Stormarn-Beilage: Reklame für das iPad von Apple

Heute macht die Stormarn-Beilage auf ihrer Titelseite groß auf mit Werbung und bejubelt das iPad von Apple. Und das verlost die Stormarn-Beilage heute unter allen Besuchern, die zum “Tag der offenen Tür” in die Redaktion kommen, welche vor der Übernahme des Blattes durch die westdeutsche Funke-Gruppe noch schnell ihr Domizil gewechselt hat und in die Große Straße umgezogen ist.

Apple-Werbung in der Stormarn-Beilage

Apple-Werbung in der Stormarn-Beilage

Die Umzugsparty findet momentan statt. Daran, dass ich zur selben Zeit diesen Blog-Eintrag schreibe, können Sie erkennen, dass Abendblatt-Abonnent Dzubilla nicht zur Party seiner Zeitung gegangen ist. Warum nicht? Weil es ihm peinlich wäre, wenn alle Leute, die ihn dort sehen würden, denken  könnten, er wäre nur dorthin gekommen, um das iPad zu gewinnen aus der Werbung der Stormarn-Beilage. (Frage: Wurde das iPad aus dem Redaktionsetat gekauft oder von Apple gesponsert wegen dieser tollen Schleichwerbung, Herr Klingel-Domdey…?)

Stellen Sie sich vor, lieber Leser, Sie wären umgezogen und würden eine Einweihungsparty geben. Und nur, damit auch Gäste kommen, würden Sie eine Küchenmaschine verlosen. Wäre doch irgendwie peinlich, finden Sie nicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2013

2 Gedanken zu „Stormarn-Beilage: Reklame für das iPad von Apple

  1. Observator

    Und warum gehen Politiker und Geschäftsleute zum Tag der offenen Tür? Weil sie eine “gute Presse” bekommen möchten. Und am Montag können wir dann in der Stormanbeilage einen großen Bericht lesen und sehen, wer dort alles das Apple-Pad gewinnen wollte. Wir dürfen also gespannt sein!

  2. Besucher

    Ich bekenne, dass mich die Neugier übermannt hat und ich heute in den neuen Redaktionsräumen war, tatsächlich gemeinsam mit vielen „üblichen Verdächtigen“ aus der Ahrensburger Politik, Geschäftswelt und Vereinen.

    Es schien mir wie ein Familientreffen, wie man sich so bei Sekt und Häppchen „in den Armen“ lag. Journalistische Distanz habe ich mir jedenfalls etwas anders vorgestellt. Und der unbefangene HA-Abonnent ahnt, warum streckenweise in „Szene Ahrensburg“ mehr kritische Begleitung des Stadtgeschehens stattfindet als bei der Stormarnbeilage. Also bitte weiter machen!”

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