eigenen Zwecke zur Verfügung gestellt.

2013-10-31 12.22.07Zur Zeit sehen wir dort Plakate der Stadtwerke. Diese Dienstleistungsunternehmen gehören zwar der Stadt, haben aber ihre eigene Buchführung, wie der Bürgermeister immer wieder gern betont. Was wiederum bedeutet: Die Stadtwerke müssen an die Stadt für diese Werbeflächen bezahlen, die bekanntlich nicht billig sind. Hierzu mein Vorschlag: Für dieses gezahlte Geld könnte die Stadt dann bei den Stadtwerken den An- und Abbau der Weihnachtssterne bezahlen! 🙂

Sollte es aber so sein, dass die Stadtwerke gar nicht die „städtische Seite“ der Säule belegen, sondern dass sie die Werbefläche direkt beim Vermarkter JCDecaux bestellt und bezahlt haben, dann kann ich meinen Kopf gleich zweifach schütteln. Denn die Stadtwerke fordern mit ihren albernen Plakaten die eigenen Kunden („Meine Stadtwerke“) dazu auf, ihre Verträge über Gaslieferung zu wechseln. Dazu der peinliche Satz: „Gastarife ganz nach Ihrem Geschmack“.

Wer so einen Blödsinn fabuliert, hat scheinbar zuviel eigene Gase im Darm. Und ich frage mich: Wer macht eigentlich die Reklame für die Stadtwerke? Eine Ahrensburger Werbeagentur? Und falls ja: welche? Und wie wurde die ausgewählt? Durch einen Pitsch, wie man in Fachkreisen die Wettbewerbe der Agenturen um einen Werbeetat nennt? Oder wurde hier mal wieder gekungelt wie in Sachen Rathaus-Journal, wo heute eine Hamburger Werbeagentur, die sich  klammheimlich aus Ahrensburg davongemacht hat, den lukrativen Auftrag eingesackt hat…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2013

Vorsicht Falle! Wackersteine auf der Fahrbahn!

Es gibt Leute, die haben vermutlich einen Sprung, und zwar in ihrer Schüssel. So sah ich heute als Resultat ihres Tuns einen Haufen Laub auf der Straße (ja: Straße!), der mit einer Plastikplane zugedeckt ist und – jetzt kommt’s! – mit großen Pflastersteinen beschwert ist. Auf der Fahrbahn, wohlgemerkt!

2013-10-31 14.31.56Genauer: Auf der Schimmelmannstraße in Ahrensburg. Und ich frage mich, was wohl des Nachts passiert, wenn dort ein Autofahrer nichtsahnend reinfährt! Zum Glück gibt’s hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 kmh. Aber auch dass kann zum Problem werden, wenn ein Auto entgegenkommt und der andere Fahrer plötzlich das Steuer nach links reißt oder voll in die Bremse tritt.

Na ja, zum Glück wird Szene Ahrensburg ja im Rathaus gelesen. Und wenn nach diesem Hinweis etwas passiert in der Sklavenhändlerstraße, dann wissen wir wenigstens, dass die Verwaltung solchen Hinweisen pflichtgemäß nachgegangen ist – oder nicht.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2013

Moooment mal: So geht es natürlich nicht!

Das Gemeindehaus der Sankt Johanneskirche wurde in diesem Jahr geschlossen. Damit verloren die JoKids ihre Bleibe, denn dieser private Kindergarten musste nach Kündigung Bildschirmfoto 2013-10-31 um 08.30.49seiner Räume aufgelöst werden, weil ein entsprechendes neues Quartier nicht so rasch zu finden war. Und für viele Kinder war das äußerst tragisch, weil sie plötzlich aus ihrem Freundes- und Spielkreis herausgerissen wurden und ihre liebevollen Betreuerinnen verloren haben.

Nachdem diese Kinder auf andere Stätten in der ganzen Stadt verteilt wurden, kommt nun die Stadt Ahrensburg fröhlich daher und will das leerstehende Gemeindehaus von Sankt Johannes mieten. Für Hortplätze. Darüber hat Stadtadvokat Thomas Reich, Fachbereichsleiter Sicherheit, Schule und Soziales, die Stormarn-Beilage informiert. (Nein, Szene Ahrensburg hat keine Information darüber aus der Verwaltung bekommen!) Und Bürgervorsteher Roland Wilde sagte dem Blatt: „Wir wollen die Eltern nicht hängen lassen.“

Lieber Herr Wilde, warum wurden die Eltern der JoKids und ihre Kinder denn vor einem halben Jahr hängen gelassen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2013

Stormarn-Beilage und die halbe Wahrheit

Die Stormarn-Beilage hat im Archiv gegraben und macht heute auf mit einem Foto, das über zwei Jahre alt ist. Auf diesem Foto halten der Vorsitzende vom Stadtforum, Götz Westphal, und der in Ahrensburg wohnende Kabarettist Horst Schroth einen Stern in Händen. Und die Stormarn-Beilage schreibt dazu: 

„Vor dem Ärger: Götz Westphal vom Stadtforum und Kabarettist Horst Schroth halten den Weihnachtsstern von Bürgermeister Michael Sarach – siehe die Abbildung!“

Bildschirmfoto 2013-10-30 um 08.52.03Diese Angabe ist nur die halbe Wahrheit. Und eine halbe Wahrheit ist bekanntlich eine ganze Unwahrheit. Richtig ist: Götz Westphal vom Stadtforum und Kabarettist Horst Schroth halten auf dem Foto das Entwurfsexemplar eines Weihnachtssterns in Händen, das sie symbolisch mit dem Namen des Bürgermeisters versehen haben. Später bekam der Bürgermeister vom Stadtforum einen Stern, der seinen Namen trägt – geschenkt.

Ich war bei beiden Veranstaltungen unter dem Motto: „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“ zugegen. Auch ich habe einen Stern gekauft und gespendet. Weil ich den Initiatoren geglaubt hatte, nämlich Götz Westphal und Michael Sarach, unter deren Namen die Sterne-Aktion gelaufen ist. Wenn die es jetzt nicht noch in letzter Minute fertigbringen, eine Lösung zu bringen und die Sterne an die Masten, dann haben sie damit der Stadt einen Schaden zugefügt, der in Euro nicht zu messen ist.

Bild ohne Worte

Bild ohne Worte

Im letzten Jahr ist der Weihnachtsmarkt am Schloss, den der Bürgermeister großspurig versprochen hatte, in die Hose gegangen. Der kleine Advents- und Weihnachtsmarkt vom Bürgerverein konnte in diesem Jahr „gerettet“ werden mit Hilfe der Politiker. Und:

Im kommenden Jahr will Ahrensburg den 700. Geburtstag der Stadt feiern. Mein Vorschlag an die Bürger: Wir sollten nicht hingehen zu diesem Geburtstag, der vermutlich mit Hamburgern bei McDonald’s gefeiert wird.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2013

Ein Einwohner fragt mündlich, der Bürgermeister antwortet schriftlich

In der Einwohner-Fragestunde zur gestrigen Versammlung der Stadtverordneten gab es nur einen einzigen Einwohner im Marstall, der etwas gefragt hat, und das war ich. Trotzdem bekam Reingang Rathaus Schildich auf meine Fragen keine Antworten, sondern der Bürgermeister erklärte, dass er schriftlich antworten wolle. Verständlich, denn er braucht wohl etwas Zeit, um Ausreden Antworten mit Unterstützung seines Stadtjuristen Thomas Reich zu finden, der ihm zwar im Marstall regelmäßig zur Seite sitzt, aber um eine spontane Antwort offensichtlich verlegen ist.

Sicherheitshalber wiederhole ich meine Fragen an dieser Stelle noch einmal, damit keine in Vergessenheit gerät. Und Sie können bis zur Beantwortung durch den Bürgermeister mal raten, was er hierauf denn wohl antworten könnte:

1. Zwischen der Stadt Ahrensburg und dem Energie-Unternehmen e.on-Hanse gibt es einen Vertrag über das badlantic, der einen der Vertragspartner, nämlich die Stadt, einseitig benachteiligt, was uns Bürger sehr viel Geld kostet. Seit zwei Jahren verhandelt der Bürgermeister nun schon mit e.on-Hanse darüber. Meine Fragen: Warum sind diese Verhandlungen geheim? Und wann sehen wir Bürger und Steuerzahler endlich ein Resultat?

2. Im Frühjahr hat der Bürgermeister an dieser Stelle versprochen, dass er gleich nach der Sommerpause die Stadtverordneten und Bürger darüber informieren wird, was mit der Rathausstraße passieren soll, wo die Verwaltung 40.000 Euro in den Sand gesetzt hat. Frage: Glaubt der Bürgermeister wirklich, dass 40.000 Euro einfach so in Vergessenheit geraten können?

3. Vor dem Rathaus steht eine vollautomatische Toilette, die von der Stadt angemietet wurde, und zwar von der Firma JCDecaux. Frage: Was hat diese Einrichtung die Stadtkasse bis heute gekostet? Und wie hoch sind dagegen die Erlöse aus den Geschäften der Bürger?

4. Die Verwaltung hilft einer Hamburger Werbeagentur tatkräftig bei der Produktion und dem Vertrieb eines Anzeigenblattes mit dem Titel „Rathaus Journal“. Meine Fragen: Wie hoch sind die Erlöse aus dem Anzeigengeschäft und wie hoch ist der Anteil, den die Verwaltung für ihre Mitarbeit vom Gewinn der Agentur aus Anzeigenerlösen abschöpft?

5. Zusatzfragen: Ist der Verwaltung bekannt, dass dieses Blatt presserechtlich bedenklich ist, weil dort Redaktion und Werbung für den Leser nicht klar erkennbar getrennt sind? Und: Was will die Verwaltung mit dem regelmäßigen Cartoon „Unser Muschelmann“ eigentlich bezwecken?

Postskriptum: Der Einfachheit halber können der Bürgermeister und sein treuer Advokat die Antworten auch gleich als Kommentare hier auf Szene Ahrensburg abgeben!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Oktober 2013

Ahrensburg: Heimgarten-Lehrer als schlechte Vorbilder

Gestern Abend im Marstall: Versammlung der Stadtverordneten. Die Besucherstühle waren fast alle besetzt und die Reihen gut gefüllt wie selten. Unter den Zuhörern waren sehr viele Jugendliche, die gekommen waren, um zu hören, wie die Stadtverordneten entscheiden würden in Sachen „Oberstufe an der Gemeinschaftsschule Am Heimgarten„, ein Thema, das zuvor im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss positiv beschieden worden war.

ein-tag-in-der-h_schenschule KopieUnd nun kommt’s: Wie schon in der Grundschule Am Hagen, so war es auch im Marstall: Kaum hatten die Politiker positiv abgestimmt, da erhoben sich die Lehrer auch schon und gingen mit schlechtem Beispiel voran, nämlich zum Ausgang. Und die Häschen Schüler folgeten ihnen samt Eltern. (Klar, um 21.15 Uhr gab’s gestern auf RTL „Bauer sucht Frau“ 😉 .)

Damit haben die Lehrer den Politikern gezeigt: Wenn wir eure Hilfe benötigen, dann kommen wir. Und wenn wir eure Hilfe in Anspruch genommen haben, dann gehen wir. Was interessiert uns die Arbeit der Ahrensburger Politiker, die hier ihre Freizeit für die Einwohner von Ahrensburg opfern?! Was interessieren uns andere Probleme der Stadt, die nicht unsere eigenen sind?!

Hier hätten die Pädagogen ihren Schülern ein praktisches Kapitel gelebter Gemeinschaftskunde vor Ort liefern können. Und eine Lektion zum Thema „Höflichkeit“. 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Oktober 2013