Schlagwort-Archiv: MARKT

Gipfel der Unverfrorenheit: Wie Selbstdarsteller Hans-Jürgen Studt für famila eine ziemlich schräge Reklame macht

Ich musste die nachstehende famila-Anzeige im heutigen MARKT zweimal lesen, um sicher zu sein, dass ich den Inhalt richtig verstanden habe. Und ich stelle das Inserat in voller Größe in diesen meinen Blog-Eintrag, damit Sie selber lesen können, was famila dort anzeigt.

Der Inhalt kurzgefasst: famila in Ahrensburg brauchte Hilfspersonal für Arbeiten im Warenhaus. Und Marktleiter Studt hörte davon, dass Schüler der Schule am Masurenweg in Bad Oldesloe eine Klassenfahrt nach England machen wollen und dass sich die Reisekosten erhöht hätten, sodass die Finanzierung nicht für alle Schüler möglich ist.

Und was hat der gutherzige Warenhausleiter daraufhin getan? Hat er eine finanzielle Spende für einen guten Zweck an die Schulklasse gemacht nach dem bekannten PR-Motto: „Tue Gutes und rede darüber!“? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Dezember 2022

Im MARKT: Verwunschenes vom Weihnachtsmann der WAB und Verwirrtes aus dem Rathaus vom Schilda des Nordens

Der Stadtverordnete und promovierte Radfahrer Detlef Steuer (ADFC/WAB) bestätigt heute in der Politiker-Werbekolumne im Anzeigenblatt MARTK, was ich auf Szene Ahrensburg bereits am 24.Oktober 2022 vermerkt habe, nämlich dass das Thema „Alter Speicher am Marstall“ viel mit der Arbeit des alten Sisyphos zu tun hat. Die Wahrheit aber ist: Es ist noch sehr viel schlimmer. Und in einer Zeit, wo sich Politiker um wichtige Dinge kümmern sollten, die viele Bürger in unserer Stadt belasten, da faselt der Stadtadtverordnete Steuer etwas über „Verwunschenes“.

Nein, diesen Mann nehme ich schon lange nicht mehr ernst mitsamt seiner Fraktion. Sollten Sie bei der nächsten Kommunalwahl auch nicht tun, meine lieben Mitbürger!

Apropos Weihnachtsmann: Auch im Rathaus sitzt einer. Und der ist offensichtlich vom Schlitten gefallen und hat sich den Kopf gestoßen. Darum ist er in seinem Oberstübchen auch nicht nicht so ganz klar und erzählt den Bürgern etwas von IOKI, das man nicht gratis nutzen kann – siehe die nachstehende Annonce rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Dezember 2022

Angebot der Stadt Ahrensburg: Weil es in Ahrensburg kein ioki mehr gibt, ist das ioki-Angebot auch nicht kostenlos

Die Stadt Ahrensburg hat eine Anzeige geschaltet im MARKT von heute. Bezahlt wurde das Inserat wahrscheinlich aus Steuergeldern der Bürger. Und die Stadt Ahrensburg teilt den MARKT-Lesern mit: „Kostenloser Bus- und Bahnverkehr“ mit dem Hinweis: „Da lässt selbst der Weihnachtsmann den Schlitten stehen.“ Und letzteres dürfte am 24. Dezember zu einer großen Enttäuschung unterm Weihnachtsbaum werden. Denn wie kann der Weihnachtsmann die Geschenke einkaufen und in die Häuser der Menschen bringen, wenn er sie garnicht auf seinen Schlitten laden kann?!

Gratisfahren ist, so vermeldet die Stadt, an „Adventssonnabenden“ möglich. Frage: Was ist denn ein „Adventssonnabend?“ Ich kenne nur Adventssonntage. Und nicht nur der Bus- sondern auch der Bahnverkehr ist kostenlos. Bahnverkehr…? Ja, mit der U-Bahn von Ahrensburg-Ost nach Ahrensburg-West und zurück. Und mit der Regionalbahn vom Gartenholz bis zum Bahnhof Ahrensburg. Na supi, da kommt doch richtig Freude auf!

Bemerkenswert ist auch, dass es das „ioki-Angebot“ nicht gratis gibt. Das liegt daran, dass es ioki in Ahrensburg gar nicht mehr gibt. Aber das weiß man im Rathaus vermutlich noch gar nicht. Und somit können die Bürger mit hvv hop bestimmt gratis fahren, denn das ist ja Bus-Ersatz-Verkehr, oder habe ich das falsch verstanden…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2022

Makler mit „Zeit für einen Mutanfall“ fordert: „Lass mal an uns selber glauben!“

Hinter der Firma Immobilienvertrieb Nord verbirgt sich ein Makler. Und der erklärt im Anzeigenblatt MARKT: „Zeit für einen Mutanfall“. Da fragt sich der Anzeigenleser, was es wohl für ein Mutanfall sein mag, von dem dieser Makler angefallen ist. Vielleicht Hochmut? Oder Missmut? Oder Schwermut? Oder gar Todesmut?  Oder einfach nur Übermut…? Urteilen Sie selbst, wenn ich an dieser Stelle das Kleingedruckte in der Annonce zitiere und also lautend:

„Sie sind nicht sicher, ob es ein guter Zeitpunkt ist, Ihr Haus zu verkaufen? Weil Sie sich Sorgen machen, wie verrückt die Welt noch spielen kann. Als erfahrene Vermittler stecken wir nicht den Kopf in den Sand, sondern beraten Sie so, dass alles Hand und Fuß hat. Unser Ziel: Dass Sie den Rücken frei haben! Lass mal an uns selber glauben! Ihr Team vom Immobilienvertrieb Nord“

Auf dieses gefühlsduselige Geschwafel muss ich wohl nicht näher eingehen. Wenn ich so einen Schmarren lese, dann ist es für mich Zeit für einen Wutanfall. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2022

Ein Grüner in Ahrensburg mit doppelter Moral seiner Fraktion

Was hat der Grüne Stefan Gertz in Ahrensburg gemeinsam mit dem Grünen Robert Habeck in Berlin? Antwort: die Doppelmoral. Bei Habeck ist es das Thema „Gas aus Katar“ und bei Gertz das Thema „Parkplätze in Ahrensburg“. Womit ich zur Kolumne des Ahrensburger Grünen in der heutigen Ausgabe vom MARKT komme, die überschrieben ist: „Bau der Rathaustiefgarage setzt ein falsches Zeichen“. Eine Aussage, die ich im Grundsatz unterschreibe.

Mein Casus Belli gegen die Ahrensburger Grünen vom Bündnis 90 zielt jedoch auf deren Doppelmoral in Sachen Parkplätze. So haben sie zugestimmt, dass die Stadt den Parkplatz Alte Reitbahn (der übrigens im Internet immer noch frei ist) zu einem Schnäppchenpreis an einen auswärtigen Investor verscherbelt, der gerade dabei ist, das Gelände mit Beton zu versehen. Womit rund 150 öffentliche Stellplätze mit E-Tanksäulen verschwunden sind mitsamt der Ticketautomaten und deren Inhalt.

(Den Lindenhof-Parkplatz erwähne ich zwischen den Absätzen nur der Vollständigkeit halber.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. November 2022

Menschen in der Stadt hungern; und die Politiker haben soeben 1,7 Mill. € freigegeben – für den persönlichen Bedarf des Bürgermeisters und seiner Mitarbeiter

Im heutigen MARKT weist der Stadtverordnete Joachim Land (Die Linke) auf die Armut in der reichen Stadt Ahrensburg hin, wo die „Tafel“ alle Mühe hat, den Hunger derjenigen Menschen zu stillen, die das aus eigener Kraft nicht mehr vermögen. Und wie hilft die Stadt Ahrensburg diesen Mitbürgern? 

Die Stadt spendiert 1,26 Millionen Euro, damit diese Menschen mit IOKI zur „Tafel“ fahren dürfen. (*Ironie aus*) Und damit die Mitarbeiter im Rathaus bequem an ihren Arbeitsplatz kommen sollen, haben die Stadtverordneten von CDU und SPD soeben mehrheitlich beschlossen, über 1,7 Millionen Euro auszugeben für eine Tiefgarage im Rathaus-Erweiterungsbau. Supi, oder!? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2022

Wochenblatt MARKT: Von heute bis übermorgen gibt es eine Fünf-Tage-Frist :–)

Da wir zur Zeit in Ahrensburg wenig zu lachen haben, bringe ich Ihnen heute etwas, worüber Sie wenigstens ein bisschen schmunzeln können. Der Grund ist ein Beitrag aus dem heutigen MARKT, der überschrieben ist: „Stadtverordnetenversammlung im Marstall“. Und diese Information, meine lieben Mitbürger, entspricht bis zu dieser Stelle tatsächlich der Wahrheit und ist kein Grund zu schmunzeln, grinsen oder lächeln.

Am Ende des Artikels erfährt der Leser jedoch: „Fragen, Vorschläge und Anregungen von Einwohnern müssen fünf Tage vor der Sitzung an die E-Mail-Adresse gremien@ahrensburg.de gestellt werden.“

Fünf Tage? Heute, am Erscheinungstag des MARKTes, ist der 19. November 2022. Und Montag ist der 21. November 2022. Wenn Sie also Ihre Fragen, Vorschläge und Anregungen noch fünf Tage vor der Sitzung einreichen wollen, dann müssen Sie sich schon verdammt beeilen. lieber Einwohner im Schilda des Nordens. Oder Sie grinsen einfach nur. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2022

Warum gibt der Ahrensburger Bürgermeister kein gutes Wort ab für die Läden in der Innenstadt?

Das Anzeigenblatt MARKT existiert von den Anzeigen des lokalen Handels und Gewerbes. Und deshalb ist der Verlag bestrebt, die Geschäfte vor Ort am Leben und die Inhaber bei guter Laune zu erhalten, denn sonst steht der Anzeigenvertreter immer häufiger vor Ladentüren, die geschlossen sind, und zwar endgültig.

An diesem Wochenende bringt der MARKT ein paar Seiten mit der Überschrift: „Umdenken Handeln Sichern“, wo der örtliche Einzelhandel bestärkt werden soll, der wiederum den Anzeigenteil des Blattes verstärkt. Dazu geben Bürgermeister aus dem Verbreitungsgebiet ihr Testimonial ab wie zum Beispiel Gabriele Hettwer (Bargteheide). Janhinnerk Voß (Großhansdorf) und Andreas Bitzner (Siek). Und der Leser fragt sich, und zwar zu Recht: „Hat die Stadt Ahrensburg eigentlich keinen Bürgermeister…?

Lobenswert: Für die Läden in der Ahrensburger Innenstadt ergreift Bürgervorsteher Matthias Stern (CDU) das passende Wort – wenn Sie das bitte selber lesen wollen, meine lieben Mitbürger! Damit zeigt der Ahrensburger, dass er zu den Eingeborenen unserer Stadt gehört und kein Stand-up-Paddler ist wie der zur Zeit amtierende Bürgermeister, der erst mit Beginn der ersten Amtszeit seines Vorgängers nach Ahrensburg gepaddelt ist. Und diesem Herrn gehen die Läden in der Innenstadt erkennbar am Arm vorbei. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. November 2022

WAB im Anzeigenblatt: Mitglieder verzweifelt gesucht

Wir haben heute zwar erst Mittwoch, aber schon heute kann ich Ihnen den „Brüller der Woche“ präsentieren. Und der stammt aus dem Anzeigenblatt MARKT und wurde dort hineingestellt von Peter Egan, dem Fraktionsvorsitzenden der WAB. Und der sucht in der Politiker-Werbekolumne nach Mitgliedern für seinen Verein und schreibt u. a.: „Wir konzentrieren uns auf Ahrensburger Belange und stehen für pragmatische, ideologiefreie Politik. Wir haben kein dogmatisches Programm, sondern entwickeln unsere Politik an den Bedürfnissen der Bevölkerung und den Vorstellungen der Mitglieder.“

„Brüller der Woche“? Wer Szene Ahrensburg regelmäßig liest, der wird an dieser Stelle schmunzeln. Oder sich über die Worte des Fraktionsvorsitzenden empören. Und wer nicht weiß, was ich damit sagen will, der muss in die Suchmaske von Szene Ahrensburg nur Begriffe eingeben wie „WAB – Peter Egan – Edeka – Kino – Alte Reitbahn – Detlef Steuer – ADFC – famila – Bürgerentscheid“. Und schon erkennt man die Dogmen und Ideologen dieser Gruppierung, die weniger an die Bedürfnisse der Bevölkerung denkt als vielmehr die Vorstellungen der Mitglieder umsetzen will. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2022

Presseschau: Mit Haschisch durch die Krise und zwei Groupies von der S-Bahn

Unser Land steckt in einer tiefen Misere. Die Krise schmerzt die Bürger an allen Ecken und Enden – ich muss Ihnen die Ursachen und deren Folgen nicht erläutern. Und das Volk blickt hilfesuchend auf die Ampel und hofft, dass die Regierung für Linderung der gesellschaftlichen Leiden sorgt. Und  was macht sie, die Regierung? Professor Dr. Karl Lauterbach, der für die Gesundheit des Volkes sorgen soll, hatte eine geniale Idee: „Wir geben Cannabis frei, denn das wird die Menschen von der realen Situation ablenken und in eine bessere Stimmung versetzen!“

Oder warum glauben Sie wohl, meine lieben Mitbürger, kommt der Gedanke für eine Joint-Freigabe gerade in der jetzigen Zeit?! Da erinnere ich mich noch lebhaft an die Jahre, wo die Hippies im Lande sprachen: „Haschu Haschisch in den Taschen, haschu immer wasch zu naschen!“

Und nun schauen Sie mal auf die Titelseite vom heutige Abendblatt, wo analog das stattfindet, was die Regierung machen will! Sie lesen den Aufmacher der Zeitung und also lautend: „Fast jeder zweite Hamburger Mieter bangt um seine Wohnung“. Und darüber findet der verängstigte Leser dann „Haschisch“ mit der Abbildung eines Kreuzfahrtschiffes und dem Hinweis: „Hamburg–Karibik ohne Umsteigen“. Klar, das passt zusammen wie Arsch auf Brille und ist die geniale Lösung für alle Wohnungslosen in der Hansestadt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2022