Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Vor Gott sind alle Menschen gleich, nicht aber vor dem Propst

In der Bibel steht geschrieben: „Vor Gott sind alle Menschen gleich.“ Diese Gleichheit endet jedoch bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche, denn deren Oberhäupter fühlen sich ungleich höher gestellt als das gemeine Fußvolk der Kirche.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Jüngstes Beispiel ist Sigrid Steinweg, über die heute im 3. Buch Abendblatt berichtet wird. Sie hatte mich schon vor einiger Zeit darüber informiert, dass sie nicht zugelassen wird als Kandidatin zur kommenden Wahl zum Kirchengemeinderat, wo sie in Vergangenheit über viele Jahre lang tätig gewesen ist. Die Vorwürfe von Propst Hans-Jürgen Buhl: Sigrid Steinweg habe Internas ausgeplaudert. Und sie stünde nicht hinter den Beschlüssen des Gemeinderates.

Sigrid Steinweg hat dagegen protestiert und will auch weiterhin gegen ihre Nichtzulassung angehen. Ich empfehle ihr, das nicht zu tun, denn es ist vergebliche Liebesmüh. Die Kirchenhäupter können nach ihren eigenen Gesetzen machen, was sie wollen; und wenn ein Gemeindemitglied nicht damit einverstanden ist, dann wird es eben untergebügelt.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Oktober 2016

Ein Protest, der zwei Jahre zu spät kommt

Im 3. Buch Abendblatt steht heute ein Bericht darüber, dass ein „Protest gegen Baumfällung am Lindenhof-Parktplatz“ erhoben wird. Wozu die Redaktion in merkwürdigem Deutsch schreibt: „Unbekannten hängen Transparente in Ahrensburg auf“. Und der Beitrag wirft eine Reihe von Fragen auf.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Zum einen erklärt der Wendler, dass er nicht weiß, wer die Transparente an den Linden am Lindenhof angebracht hat. Im selben Satz spricht er jedoch von mehreren Personen.

Aber zum Protest gegen die Fällung der Linden: Wieso ist dieser Protest anonym? Und warum kommt er erst jetzt, also am Ende des ganzen Prozesses? (Ich habe bereits am 4. November 2014. auf die Fällung der Bäume hingewiesen.) Und warum war/en der/die Protestant/en mit seinen/ihren Plakaten nicht in den Versammlungen der Stadtverordneten und hat/haben sich dort geäußert? Zu feige, eine Meinung öffentlich zu äußern? Und warum ist niemand bei den Grünen vorstellig geworden, die für die Fällig dieser alten Bäume gestimmt haben? Oder haben die Umweltschützer nicht mit sich reden lassen…?

Merkwürdig ist auch der Hinweis vom Wendler, dass ein Umweltgutachten festgestellt habe, dass die Bäume gar nicht zu retten gewesen wären. Warum nicht? Sie sind angeblich „durch die Parkplatznutzung erheblich geschädigt“ worden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2016

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt meldet: Ahrensburger Flüchtlinge wollen sich vor Eisenwaren-Voll und Schierhorns Gasthof treffen

Es ist schon bemerkenswert, was die Stormarn Redaktion heute online vermeldet: In der Großen Straße, vor Eisenwaren-Voll und Schierhorns Gasthof, wollen Flüchtlinge ein Signal gegen Terrorismus und Hass setzen – siehe die Abbildung!

aus: Hamburger Abendblatt Stormarn online

aus: Hamburger Abendblatt Stormarn online

Früher war in Schierhorns Gasthof mal ein Kino, und der „Film“, den die Stormarn-Redaktion hier zeigt, erinnert an die gute alte Zeit, als die Welt in Ahrensburg noch in Ordnung war.

Warum in der Großen Straße am kommenden Samstag ausgerechnet Flüchtlinge zusammenkommen wollen, um gegen das Übel zu protetieren, weiß ich nicht, denn in Ahrensburg gibt es weder Hass noch Terrorismus – oder doch?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2016

Ahrensburg: So werden öffentliche Gelder veruntreut

Am 18. 11. 2014 schrieb die Stormarn-Beilage: „Ex-Bauamtsleiterin übernimmt Stadtmarketing Ahrensburg“. Das ist jetzt fast zwei Jahre her. Und was ist bisher entstanden in Sachen Stadtmarketing Ahrensburg? Ich kann es Ihnen verraten: Kosten sind entstanden.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Gibt man auf der Homepage der Stadt Ahrensburg den Namen „Andres, Angelika“ ein, bekommt man die Information: Es wurden leider keine Einträge für den Suchbegriff ‚Andres, Angelika‘ gefunden!“ Wenn man dann intensiver sucht, findet man die Rathaus-Mitarbeiterin unter „Tourismus“. Was bedeutet: Angelika Andres wird immer noch von der Stadt bezahlt. Wofür? Für Tourismus, klar.

Oder weiß jemand Genaueres? Falls ja: Warum gibt es darüber keine öffentliche Information, denn es ist doch eine öffentliche Angelegenheit, die mit öffentlichen Geldern bezahlt wird? Und warum schweigt die Presse darüber…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. September 2016

Guten Morgen, Hinnerk Blombach – aufwachen!

Vorgestern konnte der Leser dem 3. Buch Abendblatt entnehmen, dass gestern der Bau- und Planungsausschuss über das Einzelhandelskonzept in Ahrensburg beraten hat. Da ich gestern wegen der Einschulung unserer jüngsten Tochter keine Zeit hatte, in den Ausschuss zu gehen, habe ich heute morgen gleich ins Hamburger Abendblatt geschaut, um nachzulesen, was dort passiert ist. Aber …

… Pustekuchen! Nirgendwo eine Information über das Ergebnis der gestrigen Sitzung. Also gleich mal das ebenfalls abonnierte HA-Online  angeklickt und festgestellt: Pustekuchen! Nirgendwo ein Betrag über das Ergebnis der gestrigen Sitzung.

Warum nicht? Früher konnte sich die Redaktion in Ahrensburg immer damit herausreden, dass der Drucktermin der Stormarn-Beilage so frühzeitig erfolgt, dass man Ereignisse, die am Abend stattfinden, nicht mehr für den kommenden Tag berücksichtigen kann. Früher. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. September 2016

Aus Frust: Bürger haben ihren Rückzug schon lange hinter sich gebracht

Die Stadtverordneten Anne Hengstler (CDU) und Matthias Stern (CDU) sind nicht nur Stadtverordnete in derselben Fraktion, sondern sie sind auch privat miteinander verbandelt. Und sie sprechen heute im 3. Buch Abendblatt gemeinsam über ihren Frust, den die Verwaltung und wir Bürger bei ihnen verursacht haben. Über die Verwaltung sind sie sauer wegen mangelnder Kommunikation. Und über den Bürger, weil dieser ihrer Arbeit keinen Respekt zollt und keine Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Ob die Kommunikation zwischen der städtischen Verwaltung und den Politikern schlecht ist, kann ich nicht beurteilen. Aber immerhin bestätigen das vier von fünf Fraktionsvorsitzenden der Parteien in dem genannten Beitrag. Ob hingegen der Respekt von uns Bürgern für das Ehrenamt der Stadtverordneten fehlt und nur noch Empörung bei den Bürgern herrscht – das kann ich als Bürger beurteilen. Und wenn die beiden CDU-Politiker deshalb ihren Rückzug ankündigen, dann kann ich darauf hinweisen, das ihnen der Bürger schon zuvorgekommen ist, denn der hat schon lange seinen Rückzug gemacht.

Nicht nur bei Kommunalwahlen zeugt die mangelnde Beteiligung der Bürger für deren Frust. Und in den gesamten Stadtverordneten-Versammlungen finden sich übers gesamte Jahr weniger Bürger auf den Zuschauerstühlen ein als im Laufe eines einzigen Tages auf Szene Ahrensburg versammelt sind. Außerdem: Die paar Bürger, die in die Versammlungen kommen, bestehen mehr oder weniger aus demselben Grüppchen und sind zum Teil auch noch Pflichtbesucher und/oder Lobbyisten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. September 2016

Eine ziemlich irre Reklame!

„Endlich auch in Ahrensburg“, lesen wir. Und was gibt es endlich auch in Ahrensburg? Richtig: eine „Eröffnung!“ Und dann sehen wir einen Herrn im Bilde. Einen Struwwelpeter mit Sonnenbrille, der den Mund so weit aufreißt, dass er einen BigMac bei McDonald’s komplett reinschieben könnte – siehe die Abbildung!

Diese Reklame fand ich heute im 3. Buch Abendblatt. Absender ist eine „Academy“. Academy? Im alten Griechenland war eine Akademie die Philosophenschule Platons. Heute kann jeder seinen Laden eine Akademie oder englisch Academy nennen, der dort Menschen ausbildet in was auch immer und sei es in Fußpflege.

Die eröffnete Academy in Ahrensburg ist eine sogenannte „Intensivfahrschule“, so erfährt es der Anzeigenleser im Kleingedruckten. Im Gegensatz zu anderen Fahrschulen fahren die Schüler dort offenbar intensiv und nicht defensiv 😉 . Und warum brüllt die abgebildete Person so schrecklich? Ganz einfach: Heute, also am 26. August 2016 hat der Mann aus der Anzeige erfahren: „Zwischen den 15.07.2016 – 30.07.2016 vorbeikommen und Eröffnungsangebote sichern!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2016

Noch keine zünftige Bekleidung fürs Oktoberfest? AWO hilft!

Die Rubrik im 3. Buch Abendblatt heißt: „Das ist los in der Region – Tipps und Termine der Redaktion“. Und was ist heute los in Ahrensburg? Welchen Tipp gibt uns die Redaktion für welchen Termin? Wir lesen und staunen: „Oktoberfest-Aktion!“

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Nun wissen wir, dass das Ahrensburger Oktoberfest erst am 2. Oktober 2016 startet. Und deshalb reiben wir uns die Äuglein und fragen: Warum denn schon heute, also am 23. August 2016,  der Tipp der Redaktion, im Rahmen einer sogenannten „Oktoberfest-Aktion“ sowohl Dirndl als auch Krachlederne und Accessoires im AWO-Second-Hand-Shop zu kaufen…? Dazu werden Adresse und Öffnungszeiten genannt und ein Foto gezeigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. August 2016

3. Buch Abendblatt: Der Wendler rechnet mit Ahrensburg ab, kommt dabei aber nicht zum korrekten Resultat

Seit über sieben Jahren berichte ich auf Szene Ahrensburg darüber, warum so vieles in unserer Stadt nicht vorankommt. Und nun kommt der Wendler und stellt im 3. Buch Abendblatt auf einer ganze n Seite die Frage: „Ahrensburg – Warum kommt in dieser Stadt vieles nicht voran?“ – siehe die Abbildung!

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Und der Wendler gibt seine persönlichen Prognosen ab. So erklärt er unter seinem Punkt 9, warum in dieser Stadt vieles nicht vorankommt, dass das Kino in der Bahnhofsstraße erst im Jahre 2020 vorankommen wird. Und im selben Jahr ist nach Wendler-Prognose auch das neue Badlantic gebaut worden, in dem, so der Redakteur, „den Stadtverordneten … das Wasser bis zum Halse“ steht. Wie der Wendler das meint, verrät er seinen Lesern allerdings nicht.

Zu Punkt 4 Beimoor-Süd schreibt der Wendler: „Die Stadt entschied sich 2015, ihre 23 Hektar (88b) an die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) zu verkaufen, die das Gebiet im Sinne Ahrensburgs vermarktet“. Und wie sieht die Vermarktung im Sinne Ahrensburgs aus? Der Wendler: Die WAS „will im Herbst mit der Erschließung beginnen und dort bereits Ende 2017 Gewerbeflächen anbieten.“ Dazu die Prognose vom Wendler: „Es kommt nicht nur auf das Wie an, sondern auch auf die WAS. Deshalb wird in Ahrensburg bald zusätzliche Gewerbesteuer fließen.“

Was für ein Nonsens wird hier verzapft! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. August 2016

Stormarn-Beilage: Positiver Bericht über ein Restaurant, der vermutlich vom Wirt bezahlt wurde, und mein Test

Was sehen Sie in der nachfolgenden Abbildung? Sie sehen einen redaktionellen Beitrag aus dem 3. Buch Abendblatt vom heutigen Tage. Dieser redaktioneller Beitrag ist aber in Wahrheit kein Redaktionsbeitrag, sondern es ist ein Advertorial, also bezahlte Werbung. Doch nirgendwo ist das Wort „Anzeige“ über der Anzeige zu entdecken, das dort stehen muss, wenn es sich um bezahlte Werbung handelt.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Die Werbung vom talienischen Restaurant Bella Vita ist überschrieben mit dem Text: „Schlemmerherzen schlagen höher“. Und im weiteren Wortlaut lesen wir: „Viele Gäste aus Ahrensburg und Umgebung sagen: ‚Das Bella Vita ist unser Lieblings-Italiener.'“ Und wir erfahren weiter: „Das Restaurant … zeichnet sich nicht nur durch tolle Menüvorschläge seiner Küche aus, sondern punktet auch durch die zuvorkommende Art des Personals, das die Gäste nicht nur bei der Weinauswahl bestens berät.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2016