Der MARKT als Werbeträger für Die Linke: Ahrensburg in dubioses Licht gesetzt

Man vermag es nicht zu glauben: Der Ahrensburger MARKT, das Anzeigenblatt für die Werbung des örtlichen Handels, macht heute ziemlich radikal auf. Wir lesen: „Ein Zeichen gegen Parolen“; und wer es bis dato noch nicht gewusst hat, erfährt: Ali Haydar Mercan von Die Linke hatte zu einer Demo aufgerufen gegen rechtsradikale Gesinnung. Wo? In Ahrensburg.

Dass Ahrensburger Bürger an diesem Rundlauf durch die Innenstadt so gut wie gar nicht teilgenommen haben, das habe ich bereits an anderer Stelle aufgeführt. Und der MARKT bestätigt noch einmal, dass „auch Menschen beispielsweise aus Bad Oldesloe, Bargteheide, Tremsbüttel, Hoisdorf oder sogar aus Norderstedt und Hamburg zu sehen“ waren.

Frage: Wieso kommen diese Leute plötzlich alle nach Ahrensburg? Wer sind diese Leute? Woher haben sie überhaupt von der Demo in Ahrensburg erfahren…?

Als Bürger von Ahrensburg wehre ich mich dagegen, dass der Linke Ali Haydar Mercan, der hier als Stadtverordneter tätig ist, meine Stadt in ein braunes Licht rücken will, weil ein paar Verrückte hier Parolen an die Wände geschmiert haben wie anderen Ortes auch. Ob diese Typen überhaupt aus Ahrensburg stammen – und das ist der entscheidende Punkt – das weiß Ali Haydar Mercan mit ziemlicher Sicherheit gar nicht. Vielleicht kommen diese Schmierfinken „beispielsweise aus Bad Oldesloe, Bargteheide, Tremsbüttel, Hoisdorf oder sogar aus Norderstedt und Hamburg“…?

Und der MARKT lässt sich vor den Karren des Linken spannen mit einem Foto, das mir die Schuhe auszieht. Wer sind die Leute, die dieses Nazi-Plakat durch Ahrensburg schleppen? Ahrensburger? Oder kommen sie vielleicht aus der Partei Die Linke, zum Beispiel aus der Kommunistischen Plattform …?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. März 2019

3 Gedanken zu „Der MARKT als Werbeträger für Die Linke: Ahrensburg in dubioses Licht gesetzt

  1. Heinecke

    In einigen norddeutschen Städten lagen oder hingen Flyer, z.B. in Lübeck! Dann gab es übe facebook große Aufrufe. Dann natürlich über die Plattformen der Organisatoren, die wiederum anderen bunten Fahnenschwenkern ihre PM ins Postfach gelegt haben. Digitale Welt halt. So kommen schnell mal 300-500 Leute nach Ahrensburg, um gegen die Schmierfinken, die ebenfalls nicht aus Ahrensburg kommen, zu demonstrieren. Solange solche Demos friedlich bleiben, ist es für mich ok. – Nicht ok ist, wenn das Ganze von den Schmierereien bis zu den Demos lediglich inszeniert wurde. Dieses ist nicht auszuschließen, dieses ist eher wahrscheinlich.

  2. Frau Behnemann

    Es ist ja sehr schön, dass der Herr Mercan sich profilieren möchte. Aber bitte nicht auf Kosten unserer Stadt.

  3. Horst Hausmann

    Ali Haydar Mercan sollte sich mal mit seiner Partei, der SED…ääähhh…die PDS….ähhhh… DIE LINKE (so nennt man sich dort z.Z.) auseinandersetzen. Da kann er sich mit der Vergangenheit dieser Partei profilieren und dabei zu ungeahnten Erkenntnissen gelangen. Diese Vergangenheit des roten Konstrukts ist ja nun nicht gerade rühmlich. Ev. wollte man sich aber auch nur in der Öffentlichkeit wichtig machen.
    Da sammelt man schon mal die Genossen aus dem regionalen Umfeld für die Rotfront ein.

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