Archiv für den Monat: Januar 2017

„Nette Toilette“: Große Straße 11-13 in Ahrensburg!

Am 18. Januar 2017, also vor einer Woche, berichtete die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt über die Aktion „Nette Toilette“, die von der Stadtverordneten Karen Schmick (WAB) ins Gespräch gebracht worden ist. Danach sollen Ahrensburger Gastwirte mit einem Schild an ihrem Eingang bekunden, dass ihr Speiselokal eine öffentliche Toilette für jedermann ist.

Schon bei einer ersten Befragung von Ahrensburger Gastronomen, musste die Redaktion erkennen, dass die Wirte keinerlei Lust verspüren, einen WC-Betrieb für Nicht-Gäste zu unterhalten. Allerdings: Kaum ein Gastwirt würde einen Menschen abweisen, wenn der das Lokal betritt und höflich fragt, ob er mal die Toilette benutzen darf. Und wem das peinlich ist, der bestellt eben ein Bier; und während der Gerstensaft ins Glas läuft, läuft der Gast rasch mal aufs Klo.

Die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt wollte aber wissen: Was sagen die Leser, sprich die Bürger zu einer Aktion „Nette Toilette“? Und sie sollten ihre Meinung dazu an die „Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn“ (gemeint ist die Stormarn-Beilage) schreiben und per Post oder E-Mail schicken – siehe die Abbildung!

Wie gesagt: Der Aufruf erfolgte vor einer Woche. Und die Zuschriften der Leser per Post oder E-Mail müssen gigantisch gewesen sein. Hunderte, ja Tausende werden geschrieben und erklärt haben: „Ja, wir wollen eine nette Toilette!“ Und Frau Schmick hat bestimmt angeboten: „Ja, ich komme auch mehrmals die Woche in die netten Toiletten, und zwar als Toilettenfrau, um die stillen Örtchen zu säubern!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2017

Der beschämte Stadtverordnete Christian Schmidt (Grüne) kritisiert die unverschämten Steuerzahler

Die Geschichte vom Ahrensburger Luxus-Klo ist schon eine Realsatire für sich. Und statt das Ding nun abbauen zu lassen, weil es die Stadt mehr gekostet hat als der Bau eines Zweifamiienhauses mit acht Toiletten, da rühren Politiker stattdessen weiterhin im Klobecken, weil sie nicht zugeben wollen, was sie für einen Scheiß gebaut haben. Wie zum Beispiel der Grüne Christian Schmidt im heutigen MARKT, der in seiner Polit-Kolumne die Bürger von Ahrensburg richtiggehend verhohnepiepelt.

aus: Werbeblatt MARKT

Schmidt will das Luxus-Klo damit rechtfertigen, dass „Menschen mit Mobilitätseinschränkungen“ auch „am gesellschaftliche eben teilhaben können“. Klar, wer möchte das nicht! Darum gibt es für diese Menschen auch barrierefreie Toiletten wie zum Beispiel im Peter-Rantzau-Haus, im Rathaus, in der Stadtbücherei, im City-Center Ahrensburg und im Regionalbahnhof, genauso wie in vielen Gaststätten in der Stadt.

Schmidt behauptet: „Damals schien es, als wären die Toiletten im Peter-Rantzau-Haus eine vernünftige Alternative. Das hat sich leider als Irrtum herausgestellt.“ So, und wer nun wissen will, warum die Toiletten im Peter-Rantzau-Haus keine vernünftige Alternative sind, sondern sich als Irrtum herausgestellt haben, der bekommt vom Stadtverordneten Schmidt keine Information darüber. Aber wir wissen: Das Gegenteil von vernünftig ist unvernünftig. Wer also ist so unvernünftig, Herr Schmidt, und will Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nicht auf die Toiletten im öffentlichen Peter-Rantzau-Haus gehen lassen…?  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2017

Südländisches Aussehen unter einer Strumpfmaske und eine weiße Schuhsohle

Zwischendurch mal wieder etwas zur allgemeinen Erheiterung. Es ist dieses ein Absatz aus dem 3. Buch Abendblatt, den Sie hier im Original nachlesen können – siehe die Abbildung! Eigentlich sollte eine Redaktion in ihren Beiträgen ja keine Fragen der Leser mehr offen lassen. Leser Dzubilla wirft jedoch ein paar Fragezeichen in den Raum.

aus: Hamburger Abendblatt online

Wir lesen: „Der Räuber … hat ein südländisches Aussehen“, trug aber „eine graublauen Strumpfmaske“. Das ist schon wundersam, denn wie erkennt man unter „eine graublauen“ Strumpfmaske hindurch ein südländisches Aussehen…?

Und: „Lediglich die Schuhsohle war weiß“. Da fragt sich der Leser: Welche Schuhsohle denn – die linke? Oder vielleicht die rechte? Und wieso konnte man dem Räuber unter die Schuhe gucken? Hat er vielleicht bei dem Überfall einen Schuhplattler getanzt…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2017

Plötzlich ist er da, der neue Seniorenbeirat!

Gestern auf der Stadtverordneten-Versammlung gab der Bürgermeister bekannt, dass der neue Seniorenbeirat von Ahrensburg gewählt da ist. Nein, er wurde nicht gewählt, falls Sie das denken, sondern er hat sich selber gewählt. Denn: Weil sich nur 15 Kandidaten für die 15 Sitze beworben hatten, war angeblich keine Wahl nötig, sodass alle 15 Senioren sich quasi selber in den Beirat gewählt haben.

Das klingt komisch, muss aber wohl legal sein. Komisch ist es deshalb, wenn man sich vorstellt:  Jeder Hans und jede Franzi, die im Seniorenalter sind, können alle Senioren vertreten, obwohl diese ihre Vertreter gar nicht gewählt haben.

Man stelle sich vor: Bei der nächsten Bürgermeister-Wahl bewirbt sich nur ein Kandidat – und schon sitzt er ohne Zustimmung der Bürger im Rathaus und ist der Meister aller Bürger!

Je nun, wenn man die Aktivitäten vom vorherigen Seniorenbeirat betrachtet, dann macht es keinen Unterschied, ob Ahrensburg einen Seniorenbeirat hat oder stattdessen eine neue Stammtischrunde. Oder sehen Sie das vielleicht anders…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2017

Trauriger Unfall und ein märchenhafter Bericht von Lilliveeh

Wenn ich auf Beiträge von Lilliveeh auf ahrensburg24 eingehe, dann tue ich das als Leser. Heute ist es mal anders: Ein Augenzeuge der Massenkarambolage auf der A1, der hat gelesen, was Lilliveeh über diesen tragischen Unfall berichtet hat. Im Nachfolgenden der Beitrag von Monika Veeh mit roten Anmerkungen des Szene-Ahrensburg-Lesers:

Massenkarambolage auf der Autobahn 1: Eine Tote, 15 Verletzte AKTUALISIERT

Von ve am 14. Januar 2017 Blaulicht

Stormarn (ve/sam). Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 1 ist am Nachmittag des Sonnabend ein Mensch ums Leben gekommen. Beitrag mit Video. AKTUALISIERT (Beitrag mit Video: Fotografin Mascher hat Fotos und Video nur von einem Folgeunfall am Stauende im Kreuz Bargteheide gemacht. Vom Massenunfall selbst ist bei Ahrensburg 24 nichts zu sehen!!) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2017

Einwohner-Fragestunde: Der Einwohner fragt, der Bürgermeister gibt keine Auskunft

Heute war mal wieder Stadtverordneten-Versammlung im Marstall. Und der Blogger war unter den Einwohnern, die zu dieser Versammlung herbeigeeilt waren. Damit war er 1 von 10 Einwohnern, die dort anwesend waren. Oder anders gesagt: 10 von 33.000 Einwohnern waren vor Ort im Stall.

In der Einwohner-Fragestunde hat der Einwohner Harald Dzubilla folgenden Fragen gestellt:

Ich habe etwas davon gehört, dass es in Ahrensburg angeblich eine sogenannte „Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung“ gibt. Dazu meine folgenden Fragen:

Seit wann gibt es diese Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung?

Was hat diese Stabsstelle bis heute gekostet – Gehälter, Sozialleistungen, Bürokosten usw.?

Handelt es sich bei der Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung vielleicht um eine Geheimdienststelle?

Falls nein, schließt sich meine letzte Frage dazu an: Welche Konzepte und Strategien hat die Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung bis heute entwickelt und umgesetzt – bitte nur die 10 wichtigsten nennen!

Screenshot von der Homepage der Stadt Ahrensburg am 23. Januar 2017: Die „Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung“ heißt gar nicht so!

Der Bürgermeister nahm dazu Stellung. Zuerst einmal erklärte er mir von oben herab, es gäbe gar keine „Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung“, sondern es wäre eine „Stabsstelle Strategisches Stadtmarketing“.

Diese Aussage ist recht verwunderlich, meine lieben Mitbürger, denn die Information über eine „Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung“ habe ich mir nicht ausgedacht, sondern ich habe sie der aktuellen Homepage der Stadt Ahrensburg entnommen, die der Bürgermeister vermutlich gar nicht kennt – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Januar 2017

Dringende Probleme in Ahrensburg, aber Tobias Koch (CDU) träumt von Hollywood

Tobias Koch (CDU) hat am 22. Januar 2017 auf dem sogenannten „Neujahrsempfang“ seiner Partei die Wahlkampfthemen der CDU für Ahrensburg vorgegeben, nämlich Punkte, die seiner Meinung nach dringend geklärt und erledigt werden müssen.

Was gibt es hier zu lachen…?!

Was dringend erledigt werden muss: Straßensanierung, Parkplätze erstellen, Stadtmarketing, Kinderarmut beseitigen, günstigen Wohnraum schaffen, Blaumann vom Rondeel versetzen, Moorwegbrücke erneuern, undurchsichtige Geschäfte mit Investoren beenden und verhindern.

Welche von diesen Punkten hat Tobias Koch angesprochen? Keinen einzigen davon. Für ihn ist ein Kino in Ahrensburg wichtiger als alles, was ich aufgeführt habe. Dieses Kino aber wird er wohl selber betreiben müssen, der gute Tobi, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Investor im Zeitalter von Netflix & Co so töricht sein wird, in Ahrensburg ein Super-Kino mit mehreren Vorführräumen zu bauen, das zwei, drei Jahre später wieder geschlossen werden muss mangels Besucher.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Januar 2017

3. Buch Abendblatt: redaktionelle Promotions für die beiden Parkgaragen von Theo Hoffmann gehen weiter

Zum Start in die Woche bringt das 3. Buch Abendblatt heute den Aufmacher: „Stadt kassiert für Parkplätze und erstellt sie nicht!“ „Lindenhof gesperrt: So können sie ausweichen“. Mal abgesehen davon, dass „Sie“ in dieser Anrede groß geschrieben werden muss, so setzt die Redaktion hier die Veralberung ihrer unvernünftigen Leser fort, was die Parkmöglichkeiten in der Ahrensburger Innenstadt betrifft.

aus: Hamburger Abendblatt

Statt zu fragen, warum unsere Verwaltung für die 500.000 Euro, die sie vom Investor für den Fortfall der Lindenhof-Parkplätze erhalten hat, noch keine Ersatzparkplätze erstellt hat, weist Schreiber Sebastian Knorr allen Ernstes auf die noch verbliebenen Parkmöglichkeiten in der Innenstadt hin. Sehr witzig. Besonders das kostenlose P+R-Parkhaus Alter Lokschuppen, das ständig überfüllt  und nur für Bahnfahrer gedacht ist. Dazu der drollige Hinweis auf den Rathauspatz, auf dem sowohl am Mittwoch als auch am Samstag der Wochenmarkt steht. Und zur Marktzeit ist auch die Parkgarage vom CCA in aller Regel voll belegt. Und was verbleibt dann noch neben der abseits gelegenen Alten Reitbahn? Richtig: die beiden Parkhäuser von Theo Hoffmann, die von der Redaktion schon seit Ewigkeiten wie sauer Bier angeboten werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Januar 2017

Neues aus der Muckibude: Geld ausgeben, um zu sparen?

Ein Dienstleistungsunternehmen zeigt an: Neue Kunden bekommen neue Tarife, und zwar günstigere. So etwas kennen wir von den Telefonanbietern. Und dann muss man seinen Vertrag gleich kündigen und bekommt dann den neuen, günstigeren Tarif.

Ungeheuer witzig empfinde ich, wenn mir eine Firma empfiehlt, dass ich Geld sparen soll. Zum Beispiel: „Spare 500€*“ Und zu dem Sternchen erfolgt der quergedruckte Hinweis am Rande: „*bei Abschluß einer Mitgliedschaft“ – siehe das nebenstehende Inserat!

Abgesehen, dass ich gar nicht weiß, was ein „Abschluß“ ist (ich kenne nur einen Abschluss), so frage ich mich: Wie lange soll diese Mitgliedschaft andauern? Ein Jahr? Drei Jahre? Zehn Jahre? J. Und wenn ich eine Mitgliedschaft abschließe, die 500 € kostet, dann muss ich folglich nichts bezahlen, sodass ich mein Geld sparen kann? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Januar 2017

Ahrensburger Rechenkünstler: Der Verkauf von städtischem Tafelsilber ist ein erwirtschafteter Erlös

„Wie Ahrensburgs Geld verteilt werden soll“, erklärt uns heute der Wendler im 3. Buch Abendblatt. Und der Quasi-Pressesprecher des Bürgermeisters frohlockt: „Die beste Nachricht zuerst. Die Stadt Ahrensburg wird ihren Ergebnishaushalt nicht nur, wie bereits im September angekündigt, ausgeglichen abschließen, sondern sogar einen satten Überschuss erwirtschaften“.

Das klingt förmlich nach Schlaraffenland. Und weiter im Text heißt es dann:

aus: Hamburger Abendblatt

„Nachdem der Haushaltsplan der Verwaltung in allen Ausschüssen mehrfach beraten und durch zahlreiche Änderungsanträge modifiziert wurde, hat Bürgermeister Michael Sarach am Donnerstag die vierte Änderungsliste vorgelegt, die den Status quo erfasst. Demnach weist der Ergebnishaushalt 2017 einen Überschuss von rund 3,41 Millionen Euro aus. Es dürfte der Stadtverordnetenversammlung also leicht fallen, Haushaltsplan und -satzung am kommenden Montag endlich zu beschließen.“

Ich rekapituliere: Ahrensburg hat „einen satten Überschuss erwirtschaftet“. Und dieser „satte Überschuss“ beträgt „rund 3,41 Millionen Euro“.

Ich dagegen stelle fest: Ahrensburg hat sein „Tafelsilber“ verscherbelt. Für 3,7 Millionen Euro. Und zieht man davon 3.41 Millionen Euro ab, dann gibt das keinen „satten Überschuss“, sondern ein fettes Minus. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Januar 2017