Schlagwort-Archiv: Michael Sarach

Bürgermeister: Seid verschlungen, Millionen…?

Ich weiß nicht, ob Sie im MARKT die Kolumne lesen, welche überschrieben ist: „Politiker und Parteien haben das Wort“. Hier ist es in der Regel ja so, dass man nur gucken muss, wer dort gerade schreibt, um bereits zu wissen, was darinnen zu lesen ist. Mitunter jedoch liest man aber doch Überraschendes in dieser Rubrik. Zum Beispiel in der neuen MARKT-Ausgabe.

Unbenannt-4In dieser Woche schreibt Christian Conring (CDU), der nicht nur Stadtverordneter, sondern auch Vorsitzender ist im Finanzausschuss unserer Stadt. Und der CDU-Politiker berichtet über die Finanzlage von Ahrensburg, woraus ich eine Textpassage  zitiere, weil ich den Inhalt für äußerst bemerkenswert halte:

„Dank besonnener Politik und verbesserten wirtschaftlichen Umfelds ist es gelungen, in den letzten vier Jahren keine neuen Schulden aufzunehmen, sondern vorhandene Kredite konsequent abzubauen. Und das, obwohl die Verwaltung in ihren Haushaltsentwürfen für diese Zeit immerhin annähernd 15 Mio. Neukredite gefordert hatte. Auch für 2015 schlägt der Bürgermeister bei defizitärer Ergebnisplanung eine großzügige Kreditaufnahme von 7,2 Mio. Euro vor. Verantwortungsvolle Finanzplanung sieht anders aus!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2014

Der Bürgermeister, die Prügel und das Schmerzensgeld

Ahrensburger Michel

Ahrensburger Michel (Ausschnitt Wahlplakat)

Ich komme gerade aus der Stadtverordneten-Versammlung im Marstall, die ich vorzeitig verlassen habe. Warum? Ganz einfach: Weil auch Uta Thun, die Schulleiterin der Grundschule Am Hagen, aufgestanden und gegangen ist samt Elternvertreter u. a. Und wenn sich schon eine städtische Schulleiterin nicht für die finanziellen Belange der Stadt interessiert, die in dieser Versammlung behandelt werden – warum sollte ich es tun!?

Außerdem: Am Ende der Sitzung nimmt Martin Hoefling (ahrensburgTV) ohnehin alle Statements der Politiker mit seiner Kamera auf, da kann ich mich ja auch informieren.

Notiert habe ich heute nur einen Satz. Der stammt vom Meister der Bürger. Und Michael Sarach sprach: „Für die Prügel, die ich von der Öffentlichkeit bekomme – soviel Schmerzensgeld kann ich gar nicht kriegen!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2014

Michael Sarach: Reklamefilm und die Kommunikation

Im August schrieb ich einen Blog-Eintrag mit der Überschrift: „Ein Ahrensburg-Film der amateurhaften Art“ – wenn Sie mal kurz zurückklicken wollen! Und ein Vierteljahr danach frage ich mich: Was ist inzwischen geschehen…?

Bildschirmfoto 2014-11-12 um 20.12.57Der Film wurde von der Stadt Ahrensburg auf YouTube gestellt. Das war am 11. Juni 2014, also vor vier Monaten. Und: Bis heute wurde dieser Film gerade mal 280 x aufgerufen – was absolut lächerlich ist für so einen langen Zeitraum. (Aber gut, denn so wurde der peinliche Streifen quasi nicht gesehen!) Außerdem: Ganze 4 (vier) Betrachter haben ihre Meinung per Daumen dazu gesagt, und zwar zweimal positiv (vermutlich der Bürgermeister und der Produzent), zweimal negativ. Kommentare dazu auf YouTube? Null Komma null.

In meinem Blog-Eintrag hatte ich Fragen zur Produktion dieses Filmes gestellt. Bis heute kam keine Antwort aus dem Rathaus. Haben Sie etwas zu verbergen, Herr Bürgermeister…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. November 2014

Kurze Medienschau aus Ahrensburg im Kreis Stormarn

Da ich ein neugieriger Mensch bin, gucke ich in gedruckte Zeitungen genauso wie ins Internet. Und hier wie dort finde ich immer wieder bemerkenswerte Passagen, die ich mir kopiere. Und weil Sie sich sowieso gerade auf Szene Ahrensburg eingeklickt haben, sollen Sie auch erfahren, was mich in der zurückliegenden Woche so belustigt hat:

Bildschirmfoto 2014-11-01 um 11.04.56Da sah ich unseren viel fotografierten Chef der städtischen Verwaltung. Diesmal zeigt die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt den Bürgermeister als Musical-Star – siehe die Abbildung! Leider kann ich nicht zu der Veranstaltung mit „24 Stunden Musical“ gehen, sodass ich nicht live erleben werde, was der Meister der Bürger hier für eine Rolle spielt und singen wird.  Aber wie er im Foto an erster Stelle in der Pose eines Weltstars agiert, so vermute ich, dass Michael Sarach eine tragische dramatische Hauptrolle spielt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. November 2014

Ahrensburg: So werden Ressourcen sinnlos vergeben!

Es ist kein neues Thema auf Szene Ahrensburg, aber ich muss deshalb wieder darauf zurückkommen, weil ich offensichtlich mit meiner Predigt auf taube Ohren gestoßen bin. Das besagte Thema sehen Sie im Bilde: Eine City-Light-Poster-Säule mit einem Plakat, auf dem das Ahrensburger Schloss abgebildet ist. Und das ist so sinnvoll wie einen Milcheimer unter einen Ochsen zu stellen.

Wer hat die Entscheidung über diese Plakatierung getroffen...?

Wer hat hier selbstherrlich die Entscheidung über diese höchst alberne Plakatierung getroffen…?

In Ahrensburg ein Plakat mit dem Ahrensburger Schloss zeigen und oben drüber auch noch darüber zu schreiben: „Schloss Ahrensburg“ – wem so etwas einfällt, der sollte noch einmal zurück gehen in den Kindergarten! Weil das einfach kindisch ist. Und wer im Oktober auch noch Krokusse auf der Schlosswiese präsentiert, der kann in seine Blumenvase auch Pusteblumen stellen!

Zur Erinnerung: Die City-Light-Poster stehen der Stadt laut Aufstellungsvertrag zu einem Teil kostenlos für Eigenwerbung von Ahrensburg zur Verfügung. Es sind also Ressourcen, die uns Bürgern (!) gehören, und die wir sinnvoll nutzen sollten. Doch ist es wirklich sinnvoll,  jahrelang in Ahrensburg das Schloss Ahrensburg abzubilden und darüber Schloss Ahrensburg zu schreiben? Ich denke: nein! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2014

Spielt der Bürgermeister vielleicht Tuba? Oder singt er?

Zu einem Thema sind zwei Beiträge erschienen. Das Thema heißt „Wandelkonzert“ und beinhaltet eine musikalische Veranstaltung, die an drei historischen Spielorten parallel zu erleben ist, und zwar im Schloss, im Marstall und in der Schlosskirche. Und die Berichte darüber stammen von der Stormarn-Redaktion im Hamburger Abendblatt und vom Werbeportal ahrensburg24.

Bildschirmfoto 2014-10-12 um 17.44.50Ich will aber nicht auf die Inhalte der beiden Beiträge eingehen, sondern auf die Bilder. Da sehen wir im Stormarn-Teil vom Abendblatt (von links nach rechts): Tanja Lütje, die Kulturreferentin im Kreis Stormarn; Prof. Dr. Lutz E. Reuter, Vorsitzender Verein Kulturzentrum Marstall; Dr. Tatjana Ceynowa, Schlossherrin, und Ulrich Fornoff, Kirchenmusikdirektor.

Alle genannten Personen stehen in unmittelbarer Verbindung mit der Veranstaltung.

Und dann sehen wir bei ahrensburg24 das Gruppenfoto aus der gleichen Perspektive, aber mit weiteren Personen, als dieses sind: Thomas Deistler, Michael Sarach, Jörg Schumacher und Wolfgang Schäfer. Und hierbei interessiert mich als Bürger: Welche Rolle spielt unser Bürgermeister bei dieser Veranstaltung? Spielt der auf der Tuba? Singt er? Oder hält er einfach bloß Maulaffen feil, weil er im Rathaus nichts Wichtigeres zu tun hat…? (Als Vorsitzender der Schloss-Stiftung muss er schließlich nicht unbedingt mit aufs Foto.)

Klar, ein Bürgermeister muss auch repräsentieren. Aber ich empfinde es, dass unser Bürgermeister dabei echt übertreibt. Immer und überall kommt er uns auf Fotos entgegen; und nicht immer gibt es Gründe dafür. Und böse Stimmen – so wie meine 😉 – behaupten sogar: Wenn Michael Sarach bei Gewitter durch Ahrensburg geht, dann lacht er bei jedem Blitz. Weil er immer glaubt, er würde von einem Reporter fotografiert…!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Oktober 2014

Zwei Urlauber und zwei Hinterlassenschaften

Zwei, die zur Zeit in Urlaub sind

Zwei, die zur Zeit in Urlaub sind: Veeh & Sarach

Am heutigen Montag habe ich zwei Randnotizen für Sie zur Information. Sie betreffen Monika Veeh vom Werbeportal ahrensburg24 und Michael Sarach von Schwerin. Beide haben sie eines gemeinsam: Sie sind zur Zeit in Urlaub. Und sie hinterlassen uns zwei Themen, auf die ich aus gegebenen Anlässen hinweise.

Monika Veeh hinterlässt uns, dass sie gekommen ist. Und zwar hat sie beim Gedanken an die „Weltmusik mit Golden Bough im Marstall“ offenbar orgastische Begeisterung verspürt. Deshalb, so schreibt sie voller Enthusiasmus, will sie „wieder kommen“. Aber zuerst einmal muss sie natürlich wiederkommen, wenn sie im Marstall wieder kommen will.bravo_happyBildschirmfoto 2014-10-05 um 12.02.17

Während Bürgermeister Michael Sarach in Urlaub weilt, haben wir eine Premiere im Rathaus, nämlich die neue Bürgermeisterin Carola Behr (CDU). Und ich hoffe, liebe Frau Behr, dass Sie diese günstige Gelegenheit nutzen werden, indem Sie dafür sorgen, dass der Beschluss der Stadtverordneten in die Tat und der Blaumann nun endlich umgesetzt wird zum Bahnhof. Das hat der urlaubende Bürgermeister in fünf Jahren nicht geschafft, obwohl er ständig daran gearbeitet hat – denke ich jedenfalls.

Also, Frau Behr: Bauhof anrufen und die Sache in Angriff nehmen! Klar, dazu gehört schon etwas Mut. Aber wenn Plastiker Wolke das spitzkriegt, dann ist seine Schießbudenfigur schon längst versetzt. Und dann kann sich der Schöpfer ja an den Bürgermeister wenden, wenn der frisch gestärkt aus dem Urlaub zurückgekommen ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Oktober 2014

Michel mit der Box: Bürgermeister als Testimonial-Figur

Bildschirmfoto 2014-10-01 um 09.52.14Auf dem Werbeportal ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg GmbH), wo der Leser nicht immer weiß, wo Redaktion aufhört und bezahlte Beiträge beginnen, dort finden wir heute einen Werbebeitrag für ein Aufbewahrungssystem, das fürs Kinderzimmer geeignet sein soll. So jedenfalls behauptet es die Herstellerin. Und wen entdecken wir mitten in der Produktvorstellung als Presenter mit der Box? Richtig: Unser aller Bürgermeister Michael Sarach höchstselbst steht dort!

Nein, Michael Sarach war bei dem Event nicht erschienen als Bürgermeister von Ahrensburg. Sondern – so lesen wir es auf ahrensburg24 – als „Vorsitzender der Stiftung Schloss Ahrensburg“. Was die Schlossstiftung mit dem Aufbewahrungssystem fürs Kinderzimmer zu tun hat, erfährt der Leser nicht. Auch wird nicht verraten, ob der Bürgermeister seinen Werbeeinsatz in der Arbeitszeit geleistet hat, in der wir ihn als Bürgermeister bezahlen und nicht als Werbehelfer.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Oktober 2014

Wie Monika Veeh ihre Leser weiterhin hinters Licht führt

Monika Veeh, früher mal Mitarbeiterin beim MARKT und heute Betreiberin des Werbeportals ahrensburg24, muss Geld verdienen. Was schließlich jeder von uns muss, der eine mehr, der andere weniger. Monika Veeh jedoch geht keinen geraden, sondern einen schrägen Weg, um an Geld zu kommen. Zum Beispiel von den Stadtwerken Ahrensburg.

Bildschirmfoto 2014-09-23 um 09.19.28Ich wiederhole das Credo von Monika Veeh: „ahrensburg24.de ist der Anspruch der Pressefreiheit ein hohes Gut. Wir sind überparteilich und unabhängig in unserer Berichterstattung und legen Wert auf qualitativ hochwertige journalistische Arbeit.“

In diesem Unsinne Sinne bringt Frau Veeh einen langen Beitrag, der überschrieben ist: „Stadtwerke Ahrensburg: ‚Glasfaserausbau schreitet voran“. Dass dieser Beitrag auf einer Pressemitteilung der Stadtwerke beruht, gesteht die Autorin am Eingang des Textes, wo man „ve/pm“ lesen kann. Dass der gesamte Beitrag aber eine „Anzeige“, sprich: bezahlte Werbung der Stadtwerke ist, das erfährt der Leser erst, nachdem er den Artikel fast bis zu Ende gelesen hat. Erst dann taucht der Hinweis „Anzeige“ auf – siehe die Abbildung!

Es ist nicht das erste Mal, dass Werbung auf ahrensburg24 nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet ist, sondern das passiert alle Tage. So liest der Bürger den einen oder anderen Beitrag, nicht wissend, dass ihm hier Informationen untergeschoben werden, die von einem Auftraggeber bezahlt worden sind. Das ist unlauter, sowohl gem. Pressegesetz als auch nach UWG, denn die Stadtwerke verschaffen sich hier einen Vorteil, indem sie unlauteren Wettbewerb praktizieren. Genauso wie auch im „Ahrensburg Magazin“.

In diesem Zusammenhang: Gestern, in der Einwohner-Fragestunde in der Stadtverordneten-Versammlung, habe ich dem Leiter der Verwaltung folgende Frage gestellt: „Dem Bürgermeister ist bekannt, dass die Stadtwerke Ahrensburg ihre Gewinne zu einem großen Teil nicht an die Stadtkasse für soziale Zwecke abführen, sondern das Geld wurde überwiesen an eine Firma Wiener Kontor nach Hamburg, und zwar für eine Gegenleistung, die nicht erfolgt ist. Was in meinen Augen eindeutiger Wirtschaftsbetrug ist. Es handelt sich dabei um einige 1000 Euro. Meine Frage an die städtische Verwaltung: Was tun Sie dagegen, damit diese Veruntreuung öffentlicher Gelder nicht weiterhin passiert? Und was haben Sie unternommen, um das zuviel gezahltes Geld wieder in die Stadt zurückzuholen?“

Wie ich erwartet hatte, erklärte Michael Sarach, dass er als Bürgermeister keine Stellungnahme zu Vorgängen in den Stadtwerken geben kann, die eine eigenständige GmbH sind. Dafür, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates, seien die Politiker als Mitglieder des Aufsichtsrates zuständig, die prüfen würden, ob Unregelmäßigkeiten erfolgt sind.

Na, da bin ich auf das Prüfungsergebnis aber gespannt wie eine Wäscheleine!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2014

Ahrensburg: im Rathaus gepennt, dafür gezahlt nach Kiel

Heute Abend ist mal wieder Stadtverordneten-Versammlung. Ich empfehle Ihnen, dort hinzugehen, denn es stehen Punkte auf der Tagesordnung, die von allgemeinem Interesse sind. Wie zum Beispiel die Wahl einer neuen stellvertretenden Bürgermeisterin, die von der CDU mit der Stadtverordneten Carola Behr (CDU) nominiert wird. Und dann ist da noch ein Kostenposten…

Bildschirmfoto 2014-09-22 um 09.15.58Lesen Sie doch mal den Beitrag im heutigen Stormarner Tageblatt, überschrieben: „Zinszahlung für Kiel“. Hier geht es um ziemlich viel Geld, das Ahrensburg bekanntlich nicht hat, aber ans Land zurückzahlen muss. Zitiert wird dazu Schuldenverwalter Horst Kienel, welcher sich wie folgt äußert: „Das bleibt hoffentlich ein Einzelfall.“ Und der Kämmerer fügt hinzu: „Wir werden in Zukunft darauf achten, dass wir Fördergelder auszahlungsgerecht abfordern.“ Und das Blatt berichtet: „Bürgermeister Michael Sarach hat das Geld bereits nach Kiel überwiesen und muss sich diese überplanmäßige Ausgabe nun nachträglich von den Stadtverordneten genehmigen lassen.“

So weit, so schlecht. Was aber nun, wenn die Stadtverordneten diese außerplanmäßige Ausgabe nicht genehmigen werden – was ich persönlich empfehle?! Was dann? Wird das Geld in einem solchen Fall vielleicht aus der Pensionsrücklage des Bürgermeisters entnommen? Auch das würde ich empfehlen. Und wer trägt die Verantwortung für dieses Desaster? Kassenwart Horst Kienel, der meint, es bleibt „hoffentlich“ (!!!) ein Einzelfall…?

Hoffnung ist der Tod des Kaufmanns. Und Horst Kienel würde ich keinen Meter weit über den Weg trauen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2014