3. Buch Abendblatt: HInnerk Blombach führt seine Leser vor

Am 4. Juni 2016 schrieb Redaktionsleiter Hinnerk Blombach, dass die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt einen Leserbeirat gegründet hat. Das sind 9 Leser, von denen allein 6 (!) aus Ahrensburg stammen. (Hinnerk Blombach: „Bei der Zusammensetzung des Leserbeirats haben wir darauf geachtet, dass die Mitglieder möglichst aus unterschiedlichen Teilen des Kreises Stormarn kommen“). Außerdem: Dieser Leserbeirat ist alles andere, nur eine repräsentative Vertretung der Leserschaft ist er nicht. Und schon allein deshalb kann man dieses Gremium vergessen.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Wie eingangs gesagt: Am 4. Juni 2016 gab Blombach die Gründung der Gruppe bekannt. Und heute, am 20. Oktober 2016, berichtet derselbe Blombach, hat sich sein Leserbeirat „zu seiner ersten Arbeitssitzung in der Redaktion an der Großen Straße in Ahrensburg getroffen“.

Donni, donni aber auch, das ist wirklich schnell gegangen: Bereits nach über vier Monaten die erste Arbeitssitzung! 😉

Und heute der Bericht über die Arbeitssitzung im Blatt. Alle zitierten Mitglieder sind natürlich mit der Arbeit der Redaktion grundsätzlich zufrieden. Allerdings: Von den 9 Mitgliedern werden nur 5 zitiert, wenn ich das richtig gezählt habe. Was ist mit den anderen 4 Beiräten? Waren die womöglich unzufrieden und dürfen deshalb im Blatt nicht zu Wort kommen? Oder aber – waren sie in der Sitzung gar nicht dabei und werden nur im Foto vorgeführt…? Das wäre schon ein starkes Stück!

Hinnerk Blombach, der seine Leser und Kritiker gern als „Blogwarte“ beschimpfen lässt, hat mit diesem Beitrag der Eigenlobhudelei eine wahre journalistische Meisterleistung vollbracht. Der Artikel erscheint kurz vor der Veröffentlichung der Quartalsauflagen des Blattes. Da wollen wir doch mal abwarten, was diese erfolgreiche Stormarn-Redaktion im 3. Quartal 2016 denn so vollbracht hat. Auflagenmäßig betrachtet, meine ich.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2016

8 Gedanken zu „3. Buch Abendblatt: HInnerk Blombach führt seine Leser vor

  1. Observator

    Meinem Gefühl nach besteht der Hauptteil der Leserschaft der Stormarnausgabe aus Rentnern, die im Leserbeirat so gut wie gar nicht repräsentiert werden. Und jugendliche Leser hat das Blatt vermutlich gar nicht, denn sie sind im Leserbeirat mit keiner Stimme vertreten. Stattdessen Tanja Lütje, die Kreiskulturreferentin, die vom Wohlwollen der Redaktion abhängig ist. Herr Blombach, für wie blöd halten Sie uns Leser eigentlich?

  2. ABONNENT

    Der Betrag von Blombach erscheint nicht ohne Grund kurz vor Veröffentlichung der Quartals-Auflage: Der Redakteur will damit seiner Chefredaktion in Hamburg vorab signalisieren, dass die Schuld einer fallenden Auflage nicht in der Großen Straße in Ahrensburg zu suchen ist, denn der Leserbeirat sagt ja, dass dort alles paletti ist ;).

  3. L. Ieberleser

    Lieber Herr Dzubilla,
    es ist ein Jammer, dass Sie nicht im Leserbeirat dieser Zeitung sind. Hat man Sie etwa nicht gefragt? Sie sind doch der beste Kritiker: stets sachlich, niemals persönlich und Sie recherchieren immer sorgfältig, bevor Sie etwas behaupten. Und es gibt bestimmt niemanden, der so abhängig von dieser Zeitung ist wie Sie.
    Sie sollten sich wirklich für den Leserbeirat bewerben.

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Klar, da haben Sie, der Sie sich als Intensivleser von Szene Ahrensburg bekennen, natürlich völlig Recht: Genau so bin ich. 😉 Das Dumme ist nur: Die suchen Leute, die gratis für sie arbeiten. Und: Schon jetzt ist der Beirat mit Ahrensburgern überbesetzt. Und: Die zweite Beiratssitzung ist vermutlich erst im März 2017 – da kann ich leider nicht.

    2. Christian Schmidt

      Hallo L. leberleser,

      sie stellen hier eine interessante Behauptung auf.
      Können Sie diese auch fundiert belegen?
      Oder ist ihr Beitrag sarkastisch gemeint?

      Gruß
      Christian Schmidt

    3. Kassandra

      Wie bitte? Sie sind offenbar nicht “von hier”, oder? Seit wann muss eine bloße Behauptung vorher recherchiert werden…? Und: Jeder Betrag über eine Person ist “persönlich”. Und: “sachlich” ist die “Tagesschau”, eigene Meinung, die von Gefühlen ausgelöst wird, ist selten sachlich. Da unterstellen Sie Dzubilla etwas, was er als Blogger, der sich die Ironie häufig zu eigen macht, zurückweisen müsste. (Geben Sie es zu: Sie sind einer der ungezählten Praktikanten in der Stormarnredaktion vom Hamburger Abendblatt!)

  4. Fritz aus Ahrensburg

    Ein Mitglied des Leserbeirats behauptet, die Stormarnbeilage würde Hintergrundinformationen liefern. Das ist ein ziemlich schlechter Scherz!

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