Am 20. Mai 2026 habe ich einen Blog geschrieben mit der Überschrift: „Die Stadt Ahrensburg lädt ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung“ Diese Veranstaltung zur „Neugestaltung Hamburger Straße / Rondeel“ war gestern. Und wenn Sie im Peter-Rantzau-Haus gewesen sind und mich hier nicht gesehen haben, dann liegt es daran, dass ich dort nicht gewesen bin.
Warum war ich nicht dort? Ganz einfach Weil ich schon am 20. Mai 2026 darauf hingewiesen habe, dass es sich lediglich um eine Pseudoveranstaltung der Stadtverwaltung handelt. Dazu passt auch Gernoth Lüthje, Projektleiter Hamburger Straße, den Eckart Boege von der Eppendorfer Straße aus Hamburg geholt hat – wenn Sie bitte mal hier klicken wollen! Ja, und warum sollte ich zu einer Vorstellung gehen, wenn ich schon vorher weiß, dass ich mich dort die Platze ärgern werde über das, was dem Bürger dort von der Verwaltung untergeschoben werden soll?! 🤮
Aber Volker Gast vom Abendblatt ist dort gewesen und berichtet: „Das Ergebnis ist eine große Überraschung“, Und weiter im Text erfährt der Leser:
„Am Dienstagabend stellte die Stadtverwaltung nun die überarbeitete Planung vor. Das Ergebnis ist eine Riesenüberraschung: Die neue Planung ist bis auf wenige Details identisch mit der alten Planung von 2021. Die Straße wird zur Lindenallee. 35 neue Linden sollen gepflanzt werden, um die Aufenthaltsqualität zu fördern.“
Und falls Sie nicht in der Veranstaltung gewesen sind, liebe Mitbürger, dann lesen Sie mal, was der Abendblatt-Redakteur weiter über die dortige Vorstellung berichtet:
„Schlechte Nachrichten gibt es hingegen für Autofahrer. Von ursprünglich 51 Parkplätzen bleiben nur noch 19. Wo Ersatz geschaffen werden kann, soll sich später finden. Noch bei der Stadtverordnetenversammlung im November 2025 hatte die Politik eine ‚gründliche Überplanung‘ der Hamburger Straße eingefordert und unter anderem angeregt, Schrägparkplätze zu schaffen, um mehr Parkplätze zu erhalten. Doch nichts davon findet sich in den neuen alten Planungen.“
Ich zitiere aus dem voranstehenden Zitat: „Wo Ersatz geschaffen werden kann, soll sich später finden.“ Das verstößt eindeutig gegen den Bürgerentscheid, wo gefordert wird: Bevor Parkplätze abgebaut werden, muss Ersatz bereitgestellt werden. Und der Hinweis auf „später“ kommt mir im Schilda des Nordens ziemlich spanisch vor, nämlich: „Mañana“, wenn Sie wissen, was ich damit zum Ausdruck bringen will.
Mein Fazit deckt sich mit dem, was Volker Gast im Hamburger Abendblatt schreibt und also lautend:
„Das Ahrensburger Umland ist eine Welt der Autofahrer. Rund 84 Prozent der Haushalte in der Metropolregion Hamburg besitzen ein Auto. Wer aus Ammersbek, Siek, Stapelfeld, Hoisdorf, Todendorf oder Lütjensee in die Schlossstadt will, wählt dafür außerhalb der Sommermonate nur sehr selten das Fahrrad. Diese Kundschaft bringt Kaufkraft nach Ahrensburg, aber eben nur, wenn sie dort auch einen Parkplatz findet. Hinzu kommt, dass in der Hamburger Straße Ärzte ansässig sind. Viele betagte Patienten fahren gern mit dem Auto dorthin.“
POSTSKRIPTUM: Das Lastenrad heißt Lastenrad, weil es zu Lasten der Menschen geht.


Was in der Vergangenheit hier genannt wurde kann man nur erneut schreiben…
Wer fährt bitte bei 5 Grad und Regen mit dem Drahtesel, Lastenrad oder oder in die City, wir nicht!
Wir meiden die City schon lange, bei Famila und Aldi schieben wir den Einkaufswagen bis an den Kofferraum. Kein Stress mit Parken plus Gebühren. Die City ist in den letzten Jahren sowas von unattraktiv geworden, es ist erstaunlich, dass man das von Jahr trotzdem noch steigern kann. Danke für nichts…
Tja, der eine so und der andere anders. Wir waren noch nicht ein einziges Mal bei famila nach deren Umzug. Der Grund sind die Sonderrechte, die diesem Unternehmen von der Stadt Ahrensburg eingeräumt wurden, damit die Kunden aus der City verschwinden sollen. Wir aber wollen uns nicht vertreiben lassen!
Die Zeitung schreibt: „Ahrensburg plant“. Wer aber ist dieses Ahrensburg, das plant? Unter Ahrensburg verstehe ich zuallererst die Bürger. Und die haben anders geplant. Und bis neu angepflanzte Linden tatsächlich eine richtige Allee bilden, gehen mindestens 30 Jahre ins Land. Bis dahin ist die Straße noch eine Blindenallee.
Hätte man die alten Linden nicht abgeholzt und einfach die marode Fahrbahndecke erneuert, dann wäre alles schon längst im Lot gewesen. Und das Schlimme, was in der City noch passieren kann, das sind noch mehr dieser beknackten Lastenräder. Die sind keine Lösung, sondern die sind ein echtes Problem.
„Das Ahrensburger Umland ist eine Welt der Autofahrer. Rund 84 Prozent der Haushalte in der Metropolregion Hamburg besitzen ein Auto. Wer aus Ammersbek, Siek, Stapelfeld, Hoisdorf, Todendorf oder Lütjensee in die Schlossstadt will, wählt dafür außerhalb der Sommermonate nur sehr selten das Fahrrad. Diese Kundschaft bringt Kaufkraft nach Ahrensburg, aber eben nur, wenn sie dort auch einen Parkplatz findet. Hinzu kommt, dass in der Hamburger Straße Ärzte ansässig sind. Viele betagte Patienten fahren gern mit dem Auto dorthin.“
Das hört sich doch schon fast vorwurfsvoll an – was soll man machen, so lange es kein zielführendes ÖPNV Konzept gibt.
Herr Dzubilla,
können und dürfen Sie hier die Sonderrechte von Famila nennen?
Sie finden alles auf Szene Ahrensburg. Kurz gesagt: famila verstößt mit seinem Warenhaus gegen das städtische Einzelhandelskonzept, nach dem innenstadtrelevante Waren nur beschränkt außerhalb der Innenstadt angeboten werden dürfen. Das Einzelhandelskonzept der Stadt Ahrensburg dient als strategisches Steuerungsinstrument, um die Attraktivität der Innenstadt sowie des Schlossbereichs zu sichern und zu stärken. Das zugrundeliegende Konzept wurde vom Beratungsunternehmen CIMA entwickelt und politisch beschlossen.
Ich gehe mal davon aus, dass Famila einen Bauantrag gestellt hat, der von der Verwaltung genehmigt wurde, insofern verstößt nicht Famila gegen das städtische Einzelhandelskonzept, sondern die Ahrensburger Verwaltung
famila verstößt mit seinem Angebot gegen das Einzelhandelskonzept. Und die Verwaltung schaut zu und verhindert das nicht.
Eine Hand schmiert die andere…
Beiträge, die Herrn Dzubilla nicht genehm sind, werden hier offensichtlich nicht veröffentlicht. Wirklich sehr plural….
Szene Ahrensburg ist ein seriöses Blog. Warum soll ich Beiträge von anonymen Quatschköpfen veröffentlichen?