Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

3. Buch Abendblatt aktuell: 1 Monat nach Szene Ahrensburg

aus: Hamburger Abendblatt

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Am 30. September 2016 habe ich auf Szene Ahrensburg berichtet, dass im neuen Ahrensburger Stadtteil in der neuen Ahrensburger Trabantenstadt Erlenhof ein Einkaufscenter entstehen soll. Und siehe hier: Nur vier Wochen später hat auch die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt davon Wind bekommen und berichtet heute darüber und das sogar als Aufmacher der Titelseite – siehe die Abbildung!

Nun warte ich darauf, dass auf dem Erlenhof auch noch ein Rathaus gebaut und ein Bürgermeister gewählt wird. Danach kommt ein eigener Bahnhof sowie ein Friedhof. Dabei wäre es natürlich positiv, würde die benachbart Stadt Ahrensburg das Geld zurückbekommen, das wir in den Erlenhof gesteckt haben. Ein Prestigeobjekt von Bürgermeister und der Mehrheit der Stadtverordneten, das für Ahrensburg so sinnvoll ist wie ein Blinddarm. Aber das erwähnte ich ja bereits, bevor der erste Grundstein gelegt worden war.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2016

3. Buch Abendblatt: Schnee von gestern auf der Titelseite

Es passiert bestimmt öfter mal im Kreise Stormarn, dass ein Autofahrer erwischt wird, der ohne Fahrerlaubnis am Steuer seines Autos gesessen hat. Das kommt dann vor Gericht, und der Übeltäter muss eine Geldstrafe bezahlen. Und so ist es auch einem Geschäftsmann aus Grönwohld passiert, und zwar schon im November des vergangenen Jahres, also Schnee von gestern.

aus: Hamburger Abendblatt

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Nun wurde der Mann vom Amtsgericht Ahrensburg verurteilt zu einer Geldstrafe. Eigentlich wäre das keine Berichterstattung im Hamburger Abendblatt wert, allenfalls als kleine Meldung am Rande. Doch was macht die Truppe von Hinnerk Blombach? Sie bringt das Thema doch tatsächlich ausführlich am Fuße der Titelseite im 3. Buch! Nicht nur mit voller Nennung des Namens, sondern auch mit Angabe der Firma des Verurteilten.

Der Beitrag ist natürlich eine Rufschädigung für den Verurteilten und möglicherweise auch eine Geschäftsschädigung. Aus presserechtlicher Sicht ist die Namensnennung jedoch nicht zu beanstanden, wenn der Genannte nicht vorher einen Einspruch gegen Veröffentlichung seines Names gemacht und vom Richter zugestanden bekommen hat.

Ich habe das Thema in mein Blog genommen, um aufzuzeigen, welche Themen für die Stormarn-Redaktion von so großer Bedeutung sind, dass sie aufgebauscht auf der Titelseite veröffentlicht werden, obwohl der geschilderte Vorfall sich bereits vor einem Jahr zugetragen hat und damit Schnee von gestern ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Oktober 2016

3. Buch Abendblatt: Was ist mit weiteren „Wiedervorlagen“?

Häufig wird im 3. Buch Abendblatt über ein Ereignis berichtet, über dessen Ausgang man dann nie wieder etwas liest. Diesen Vorwurf habe ich der Stormarn-Redaktion schon häufiger gemacht. Nun hat man sich scheinbar darauf besonnen und hat sich alte Themen zur „Wiedervorlage“ auf den Redaktionsschreibtisch gelegt, so, wie heute das Thema Hotel im Park Manhagen – siehe die Abbildung!

"Wiedervorlage" aus: Hamburger Abendblatt

„Wiedervorlage“ aus: Hamburger Abendblatt

Als zahlender Abonnent vom Hamburger Abendblatt möchte ich solche „Wiedervorlagen“ aber regelmäßig im Blatt finden. So zum Beispiel über das Rohrbogenwerk, wo die Stadt als Vorleistung etliche 1000 Euro für Bodenproben investiert hat. Was ist denn nun mit diesem Geld?

Und dann die Tiefgarage unter dem Rathausplatz, wo rund 80 Parkplätze abgesperrt sind – wann kommt dieses Thema endlich zur Wiedervolage?

Und dann die Spendenabrechnung der letzten Gutshof-Benefiz-Veranstaltung: Wo bleibt die Wiedervorlage?

Und dann das weiße Pulver aus Großhansdorf – wo bleibt die Wiedervorlage?

Und dann die  städtische Aktion mit den Bürgern zur Gestaltung vom Rathausplatz – wo bleibt die Wiedervorlage?

Und dann die vor zwei Jahren beschlossene Rathaus-Abteilung für ein Stadtmarketing – wo bleibt die Wiedervorlage?

Und dann die marode Brücke am Moorwanderweg – wo bleibt die Wiedervorlage?

Und dann der Blaumann auf dem Rondeel, der umziehen soll – wo bleibt die Wiedervorlage?

Es ist eine Arroganz der Stormarn-Redaktion gegenüber dem Leser, wenn die Redaktion ein Thema anschneidet und danach den Faden verliert, sprich: den Leser über den Fortgang oder Stillstand nicht informiert. Und deshalb erwarte ich nun „Wiedervorlagen“ der von mir genannten Themen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Oktober 2016

Quizfrage: Wie viele Fehltage im Job haben DAK-Mitglieder?

Heute berichtet das 3. Buch Stormarn über eine Untersuchung der DAK, die ihre Mitglieder kontrolliert hat nach deren „Fehltagen im Job“ und darüber, „was Stormarner krank macht“. Dazu stellte die Krankenkasse einen „Gesundheitsreport 2016“ vor, der in Wahrheit ein Krankenreport 2016 ist. Und wozu ich Fragen habe.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Ich selber kann zum Thema „Fehltage im Job“ nicht mitreden, denn die Zahl meiner Fehltage im Job war ziemlich gering, oder um es in Zahlen zu sagen: In meiner gesamten Angestellten-Tätigkeit hatte ich genau null Fehltage. Vielleicht lag es daran, dass ich nicht bei der DAK versichert war sondern privat…? 😉

Fragen an Fachleute: Ist das DAK-Untersuchungsergebnis überhaupt repräsentativ für alle Versicherungsnehmer? Die Stormarn-Redaktion hat auch die AOK und TK befragt. Ich zitiere: „Die Zahlen der DAK decken sich mit den Feststellungen anderer Krankenkassen in der Region. So waren nach dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) mit nur durchschnittlich 15,9 Fehltagen die Erwerbspersonen im Kreis Stormarn im vergangenen Jahr am seltensten im Land krankgeschrieben. Die durchschnittliche Anzahl der Fehltage der TK-Versicherten in Schleswig-Holstein betrug 16,8 Tage.“

Zum Vergleich die AOK. Ich zitiere: „Ähnlich sieht es bei den Zahlen der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) Nordwest aus. Nach deren Auswertung für das erste Halbjahr 2016 fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige in Schleswig-Holstein im Durchschnitt 10,2 Tage.“

Woraus klar abzulesen ist, dass die TK-Mitglieder gesünder sind als die der Kunden der AOK. Oder lesen Sie vielleicht etwas anderes…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Oktober 2016

IVW-Meldung 3. Buch Abendblatt: 42,8 % der an den Kiosk gelieferten Exemplare bleiben unverkauft liegen

Nein, es macht bestimmt keine Freude, in der Redaktion der Stormarn-Seiten im Hamburger Abendblatt zu arbeiten, um dann zu sehen, wie die Leser von einem Quartal zum anderen abspringen. Hatte das Blatt im 2. Quartal 2016 laut IVW noch 13.518 Exemplare verkauft, so waren es im 3. Quartal 2016 nur noch 13.072 Stück.

Auflagenmeldung IVW Hamburger Abendblatt mit Stormarn-Teil

Auflagenmeldung IVW Hamburger Abendblatt mit Stormarn-Teil

Vergleicht man das 3. Quartal 2016 mit dem 3. Quartal 2015, so ist die Auflage von 13.839 gefallen auf 13.072. Das bedeutet: 757 Käufer weniger – pro Tag. Und: Von den 2.710 Exemplaren, die im Kreis Stormarn an den Kiosk geliefert wurden, kamen im letzten Quartal 1.160 nicht verkaufte Exemplare wieder zurück an den Verlag – täglich. Das sind 42,8 Prozent. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Oktober 2016

3. Buch Abendblatt: HInnerk Blombach führt seine Leser vor

Am 4. Juni 2016 schrieb Redaktionsleiter Hinnerk Blombach, dass die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt einen Leserbeirat gegründet hat. Das sind 9 Leser, von denen allein 6 (!) aus Ahrensburg stammen. (Hinnerk Blombach: „Bei der Zusammensetzung des Leserbeirats haben wir darauf geachtet, dass die Mitglieder möglichst aus unterschiedlichen Teilen des Kreises Stormarn kommen“). Außerdem: Dieser Leserbeirat ist alles andere, nur eine repräsentative Vertretung der Leserschaft ist er nicht. Und schon allein deshalb kann man dieses Gremium vergessen.

aus: Hamburger Abendblatt

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Wie eingangs gesagt: Am 4. Juni 2016 gab Blombach die Gründung der Gruppe bekannt. Und heute, am 20. Oktober 2016, berichtet derselbe Blombach, hat sich sein Leserbeirat „zu seiner ersten Arbeitssitzung in der Redaktion an der Großen Straße in Ahrensburg getroffen“.

Donni, donni aber auch, das ist wirklich schnell gegangen: Bereits nach über vier Monaten die erste Arbeitssitzung! 😉

Und heute der Bericht über die Arbeitssitzung im Blatt. Alle zitierten Mitglieder sind natürlich mit der Arbeit der Redaktion grundsätzlich zufrieden. Allerdings: Von den 9 Mitgliedern werden nur 5 zitiert, wenn ich das richtig gezählt habe. Was ist mit den anderen 4 Beiräten? Waren die womöglich unzufrieden und dürfen deshalb im Blatt nicht zu Wort kommen? Oder aber – waren sie in der Sitzung gar nicht dabei und werden nur im Foto vorgeführt…? Das wäre schon ein starkes Stück! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2016

1. Buch Abendblatt: Karikaturist karikiert Redakteur

Ich liebe Cartoons. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich eine umfangreiche Sammlung von Original-Zeichnungen bekannter Karikaturisten habe. Und deshalb freue ich mich, dass das Hamburger Abendblatt in seinem 1. Buch einen täglichen Cartoon druckt. Meistens ist der zum Lachen komisch. Manchmal aber auch nicht.

aus: Hamburger Abendblatt

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In der vergangenen Woche fand der Leser im Abendblatt eine Karikatur zum Thema Nobelpreis für Bob Dylan: Ein Mann kommt in eine Buchhandlung und möche „alle Bücher von diesem Bob Dylan“ haben – siehe die Abbildung!

Was ist daran komisch? Die einzige Komik, die ich erkenne: Ein Mann, der nicht weiß, wer Bob Dylan ist, der geht auch in keine Buchhandlung. Weil er gar nicht lesen kann.

Aber: Natürlich gibt es Bücher von Bob Dylan: Hörbücher. Darauf werden nicht nur seine lyrischen Texte von ihm selbst vorgetragen, sondern auch noch musikalisch untermalt. Außerdem: Es sind auch zwei gedruckte Werke von Bob Dylan erschienen, aber das muss ein Abendblatt-Redakteur ja nicht wissen.

Fazit: Der Redakteur vom Hamburger Abendblatt, der diese Karikatur ins Blatt gesetzt hat, macht sich damit selber zur Karikatur.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2016

Die Golf-Promotion einer Werbetexterin im 3. Buch Abendblatt geht weiter: Imke Kuhlmann lässt einen Pressetext veröffentlichen

Im 3. Buch Abendblatt ist eine Serie erschienen über Restaurants auf Golfplätzen im Kreis Stormarn, was den gemeinen Abendblatt-Leser natürlich brennend interessiert. Diese Beiträge wurden nicht etwa von einem Mitglied der Redaktion verfasst, sondern von Imke Kuhlmann. Diese Dame ist nicht nur Diplom-Kaufmann, sondern auch Inhaberin einer Firma, und zwar einer Werbeagentur, wo sie Strategie und Konzepte anbietet sowie Beratung und Projektmanagement. Und die Werbetexterin offeriert: „Pressetext oder journalistisch und redaktionell“, was immer das auch bedeuten soll.

aus: Hamburger Abendlblatt

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Heute hat die Werbetexterin Kuhlmann schon wieder einen großen Beitrag im 3. Buch Abendblatt verfasst und wird sogar im Foto vorgestellt. Der Bericht  handelt von Ron Last, den Sohn von James Last. Doch die Musik ist offenkundig nur ein Vorwand, denn es dauert gar nicht lange, da ist Imke Kuhlmann auch schon wieder bei ihrem Werbethema – richtig: Golf! Als Corpora Delicti zitiere ich drei Absätze aus dem Beitrag, der meiner Meinung nach ein Werbebeitrag für den Golfsport ist. Achten Sie dabei bitte auf den letzten Absatz, bei dem die Werbetexterin genau auf den Punkt ihres Themas kommt:

„Mein Vater und ich sahen uns die US Open im Golf im Fernsehen an. Der Sieg von Jack Nicklaus über Isao Aoki hat uns beide fasziniert.“ Zu Weihnachten gab es für die ganze Familie, Ron Last hat noch eine Schwester Caterina, ein komplettes Golfequipment vom Vater James, dessen bürgerlicher Vorname Hans war. Ab sofort verbrachte Ron Last seine Freizeit auf dem Golfplatz. Und auch hier ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. „In den besten Zeiten spielte ich ein Plus-Handicap.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2016

Kommerzielle Lotterie im 3. Buch Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

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Heute veröffentlich das 3. Buch Stormarn eine ganze Seite mit 24 Anzeigen von Firmen in Ahrensburg und Bargteheide. Nur eines hat man leider wieder mal vergessen, nämlich dieses Anzeigen-Kollektiv „Stormarner Adventskalender“ als „Anzeige“ zu kennzeichnen.

Die Werbung der Geschäfte erfolgt im Rahmen einer gemeinnützigen Aktion vom Lions Club Bargteheide. Die Teilnehmer haben dafür insgesamt „mehr als € 5.000,00“ bezahlt, und zwar in Form von Sachleistungen. Der Adventskalender erscheint in limitierter Auflage von 2,500 und kostet 5 Euro, was einen Bruttoerlös von 12.500 Euro ergibt, abzüglich der Herstellungskosten. Was die Firmen für ihre Werbung im Hamburger Abendblatt bezahlt haben, entzieht sich meiner Kenntnis.

Sollten die Firmen diese Werbung nicht bezahlen müssen, dann haben sie im Grunde nichts für einen guten Zweck gespendet, sondern lediglich für ihre eigene Werbung im 3. Buch Stormarn.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2016

Das 3. Buch Abendblatt berichtet: Kinder kosten Geld. Ist das neu…?

Ich bin Vater von drei Kindern. Dass Kinder nicht allein von Luft und Liebe groß werden, weiß ich also. Oder anders gesagt: Kinder kosten Geld. Und damit Eltern das Großziehen ihrer Kinder ein wenig erleichtert wird, bekommen sie Kindergeld vom Staat. Für das erste und zweite jeweils 190 Euro. Und für das dritte = 221 Euro.

aus: Hamburger Abendblatt

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Heute macht das 3. Buch Abendblatt mit dem Thema auf, dass Schulkinder viel Geld kosten – siehe die Abbildung! Und das Blatt berichtet, dass Eltern, die das mit ihrem Einkommen nicht finanzieren können, Hilfe bekommen. Aber: Nur ein kleiner Teil der zur Hilfe berechtigten Eltern  nimmt diese Hilfe an. Vermutlich aus Scham. Oder aus Unwissenheit?

Was ich nicht verstehe, ist, dass Eltern sich – und sogar noch mit ihren Kindern! – in der Zeitung präsentieren um zu jammern, dass ihre eigenen Kinder Geld kosten. Dafür bekommt eine Familie mit drei Kindern vom Staat pro Jahr immerhin beachtliche 7.212 Euro – und zwar netto! – aufs Familienkonto überwiesen. Davon aber steht keine Zeile im 3. Buch Abendblatt. Und genau das ist es, was mich ärgert, und warum ich diesen Blog-Eintrag verfasst habe. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2016