Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Symbolbilder: Heute bekommen Abendblatt-Redakteure von ihrem Chefredakteur etwas zu hören + UPDATE

Wenn Sie auch neben dem gedruckten Hamburger Abendblatt einen Online-Zugang abonniert und bezahlt haben, um über Stormarn und Ahrensburg aktuell informiert zu werden, denn werden Sie sich möglicherweise genauso fragen wie ich mich frage: Wollen Blombach & Co mich auf den Arm nehmen? Der Grund: Der Stormarn-Leser bekommt für sein Geld online primär das, was er auch gedruckt bekommt. Und wenn mal etwas Aktuelles dazukommt, dann war das in Vergangenheit ein Verkehrsunfall – natürlich mit Symboldbild aus dem Archiv. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

Symbolbilder (aus: Stormarn online Abendblatt)

Auch der Redaktionsleiter vom 3. Buch Abendblatt betätigt sich inzwischen als Polizeireporter, notiert Autounfall und Schwelbrand vor Ort und knipst mit Handy. Hat er nichts Wichtigeres zu tun? Oder sind es Sparmaßnahmen des Verlages…?

Meine zahlreichen Hinweise auf Wiedervorlagen von Themen, die von der Redaktion angerissen aber nicht weiterverfolgt wurden, gehen ins Leere. Man versucht stattdessen, mit banalen Provinzthemen mehr Reichweite zu erzielen, lässt aber – aus Ahrensburger Sicht – eine inhaltliche Tiefe bei den Themen vermissen, die einen größeren Interessentenkreis befriedigen und die Leser bei der Zeitung halten würden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2018

Sollen Radfahrer auf vollgeparkter Fahrbahn mit ihrem Fahrrad vielleicht Slalom fahren?

Wer in Ahrensburg regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, der weiß es schon seit Jahren: In unserer Stadt sind viele Radwege in keinem guten Zustand und zudem sehr schmal. Und jetzt ist auch der Grüne Stadtverordnete Benjamin Stukenberg aufs Fahrrad gestiegen und berichtet heute im 3. Buch Abendblatt: „In Ahrensburg sind viele Radwege in keinem guten Zustand und zudem sehr schmal“.

Ständiges Ärgernis: Parkplatz einer Spedition in einer Wohn- und Schulstraße in Ahrensburg (Text-Ausschnitt aus: Hamburger Abendblatt)

Dass überdies die Straßenbeleuchtung im Winter für Radfahrer außerhalb der Innenstadt nicht ausreichend ist, erwähne ich ergänzend aus meiner eigenen Erfahrung.

Radwege in Ahrensburg sind als „benutzungspflichtig“ ausgewiesen, erklärt dazu das 3. Buch Abendblatt zum Vorstoß des Grünen. Und diese Pflicht möchte Stukenberg ändern, will meinen: Radfahrer sollen auch die Straße benutzen dürfen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2018

Update: Glinde im Hansa-Park „umsonst“

Ergänzung zu meinem Blog-Eintrag vom 27. August 2018, überschrieben: „Wie der NDR die Einwohner von Glinde veräppelt und die Stormarn-Redaktion darüber (nicht) berichtet“. Dabei ging es um den Gewinn der Glinder, die einen Tag lang kostenlos im Hansa-Park verweilen durften. Dieser Tag war aber kein schul- und arbeitsfreier Samstag oder Sonntag, sondern es war der vergangene Freitag. Somit konnte nur ein sehr kleiner Teil der Bürger aus Glinde den Gewinn vom NDR in Empfang nehmen.

Ich schrieb: „Meine Empfehlung nach Glinde: Schulen und Kindergärten machen am 7. September einen Ausflug an die Ostsee, und zwar in den Hansa-Park. Und der Bürgermeister fährt als Betreuer mit!“

Und das haben die Glinder getan – siehe die Abbildung aus dem 3. Buch Abendblatt! Dort steht auch, dass neben dem Bürgermeister ebenso Eltern und Senioren mitgefahren waren. Wenige Ausnahmen die meine Kritik im Großen und Ganzen bestätigen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. September 2018

Bebauung Alte Reitbahn: Rechentrick im Bauausschuss und Manipulation im Hamburger Abendblatt

Was auf der Alten Reitbahn passieren soll, kann man auch als Nötigung des Investors gegenüber der Stadt Ahrensburg bezeichnen. Der Immobilienhai Baulöwe zeigt harte Kante: Wird das Projekt nicht umgesetzt, dann gibt es auch kein Kino am Bahnhof in Ahrensburg – basta! Trotzdem scheint man im Bauausschuss auf dem Wege zur Besonnenheit zu sein. Lesen Sie heute im 3. Buch Abendblatt über die Diskussion von Stadt und Parteien und machen Sie sich darüber Ihr eigenes Bild, besonders was einen dubiosen „Rechentrick“ betrifft. 

Hamburger Abendblatt: Das Thema ist die Alte Reitbahn – das Kino als Symbolbild!

Dubios ist auch, wie die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt das Thema heute vor seinen Lesern manipuliert. Schauen Sie mal, was dort im Mittelpunkt des heutigen Aufmachers zu sehen ist – siehe Abbildung links! Richtig, das ist gar nicht das geplante Objekt Alte Reitbahn, sondern das ist ein Phantombild von einem Kino, wie es dieses in solcher Dimension nicht mal in Großstädten gibt. Das ist Manipulation wie sie im Buche steht, und zwar im Buche der bösen Taten. Und damit setzen Hinnerk, Ralph & Co. ihren jahrelangen K(r)ampf um ein Kino fort, das nur mit staatlichen Zuschüssen betrieben werden kann.

Wir Bürger können nur hoffen, dass hier der Schwachsinn, der auf dem Lindenhof passiert ist, nicht noch ein weiteres Mal in Ahrensburg stattfindet! Entscheidend ist, ob die Grünen auf der Alten Reitbahn genauso einKNICKen, wie sie es zuvor auf dem Lindenhof getan haben. Bei ihren Wählern jedenfalls dürfte das gar nicht gut ankommen, weil es nicht in Vergessenheit geraten wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. September 2018

Reporter Harald Klix hat mal wieder keinen Überblick

Im 3. Buch Abendblatt lesen wir heute auf der ersten Seite: „Laden mit 93 Jahren Tradition dicht“. Damit meint Reporter Harry Fix aka Harald Klix das „Delischhuus in Ahrensburg“. Und der Schreiber zeigt mit seinem Beitrag an, dass er weder rechnen kann noch einen Überblick hat über Ahrensburg von gestern und heute.

aus: Hamburger Abendblatt

Die Wahrheit ist: Das Delischhuus, das jetzt dicht macht, hat keine 93 Jahre Tradition, sondern es existiert gerade mal seit knapp 2 Jahren, denn die Eröffnung war im November 2016.

Richtig ist, dass in dem Haus zuvor ein Laden mit über 91jähriger Tradition ansässig war, nämlich Delikatessen-Boy. Aber der Laden der Familie Boy und das Geschäft von Christopher Kroschke haben soviel miteinander zu tun wie Äpfel mit Bananen. Denn Kroschke hat den Boy-Laden nicht weitergeführt, sondern er hat das Haus samt Geschäftslokal von der Familie Boy übernommen, um dort etwas Eigenes zu starten. Und das, was der Inhaber von Schloss-Hotel und „Söbentein“ in der Manhagener Allee konzizpiert hat, ist nun offenbar in die Hose gegangen. Womit ein neues Geschäftslokal für die AWO frei werden könnte, dem unbestrittenen Markführer in der Manhagener Allee. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. September 2018

Hier erfahren Sie, was Kreiskulturreferentin Tanja Lütje mit Klopapier und Serviette zu tun hat

Wieder einmal mehr wurde Tanja Lütje in den Fokus vom 3. Buch Abendblatt gerückt. Und hier äußert sich die Kreiskulturreferentin zur Bedeutung von Kultur im Kreise Stormarn wie folgt: „Die Bedeutung von Kultur im Leben der Mitbürger hat zugenommen. Jeder Zweite gibt an, sich für Kultur zu interessieren.“

Hat sich schon mal warm angezogen: Kreiskulturreferentin Tanja Lütje

Donni, donni aber auch, wer hätte das wohl für möglich gehalten! Diesbezüglich kann ich den nebenstehenden Beitrag von Finn Fischer noch ergänzen mit folgenden Hinweisen: Ich bin kein Kulturbanause sondern interessiere mich für Kultur und besitze sogar einen eigenen Kulturbeutel inkl. Zahnbürste. Und auf meinem Brötchen habe ich geräucherten Lachs aus Aquakultur und bin auch interessiert an Agrarkultur, aus welcher der Roggen für mein Brötchen stammt. Soviel zu meiner Esskultur, zu der auch McDonald’s gehört. Und wenn Sie meine Wohnkultur erleben möchten, dann dürfen Sie mich gern besuchen, wenn Sie mir soviel Kultur entgegenbringen, dass Sie sich vor dem Betreten meines Hauses die Schuhe auf der Matte abtreten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. September 2018

Will Ahrensburg sein Tunneltal wirklich aus der Hand geben?

Dort, wo seit gut 700 Jahren die Stadt Ahrensburg zu finden ist, lebten vor 20.000 Jahren die Renntierjäger, also rund 18.000 Jahre vor Christi Geburt in Bethlehem. Und rund 2.000 Jahre nach Christi Geburt reden Menschen in Stormarn und Hamburg davon, einen „Drei-Punkte-Plan fürs Ahrensburger Tunneltal“ in die Wege zu leiten, so der Bericht gestern im 3. Buch Abendblatt. Donni, donni aber auch, dachte ich, das ging ja rasend schnell.

Im sogenannten Drei-Punkte-Plan fehlt allerdings der wichtigste Punkt für die Stadt Ahrensburg, als dieses ist ein  Alfred-Rust-Museum. Das Gebäude dafür ist zwar schon vorhanden, nämlich der Alte Speicher hinter dem Marstall, aber der muss zum einen der Sache gewidmet und zum anderen erst einmal entsprechend saniert und hergerichtet werden.

Ahrensburg hat von seinem Tunneltal am Rande der Stadt relativ wenig, wenn die Besucher, die dort hingehen, nicht in unsere Innenstadt kommen. Das Tunneltal sollte deshalb in fester Verbindung mit dem Prähistoriker Alfred Rust und der Stadt Ahrensburg vermarktet werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2018

Redaktionelle Reklame im 3. Buch Abendblatt

Eigentlich ist es in einem Zeitungsverlag ja so: Die Redaktion macht den redaktionellen Teil der Zeitung, die Anzeigenabteilung sorgt für die Anzeigen im Blatt. Bei der Stormarn-Beilage im Hamburger Abendblatt indes macht die Redaktion die Werbung. Und die ist redaktionell gestaltet, ohne dass das Wörtchen „Anzeige“ darüber abgesetzt ist.

aus: Hamburger Abendblatt

Heute finden wir auf der ersten (!) Seite die Werbung für einen neuen Rewe-Markt am Erlenhof. Dass der Supermarkt dort entstanden ist, das ist absolut nicht neu, denn darüber wurde schon in Vergangenheit berichtet. Und die Werbung geht weiter für den Investor der neuen Gebäude, wo weitere Wohnungen für betuchte Menschen angeboten werden.

Und damit die Bewohner auf dem Erlenhof autark sein sollen, entstehen neben dem Supermarkt auch noch eine Apotheke, ein Bäcker und Arztpraxen, sodass die Bewohner nicht in die Innenstadt kommen müssen. Vermutlich kommen auch bald noch ein Telefonladen, ein Friseur und ein Optiker dazu. Und ein AWO-Laden natürlich. Und irgendwann bekommt die Ahrensburger Trabantenstadt wahrscheinlich auch noch ein eigenes Rathaus mit einem eigenen Bürgermeister und ein eigenes Kino mit Popcorn und Nachos. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2018

Wie der NDR die Einwohner von Glinde veräppelt und die Stormarn-Redaktion darüber (nicht) berichtet

Mal ein Thema aus der Nachbarschaft: Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt berichtet gestern und heute: „Glinde sichert sich bei Wettstreit freien Eintritt im Hansa-Park“, und zwar bei der „Sommertour“, was eine Werbeaktion von NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin ist, mit welcher der Sender mehr Hörer akquirieren will. Und wer die Überschrift liest, der denkt: Die gut 18.000 Einwohner von Glinde werden sich am 7. September 2018 auf den Weg an die Ostsee machen und dort den Hansa-Park bevölkern.

Der Witz, sofern man hier überhaupt von Witz sprechen kann: Der 7. September 2018 ist ein Freitag. Und dieser Freitag ist in Glinde weder ein Feiertag noch haben die Kinder schulfrei. Und so frage ich: Welche Bürger aus Glinde werden an diesem Tag in den Hansa-Park fahren – Rentner, Arbeitslose und Hausfrauen mit Kleinkindern? Oder bloß der Bürgermeister, der den freien Eintritt ermöglicht hat und deshalb den Schwur des Kärnan erleben darf…?

Als Leser vom Hamburger Abendblatt erwarte ich von der Redaktion, dass sie so eine Veralberung der Bürger hinterfragt und sich erkundigt: Warum sichert sich Glinde seinen freien Eintritt nicht an einem Samstag oder Sonntag…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2018

Großhansdorf plant Rad-Parkhäuser? Das tut Ahrensburg schon lange!

Gestern hat das 3. Buch Abendblatt in freudiger Erregung berichtet: „Großhansdorf lernt aus dem Radwege-TÜV“. Und in Wort und Bild erfuhren die Leser aus dem Stormarn-Teil: „Gemeinde will nach Abendblatt-Test Bau von Rad-Parkhäusern an den U-Bahnhöfen schnell umsetzen und gefährliche Kreuzungen entschärfen.“

aus: Hamburger Abendblatt vom 24. August 2018

Das klingt gut. Jedenfalls für Großhansdorf und dessen tüchtigen Bürgermeister Janhinnerk Voß. Eines allerdings hat Reporterin Janina Dietrich übersehen, und zwar dass die Stadt Ahrensburg schon viel früher auf den Mangel an Rad-Parkplätzen am Bahnhof reagiert hat! Und hätte die Reporterin im eigenen Archiv nachgeschaut, dann hätte sie dort den Beitrag gefunden: „Ahrensburg plant Fahrradparkhaus“. Und darunter stand zu lesen: „Bis zu 2,3 Millionen Euro soll das Projekt am Bahnhof kosten. Ein Großteil könnte gefördert werden. Drei Varianten zur Wahl.“ – siehe die Abbildung unten!

Ja, da hat Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach schon mal die Nase vorn vor seinem Kollegen in Großhansdorf, und dann verschweigt es die Stormarn-Beilage im Hamburger Abendblatt. Und wer es genau wissen will: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. August 2018