Narben auf der Seele? Flora & Claudia sollen Angelika helfen!

Das Leben hinterlässt bei uns Menschen nicht selten Narben. Auf dem Körper genauso wie auf der Seele. Das weiß man auch im Rathaus von Ahrensburg, wo der Arbeitsalltag in Vergangenheit viele Wunden verursacht hat, deren Narben heute Geschichten erzählen könnten.

Über eine besonders deutliche Narbe hat das 3. Buch Stormarn zum Beispiel am 17. November 2018 berichtet – wenn Sie sich bitte den nebenstehenden Wortlaut weiß auf grün noch einmal in Erinnerung rufen wollen. Und der Leser wartet seither auf eine Wiedervorlage der angekündigten „heiklen Personalie“, mit der die Redaktion eine Mitarbeiterin im Rathaus öffentlich diskreditiert hat, indem man quasi in der Gerüchteküche gezündelt und den Namen der betreffenden Person genannt hat.

Empfehlung auf der Homepage der Stadt Ahrensburg

Und was tut man im Rathaus gegen körperliche und seelische Narben? Antwort: Die Verwaltung empfiehlt den Besuch der Flora-Apotheke, wo heute am Abend ein Vortrag von Claudia Kroczek stattfindet mit dem Thema: „Jede Narbe erzählt eine Geschichte“ – siehe die Abbildung rechts!

Die Referentin praktiziert in Hamburg und in Rümpel als „Zertifizierte Rolferin“, was man nicht mit „Golferin“ verwechseln darf, denn die Frau hat eine „Zusatzqualifikation zur Behandlung von Narben“, und zwar auch solchen, die seelische Folgen haben, wie man dem Werbetext entnehmen kann. Dass der Vortrag eine Verkaufsveranstaltung der Rolferin in eigener Sache ist, lässt sich denken. Und Narbensalbe gibt’s übrigens auch in der Flora-Apotheke.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2019

4 Gedanken zu „Narben auf der Seele? Flora & Claudia sollen Angelika helfen!

  1. Anna B. a. A.

    Vielen Dank für die Aufklärung. Ich hatte mich schon gewundert, warum die Stadt auf die Veranstaltung in der Flora-Apotheke hinweist. Ich werde mich heute Abend mit meiner Pockenschutzimpfungsnarbe auch hinbegeben und gucken, wer dort alles mit Narben auftaucht.

  2. K. P. Kröger

    Die Verbindung zwischen Andres (Stadtmarketing) und Flora-Apotheke (Narben) ist zwar ziemlich konstruiert, aber ich wüsste auch keinen anderen Grund, warum die Rolferin auf der Ahrensburger Homepage für sich werben darf. Nebenbei bemerkt: Narben kann man auch mit Tattoos „verschwinden“ lassen. Das neue Tattoostudio in der Manhagener Allee sollte das mal auf der Homepage von Ahrensburg bekanntmachen!

  3. Lehrer

    Über eine besonders deutliche Narbe hat das 3. Buch Stormarn zum Beispiel am 17. November 2010 berichtet – wenn Sie dieses Datum bitte gemäß dem nebenstehenden Wortlaut weiß auf grün korrigieren mögen, Herr Dzubilla.

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