Schlagwort-Archiv: Michael Sarach

Stadtverordneten-Versammlung: Das wichtigste Thema für die Stadt Ahrensburg kam aus der Einwohnerfragestunde und nicht auf die Tagesordnung

Die gestrige Stadtverordneten-Versammlung im Marstall war eine der denkwürdigsten, die ich jemals erlebt habe. Im öffentlichen Teil standen 12 Punkte auf der Tagesordnung, von denen die Punkte 7, 8 und 9 gleich zu Beginn und erwartungsgemäß gestrichen wurden. Und Punkt 12, nämlich der Antrag der CDU, die Busse im Steinkampviertel, die nach vorangegangenem Beschluss wieder fahren sollten, mit neuerlichem Beschluss in Einsätze für IOKI umzuwandeln, dieser Antrag konnte aus formalen Gründen nicht abgestimmt werden. Grund: Wegen der Pandemie waren für einen Beschluss nicht ausreichend Stadtverordnete vor Ort, da alle Parteien nur Delegationen entsandt hatten.

IOKI statt Busse (Fotos: Papa Razzo – Sprechblasen: Szene Ahrensburg)

Ich erspare Ihnen das verbale Debakel und das Lamentieren von Detlef Levenhagen (CDU), der seinen Antrag unbedingt durchdrücken wollte gegen die Einwände aus der Fraktion der SPD, wo Jochen Proske zum Wortführer wurde und auch sein Genosse Bela Randschau das Wort ergriffen hat. Und Peter Egan (WAB) sprach sich für den ÖPNV aus und nannte es einen „schlechten Stil“ der CDU, gegen einen Beschluss einen Gegenantrag zu stellen. Und zu IOKI erklärte der WABler: „Wir sind überhaupt noch nicht da, wo wir mit IOKI sein wollten.“

Und dann begann die Realsatire: Tochter Nadine Levenhagen (Grüne) ging ans Mikrophon, um Papa Levenhagen bei seinem Antrag wortreich zu unterstützen. Vergeblich. Zumal Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU) nach einer von der CDU beantragten Beratungspause beim abermaligen Durchzählen der vorhandenen Stadtverordneten feststellen musste, dass von den 23 Politikern nur noch 19 im Saal waren. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2022

Stormarner Tageblatt über die Mogelpackung der Bahn

In letzter Zeit ist zu erkennen, dass sich die Redaktion vom „Stormarner Tageblatt“ mehr und intensiver mit Ahrensburg befasst, weshalb ich ein Online-Abonnement abgeschlossen habe. Und so habe ich auch den Beitrag lesen können mit der Überschrift: „Kritik an Plänen der Bahn – Ahrensburger Bürgerinitiative: ‚Das S4-Projekt ist eine Mogelpackung“ – siehe die Abbildung!

In diesem Bericht kommt zum Ausdruck, was Sie schon seit Jahren auf Szene Ahrensburg lesen konnten und können. Und immer wieder habe ich an Verwaltung und Politik appelliert, etwas gegen die Pläne der Bahn zu unternehmen. Und dem Bürgermeister ist nichts anderes eingefallen als die tolle Idee, die Bahn soll doch einfach die Gleise für die Transit-Donnerzüge tieferlegen, damit der Lärm im Erdboden verschwindet. Und das meinte er im Ernst und hat es mehrfach wiederholt. Realsatire im Schilda des Nordens. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2022

Ahrensburg: Warum der zukünftige Bürgermeister die großen Bellheims braucht

Wie ich im vorangegangen Blog-Eintrag geschrieben habe, steht der zukünftige Bürgermeister von Ahrensburg vor sehr schwierigen Aufgaben. Und eine der schwierigsten ist die Personalsituation im Bauamt. Das wird Eckart Boege genauso missfallen, wie es auch uns Bürgern missfällt. Und darum gebe ich wieder mal mit einem gutgemeinten Rat ein wenig Hilfestellung ins Rathaus.

Als Michael Sarach sein Amt angetreten ist, gab ich ihm die Empfehlung, er solle doch einen Ahrensburger Bellheim-Kreis einrichten. (Sie erinnern sich an den Film Der große Bellheim?) Dieser Kreis besteht aus Rentnern und Pensionären, die während ihrer Berufslaufbahn wertvolle Erfahrungen gesammelt haben, nicht zuletzt in Bauämtern und im Citymanagement (Beispiele: Eckehard Knoll, Peter Enders, Helmut Frank). Und solche Fachleute sollte der Bürgermeister in regelmäßigen Abständen zu einem Gesprächskreis in eine Kneipe einladen und dort seine Fragen und Probleme vortragen. Und zuhören!

Bürgermeister Michael Sarach war und ist aber beratungsresistent. Guter Rat gilt für ihn nur, wenn der Rat von freien Beratern kommt aus Firmen, die hernach eine Rechnung ans Rathaus schicken. Kostenloser Rat scheint dem Verwaltungsleiter nicht zu behagen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2022

Warum Ahrensburgs designierter Bürgermeister Eckart Boege nicht zu beneiden ist

Heute kam ein Kommentar aus dem Rathaus. Anonym, versteht sich. Und diesen Kommentar – der natürlich auch ein Fake sein könnte – rücke ich hier noch einmal gesondert in den Focus, weil der Inhalt für die Stadt und ihre Bürger von Bedeutung ist: Stephan Schott, Fachdienstleiter Fachdienst IV.3 – Straßenwesen, hat angeblich gekündigt und wird das Rathaus verlassen. Und die Lücke, die er reißt, wird ersetzt durch seinen Deppenkreisel auf dem Wulfsdorfer Weg.

Übrig bleiben im Rathaus noch zwei Bauamtsleiter: Der amtierende Peter Kania und die vom Bürgermeister aufs Eis versetzte Angelika Andres – ja, die ist tatsächlich noch dort!

Am 30. April 2022 verlässt Bürgermeister Michael Sarach das Rathaus mit seiner Pensionszusage aus Ahrensburg. Und am Montag (Montag!), den 2. Mai 2022, übernimmt Eckart Boege (SPD) die Amtsgeschäfte in der Verwaltung. Und dieser Mann ist wahrlich nicht zu beneiden. Denn er steht vor einem personellen Chaos, wie es das in der städtischen Verwaltung von Ahrensburg zuvor noch nie gegeben hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2022

Haben Sie Ihre Gasabrechnung schon erhalten, meine lieben Mitbürger…?

Für die Versorgung mit grünem Gas habe ich bisher monatlich rund 150 Euro gezahlt. Und nachdem mein Energieversorger erklärt hat, dass er seinen Betrieb auf Grund der Kostensituation einstellt, bin ich beim „Grundversorger“ in Ahrensburg gelandet, also der Stadtwerke Ahrensburg, die uns Bürgern gehören, denn sie sind eine 100prozentige Tochter der Stadt. Und: Nach neuster Berechnung soll ich ab sofort monatliche Raten in Höhe von 377 Euro bezahlen, also eine Steigerung von 151,33%.

Natürlich bin ich nicht der einzige Bürger in unserer Stadt, der von einer Erhöhung der Gaspreise betroffen ist. Und dazu kommt auch noch eine Erhöhung der Strompreise, die mir bis heute noch nicht vorliegt.

Die Stadtwerke Ahrensburg haben uns gerade einen Werbeflyer in die Hausbriefkästen gesteckt, mit dem sie uns erklären: „Immer da, immer nah.“ Und dazu wird dem Bürger die Frage gestellt: „Und was können wir für Sie tun?“ Hierzu geht meine Antwort an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Firma, als dieses ist Michael Sarach, auch bekannt als Bürgermeister von Ahrensburg: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2022

Gehören die Ahrensburger Politiker zu einer vulnerablen Gruppe mit hohem Schutzbedürfnis?

Im Peter-Rantzau-Haus tagen die politischen Ausschüsse der Stadt Ahrensburg inklusive der Rathaus-Mitarbeiter. Diese Personen sind „Angehörige einer vulnerablen Gruppe mit hohem Schutzbedürfnis“, so Bürgermeister Michael Sarach heute im 3. Buch Abendblatt über alle Personen, die sich in der Begegnungsstätte neben dem Rathaus begegnen. Einer Einrichtung, die von der Stadt Ahrensburg mit öffentlichen Geldern gebaut wurde und finanziell bezuschusst wird. Und deshalb kann das Peter-Rantzau-Haus keine öffentliche Impfstation in der Stadt Ahrensburg sein?

So vulnerabel verteidigt sich der Bürgermeister vom Schilda des Nordens gegen die Kritik, dass die Verwaltung so gut wie nichts getan hat, damit in unserer Stadt ausreichend Impfstellen eingerichtet wurden und ganz besonders nicht im Peter-Rantzau-Haus. Die Worte des Verwaltungsleiters klingen wie die Verteidigung eines Schüler, der dem Lehrer wegen nicht gemachter Hausaufgaben erklärt, er habe keine Tinte in seinem Füller gehabt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Januar 2022

Corona: Der Bundespräsident hat die Menschen aufgefordert, sich impfen zu lassen. Der Bürgermeister von Ahrensburg versperrt den Bürgern die Wege zu Impflokalen in der Stadt.

Ich gehe mal davon aus, dass Bürgermeister Michael Sarach heute am Vormittag in seinem wohlig-warmen Büro gewesen ist und in seinen weichen Chefsessel gepupst hat. Der Blogger hingegen musste in eisiger Kälte stundenlang draußen in einer langen Warteschlange stehen. Am Jugendtreff Hagen, wo heute gegen Corona geimpft wird.

Stundenlanges Waren in eisiger Kälte vor dem Impflokal am Hagen

Schon der Weg zum Hagen ist beschwerlich und besonders für Bürger die kein Auto haben oder eine Mitfahrmöglichkeit. Und während ich in der Schlange beim Jugendtreff stand, habe ich an Bürgermeister Michael Sarach gedacht – siehe oben! Können Sie sich vorstellen, dass diese meine Gedanken nicht gerade von freundlicher Art gewesen sind?

Wir erinnern uns: Die städtische Verwaltung hat dem Gesundheitsministerium in Kiel mitgeteilt, dass in Ahrensburg keine Impflokale zur Verfügung stehen. Weder im Peter-Rantzau-Haus noch im Bruno-Bröker-Haus oder in der leerstehenden Casa-Rossa, die der Besitzer zur Verfügung stellen wollte. Auch in der leerstehenden Galerie am Marstall war scheinbar keine Impfstelle einzurichten. Und die Möglichkeit, sich in der Stadt impfen zu lassen, wurde von einem Mitbürger unserer Stadt geschaffen, nämlich von Hauke Wendt, der die Räume seiner Musicalschule als öffentliches Impflokal für alle Bürger zur Verfügung gestellt hatte – wahrhaft vorbildlich! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Januar 2022

Warum gibt es in Ahrensburg nicht ausreichend Impfstellen?

Heute berichtet der emsige Reporter Filip Schwen im 3. Buch Abendblatt darüber, „Warum es in Ahrensburg kaum Impftermine gibt“. Leser von Szene Ahrensburg wissen das bereits seit dem 22. November 2021. Und am 27. November 2021 habe ich über „Die unglaubliche Unverfrorenheit des Verwaltungsleiters der Stadt Ahrensburg“ berichtet. Und genau das hat man in der Stormarn-Redaktion soeben erkannt und schreibt heute nichts darüber, was Sie nicht schon vor Wochen auf Szene Ahrensburg gelesen haben. Klar, doppelt genäht hält auf jeden Fall besser. 🙂

Zitat: Abendblatt Stormarn – Foto: pixabay

Es ist wirklich unglaublich: Der Bürger wird von allen Seiten aufgefordert, sich impfen zu lassen, und Zerberus Sarach versperrt sich dem in der Stadt Ahrensburg und lässt dem Gesundheitsministerium in Kiel mitteilen, dass man in der größten Stadt im Kreise Stormarn nicht in der Lage ist, für die Bürger ausreichend Impflokale zur Verfügung zu stellen.

Wie ich bereits in Vergangenheit erklärt habe: Wäre Ahrensburg ein kleines Dorf in Gallien, dann würde der Bürgermeister den Namen Tutnix tragen. Und das betrifft nicht nur die Abwehr von Impfmöglichkeiten für die Bürger, sondern auch viele andere Fälle, wo Sarach nix tut.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Januar 2022

Bürgerbegehren in Sachen Parkplätze: Marta Johannsen will nicht unterschreiben :–) und die Politik könnte die Initiative der Kaufleute problemlos beenden

Gestern habe ich Filip Schwen noch gelobt für seinen sachlichen Beitrag über das Bürgerbegehren im 3. Buch Abendblatt. Heute ist das dort schon wieder ein großes Thema im Blatt, wofür der Reporter sich eine Kollegin an die Seite geholt hat, nämlich Juliane Minow. Und schon muss ich tadeln, denn der Bericht driftet ab ins Lächerliche. Wir lesen: „Bürgerbegehren: Das sagen Kunden und Politik“ mit der Ergänzung: „Initiative stößt aber auch auf Kritik“.

Stormarn-Redaktion zitiert alle Bürger, die für ersatzlosen Parkplatzabbau sind

So, und wer sind die Kritiker aus den Reihen der Politik? Es sind die Grünen, die WAB und die Partei Die Linke. Also genau die Damen und Herren, die das Auto als Feindbild vor Augen haben und sich für einen ersatzlosen Abbau von Parkplätzen in der Innenstadt eingesetzt haben! Was diesen Stadtverordneten im übrigen relativ leicht gefallen sein dürfte, denn sie können ja selber in bester Innenstadtlage gratis parken, nämlich in der Tiefgarage des Rathauses, wo Nadine Levenhagen, die Fraktionsvorsitzende der Grünen, bei der Ausfahrt in einem BMW-SUV beobachtet worden war.

Und das Reporter-Team Schwen/Minow schreibt: „Doch es gibt auch Ahrensburger, die der Initiative kritisch gegenüberstehen“. Und wer sind diese Bürger? Diese Bürger sind Marta Johnannsen, die erklärt, dass sie in der CCA-Tiefgarage parkt. Und sie möchte an der Ausfahrt dieser Tiefgarage die Parkplätze beseitigt sehen – was der Initiative der Kaufleute nicht entgegensteht, denn sie wollen ja bloß Ersatzplätze an anderer Stelle. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Januar 2022

Weihnachts- und Neujahrswünsche bekommen wir in diesem Jahr nur vom Bürgermeister und nicht vom Bürgervorsteher

Liebe Ahrensburgerinnen und Ahrensburger, etwas Sonderbares ist geschehen in unserer Stadt, die als das Schilda des Nordens bekannt geworden ist: „Ihr Bürgermeister Michael Sarach“ hat uns Weihnachts- und Neujahrswünsche geschickt via die Homepage unserer Stadt. Darinnen sagt der Verwaltungsleiter einen „besonderen Dank“ an liebe Ahrensburgerinnen und Ahrensburger, und zwar für die vielen guten Gespräche, Anregungen und Ideen „sowie den stets sehr menschlichen und persönlichen Austausch“. 

Was Michael menschlich und persönlich ausgetauscht hat, weiß ich nicht. Aber ich bin ja auch kein „lieber“ Ahrensburger, obwohl ich immer wieder so unerhört liebenswürdig gewesen bin, indem ich der Verwaltung viele Anregungen gegeben habe.

Das Sonderbare jedoch, von dem ich eingangs geschrieben habe, ist folgender Umstand: Im Gegensatz zu den Jahren, in denen wir noch keine Pandemie hatten, da haben  Bürgervorsteher und Bürgermeister das Grußwort an die lieben Ahrensburgerinnen und Ahrensburger immer gemeinsam unterzeichnet. Und in diesem Jahr taucht der Bürgervorsteher im Grußwort der Stadt nicht auf, wünscht uns also nix Gutes zu Weihnachten und Neujahr.

Was hat das zu bedeuten? Selbst wenn der Bürgervorsteher im Homeoffice sitzt, wäre das kein Grund, sich nicht mit dem Bürgermeister zu verständigen, um zusammen mit Namen unter dem Text der Stadt zu stehen. Zumal es das letzte Grußwort von einem Bürgermeister Michael Sarach ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2021