Moooment mal: So geht es natürlich nicht!

Das Gemeindehaus der Sankt Johanneskirche wurde in diesem Jahr geschlossen. Damit verloren die JoKids ihre Bleibe, denn dieser private Kindergarten musste nach Kündigung Bildschirmfoto 2013-10-31 um 08.30.49seiner Räume aufgelöst werden, weil ein entsprechendes neues Quartier nicht so rasch zu finden war. Und für viele Kinder war das äußerst tragisch, weil sie plötzlich aus ihrem Freundes- und Spielkreis herausgerissen wurden und ihre liebevollen Betreuerinnen verloren haben.

Nachdem diese Kinder auf andere Stätten in der ganzen Stadt verteilt wurden, kommt nun die Stadt Ahrensburg fröhlich daher und will das leerstehende Gemeindehaus von Sankt Johannes mieten. Für Hortplätze. Darüber hat Stadtadvokat Thomas Reich, Fachbereichsleiter Sicherheit, Schule und Soziales, die Stormarn-Beilage informiert. (Nein, Szene Ahrensburg hat keine Information darüber aus der Verwaltung bekommen!) Und Bürgervorsteher Roland Wilde sagte dem Blatt: „Wir wollen die Eltern nicht hängen lassen.“

Lieber Herr Wilde, warum wurden die Eltern der JoKids und ihre Kinder denn vor einem halben Jahr hängen gelassen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2013

4 Gedanken zu „Moooment mal: So geht es natürlich nicht!

  1. Der Spatz vom Rathausdach

    Genau: Den Jokids wurden die Räume gekündigt, weil wg. Schimmelbefalls nicht mehr bewohnbar. Und jetzt sollen andere Kinder in das Schimmelhaus einziehen? Ein Schummelhaus…? Das wäre ein neuer Skandal um die Evangelisch-Lutherische Kirche in Ahrensburg!

  2. Wolfgang Schrimpff

    Der in der Diskussion um die Liegenschaften um St. Johannes ins Feld geführte Schimmelbefall betraf nach meiner Erinnerung das Pastorat, aus dem Pastor Paschen nach Großhansdorf geflohen war, was die Sache mit den JoKids allerdings nicht besser macht.
    Selbst hatte ich in der zurückliegenden Gemeindeversammlung in Unkenntnis der scheinbar schon laufenden Verhandlungen angeregt, das derzeit ungenutzte Gebäude, das zur Schimmelvorbeugung beheizt wird, in der bevorstehenden kalten Jahreszeit als Zeichen christlicher Barmherzigkeit Flüchtlingen als Herberge zur Verfügung zu stellen.
    Eine Nutzung als Kinderhort würde die parallele Unterbringung der JoKids aber möglicherweise ebenso erlauben. Auch könnte nach Ende der täglichen Betreuungszeit ebenso z.B. die Kantorei St. Johannes ihre abendlichen Proben wieder in diesen Räumlichkeiten durchführen.
    Damit würde die Frage der Weiternutzung des Gebäudes auch zu einem Prüfstein für den Kirchengemeinderat, ob er den Mut aufbringt, ein Gemeindeleben in unserer Pfarrbezirk St. Johannes wieder zuzulassen.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ich denke, wenn in der Nacht des 24. Dezember ein Ehepaar mit Namen Maria und Joseph an die Tür der Sankt Johanneskirche in Ahrensburg klopfen würde in der Hoffnung, hier eine Herberge für die Nacht zu finden, zumal die Ehefrau auch noch schwanger ist …

      … man würde sie nicht in das leerstehende Gemeindehaus hineinlassen. Obwohl es schon lange beheizt wird, wie wir wissen…!

      PS: Die JoKids gibt es nicht mehr. Leider nicht…

      PPS: Heizen gegen Schimmel nützt nichts, wenn nicht ausreichend gelüftet wird.

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