Thema Hamburger Straße: Warum man in der WAB echt ’n Rad ab hat

„Hamburger Straße: Entscheidung über den Baustart der Einkaufsmeile steht an“. So steht es heute auf einer Stormarnseite im Abendblatt. Und das ist nicht korrekt, denn der Baustart der ansteht, wäre nicht der Bau der Einkaufsmeile, sondern der Bau einer Ruhezone in der Innenstadt, wo die Stellplätze für Autos von Kunden durch Bänke ersetzt werden sollen, obwohl die dortigen Parklets schon heute überflüssig sind. Und gegen diese Absicht sträuben sich natürlich die Geschäftsleute, wissend, dass sie dadurch Kunden verlieren würden.

Die Stadt hat dazu kürzlich eine Alibi-Informationsveranstaltung gemacht und denkt nun völlig unbekümmert, dass sie danach das tun kann, was sie zuvor schon zu tun gedacht hat, nämlich den Bürgerentscheid zu umgehen, ohne dass die Politik dem zugestimmt hat.

Und die Politik? CDU, FDP und SPD verteidigen die Interessen der Kaufleute und deren Kunden in der City. Die Grünen sind dagegen, wollen die City an liebsten zu einem Friedhof umgestalten. Und dann ist da noch die WAB, die Fraktion des ADFC, wo deren Mitglied Dr. Detlef Steuer in der Zeitung wie folgt zu Wort kommt:

„’Für ein paar Parkplätze mehr das Projekt infrage zu stellen, ergibt keinen Sinn.‘ Ein Kompromiss, so Steuer, könne sein, den Bau der Hamburger Straße nach den vorliegenden Plänen zu beschließen und sich anschließend Gedanken um einen Ersatz für die Parkplätze zu machen.“

Diese Äußerung ist in der Tat eine bodenlose Frechheit, mit der die Bürger von dieser Fraktion auch weiterhin für dumm verkauft werden sollen. Die Verwaltung hatte nach dem Bürgerentscheid vom 18. September 2022 (!) bis heute ausreichend Zeit gehabt, Ersatz für die Parkplätze in der Hamburger Straße zu schaffen, die schon längst hätte neu gestaltet sein können. Aber nix ist passiert. Und jetzt kommt der WAB-Steuermann und erklärt mit voller Hinterlist, dass man erst bauen und dann schauen soll. 🤮

Dass die WAB uns Bürger schon vor dem Bürgerentscheid hinters Licht führen wollte, zeige ich noch einmal mit der nebenstehenden Abbildung: So, meine lieben Mitbürger, sieht es heute nach Aussagen der WAB auf dem Rondeel aus, weil die Bürger mit JA beim Bürgerentscheid gestimmt haben. Diese Boshaftigkeit beweist mir, dass man in der WAB echt ’n Rad ab hat, zumal Dr. Detlef Steuer gegen die City agiert und das heutige Einkaufszentrum auf der ehemals grünen Wiese unterstützt hat. Oder kurz gesagt: WAB = Wir Ahrensburg-Betrüger.

Und das einzige Chaos auf dem Rondeel wird heute von Radfahrern verursacht, die dort drüber weg rasen, ohne darauf zu achten, dass hier nur Schritttempo erlaubt ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2026

2 Kommentare zu „Thema Hamburger Straße: Warum man in der WAB echt ’n Rad ab hat

  1. Observator

    Nicht nur mit Worten, auch mit Bildern lässt sich trefflich manipulieren, wie das alte Foto im aktuellen Abendblatt beweist.

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