Schlagwort-Archiv: MARKT

Stellen Familie Levenhagen und Onkel Peter demnächst auch ihr neues Schulkonzept für Ahrensburger Lehrer vor…?

Christen in Ahrensburg gehen am Sonntag um 11 Uhr in die Schlosskirche zum Gottesdienst. Christliche Demokraten dagegen wollten die Bürger davon abhalten und luden sie deshalb zu eben dieser Zeit ein zu einer Veranstaltung in die Stadtbücherei Ahrensburg. Und das wirft eine Reihe von von schwerwiegenden Fragen auf.

Die Zukunft im Lokus: Ahrensburg und seine Marketing-Experten auf dem Donnerbalken am Rondeel mit Blick  auf  ihren Kollegen Blaumann 

Die Veranstaltung der Ahrensburger CDU hat am vergangenen Sonntag stattgefunden. Nicht wie angekündigt im Rathaus, sondern es passierte in der Stadtbücherei. Und wenn der Bürger sagt: „Das kann doch gar nicht sein, am Sonntag ist unsere öffentliche Bücherei doch geschlossen!“ – dann verweise ich auf das Anzeigenblatt MARKT, wo über die Sonntagsarbeit städtischer Mitarbeiter berichtet wird. Der Aufmacher lautet: „Die Zukunft in den Fokus genommen“, was man im Hinblick auf die Stadt Ahrensburg auch als parteipolitische Utopie bezeichnen kann; ein Thema, auf das ich gleich zurückkomme.

Zuerst einmal die Frage: Dürfen städtisch bedienstete Mitarbeiter der Stadtbücherei am Sonntag arbeiten, und zwar für eine private Feier in einer öffentlichen Einrichtung? (Dass die CDU ihre Veranstaltung natürlich nicht zu normaler Arbeitszeit in der Innenstadt machen kann, ist völlig klar, weil das durch den Mangel Parkplätzen eine ziemlich leere Party geworden wäre.) Frage Nummer zwei: Wer hat die Überstunden für die Sonntagsarbeit des Personals bezahlt? Die CDU? Oder wir Bürger? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2020

Bürgermeister Sarach: Warum belügen Sie uns Bürger nach Strich und Faden?!

Wer das amtliche und politische Geschehen in Ahrensburg verfolgt, der wird heute mal wieder vom Hocker fallen, sollte er ein Hardcore-Leser sein vom 3. Buch Abendblatt, der Stormarn-Beilage. Selten zuvor habe ich erlebt, wie ein Bürgermeister die Einwohner einer Stadt so hinters Licht führt, wie es der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister Michael Sarach tut. Dabei unterstützt ihn seine Komplizin Janina Dietrich, die im 3. Buch Abendblatt jeden Unfug schreibt, den man ihr erzählt, ohne dass die junge Dame die Aussagen der zitierten Personen auch nur ansatzweise hinterfragt, geschweige denn recherchiert.

Sand in die Augen der Bürger: Nicht ein einziger neuer Parkplatz entsteht – im Gegenteil: weitere sollen wegfallen! (Abb. frei nach Abendblatt)

Klartext: Der Parkplatz Lindenhof wurde verkauft. Dafür hat sich die Stadt verpflichtet, einen Ersatzparkplatz zu schaffen, denn die Verwaltung hat vom Lindenhof-Investor dafür 500.000 Euro zusätzlich zum Verkaufspreis des Grundstücks kassiert.

Der Ersatzparkplatz soll auf der ungenutzten Rasenfläche hinter dem Rathaus entstehen, wird aber offiziell als „provisorisch“ deklariert. Denn später soll eine Tiefgarage an dieser Stelle entstehen, in der dann letztendlich die Autos vom Lindenhof parken können, die heute in den Wohnstraßen stehen und den Verkehrsfluss behindern und die Natur belasten.

Und dann sollte auch noch der Parkplatz Alte Reitbahn bebaut werden mit der Begründung, der Investor würde dort eine Tiefgarage bauen. Erst als der Blogger auf Szene Ahrensburg immer wieder darauf hingewiesen hatte, dass diese Tiefgarage allein für den geplanten Supermarkt und für die dortigen Mieter gebaut wird, sah sich der Bürgermeister endlich gezwungen, neue Verhandlungen mit dem Investor aufzunehmen. Und der hat sich nun angeblich bereiterklärt, eine weitere Tiefebene auf der Alten Reitbahn zu erstellen, wo dann die Autos parken könnten, die heute auf der Alten Reitbahn stehen, was rund 200 Fahrzeuge sind. (Über die zukünftigen Parkgebühren wurde noch nichts bekannt, ich vermute aber, dass sie nicht günstiger sein werden als heute.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Wolfgang Schäfer (FDP) schreibt heute Klartext im MARKT

In der „Politiker-und-Parteien-haben-das-Wort“-Kolumne im MARKT greift der Stadtverordnete Wolfgang Schäfer (FDP) aktuell das Thema „Tiefgarage contra Parkhaus“ auf und dabei eine falsche Entscheidung im Bau- und Planungsausschuss an. Und Schäfer spricht dabei deutliche Worte, die Sie bitte am Fuße dieses Blog-Eintrages selber lesen wollen – siehe unten!

In einem Punkte widerspreche ich allerdings dem Ahrensburger Politiker. Meine Meinung: Die Tiefgarage ist keine schlechte Idee für Ahrensburg, auch wenn ein ebenerdiger Parkplatz genügt hätte, der günstiger hätte erstellt werden können. Die Tiefgarage ist allerdings nur ein Teilstück von dem, was an Parkmöglichkeiten für Einwohner und Besucher in der Innenstadt geschaffen werden muss.

Die Frage kann nicht lauten: „Tiefgarage oder Parkhaus?“, weil die Antwort lauten muss: „Tiefgarage und Parkhaus!“ Denn die geplante Tiefgarage ersetzt gerade mal den Lindenhofparkplatz. Aber wo die Autos parken sollen, die heute noch in der Hamburger Straße und in der Großen Straße stehen, ist bis heute nicht geklärt. Genauso was die „Wildparker“ in der Stadt betrifft. Und sollte es tatsächlich dazu kommen, dass auch noch der Parkplatz Alte Reitbahn wegfällt, dann muss bereits heute etwas passieren. Und das ist der Bau eines Parkhauses am Stormarnplatz, das dort stehen muss, bevor Parkplätze an anderer Stelle in der Innenstadt verschwinden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Januar 2020

Wie die Stadt Ahrensburg regiert wird (4. Teil): Klein Erna erklärt den Bürgern im Anzeigenblatt, was Stadtmarketing ist

Was tut eine Ahrensburger Stadtverordnete, die nicht weiß, was Stadtmarketing bedeutet, wenn sie für uns Bürger darüber mitentscheiden soll, wie ein sinnvolles Stadtmarketing für eine Stadt wie Ahrensburg gemacht wird? Ganz einfach: Sie schreibt eine Werbekolumne im Anzeigenblatt MARKT über Stadtmarketing aus der Sicht von Klein Erna, die noch so grün ist hinter ihren Ohren wie kleine Kinder es nun mal sind.

Und Klein Erna fabuliert: Wenn Ahrensburger Bürger sich in Ahrensburg wohlfühlen, dann muss dieses Wohlgefühl nur nach außerhalb getragen werden, und schon ist das Werbung für Ahrensburg und der wichtigste Teil von einem Stadtmarketing überhaupt.

Ergänzend hierzu berichtet Klein Erna stolz, dass sie drei europäische Städte besucht hat, nämlich Kopenhagen, Wien und Paris, die sie nun im Zusammenhang mit der Weltstadt Ahrensburg nennt. Und die Eindrücke, die Klein Erna in Kopenhagen, Wien und Paris bei ihren mehrfachen Besuchen gesammelt hat: Die Menschen fahren mit dem Fahrrad in Kopenhagen. Und der ÖPNV in Wien ist billiger als bei Bus und Bahn in Ahrensburg. Und in Paris wurden ein paar Dächer, Fassaden und Mauern begrünt mit Reben, Kletterpflanzen und Sträuchern. Fazit von Klein Erna: „Alle drei Städte haben etwas für die Lebens- und Aufenthaltsqualität getan und haben damit ein positives Image für sich gestaltet.“ Und genau das ist es, was Ahrensburg braucht, meint Klein Erna. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Januar 2020

Zwei MARKT-Verlagsleiter haben 100 Bäume gepflanzt – aber was für welche?!

Der Tag der Deutschen Einheit ist bekanntlich der 3. Oktober. Und zu diesem Tag hatte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) die Bürger von Schleswig-Holstein zu einem „Einheitsbuddeln“ aufgerufen, was meint: Die Bürger sollten ein Bäumchen pflanzen. Am 3. Oktober wie gesagt. Und heute, am 14. Dezember 2019, informiert der MARKT seine Leser per Aufmacher auf der Seite 1, dass der SHAB-Verlag, in dem das Anzeigenblatt erscheint, „100 neue Wildapfelbäume zum #Einheitsbuddeln“ gespendet hat.

100 Bäume – das hat mich beeindruckt. Aber ich war sogleich wieder beausdruckt, als ich nämlich sah, was das für Bäume sind: Setzlinge. So groß wie eine Pusteblume. Und dafür sind beide Verlagsleiter mit Spaten angerückt, um sich mit Einem „Landesforsten-Direktor“ – was immer das auch für ein Job sein mag und einem Revierleiter beim Einbuddeln fotografieren zu lassen, weil die Leser es ohne Beweisfoto womöglich gar nicht geglaubt hätten.

„Jedes Bäumchen zählt beim Klimaschutz“, lautet die Schlagzeile vom MARKT. Eine Aussage, die so nicht ganz korrekt ist, denn redaktionelle Purzelbäume zählen nicht mit beim Schutz des Klimas. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Dezember 2019

Der MARKT und das Geschäft mit der Wohltätigkeit anderer

Alljährlich gibt es im Anzeigenblatt MARKT besondere Anzeigenseiten, und zwar über die Freiwilligen Feuerwehren im Kreise Stormarn. Ich habe mehrfach drüber berichtet und gefragt: Warum, wieso und weshalb gibt der MARKT-Verlag von seinen Anzeigenerlösen keinen Anteil ab in die Kassen der Kameradinnen und Kameraden? Denn ohne deren Leistung gäbe es auch keine Anzeigenerlöse für den MARKT, weil die Protagonisten auf den Werbeseiten die Inserenten bestimmt mehr überzeugt haben als die Anzeigenvertreter des Verlages.

Seiten frei nach MARKT

Heute bringt der MARKT sieben Seiten über die Tafeln in Ahrensburg und Umgebung. Und die Berichte sind umrahmt mit vielen, vielen Inseraten – wenn Sie mal einen Blick nach links werfen wollen!

Aber: Im Vorwort zu diesen Anzeigen-Sonderseiten stehen am Ende zwei Sätze. Und die zitiere ich an dieser Stelle, und zwar ausgesprochen gern:

„Wir möchten die Arbeit der Tafeln unterstützen – durch informative, aufklärende Inhalte und Spenden. So wird beispielsweise ein Teil der Erlöse aus den Anzeigen dieser Seiten an die Tafeln gehen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Dezember 2019

Hier können auch Fastfood-Fans die Kunst des Essens lernen

Wenn ein neues Restaurant in Ahrensburg aufmacht, dann sollte der Blogger sich eigentlich nicht darüber lustig machen, sondern er sollte sich darüber freuen. Eigentlich. Aber ich mache mich auch gar nicht lustig über das neue Restaurant, das in der Großen Straße dort geöffnet hat, wo zuvor das Greco gewesen ist, sondern ich mache mir nur ein paar Gedanken.

Abbildung frei aus MARKT

Da ist zum einen der Name des Restaurants. In der Anzeige steht „ate“, was auf deutsch heißt: „aß“. Es soll aber eine Abkürzung sein von „art to eat“. Und das wiederum bedeutet in unserer Muttersprache: Kunst zu essen.

Da fragt sich der potentielle Gast: Soll ich hier vielleicht Kunst essen? Oder soll es eine Kunst sein, in diesem Restaurant zu essen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Dezember 2019

Nach Tick, Trick und Track kommt nun auch noch Goofy mit seinem Lieferservice für Ahrensburg

Ein Mann mit Namen Eckart Boege ist nicht nur Mitglied der SPD in Ahrensburg, sondern der Genosse ist auch Bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss. Darum darf er heute die Werbekolumne im MARKT füllen, wo Parteien ihre Eigenwerbung gratis schalten können. Und der Herr Boege äußert sich heute über „Klimaschutz konkret in Ahrensburg“.

Text: MARKT, Symbolbild frei nach Disney

Bemerkenswert: Eckart Boege ist der Meinung, dass Klimaschutz nur ein Thema für Ahrensburger Neubürger ist. Denn Neubürgern sollte seiner Meinung nach ein „Ahrensburger Klimaschutzpaket“ übrreicht werden, „das praktische Hinweise und Tipps zum Klimaschutz im Alltag enthält“. Und weil Ahrensburger Altbürger intelligenter sind, will die SPD eben nur die dummen Neubürger belehren, meint jedenfalls das Bürgerliche Mitglied Eckart Boege von der SPD.

Und Herr Boege meint auch, dass es einen „Lieferservice für Einkäufe in der Ahrensburger Innenstadt“ geben muss, „damit es auch ohne Auto einfach und bequem ist, größere Besorgungen zu erledigen“. Eine Idee, mit der schon Tick, Trick und Track, die Vertreter aus drei anderen Parteien, an die Öffentlichkeit gegangen sind. Die nannten das allerdings nicht „Klimaschutz“ sondern „Stadtmarketing“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Dezember 2019

Peter Egan (WAB): Warum sagen Sie den Bürgern nur die halbe Wahrheit?!

Die halbe Wahrheit ist keine Wahrheit, sondern sie ist eine ganze Lüge. Und in Ahrensburg fällt es auf, dass einige Stadtverordnete häufig nur die halbe Wahrheit erzählen und das schon gebetsmühlenartig. In meinen Augen ist das eine schlimme Sache. Weil die Politiker den Bürgern bewusst Sand in die Augen streuen wollen, indem sie von der ganzen Wahrheit ablenken.

Aus: Anzeigenblatt MARKT (in Ölfarbe nachgemalt))

Da haben wir zum Beispiel Peter Egan, den Stadtverordneten und Fraktionsvorsitzenden der WAB. Der macht heute für sich und seine Wählergemeinschaft kräftig Werbung in der Werbekolumne im Anzeigenblatt MARKT, wo Politiker und Parteien das Wort haben, ohne dass jemand aus der Redaktion überprüft, ob die Beiträge dort auch der Wahrheit entsprechen. (Aber seit wann entspricht Werbung denn schon der Wahrheit. 🙂 )

Ich komme auf einen Absatz von Peter Egan zu sprechen, welcher lautet: „Die geplante Bebauung der Reitbahn wird während der Bauphase zu einer Verknappung der Parkplätze führen. Die WAB hat die anderen Fraktionen vom Bau eines provisorischen Parkplatzes hinter dem Rathaus überzeugen können.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2019

Verhohnepipelung: Dr. Eckstein feiert seine Bürgerstiftung

Heute lesen wir im MARKT einen Beitrag, der überschrieben ist: „Stormarn feiert das Ehrenamt“. Und diese Meldung ist ausgemachter Mumpitz. Denn wer soll dieses „Stormarn“ denn sein, das angeblich feiert? Und wie wurde das Ehrenamt überhaupt gefeiert?

Fotos oben: Selbstdarstellungen von Dr. Michael Eckstein auf seinem Ahrensburger Portal; Abbildung unten: Wochenblatt MARKT (Anmerkung: Abbildungen in Ölfarbe nachgemalt wg. Urheberrecht)

Leser von Szene Ahrensburg wissen: Nicht Stormarn feiert das Ehrenamt, sondern Dr. Michael Eckstein feiert sich und seine Bürgerstiftung. Und diese Feier besteht darin, dass der Stifter ein paar Urkunden gedruckt und nach eigener Beurteilung in der Turnhalle einer Ahrensburger Schule an ehrenamtlich tätige Bürger überreicht hat. Ein Preisgeld wurde von der Stiftung nicht gezahlt. Das ist für die Empfänger und für deren gemeinnützige Tätigkeit also weniger als es eine Tüte mit Gummibärchen gewesen wäre, denn die hätten wenigstens einen guten Geschmack auf ihrer Zunge hinterlassen.

Dr. Eckstein und seine BürgerStiftung dagegen hinterlassen nicht mal einen faden Geschmack. Weil das Tun und Treiben dieses Mannes und seiner Bürgerstiftung meiner Meinung nach völlig geschmacklos ist und eine Verhohnepipelung von Menschen darstellt, die ein Ehrenamt ausüben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. November 2019