Archiv für den Monat: November 2013

Stormarn-Beilage: Reklame für das iPad von Apple

Heute macht die Stormarn-Beilage auf ihrer Titelseite groß auf mit Werbung und bejubelt das iPad von Apple. Und das verlost die Stormarn-Beilage heute unter allen Besuchern, die zum „Tag der offenen Tür“ in die Redaktion kommen, welche vor der Übernahme des Blattes durch die westdeutsche Funke-Gruppe noch schnell ihr Domizil gewechselt hat und in die Große Straße umgezogen ist.

Apple-Werbung in der Stormarn-Beilage

Apple-Werbung in der Stormarn-Beilage

Die Umzugsparty findet momentan statt. Daran, dass ich zur selben Zeit diesen Blog-Eintrag schreibe, können Sie erkennen, dass Abendblatt-Abonnent Dzubilla nicht zur Party seiner Zeitung gegangen ist. Warum nicht? Weil es ihm peinlich wäre, wenn alle Leute, die ihn dort sehen würden, denken  könnten, er wäre nur dorthin gekommen, um das iPad zu gewinnen aus der Werbung der Stormarn-Beilage. (Frage: Wurde das iPad aus dem Redaktionsetat gekauft oder von Apple gesponsert wegen dieser tollen Schleichwerbung, Herr Klingel-Domdey…?)

Stellen Sie sich vor, lieber Leser, Sie wären umgezogen und würden eine Einweihungsparty geben. Und nur, damit auch Gäste kommen, würden Sie eine Küchenmaschine verlosen. Wäre doch irgendwie peinlich, finden Sie nicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2013

Linke Betrachtung in der Stormarn-Beilage

Heute berichtet die Stormarn-Beilage über die Veranstaltung im Marstall mit Egon Bahr, interviewt von Ursula Pepper. Dabei erfährt der Leser mehr über Egon Bahr als über Willy Brandt. Wie zum Beispiel…

Von rechts nach links: Willy Brandt, Egon Bahr, Harald Dzubilla

V.r.n.l.: Willy Brandt, Egon Bahr, Harald Dzubilla

„…dass Bahr die Linke ’sehr interessant findet‘, dass ‚Gregor Gysi ein intelligenter Mann mit viel Humor ist‘ und dass er selbst, ‚im Alter immer linker geworden ist‘.“ 

Was in meinen Augen beweist, dass der Mensch zwar älter aber dadurch noch lange nicht weiser wird, sondern im Gegenteil. Und die Stormarn-Beilage schreibt: „Während Bahr über die Verhandlungen spricht, lauschen fast alle Besucher im Ahrensburger Marstall andächtig – bis auf wenige Grüppchen, die nach etwa 70 Minuten gelebter Zeitgeschichte aus dem Saal huschen. Nach und nach und die Helfer aber im Marstall damit ziemlich auf Trab halten.“

Bemerkenswert finde ich einen Meinungsbeitrag, der von der Stormarn-Beilage daneben veröffentlicht wird. Zwar ist es gut, wenn eine Zeitung die Meinungen von Bürgern veröffentlicht und nicht unterdrückt, aber es ist schon erschreckend für mich, was Frau Monika F. (64) dort von sich gibt, nämlich: „Es ist etwa bedauerlich, dass einige Errungenschaften aus der DDR nicht übernommen wurden. Beispielsweise die vorbildliche Kinderbetreuung und dass auch Lehrer in die Pflicht genommen wurden, wenn die Schüler schlecht waren.“

Mit solchen Gedanken über die DDR-Diktatur ließen sich auch „positive“ Gedanken aus der Zeit der Hitler-Diktatur finden – siehe Eva Herman, über die sich das „Hamburger Abendblatt“ damals aufgeregt hat. Wenn eine Zeitung im Jahre 2013 abdruckt, dass es in der DDR eine „vorbildliche Kinderbetreuung“ gegeben hat, dann hat die Redaktion die Grausamkeiten dieses unmenschlichen Regimes bis heute nicht begriffen, wo die Kinder politisch (!!!) betreut, sprich: manipuliert wurden. Oder um es drastisch zu sagen: Wenn die von der DDR betreuten veruntreuten Kinder es gewagt hätten, über Mauer und Stacheldraht hinweg zu ihren Angehörigen in den Westen zu kommen, dann, Frau Monika F., wären sie kaltblütig erschossen worden.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2013

Hoohoo – der Weihnachtsmann war schon in der Hagener Allee!

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Weihnachtsmann heißt Ulf Störtenbecker. Wenn Sie bei diesem Namen an den Inhaber der Likedeeler Immobilien in Ahrensburg denken, dann denken Sie richtig. Und das Geschenk des Maklers: zwei neue Ladengeschäfte in der Hagener Allee!

Lange haben die zwei Läden leer gestanden. Dort, in der Nr. 17, wo vorher Ernsting’s Family drin gewesen ist. Und Nr. 5, wo vordem das Früchtestübchen zu finden war. Beide Läden sind neu vermietet. In die Nr. 17 wird ein Geschäft mit skandinavischer Kindermode und hochwertigem Spielzeug aus Skandinavien einziehen, hörte ich. (Und dieses Spielzeug ist „batteriefrei“, was viele Eltern bestimmt zu schätzen wissen! 🙂 ) Die Inhaber de neuen Ladens – Ina Sploehs und Thomas Mattke – sind ein junges Paar, das aus Hamburg kommt. Mit Engagement und Begeisterung möchten sie in unserer Stadt etwas Neues anbieten. Eröffnung wird voraussichtlich am 1. Februar 2014 sein.

Und ins ehemalige Früchtestübchen? Da verrät Makler Störtenbecker noch nix. Immerhin: Der Vertrag soll bereits unterzeichnet sein, und gebaut wird dort auch schon. Wir dürfen also gespannt sein, zumal es sich hier um kein kleines Ladenlokal handelt! Sobald ich Näheres erfahre, werde ich darüber berichten.

Ja, wie die Leser von Szene Ahrensburg wissen, freut mich als alteingesessenen Ahrensburger nichts so sehr wie neue Geschäfte in der Innenstadt. Und wenn jetzt auch noch der Wochenmarkt in die Hagener Allee umziehen und in private Hände gelegt werden würde…!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2013

Ahrensburger Spitze: Haben wir Bürger wirklich einen Grund, 700 Jahre Ahrensburg zu feiern…?

aus: Wikipedia

aus: Wikipedia

Am 27. November 2013 ist Einwohnerversammlung mit den Themen „700 Jahre Ahrensburg in 2014“ und „Partnerschaften der Stadt Ahrensburg“. Und weil ich an diesem Abend verhindert bin, in den Marstall zu kommen, melde ich mich einfach mal vorab. Mit einem Vorschlag zu beiden Themen.

Ahrensburg will also feiern, und zwar seinen 700. Geburtstag. Und wer ist „Ahrensburg“? Ahrensburg sind wir alle. Also feiern wir alle unseren 700. Geburtstag, obwohl noch keiner von uns 700 Jahre alt ist und wir alle zusammen sehr viel älter sind. 😉

Darf ich hierzu mal etwas Ketzerisches denken, liebe Mitbürger? Ich denke: Wir haben überhaupt keinen echten Grund zu feiern. Bloß weil da mal eine Urkunde aus dem Jahre 1314 aufgetaucht ist, in der das Dorf Woldenhorn erwähnt wird, wollen wir in Ahrensburg im Jahre 2014 unseren 700. Geburtstag feiern? Kann man zwar machen, muss man aber nicht. Jedenfalls nicht, so lange es in diesem Ahrensburg noch Kinder und Familien gibt, die unterhalb der Armutsgrenze leben.

Ich mache einen anderen Vorschlag: Wir nehmen alles Geld, das für die Feier vorgesehen ist, und geben es an 700 Familien in der Stadt, die das Geld bitter nötig haben.

Und dann sammeln wir mal ein bisschen Geld bei Bürgern und Firmen in Ahrensburg, kaufen davon Fahrkarten und Flugtickets und schicken diese in unsere Partnerstädte, damit im kommenden Jahr aus jeder Stadt 11 Kinder mit Betreuern nach Ahrensburg reisen können. 11 deshalb, weil 11 eine Fußball-Mannschaft sind. Und diese Kinder- oder Jugend-Mannschaften aus Esplugues, Feldkirchen, Ludwigslust und Viljandi spielen dann zusammen mit der Kinder- oder Jugend-Elf des Ahrensburger TSV ein großes Turnier an einem Wochenende um den Biene-Maja-Pokal der Stadt Ahrensburg, (Versprochen: Ich stifte diesen Pokal!) Und in diesem Rahmen gibt’s dann auf dem Stormarnplatz ein fröhliches Beisammensein aller Bürger, die kommen möchten, mit Würstchen, Wein und Kohuke. Und Tappas, Bier und Kaiserschmarren.

Aber eines sollten wir lassen, und zwar dieses ganze Gesülze um den angeblichen 700. Geburtstag von Ahrensburg, an dem nicht einer von uns Bürgern einen wirklichen Anteil hat. Und zum Feiern haben wir schließlich unser Stadtfest, oder?!

Merke: Bargteheide wird nächstes Jahr auch 700 Jahre alt, und Großhansdorf wird dann bereits 740 Jahre alt. Woraus man erkennt: 700 Jahre Woldenhorn sind im Grunde nicht sonderlich erwähnenswert, zumal die „Ahrensburger Kultur“ damaliger Rentierjägern zwischen der Zeit ca. 10.760 und 9.650 v. Chr. speziell Ahrensburg zuzuordnen ist – siehe die „Ahrensburger Spitze“! Und dagegen sind 700 Jährchen geradezu lächerlich. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. November 2013

Bürgermeister Sarach: Antworten ohne freundliche Grüße

In der letzten Stadtverordneten-Versammlung hatte ich Fragen an den Leiter der städtischen Verwaltung, sprich Bürgermeister Michael Sarach,  gestellt und die Antworten vorgestern noch einmal angemahnt. Folge: Die Stellungnahme des Verwaltungschefs lag heute in meinem Briefkasten. Zwar ohne „freundliche Grüße“ am Ende des Briefes, aber das ist mir persönlich auch nicht ganz so wichtig wie die bürgermeisterliche Beantwortung meiner Fragen.

Ich stelle das Schreiben des Bürgermeisters an den Fuß dieses Beitrags. Seine Antworten sind ausführlich (!) und ich kann sie akzeptieren. Obwohl ich die eine oder andere Stelle noch hinterfragen könnte, lasse ich es bleiben. Mir geht es nicht darum, mit dem Bürgermeister zu scharmützeln, sondern mir geht es als Bürger um das Wohl und Weh meiner Stadt. Und da ist es schon wichtig zu erfahren, wo unser Geld bleibt und wie es damit in der Zukunft ausschaut.

Also: Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Bürgermeister! Ihr Einverständnis vorausgesetzt, gebe ich den Inhalt Ihres Schreibens hiermit im Original an alle interessierten Bürger weiter. Kommentare dazu sind natürlich erlaubt uns ausdrücklich erwünscht – auch von den Politikern: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. November 2013

Warum Ramon & Robert zwei Glücksfälle für Ahrensburg sind

Die Verwaltung der Stadt Ahrensburg ist genauso bestrebt wie unsere Politiker und Kaufleute, möglichst viele Gäste in die Schlossstadt zu locken. Hierzu hat man sich sogar einer Tourismus-Einrichtung angeschlossen. Die arbeitet jedoch für den gesamten Kreis Stormarn, wo Ahrensburg nur eine untergeordnete Rolle spielt. Und verkauft wird unsere Stadt dort nach draußen vorrangig mit Schloss samt Drumherum sowie mit dem Tunneltal. Und dafür zahlen wir jedes Jahr einen nicht unerheblichen Beitrag an das Touristik-Büro, ohne dass der gemeine Bürger erkennen kann, was er davon hat.

Ramon Loizou im goldenen Märchen-Café, an dem zur zeit noch emsig gebaut wird

Ramon Loizou im goldenen Märchen-Café, an dem zur Zeit noch emsig gebaut wird

Was aber nützt es der Stadt Ahrensburg, wenn ein paar Leute von auswärts herkommen, durch das Schloss spazieren, mit ihrem Picknick-Korb durchs Tunneltal wandern und dann ihren Heimweg antreten? Gäste, liebe Leute, nützen der Stadt in Wahrheit nur, wenn sie auch in die Innenstadt kommen und dort Geld ausgeben, von dem ein Teil in die Stadtkasse fließt. Unsere Stadt braucht Gäste (sprich: Kunden) in den Restaurants und Hotels genauso wie auch in den Läden und städtischen Einrichtungen wie badlantic, Theater und vielen Dienstleistern in der Stadt. Und dazu muss die Innenstadt etwas Besonderes anbieten, damit auswärtige Gäste zuerst einmal dort hingelockt  werden und – sich dort wohlfühlen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. November 2013

Was haben Moskau, München, Esplugues, Feldkirchen, Ludwigslust und Viljandi miteinander zu tun…?

Liebe Leser, wissen Sie schon, was Sie am Abend des 27. Novembers im Jahre 2013 machen werden? An diesem Abend spielt Bayern München gegen CSKA Moskau in der UEFA-Champions League. Einerseits.

Bildschirmfoto 2013-11-18 um 14.04.14Andererseits findet am 27. 11. 2013 auch die Einwohnerversammlung der Stadt Ahrensburg im Kulturzentrum Marstall statt – siehe die nebenstehende Information von der Homepage, die ich um den Fußball-Hinweis ergänzt habe!

In der Einwohnerversammlung geht es also um die beiden Themen: „700 Jahre Ahrensburg in 2014“ und: „Städtepartnerschaften der Stadt Ahrensburg“. Das sind gewiss zwei wichtige Themen und durchaus sinnvoll für eine Einwohnerversammlung. Zumal es auch noch schöne Themen sind, also keine unangenehmen. Wie zum Beispiel die Schuldenlage unserer Stadt. Oder eine Beisetzung wie die vom Euro, den wir hunderttausendfach im Badlantic versenken, weil der Bürgermeister das Thema mit e.on-Hanse nicht auf die Reihe kriegt.

Es gäbe auch Themen wie die Lärmaktionsplanung. Oder die Straßeninstandsetzung. Oder die Planung Stadteingang WEST. Oder die Brückensanierung Vierbergen. Oder die Nahversorgung vom Gartenholz, wenn der Einkaufspark Kornkamp nach Süden zieht. Oder: Wie geht es weiter mit dem Stadtbuskonzept? Oder: Was passiert nun eigentlich mit dem Rohrbogenwerk und dem Gewerbegebiet West? Und: Wo ist denn die festgeschriebene Überarbeitung des ISEKs (verabschiedet 2011) für den Bürger einsehbar? Oder: Wie sieht es mit der aktuellen Neugestaltung des Rathausplatzes aus, nachdem die Bürger ihre Ideen abgeliefert haben…?

Klar, das alles sind keine so geilen Themen wie ein 700. Geburtstag oder Freundschaften mit unseren Partnerstädten. Wir wollen lieber feiern, fröhlich sein und Freunde haben! Übrigens: Am 27. November 2013 im Marstall ist eine Einwohnerfragestunde nicht vorgesehen. Doch ich bin sicher: Alle Punkte, zu denen ich hier Fragen geäußert habe, werden abgehandelt unter TOP 4 Verschiedenes…! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2013

8 x werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtsmarkt!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAZum Ausklang des Tages mal wieder ein erfreuliches Thema aus Ahrensburg, nämlich: Weihnachtsmarkt auf dem Rondeel! Wie alle Jahre wieder beschenkt unser Bürgerverein uns mit dem weihnachtlichen Mini-Markt mit dem beliebten Glühweinstand, an dem sich – gefühlt – die halbe Bevölkerung von Ahrensburg trifft und miteinander plaudert. Und Gäste aus dem Umland gesellen sich dazu.

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Dienstag, 26. November 2013, und er ist geöffnet am Sonntag bis Freitag von 11 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 20 Uhr. (Leider bin ich am Eröffnungstage geschäftlich in Berlin, aber bis zum 23. Dezember bleiben ja noch genügend Tage für Glühweinpunsch und Schmalzbrot.)

Mein besonderer Hinweis: An den Samstagen werden in der Zeit von 12 bis 15 am Stand des Bürgervereins wie alljährlich Stricksachen aus unserer Partnerstadt Viljandi verkauft. Ich meine, das ist eine wunderbare Gelegenheit, zu Weihnachten etwas ganz Individuelles zu verschenken, das in liebevoller Handarbeit von unseren Freunden in Estland entstanden ist.

Ach ja, und noch etwas: Am Eröffnungstag hat unser Bürgervorsteher Roland Wilde dem Bürgerverein zugesagt, den Weihnachtsmarkt zu eröffnen und den Glühwein-Verkauf auf dem Rondeel eigenhändig zu unterstützen. Eine gute Gelegenheit für alle Bürger, die nicht in die Versammlungen der Stadtverordneten kommen, den Bürgervorsteher wenigstens mal bei seiner Arbeit für das leibliche Gemeinwohl der Bürger live in Aktion zu erleben. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. November 2013

Warten des Bürgers auf Antworten des Meisters

In den Versammlungen unserer Stadtverordneten genauso wie in den Ausschüssen steht auf der jeweiligen Tagesordnung der Punkt „Einwohnerfragestunde“, und zwar ganz weit oben. Wikipdia vermerkt zum Thema „Einwohnerfragestunde“:

„In den Einwohnerfragestunden können sich die Bürger mit ihren Fragen aktiv an den Ratssitzungen bzw. an den Sitzungen der Bezirksvertretung beteiligen. So soll Bürgerbeteiligung gefördert werden. Dazu werden die Fragestunden für Einwohner in die Tagesordnungen aufgenommen und die demokratische Möglichkeit geschaffen, durch Fragen bei Angelegenheiten der Stadt oder des Stadtbezirks politisch mitzuwirken. Die Fragen können an die Politik oder die Verwaltung gerichtet werden.“

Bildschirmfoto 2013-11-18 um 09.13.20Auch der Einwohner Harald Dzubilla möchte durch Fragen bei Angelegenheiten der Stadt Ahrensburg genauso demokratisch wie politisch mitwirken. Das tut er zum einen mit seinem Blog „Szene Ahrensburg“. Jedoch: Hier werden Fragen, die er an die Stadtverwaltung stellt, grundsätzlich nicht beantwortet. Der Bürgermeister hat für die Mitarbeiter der Verwaltung die Parole ausgegeben: Wir nehmen Szene Ahrensburg einfach nicht zur Kenntnis. Was meint: Wir reagieren nicht darauf. Und dieses wünscht der Herr Bürgermeister auch von unseren politischen Vertretern, und viele von ihnen reagieren sogar darauf, indem sie nicht reagieren. Demokratie hat schließlich ihre Grenzen, zumal wenn jemand kommt und in offene Wunden haut. Und deshalb, so pfeift es der Spatz vom Rathausdach, müssen Mitarbeiter der städtischen Verwaltung mit Folgen rechnen, wenn sie es wagen, Szene Ahrensburg einzuschalten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. November 2013

Mein Wort zum Sonntag: Warum ich ganz bestimmte Bilder in der Presse einfach nicht mehr sehen mag

Bestimmt haben Sie auch schon mal Geld für einen guten Zweck gespendet, für Hilfe vor Ort, für Afrika oder dorthin, wo Naturkatastrophen die Menschen um ihr Hab und Gut Spendengebracht haben wie gerade auf den Philippinen. Und angenommen, Sie haben einen Spendenbetrag an eine Hilfsorganisation übergeben: Sind Sie dann auch zuvor zu Ihrer Bank gegangen, haben sich dort einen überdimensionalen Scheck fertigen lassen, sind dann mit dem Scheck zum Ahrensburger MARKT gegangen und zusammen mit dem MARKT-Mitarbeiter zur betreffenden Hilfsorganisation gefahren, haben dort den Scheck überreicht, was der MARKT-Fotograf im Bilde festgehalten hat, damit das Ganze dann im MARKT erscheint als „redaktioneller“ Beitrag und davon künden soll, dass Sie ein Helfer der Menschheit sind…?

Haben Sie vermutlich nicht getan das mit der Bank und dem MARKT. Aber es gibt Menschen, die tun das tatsächlich. Sie nehmen dabei in aller Regel nicht mal ihr eigenes Geld, sondern das  von Kunden und anderen Spendern gesammelte Geld nehmen sie und geben es  dann in ihrem eigenen Namen an gemeinnützige Organisationen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. November 2013