Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Lärmschutzwände der Bahn und mein Blick ins Grüne

Im 3. Buch Abendblatt finden wir heute als Aufmacher den Bericht „So könnte Ahrensburg diese Wände verhindern“. Gemeint sind die von der Bahn geplanten Wände beiderseits der Bahnline, wie sie von der Stadt in bedrohlichen Phantombildern dargestellt wird – siehe die Abbildung! Allerdings: Eine konkrete und sinnvolle Alternative zur Absicht der Bahn lese ich in dem Beitrag nicht.

aus: Hamburger Abendblatt

Ich halte fest: Kein Mensch in Ahrensburg will eine sechs Meter hohe hässliche Wand in der Stadt haben. Um das festzustellen, benötigt man keine Gutachter. Und nachdem die ersten drei Gutachter begutachtet haben und sicher auch honoriert worden sind, ist das herausgekommen, was der gesunde Menschenverstand schon zuvor gewusst hat: Diese Wände gehen gar nicht. Und der Bericht im 3. Buch Abendblatt schließt mit dem Satz: „Denkbar ist, dass vorher noch weitere Gutachten zum passiven Schallschutz eingeholt werden.“

Ich möchte auch ein Gutachten haben, und zwar aus dem Rathaus. Zum einen will ich wissen: Was haben sämtliche Gutachten bisher gekostet, und was würden weitere Gutachten kosten? Zum anderen möchte ich ein Gutachten haben über eine Alternative zur Wand, die zur Zeit von der Bahn geplant wird. Zum Beispiel eine Lärmschutzwand, deren Anblick freundlich stimmt, siehe zum Beispiel hier genauswo wie hier! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juli 2017

. . . und ich muss hier mal wieder die Arbeit der Stormarn-Redaktion erledigen!

Am 7. Juli 2017, also bereits vor fünf Tagen, stand im 3. Buch Abendblatt ein großformatiger Beitrag mit der Überschrift: „Ahrensburg wächst: Aber wo sind die Grenzen?“ Und die Redaktion wollte ihre Leser in die Diskussion über die Grenzen des Wachstums von Ahrensburg einbeziehen, was ja auch sehr löblich ist – siehe die Abbildung!

aus: Hamburger Abendblatt

Abendblatt-Leserin Anne Frey hat sich daraufhin die Mühe gemacht und einen Leserbrief samt Kommentar per Mail an die Redaktion geschickt. Doch: Heute ist bereits der 12. Juli 2017, und im Blatt ist immer noch nichts zu lesen über die Meinung der Leser zum Thema. Vermutlich wird da auch nichts erscheinen, weil: siehe hier!

Also mache ich die Arbeit der Stormarn-Redaktion und veröffentliche auf Szene Ahrensburg die Mail von Anne Frey: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juli 2017

Monika Veeh (ahrensburg24): Ihr „etwas anderer Bericht“ ist zum Fremdschämen

Weil ich es einfach als ungeheuerlich empfinde, was Monika Veeh, die sich selber als Qualitätsjournalistin bewirbt, auf ihrem Werbeportal ahrensburg24 über die Demonstrationen in Hamburg beim G20-Gipfel berichtet, stelle ich hier die heutige Titelseite vom Hamburger Abendblatt daneben.

Ich hatte Monika Veeh bereits zuvor gewarnt, nämlich hier und speziell im letzten Absatz.  Und dann ist das hier entstanden. Es zeigt, was ich schon in Vergangenheit mehrfach festgestellt habe: Die Frau ist unbelehrbar. Echt zum Fremdschämen.

Zum einen: Was soll die Berichterstattung von Monika Veeh überhaupt auf dem Werbeportal für Ahrensburg bezwecken? Ist das eine Gefälligkeits-Berichterstattung? Wer hat Monika Veeh die Akkreditierung zur Teilnehme in Hamburg verschafft…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Juli 2017

Ahrensburg an der Grenze des Wachstums

Kann mir jemand ein wenig Nachhilfe in Sachen Kommunales & Politik geben? Ich verstehe nämlich nicht, was das mit dem „Flächennutzungsplan“ für Ahrensburg auf sich hat, und wie „das von Ahrensburgs Bauverwaltung beauftragte Planungsbüro“ (3. Buch Abendblatt) einen Bedarf von1497 Wohnungen bis 2030 rechtsverbindlich festlegen kann. Und wenn es geltendes Landesrecht gibt, dass „Ahrensburg als Mittelzentrum ausreichend Wohnraum bereitstellen müsse“, dann möchte ich gern wissen: Ist in den vergangenen Jahren nicht ausreichend – sprich: mehr als genug – Wohnraum in unserer Stadt entstanden…?

Ahrensburg ist in den letzten Jahren so rasant gewachsen, dass sowohl die technische als auch die soziale Infrastruktur kaum noch nachkommen können. Aber das Land habe bereits angemahnt, dass zu wenige weitere Wohnbauflächen vorgesehen seien, erfahren wir heute aus dem 3. Buch Abendblatt.

Wie das…? Wenn wir in den vergangenen Jahren schon mehr Wohnraum geschaffen haben als es nötig gewesen wäre, dann sollte es damit doch erst mal für die kommenden zehn Jahre mehr als genug sein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juli 2017

Am Ende des Tages: Seitenblicke in Ahrensburger Medien

Im 3. Buch Abendblatt wird heute berichtet: „Sparkasse schließt Filiale in Stapelfeld“. Und im Kleingedruckten erfährt der Leser, dass es sich dabei um die Sparkasse Holstein handelt, die ihre Filiale in Stapelfeld schließt mangels Zulauf. Was die örtliche Kundschaft nicht nur überrascht, sondern auch wenig erfreut hat. 

Die überraschende Schließung ist wundersam. Denn dieselbe Sparkasse betreibt in Ahrensburg auch die Galerie im Marstall via ihre Stiftung. Und dort ist der Zulauf noch viel übersichtlicher und das bei null Einnahmen. Trotzdem wird diese Galerie nicht geschlossen. Versteht das jemand von Ihnen? Könnte man die Kunst aus der Galerie nicht in der Filiale in Stapelfeld zeigen und diese auf solche Art und Weise erhalten…?!

Online berichtet die gleiche Redaktion: „Bargteheider Feuerwehr rettet Betrunkenen vom Schuldach“. Aus der Bildunterschrift erfährt der Leser, dass es sich dabei um die Dietrich-Bonhoeffer-Schule gehandelt hat – siehe auch das Gebäude im Beweisfoto! In der genannten Schule hatte man offenbar zu viel Alkohol getrunken. Und in der Stormarn-Redaktion scheinbar nicht weniger. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Juli 2017

Eine Wunderheilerin und das Wunder mit dem Geld

Aktuelle Meldung der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt, und zwar online: Eine „Wunderheilerin“ hat einer Frau auf dem Rathausplatz in Ahrensburg angeblich mehrere 1000 Euro abgezockt. Und es ist schon recht wundersam, wie leichtgläubig manche Menschen sind, dass sie auf einen so offensichtlichen Schwindel hereinfallen.

Glück im Unglück: Das Geld ist nicht weg, es ist nur in andere Hände gekommen. Nämlich in die Hände der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt, die nun die gesamte Summe ins Internet gestellt hat – siehe die Abbildung!

Ich will doch sehr hoffen, dass Dorothea Benedikt, die diesen Beitrag verfasst hat, das Geld nach dem Shooting an die hereingelegte Dame zurückgegeben hat. Und wir Leser erkennen: So geht Online-Journalismus. Was meint: Information für die Leser bis ins kleinste Detail. Bravo! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juli 2017

Eine Zeitung verschweigt die Namen von Künstlern

Eine Anzeige im Hamburger Abendblatt. Wir sehen dort vier Herren, die auf Barhockern hocken. Überschrift: „Hamburger Pianosommer“. Unterschrift: „Vier Pianisten – ein Konzert“ – siehe die Abbildung!

Dass die vier Pianisten auch Namen haben, erfährt der Anzeigenleser nicht. Wir Ahrensburger kennen zumindest den Herrn links außen, nämlich Axel Zwingenberger. Und wer sich für dieses Konzert interessiert, der weiß auch, wer die anderen drei Herren daneben sind, nämlich Martin Tingvall,  Joja Wendt und Sebastian Knauer.

Aber ist es nicht ein Akt der Höflichkeit, dass man die Solisten, die bei einem Konzert auftreten, in der Werbung auch mit Namen anführt? Was ich hiermit nachgeholt habe. Und vielleicht kommt man beim Hamburger Abendblatt ja auch noch auf die Idee, bei einer weiteren Schaltung dieser Anzeige die Namen der Interpreten zu drucken. Denn durch diesen meinen Blogeintrag sind die Herren nun namentlich bekannt – auch beim Hamburger Abendblatt, das in diesem Fall nur als Eintrittskartenverkäufer fungiert und dabei seinen Lesern keine ermäßigten Eintrittspreise anbietet, indem der Verlag auf seine Provision beim Kartenverkauf verzichtet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Juli 2017

Ein Strafprozess vor dem Amtsgericht Ahrensburg: Warum ich bei der Reporterin Dorothea B. im 3. Buch Abendblatt an einen bekannten Spruch von Wilhelm Busch denken muss

Wilhelm Busch hat es für die Nachwelt festgehalten: „Oft ist das Denken schwer, indes  / das Schreiben geht auch ohne es!“ Dieses bekannte Zitat fiel mir ein, als ich zwei aktuelle Beiträge von Stormarn-Reporterin Dorothea B. im 3. Buch Abendblatt gelesen hatte über einen Strafprozess vor dem Amtsgericht Ahrensburg, wo die Lübecker Staatsanwaltschaft einen Großhansdorfer vor den Strafrichter gezwungen hat wegen Hetzerei, Pöbeleien und Beleidigung zahlreicher seriöser Personen, darunter auch bekannte Richter und Rechtsanwälte.

aus: Hamburger Abendblatt

Vorab: Zu Beginn der Verhandlungen hatte Reporterin B. noch ziemlich korrekt über die Vorgänge geschrieben mit ihrem Beitrag: Mann pöbelt gegen Richter: Anklage“. Und danach war Kollege Christian T. im Gerichtssaal und berichtete sachlich richtig: Großhansdorfer wegen Hetzerei vor Gericht“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juni 2017

3. Buch Abendblatt: Eine knallharte Wirtschaftswerbung mal wieder als redaktioneller Beitrag getarnt

aus: Hamburger Abendblatt

„Was macht Till Demtrøder auf einer Ahrensburger Baustelle?“, erkundigt sich Noah Weisswange im 3. Buch Abendblatt. Und die Antwort gibt er selber, der Fragesteller, der im Kleingedruckten aufzeigt: Till Demtrøder macht auf einer Ahrensburger Baustelle knallharte Wirtschaftswerbung.

Und wieder einmal hat die Redaktion vergessen, das Wörtchen „Anzeige“ über dieses Advertorial zu schreiben. Klar, wenn ein Werbungtreibender einen prominenten Promotor vor seinen Werbekarren spannt, dann lässt sich das bei primitiven naiven Journalisten prima als redaktionelles Thema verkaufen und ins  Blatt bringen. Und unsere gute Lilliveeh hat daraus sogar ein eigenes Thema gemacht, indem sie ihre Leser speziell zu dieser Werbeveranstaltung einlädt. Donni, donni aber auch!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juni 2017

Wie der Rathaussprecher Wendler die Bürger verAPPelt

Zum Thema „ahrensburt2go“, der App von Ahrensburg, habe ich meine Gedanken in einem Blogeintrag festgehalten. Noch klarer als meine Worte sind die Kommentare, die von Fachleuten zu diesem Beitrag gekommen sind – wenn Sie das bitte mal nachlesen wollen!

aus: Hamburger Abendblatt

Und nun kommt der Wendler im 3. Buch Abendblatt! Der Mann ist, wie ich bereits in Vergangenheit festgehalten habe, so eine Art externer Sprecher der Ahrensburger Verwaltung. So auch heute wieder, wenn Sie sich seinen Beitrag zur Ahrensburg-App mal durchlesen wollen!

Fachleute sind sich einig, dass die 22.000 Euro teure App für ein Haustier ist, nämlich für die Katz. Der Wendler aber berichtet von einer Begeisterung darüber. Diese Begeisterung kommt allerdings ausschließlich vom Hersteller, einer Hamburger Firma.

Wieder mal ein Zeichen dafür, wie im 3. Buch Abendblatt manipuliert wird. Ich vermute, der Beitrag heute ist auf Anweisung des Bürgermeisters entstanden, nachdem die Leser von Szene Ahrensburg erfahren haben, dass die neue App von Ahrensburg flüssiger ist als Wasser, nämlich überflüssig.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juni 2017