Archiv für den Monat: August 2013

Das Phantom der Oper mit dem PK-Wert vom Abendblatt

Früher mal, da verdiente eine Zeitung das Geld für den Verlag, indem sie sich verkaufte, und zwar an Leser und an Insrenten. Später dann kamen noch Verkäufe von Büchern und anderen Dingen des Alltags dazu wie Bilder, Videos, CDs, Reisen, Eintrittskarten für Veranstaltungen et cetera.

Inzwischen geht es den Zeitungsverlagen nicht mehr so rosig wie früher. Weil die Leser ab- und ins Internet gesprungen sind, wohin die Redaktionen zwar gefolgt sind, allerdings kostenfrei für die Leser im Internet. Jedenfalls bei den meisten Titeln. Aber die Redaktionen sind bemüht, wo immer es geht, den Leser ans Portemonnaie zu gehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. August 2013

Tropfender Wasserhahn: € 105,37

Ich gebe zu, liebe Mitbürger, dass ich nicht der geborene Handwerker bin. Kleinere Reparaturen im Haus oder ein Anstrich – okay. Aber sowohl von Elektrik als auch vom Wasser lasse ich meine Finger. Dafür gibt es Fachleute, die diesen Beruf erlernt haben, eben: Handwerker.

IMG_2131Manchmal kostet eine Reparatur richtig Geld. Weshalb man ja auch davon spricht, dass das Handwerk goldenen Boden habe. Hierzu ein Beispiel von einem tropfenden Wasserhahn:

Der Wasserhahn tropfte schon seit längerer Zeit. Als dann weitere Klempnerarbeiten im Hause anstanden, bat ich den Monteur, sich auch dieses tropfenden Hahnes anzunehmen. Er erklärte mir, dass er hierzu zwei Ventile bestellen muss, eines für den Warm- und eines für den Kaltwasserhahn. Na gut, dann mal los. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. August 2013

Fahren Busse endlich durch die Rampengasse?

Bildschirmfoto 2013-08-23 um 08.56.20Heute berichtet die Stormarn-Beilage aus der Sitzung vom Bauausschuss. Das Resultat: „Ahrensburg spinnt an einem neuen Busnetz“. Und die neue Bus-Zentral-Stadtion soll am Rathausplatz liegen. Ja, Sie haben richtig gelesen: am Rathausplatz. Daher schreibt die Stormarn-Beilage ja auch: „Ahrensburg spinnt…“.

Nun sollen wieder Gutachter in Lohn und Brot gesetzt werden, um das Ganze zu begutachten. Nach meiner unmaßgeblichen Gutachter-Meinung: Nach der Je-ka-mi-Aktion „Wie gestalte ich mir meinen Rathausplatz?“ kommt jetzt die Gutachter-Aktion: „Wie kommen die Busse an den Rathausplatz?“ Dafür plädierten SPD, Grüne und FDP. CDU und WAB votierten dagegen.

Vielleicht können die Gutachter in diesem Zusammenhang auch gleich ein Gutachten erstellen auf die alte Frage: Wie kommen die Busse durch die Rampengasse…? 😉

Postskriptum: Hinterm Rathaus liegt der Zirkusplatz Stormarnplatz. Ein idealer Standort für einen Zentral-Omnibus-Bahnhof für den gesamten Kreis Stormarn! 😉

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. August 2013

Beim Lügen ertappt: Christine Neubauer & Weight Watchers

Der Schwerpunkt meiner journalistischen Tätigkeit liegt in einer Kolumne, die ich seit Jahrzehnten schreibe, und wo ich mich kritisch mit der Werbung befasse. Nein, nicht mit der Werbung als solcher, sondern mit ihren Auswüchsen. Was meint: Unwahrheiten, Plagiate, dumme und unsinnige Werbung. Letztere kritisiere ich deshalb, weil Werbekosten schließlich Firmengelder sind. Und kein Unternehmen sollte sein Geld, für das die Mitarbeiter mehr oder weniger hart gearbeitet haben, aus dem Fenster werfen!

Unbenannt-3Vor über einem Jahr habe ich einen TV-Spot aufgespießt, in dem die Schauspielerin Christine Neubauer sich als Protagonistin für Weight Watchers präsentiert hatte. Dabei hat die Dame gelogen, dass sich die Balken gebogen haben. Aber: Nach meinem Beitrag passierte nichts, sondern die Reklame mit Frau Neubauer ging tatsächlich unverändert weiter, als wäre alles in bester Ordnung. Und ein bösartiger alter Mann, der bei Twitter ständig ehrenwerte Menschen anpöbelt, der unterstellte mir sogar eine Beleidigung und hat in seiner geistigen Verwirrtheit gar nicht begriffen, um was es überhaupt ging.

Für mich ist die Weight-Watchers-Werbung glatter Betrug. Ja, es ist schon fast eine strafbare Handlung, wenn ahnungslosen Menschen das Geld aufgrund falscher Tatsachen aus der Tasche gezogen wird. Doch wo kein Kläger klagt, dort richtet auch kein Richter. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2013

Stormarn-Beilage: We love Mumpitz

Heute berichtet die Stormarn-Beilage über das Endergebnis ihrer Aktion „Die 50 schönsten Plätze im Kreis Stormarn“. Und welches ist er, der schönste Platz im Kreise? Wir haben es alle geahnt: „Bootshaus am Lütjensee ist die Nummer eins“.

Bildschirmfoto 2013-08-21 um 08.36.50Und wie konnte es zu diesem Resultat kommen? Ganz einfach: Manipulation. Was keine Unterstellung von mir ist, sondern wozu die Bestätigung der Redaktion erfolgt, nämlich:

„Die Unterstützung von Freunden und Bekannten sei der Mutter dreier Söhne und einer Tochter bei der Abstimmung gewiss gewesen. Viele hätten die Möglichkeit, einmal pro Tag im Netz für das Bootshaus das zum Restaurant Fischerklause gehört, zu votieren.“

So kommt man also zu einem familiären ehrlichen Ergebnis, welches der schönste Platz im Kreise Stormarn ist. Eine tolle Werbeaktion für das Restaurant Fischerklause, finden Sie nicht? Und der Wirt hat keinen Cent dazugezahlt. Okay, vielleicht ein paar Telefongebühren…

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2013

Ein Staatsmann zu Gast in Ahrensburg: Bundesminister der Finanzen Dr. Wolfgang Schäuble

Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU)

Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU)

Es gibt in Deutschland viele Politiker. Aber nur wenige davon haben den Nimbus eines Staatsmannes. Was meint, ihr Ruf und ihre Achtung gehen über Ländergrenzen hinaus. Der deutsche Bundesminister der Finanzen Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) ist ein Staatsmann. Oder wie  ihn eine große deutsche Boulevard-Zeitung bezeichnen würde: ein Polit-Titan. Heute war er zu Gast in Ahrensburg.

Der Saal im Park Hotel war besetzt bis auf den letzten Platz, eine Video-Übertragung ins Foyer sorgte dafür, dass noch mehr interessierte Bürger den hohen Gast aus Berlin live erleben konnten. Dr. Wolfgang Schäuble sprach zur „Lage der deutschen Nation“ im vereinten Europa. Und bestätigte, dass ein Schwabe die ideale Besetzung ist als Finanzminister. Denn Sparen ist oberstes Gebot – nicht aber bei Bildung und Forschung, denn das sind die „Rohstoffe“ unseres Landes, die laut Schäuble gefördert werden müssen. Da dürfen es auch gern 13 Milliarden mehr sein. „Ausbildung ist wichtig, wobei jeder Mensch nach seinen persönlichen Fähigkeiten gefördert werden soll“, betonte der Minister. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. August 2013

Werbung umsonst und ungesetzlich

Bildschirmfoto 2013-08-19 um 08.21.35Heute früh bekam ich eine Mail. Absender: „Redaktion Ahrensburg info@markt-nachrichten.eu“. Der Absender meint, dass ich mich „jetzt Gratis eintragen“ lassen soll. Abgesehen davon, dass man „gratis“ klein schreibt, fährt der Absender fort: „Lieber Leser, lassen Sie sich umsonst lokal in Stormarn-Holstein finden!

Umsonst? Wenn eine Suche umsonst gewesen ist, dann war sie vergeblich. Und der Absender verspricht: „messbar mehr Neukunden aus Schleswig-Holstein“ und verlost „25 Premiumeinträge für messbar mehr Neukunden in Stadt bekannten Firmenportalen in Schleswig-Holstein“. Abgesehen davon, dass es „stadtbekannten“ geschrieben werden muss, so ist eine Eintragung in diesem Portal so sinnvoll wie ein Blinddarm zur Verdauung.

Und dann hat der Anbieter daneben auch noch das Landeswappen von Schleswig-Holstein für seine „limitierte Schleswig-Holstein Sonderaktion“ abgebildet. Das soll dem ganzen Theater einen amtlichen Anstrich geben. Und ist darum auch gesetzlich verboten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2013

Der Volksmund spricht: „Wie Du mir, so ich Dir!“

Bauamt

Am 27. Juni 2013 habe ich an die Stadtverwaltung von Ahrensburg geschrieben, und zwar als gemeiner Bürger mit dem folgenden Anliegen an das städtische Bauamt:

Sehr geehrte Damen und Herren –

bei Rohrverlegungsarbeiten in der Schimmelmannsraße wurde direkt vor meinem Grundstück die Bordsteinkante versenkt, quasi auf Fahrbahnhöhe.

Das hat zur Folge, dass jetzt noch häufiger Fahrzeuge auf dem Rande des Gehweges parken.

Ich bitte Sie um Abhilfe, was meint, die Bordsteinkante wieder in die gleiche Höhe zu versetzen, wie es vor meinem Grundstück (und auf der gegenüberliegenden Straßenseite) der Fall ist.

Für Ihre Mühe vielen Dank im voraus!

Mit freundlichen Grüßen

Harald Dzubilla

Trotz freundlicher Grüße bekam ich keine freundliche Antwort aus dem Rathaus. Genauer gesagt: Ich bekam überhaupt keine Antwort auf meinen Brief vom 27. Juni 2013.

Was macht der gemeine Bürger daraufhin? Klar, er geht am 26. August 2013 in die Stadtverordneten-Versammlung und fragt dort in der Einwohner-Fragestunde den Bürgermeister coram publico, warum der Bürger auf sein Schreiben nach zwei Monaten noch keine Antwort bekommen hat.

Ehrlich gesagt: Das ist mir zu blöd. Und deshalb werde ich es genauso machen mit der Stadtverwaltung, wie sie es mit mir macht: Ich werde nicht antworten. Die Verwaltung hat mir nämlich drei Schreiben geschickt, weil sie meine BIC- und IBAN-Angaben haben möchte zwecks Inkasso der Grundsteuern und Straßenreinigungsgebührten. Bis zum 15. August 2013 wollte die Verwaltung diese Angeben bekommen. Bekam sie aber nicht. Jedenfalls nicht von mir.

Wie spricht doch gleich der Volksmund? Der Volksmund spricht: „Wie Du mir, so ich Dir!“

UPDATE 29. August 2013: Die nachfolgende Abbildung gehört zum nachfolgenden Kommentar von Horst Hilt vom 29. August 2013:

Bildschirmfoto 2013-08-29 um 16.02.40

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2013

Nun ist es bewiesen: Facebook macht unglücklich!

Ist Ihnen vielleicht auch schon häufig aufgefallen, dass man Menschen in unserer schönen Stadt trifft, bei denen man das Gefühl hat, als würden sie in den Keller gehen, wenn sie mal ein wenig lächeln wollen? Oder haben Sie Tobias Koch (CDU) schon mal herzhaft lachen sehen, und zwar über sich selbst…?

Unbenannt-3Nun las ich, was ich schon zuvor gewusst habe, nämlich warum viele Menschen so unglücklich ausschauen wie der Kämmerer von Ahrensburg angesichts der städtischen Finanzlage: Facebook ist schuld daran! Denn eine neue Studie hat erwiesen: „Facebook macht unglücklich“ – siehe Artikel aus der heutigen BILD-Zeitung!

Auch ich bin mal Facebook eingetreten. Ziemlich zu Beginn, weil mir ein journalistischer Kollege erklärt hatte: „Da muss man drin sein, um in zu sein!“ Und kaum war ich drin, bekam ich auch schon Einladungen zu Freundschaften. Von Menschen, die ich bis dato gar nicht gekannt hatte. Oder nur dem Namen nach. Und von Tobias Koch bekam ich die Anfrage, ob ich sein Freund werden wolle. Ich habe zugestimmt.

Dann habe ich die Facebook-Einträge von meinem neuen Freund Tobi kommentiert in der mir eigenen Art. Und kurz darauf passierte Folgendes: Herr Koch kündigte mir die Freundschaft, setzte mich quasi als Persona non grata vor die Tür seines Facebook-Domizils.

Seitdem bin ich so gut wir gar nicht mehr auf Facebook. Weil ich zuvor schon den Kindergarten im Alter von 6 Jahren verlassen hatte, um in die Schule zu gehen. Und die, die heute auf Facebook ihren Alltagsquatsch absondern, haben offenbar Probleme, sich in ihrer Freizeit mit echten Freunden zu beschäftigen, per Telefon, beim Bier, Sport oder bei sonstigen gemeinsamen Treffen.

Und angesichts der neuen Facebook-Studie sollte Tobias Koch sich weniger auf Facebook tummeln, sondern sich mehr um die Menschen kümmern, für die er seine politischen Ämter ausübt, und nicht zuletzt auch um seine Parteikollegen. Vielleicht hilft ihm das, glückliche Züge in sein Politiker&Banker-Pokerface zu bringen…?!

Postskriptum: Könnte ein Facebook-Freund von Tobias Koch bitte einen Link zu diesem Beitrag auf Facebook bringen?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. August 2013

Goldschatz auch im Ahrensburger Schlosspark?

Bildschirmfoto 2013-08-16 um 07.24.27Hinter der heutigen Schlagzeile der Stormarn-Beilage steht kein Ausrufungszeichen. Sondern im Gegenteil: Ein Fragezeichen sehen wir dort. Und die Frage an uns Leser lautet: „Medikamente auch in der Aue?“ Das ist eine ähnliche Frage wie: „Goldschatz auch im Schlosspark?“, denn beide Fragen können wir nicht beantworten. Die erste Frage stammt von Laura Treskatis, vermutlich eine Praktikantin der Stormarn-Beilage. Die zweite Frage stellt der Praktikant von Szene Ahrensburg.

Wieso ich die Frage nach dem Goldschatz im Schlosspark stelle? Ganz einfach: Man hat in Deutschland schon viele vergrabene Schätze gefunden in der Nähe von Schlössern und Burgen. Warum nicht auch in Ahrensburg? Oder hat der reiche Sklaven- und Waffenhändler Schimmelmann sein Gold mit ins Grab genommen…?

Zum Thema der Stormarn-Beilage: In der Alster in Hamburg und ihren Nebenflüssen hat man Rückstände von Medikamenten gefunden. Weniger, weil die Menschen ihren Medizinschrank im Klo oder direkt im Fluss entleert haben, sondern weil Rückstände aus dem menschlichen Körper durch die Kanalisation in die Flüsse kommen. So ist schon seit Jahrzehnten bekannt, dass durch die Anti-Baby-Pille viele Rückstände im Wasser landen, über deren Auswirkungen man sich immer noch nicht im Klaren ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. August 2013