Archiv für den Monat: Oktober 2017

Nächste Woche Dienstag: Einmaliger Feiertag landesweit zum Gedenken Martin Luthers

Am 31. Oktober feiern die evangelisch-lutherischen Christen ihren Reformationstag. Bis jetzt war dieser Tag kein offizieller Feiertag sondern nur ein Gedenktag. Anlässlich des 500jährigen Jubiläums von Martin Luthers Thesenanschlag wird der Reformationstag in diesem Jahr einmalig ein bundesweiter Feiertag sein. Das vorab.

Wenig verständlich ist, warum am Montag, dem 30. Oktober 2017 kein beweglicher Ferientag für Schulkinder ist. So müssen die Schüler nun nach den Herbstferien einen Tag in die Schule kommen und haben den nächsten Tag dann wieder frei. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Oktober 2017

Laubbeseitigung: Warum passiert die nicht…?

Hamburger Abendblatt

Am 20. Oktober 2017 habe ich auf Szene Ahrensburg darauf hingewiesen, dass das Thema „Laubbeseititung“ in Ahrensburg ein Thema ist, und zwar eine endlose Geschichte. Und schon heute hat die Redaktion vom 3. Buch Abnendblatt sich das Thema zueigen gemacht und bringt heute einen großen Beitrag mit der Überschrift: „Wohin mit demLaub? Die elf wichtigsten Fragen“. Die zwölfte wichtige Frage, nämlich warum der Laubwagen in Ahrensburg nicht unterwegs ist, wird allerdings nicht beantwortet.

Wir erfahren: „Es ist verboten, die Blätter an die Bäume, auf Grünflächen oder auf die Fahrbahn zu schieben. Andere Orte holen das zusammengeharkte Straßenlaub ab. In Ahrensburg und Großhansdorf sind beispielsweise Laubsauger unterwegs. Die Blätter sollten am Rand der Wege zu Haufen zusammengeharkt werden.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Oktober 2017

Karl-Heinz Schoenfeld im Cartoonmuseum Brandenburg

Karl-Heinz Schoenfeld: Karikatur aus 2002

Karl-Heinz Schoenfeld, der über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Karikaturist, hat viele Jahre in Ahrensburg gewohnt und gearbeitet, war viele Jahr lang Chefkarikaturist vom Hamburger Abendblatt.

In der Schlossstadt hat Karl-Heinz Schoenfeld auch viele Freunde und Fans, die ihn zuletzt live erleben konnten bei seiner Ausstellung „Ahrensburg geht auf dem Strich“ im Rathaus unserer Stadt, die damals von den Kunstfreunden Ahrensburg veranstaltet worden war.

Am Sonntag, dem 5. November 2017, gibt es eine neue Ausstellung im Cartoonmuseum Brandenburg: „Alle Jahre wieder…!“ lautet der Titel mit denen Karl-Heinz Schoenfeld einen „Jahresrückblick der besonderen Art“ präsentiert – siehe die nachstehende Einladungskarte! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Oktober 2017

Mit Worten lässt sich schön umschreiben, wo nackte Zahlen unterbleiben

Na, das ging ja diesmal relativ zügig: Am 20. Oktober 2017 hatte ich eine Wiedervorlage für das 3. Buch Abendblatt gegeben mit der Frage: Was ist mit unseren 45.000 Euro, die auf dem Rohrbogenwerk-Gelände verbuddelt wurden …

… und bereits heute, also am 24. Oktober 2017, hat die Redaktion regiert und das Thema wieder vorgelegt. Das ist lobenswert und versöhnt mich ein wenig mit der Stormarn-Redaktion. Aber nur ein wenig, wie ich gleich erläutern werde.

aus: Hamburger Abendblatt

Unter der Überschrift: „Ahrensburger Rohrbogenwerk-Gelände bleibt vorerst Autohof“ erfahren wir: Wie auch immer das Rohrbogenwerk künftig genutzt wird, in einem Punkt gibt Kroschke Entwarnung: ‚Das Gelände ist durch die frühere Nutzung nicht mit Schadstoffen belastet.‘ Dies habe ein von der Stadt schon 2010 beauftragtes Bodengutachten ergeben. Die Kosten von 45.000 Euro dafür habe er als späterer Eigentümer der Stadt teilweise erstattet.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Oktober 2017

3. Buch Abendblatt Online aktuell: Einem Dieb (mutmaßlich) werden Handfesseln (symbolisch) angelegt

„Dank guter Beschreibung“ wird ein mutmaßlicher Dieb von der Polizei in Tangstedt gefasst. Der 18jährige soll in einem Supermarkt geklaut haben, und zwar Zigaretten. Ob ein Päckchen oder zwei, erfährt der Leser nicht. Die Polizei hat auch kein Diebesgut bei dem mutmaßlichen Dieb gefunden. „Gegen ihn wurde dennoch ein Verfahren eingeleitet“, hat Dorothea Benedikt vom 3. Buch Abendblatt recherchiert und als Eilmeldung veröffentlicht.

Die Festnahme des Verdächtigen konnte nach Aussagen der Stormarn-Redaktion wegen der guten Beschreibung erfolgen. Und beschrieben wurde ein Van, der weiß war und in dem der Mann davongefahren war. Seine Festnahme durch die Polizeit erfolgte offensichtlich mittels Handschellen, wie das Hamburger Abendblatt in einem „Symbolfoto“ für seine Leser gut beschrieben hat – siehe die Abbildung!

Wenn Sie sich das alles selber durchlesen, dann werden Sie sich vermutlich genauso fragen wie ich: Ist in China schon wieder eine Reisschaufel umgefallen? Und wer Stormarn-Online abonniert hat, der weiß wieder einmal, was er für sein Geld bekommt: Gestern noch Hinnerk Blombach als Pendler, heute einen mutmaßlichen Dieb von Zigaretten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Oktober 2017

Stadt Ahrensburg: 8 (acht) Jahre hat die Verwaltung benötigt, um einen Blick ins Grundbuch zu werfen

Wir befinden uns in Ahrensburg, der größten Kleinstadt im Kreise Stormarn in Schleswig-Holstein. Und wir blenden zurück ins Jahr 2009, wo die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt am 25. Februar darüber informiert hat: „Der auf einem Teilstück des Stormarnplatzes geplante Stadtpark in Ahrensburg wird erst 2011 realisiert – und statt mit den ursprünglich geplanten 500 000 Euro nur mit der Hälfte der Mittel. Das hat die Stadtverordnetenversammlung bei ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.“

Hamburger Abendblatt aus 2009 und 2017

Ich wiederhole: „Der auf einem Teilstück des Stormarnplatzes geplante Stadtpark in Ahrensburg wird erst 2011 realisiert … hat die Stadtverordnetenversammlung bei ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.“

Schauen wir mal auf den Kalender! Wir schreiben heute den 23. Oktober und befinden uns bereits im Jahre 2017. Und heute berichtet die Stormarn-Redaktion im 3. Buch Abendblatt in einer quasi Wiedervorlage: „Stadt hat Unterlagen geprüft und sieht keine Hindernisse. Nun treffen sich Politik, Verwaltung und Sportverein zur Beratung.“

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Oktober 2017

Die AWO macht einen Rückzieher: BürgerNAH nicht mehr im ehemaligen Lakritzladen in der Manhagener Allee

Szene Ahrensburg hatte darüber berichtet, dass die AWO in der Manhagener Allee einen neuen Laden angemietet hat (vorher gab’s dort Lakritze), wo man nicht nur ein Reparatur-Café eingerichtet hat sondern auch eine Beratungsstelle „BürgerNAH“. Und der Blogger von Szene Ahrensburg hat in seinem Eintrag gefragt, warum diese Beratungsstelle, die mit öffentlichen Geldern bezuschusst wird, nicht im Peter-Rantzau-Haus untergebracht sein kann.

aus: Hamburger Abendblatt

Am 24. August 2017 berichtete das 3. Buch Abendblatt in einem großen Beitrag über den Laden, wo es bei „BürgerNah“ Hilfe für Bürger geben soll – siehe die Abbildung links!

Zwei Tage später, am 26. August 2017,  habe ich gefragt: „Finanziert die AWO ihren Reparatur-Laden in der Manhagener Allee mit Stiftungsgeldern?“ Und am 8. Oktober 2017 schrieb ich dazu noch einmal meine persönliche Vermutung: „Dieser Laden dort dient allein dazu, dass der Ladeninhaber dafür öffentliche Gelder bekommt. Gelder aus dem Sozialetat des Landes Schleswig-Holstein. Und das, obwohl dieser Laden so sinnvoll ist wie ein Fliegenschiss an der Schaufensterscheibe.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Oktober 2017

Hinnerk Blombach schreibt über seinen Weg zur Arbeit

Hinnerk Blombach ist Redaktionsleiter vom 3. Buch Abendblatt. Und der Journalist sollte eigentlich über die brennenden Probleme von Ahrensburg berichten, auf die ich hier in wiederholten Wiedervorlagen hingewiesen habe. Macht er aber nicht, der Herr Redaktionsleiter. Überhaupt schreibt Hinnerk Blombach nur selten im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt, sodass man sich in der Hamburger Chefreaktion schon fragen könnte: Was macht der Redaktionsleiter eigentlich den lieben langen Tag auf seinen paar Seiten, für die er viele freie Schreiber beschäftigt? Eigentlich ein Halbtagsjob.

Doch gestern hat der Mann einen Beitrag online stellen lassen, den er parallel auch noch auf Facebook veröffentlicht hat. Und der an diesem Wochenende auch im Hamburger Abendblatt erschienen ist – was ich erst später gesehen habe. Der Beitrag dürfte der längste sein, den der Redaktionsleiter jemals verfasst hat. Er handelt von einer Person, die Hinnerk Blombach sehr am Herzen liegt, nämlich Hinnerk Blombach. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Oktober 2017

Schnee von gestern im MARKT von heute

Heute berichtet der MARKT von einer Einwohnerversammlung in Ahrensburg. Der aufmerksame Bürger kratzt sich am Hinterkopf und denkt: „Komisch, ich habe gar nicht gewusst, dass in Ahrensburg schon wieder eine Einwohnerversammlung stattgefunden hat!“ Die letzte, so hat er in Erinnerung, war am 26. September 2017, also vor rund einem Monat.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Heute ist der 21. Oktober 2017. Und der Bericht im MARKT betrifft tatsächlich die Einwohnerversammlung vom 26. September 2017.

Die Überschrift lautet: „Nur wenige Ahrensburger nutzen ihr Mitspracherecht“. Das konnten Sie schon auf Szene Ahrensburg erfahren. Und dort können Sie auch ablesen, warum nur wenige Ahrensburger ihr Mitspracherecht nutzen: Weil die Meinung der Einwohner von Verwaltung und Politik zwar gehört aber nicht ernstgenommen wird. Anregungen und Ängste von Bürgern bezüglich der Bahnstrecke Skandinavien-Italien, auf welcher kilometerlange Güterzüge bei Tag und Nacht durch Ahrensburg brausen sollen, wurden genauso kommentar- wie regungslos zur Kenntnis genommen. Pflichtprogramm eben.

Es ist genauso wie bei den Versammlungen der Stadtverordneten: Der Bürger kann zuvor in der Einwohnerfragestunde etwas sagen, hernach aber muss er schweigen. Und die Stadt und ihre Verordneten beschließen dann hinterher sowieso nach Gutsherrenart. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2017

Wiedervorlage: Schrottfahrräder für Bahnfahrer, die damit auf dem „Fahrradweg“ zum Schloss fahren sollen?

Wie ich in Vergangenheit schon mehrfach hingewiesen habe, stehen in der Innenstadt von Ahrensburg einige Fahrräder, die nur noch Schrottwert haben. Sie sind bunt angemalt, und auf dem Gepäckträger stehen in einem hässlichen roten Plastikkübel unansehnliche Pflanzen. An dem Fahrrad vor dem Regionalbahnhof ist ein Schild angebracht mit dem Hinweis: „Fahrradweg zum Ahrensburger Schloß“, um den Besuchern der Stadt, die mit dem Fahrrad in der Bahn zu uns kommen, den Weg zum Schloß Schloss zu zeigen.

Ahrensburg: Tolle Visitenkarte am Bahnhof für ankommende Besucher

Um die ehemaligen Fahrräder herum sammelt sich der Dreck der Straße, passend zum Schrott der Räder. Hätte Ahrensburg ein Stadtmarketing, würden dieser Müll umgehend verschwinden. Denn die Dinger sind so sinnvoll für Besucher der Stadt wie Hundehaufen auf den Gehwegen zum Schloss. Oder – um es noch zu steigern: Wie der Muschelläufer auf dem Rondeel.

Aber so ist es in Ahrensburg: Da stellt jemand was hin, niemand weiß, was das soll, aber es bleibt dort stehen bis in alle Ewigkeit. Die Schrotträder genauso wie der Blaumann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2017