Schlagwort-Archiv: Grüne

Bekennender Nutznießer der Corona-Krise: Der Genosse Gerhard Bartel (SPD) hatte nach eigener Angabe „tolle Einkaufserlebnisse“ in der Innenstadt

Wie das 3. Buch Abendblatt heute berichtet, wird der Antrag der CDU-Fraktion, die Parkgebühren wegen Corona bis zum Jahresende auszusetzen, nur von der FDP unterstützt. Die anderen Mitglieder im Bau- und Planungsausschuss haben dagegen gestimmt. Die Argumente sind aus Sicht des Bürgers durchaus bemerkenswert.

Ich zitiere: „Der Grünen-Politiker Stefan Gertz mahnte: ‚Wir können nicht aus Modegründen mal Klimaschutz wollen – und dann wieder nicht.’“ Und der Grüne erklärt weiter: „Die Menschen meiden die Innenstadt doch nicht, weil die Parkgebühren zu hoch sind sondern weil sie sich derzeit nicht in öffentlichen Räumen aufhalten wollen.“

In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass die Fraktionsvorsitzende der Grünen schon vor Corona gesehen wurde, wie sie in einem BMW X5 SUV aus der Tiefgarage des Rathauses gefahren war, wo sie nicht mal eine Parkscheibe benötigt, weil sie dort kostenlos parken darf. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Juni 2020

Heißt der Vater der Herrscherfamilie Levenhagen mit Vornamen vielleicht Pinocchio…?

Der Ahrensburger Stadtverordnete Detlef Levenhagen, Fraktionschef der CDU, sagt heute im 3. Buch Abendblatt das, was die Stormarn-Redaktion von ihm hören will: „Die meisten Ahrensburger wollen die Bebauung und das Kino so haben. Wir müssen in der Sache endlich vorankommen.“

Abbildung frei nach Abendblatt

Gemeint ist ein Kino am Bahnhof und die Bebauung der Alten Reitbahn, was sich schon seit rund acht Jahren hinzieht und deren Verträge bis heute noch nicht unterschrieben sind. Die Worte des städtischen Politikers sind unmissverständlich. Der Stadtverordnete sagt damit: Die Mehrheit der Einwohner von Ahrensburg will einen Kinopalast mit sechs Sälen und bis zu 700 Sitzplätzen mit nur 75 Parkplätzen.

Mehr noch: Die meisten Ahrensburger wollen, so CDU-Levenhagen, dass die heutigen 200 Parkplätze auf der Alten Reibahn wegfallen und dort eine Tiefgarage entsteht, die 220 Plätze bekommen soll, von denen Edeka und die zukünftigen Bewohner allein 184 beanspruchen. Was bedeutet: Für 200 öffentliche Parkplätze, die mit der Bebauung wegfallen, entstehen 36 Tiefgaragenplätze für die Allgemeinheit. Die Parkgebühren für diese private Tiefgarage werden heute noch nirgendwo genannt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Mai 2020

Der Volksmund spricht: Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!

Im 3. Buch Abendblatt hat Janina Dietrich mitgeteilt, dass die Stadt Ahrensburg künftig auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet. Ein Verzicht „spätestens im kommenden Jahr auf den Einsatz von Glyphosat und anderen Pestiziden auf kommunalen Flächen“. Und man will auch den Bürgern „giftfreie Maßnahmen beim Gärtnern“ aufzeigen. So hat’s der Umweltausschuss auf Antrag der Grünen beschlossen. „’Wir wollen unseren Beitrag leisten, um dem Insektensterben entgegenzuwirken’, sagt der Ausschussvorsitzenden Christian Schmidt (Grüne).“

Textzitat: Abendblatt, Symbolbild: HDZ

Frage des Bloggers: Wieso hat die Stadt nicht schon längst auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet? Und wieso, warum und weshalb soll ein Verzicht möglicherweise erst im nächsten Jahr passieren und nicht sofort?! Hier bedarf es doch keiner landesweiten Anordnung per Gesetz, sondern hier genügt allein die Entscheidung der Stadt Ahrensburg.

Wenn es auch giftfrei geht, dann fragt sich der gemeine Bürger, warum das in Ahrensburg bis heute nicht gehen konnte. Und überhaupt: Wieso wurden eigentlich auf kommunalen Flächen irgendwelche Pestizide verteilt? Hat man damit vielleicht die gefräßigen Maikäfer kaltgemacht? Oder den bösen Kartoffelkäfer auf den städtischen Kartoffelplantagen und die Kohlraupe auf den Gemüsefeldern der Stadt? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. März 2020

Peter Egan (WAB): Wer die politische Mehrheit in der Stadt gesammelt hat, der kann machen, was er möchte

Heute hat Peter Egan (WAB) mal wieder das Wort ergriffen, und zwar in der Politiker-Werbe-Kolumne im MARKT. Seine Kernaussage: 64 Prozent der Wähler haben CDU, Grüne & WAB gewählt; und deshalb können diese drei Partei zusammen alles beschließen, was immer sie wollen. Und wer das kritisiert, der gehört zu den „Populisten“ und „Trollen“.

Abbildung frei aus MARKT. Symbolbild: HDZ

Um es mal sachlich darzustellen: Die WAB hat bei der letzten Kommunalwahl 10,7 Prozent der abgegebenen Stimmen bekommen und als bürgerliche Initiative nicht ein einziges Direktmandat geholt. Alle vier WAB-Mitglieder der Stadtverordneten-Versammlung sind über die Liste „reingerutscht“. Klar, das ist eben Demokratie.

Trotzdem der Hinweis: Peter Egan hat bei der letzten Kommunalwahl 172 Stimmen für sich persönlich geholt. Diese gewaltige Anzahl konnte er allerdings nur erreichen, indem er in zwei Wahlbezirken gleichzeitig kandidiert hat, sodass er dort einmal 103 und einmal 69 Stimmen erzielt hat. Glückwunsch noch einmal nachträglich. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. März 2020

Das Marketing der Ahrensburger CDU lässt sich auf der Homepage der Fraktion ablesen

Detlef Levenhagen, Fraktionsvorsitzender der CDU, weiß, wie man Marketing macht. Das hat er den Bürgern via 3. Buch Abendblatt bereits vor Monaten erklärt – Stichwort: Rokoko. Und nachdem alle Leser kräftig gelacht haben über die Vorstellungen des Detlef Levenhagen, die er zusammen mit Grünen und WAB ersonnen hat, werfe ich heute mal einen Blick auf das Marketing der Ahrensburger CDU-Fraktion.

Homepage CDU AHRENSBURG

Das Marketing für eine Stadt beginnt mit deren Homepage, die quasi als Visitenkarte den ersten Eindruck vermittelt. Marketing für eine Partei beginnt ebenfalls mit der Homepage der Fraktion. Dort sehen wir bei der CDU 16 Personen mit dem Hinweis: „Unser Team Anpacken für Ahrensburg“ – siehe die Abbildung!

Das Dumme ist nur: Auf dem Foto werden Personen gezeigt, die schon lange nicht mehr zu diesem Team gehören und deshalb auch nicht anpacken. Und neue Team-Mitglieder, die anpacken wollen, werden dort unterschlagen. Was mag das wohl für Gründe haben…?

Und was gibt es „AKTUELLES AUS AHRENSBURG“? Wir sehen dort Kirsten Schilling, die Gattin von Dr. Toufic Schilling, dem stellv. Vorsitzenden, die beide zusammen scheinbar noch guter Hoffnung sind. Darunter der Hinweis an Detlef Levenhagen und also lautend: „Durchblick behalten“. Diesen Rat hat Kirsten Schilling bereits aktuell am 15. Februar 2020 gegeben. Dass der Hinweis ins Leere zielt, lässt sich denken: Wie soll jemand den Durchblick „behalten“, wenn er gar keinen hat…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. März 2020

Ahrensburger Sinnlosigkeit: Wie gesunde Bäume gefällt wurden, damit an derselben Stelle in 50 Jahren eine Allee ist

Will der Jäger im Wald den Hasen schießen und sieht das Tier vor lauter Bäumen nicht – was macht er dann, der Jägersmann? Genau: Er ruft den Förster und lässt alle Bäume im Walde fällen, damit er freie Sicht auf Meister Lampe hat – peng!

Sie halten das für einen schlechten Witz? Okay, dann wurde in Ahrensburg soeben ein schlechter Witz gemacht. Denn dort, in der Hamburger Straße wurden soeben die Bäume gefällt, weil  die Firma Hamburg Wasser sich das so gewünscht hat. Damit deren Arbeit an der Rohrleitung dann leichter zu bewerkstelligen ist. Was durchaus nachvollziehbar ist, doch in anderen Städten gibt es verantwortungsvolle grüne Politiker, die hinterfragen würden, ob das Fällen alter Bäume wirklich unumgänglich ist, oder ob das Abholzen einfach nur der Bequemlichkeit dient und auch anderswie gelöst werden könnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Februar 2020

Stadtmarketing: Leute, die Posse der Politiker geht weiter, und zwar mit „Wow-Charakter“!

Im 3. Buch Abendblatt wird heute darüber berichtet, dass die Position eines „Citymanagers“ für Ahrensburg nun offiziell ausgeschrieben werden soll. Das haben die Mitglieder vom Hauptausschuss einstimmig verabschiedet. Und: Der oder die Citymanager/in muss sich nicht mehr viel eigene Gedanken bei seinem/ihrem Job machen, denn man lese und staune: „Initiatoren des neuen Jobs im Rathaus sind CDU, Grüne und Wählergemeinschaft WAB. Das von den drei Fraktionen entwickelte Stadtmarketingkonzept erörterte Christian Schubbert (Grüne) in einer kurzen Präsentation“.

Ahrensburger Koryphäen für Stadtmarketing auf dem Donnerbalken am Rondeel vermissen ihren Kollegen Blaumann (Symbolbild frei nach Abendblatt)

Ja, Sie haben richtig gelesen, meine lieben Mitbürger: Es soll bereits ein Stadtmarketingkonzept vorliegen, das von drei politischen (!!!) Parteien entwickelt wurde!

Wir erinnern uns, dass das Trio von CDU, Grünen und WAB sein Konzept schon im vergangenen Oktober im 3. Buch Abendblatt präsentiert hat, das ich als „heiße Luft in Dosen“ beschrieben habe. Damals war u. a. von thematisch bepflanzten Blumenkübeln die Rede und von Personen, die in Rokoko-Kostümen durch die Stadt spazieren sollen.

Dieses „Marketingkonzept“ wurde jetzt noch ergänzt. Wobei Christian Schubbert, Grüner Stadtverordneter und  Zweiter Stellvertreter des Bürgermeisters,  von einem „Wow-Charakter“ gesprochen hat.

Was versteht der Grüne unter einem „Wow-Charakter“? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2020

Nadine Levenhagen (Die Grünen): Politisches Chamäleon mit gespaltener Zunge

In der Ahrensburger Politik kannte man den Namen Levenhagen lange Zeit hauptsächlich durch Detlef, der als strammes Mitglied der CDU-Fraktion schon unter Tobias Koch gedient hatte, bis er dann selber Chef der Fraktion wurde. Und seine Tochter Nadine war ebenfalls Mitglied der CDU-Fraktion. Bis sie dann eines Tages zu den Grünen gewechselt ist und es dort heute zur Fraktionsvorsitzenden gebracht hat. Eine relativ schnelle Karriere in einer Partei, wo man unter Vorsitz nicht unbedingt Herrschaft versteht, die Nadine Levenhagen in der Fraktion ausübt.

Nadine Levenhagen (Grüne): „Consultant & Coach“ im BMW X5 SUV (Symbolbild: Papa Razzo)

Nach ihrem Farbwechsel von Schwarz nach Grün musste Nadine Levenhagen sich zunächst den Fraktionsvorsitz mit der Grünen Susanna Hansen teilen. Nachdem sie ihre Parteikollegin bald darauf aus dieser Position gemoppt geboxt hatte, sorgte sie parallel dafür, dass Dipl.-Ing. (FH) Jan Furken, ein wirklich kompetentes Mitglied für die Grünen im Bau- und Planungsausschuss, reichlich entnervt sowohl seine Position im Ausschuss als auch die Mitgliedschaft in der Grünen-Fraktion niederlegte und angeblich sogar aus der Partei ausgetreten ist.

Durch diese Rochade konnte Nadine Levenhagen selbst als alleinige Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Bau- und Planungsausschuss eine starke Machtposition sowohl bei den Grünen als auch in der Ahrensburger Stadtpolitik aufbauen, nicht zuletzt mit dem CDU-Vater an familiärer Seite. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2020

Stellen Familie Levenhagen und Onkel Peter demnächst auch ihr neues Schulkonzept für Ahrensburger Lehrer vor…?

Christen in Ahrensburg gehen am Sonntag um 11 Uhr in die Schlosskirche zum Gottesdienst. Christliche Demokraten dagegen wollten die Bürger davon abhalten und luden sie deshalb zu eben dieser Zeit ein zu einer Veranstaltung in die Stadtbücherei Ahrensburg. Und das wirft eine Reihe von von schwerwiegenden Fragen auf.

Die Zukunft im Lokus: Ahrensburg und seine Marketing-Experten auf dem Donnerbalken am Rondeel mit Blick  auf  ihren Kollegen Blaumann 

Die Veranstaltung der Ahrensburger CDU hat am vergangenen Sonntag stattgefunden. Nicht wie angekündigt im Rathaus, sondern es passierte in der Stadtbücherei. Und wenn der Bürger sagt: „Das kann doch gar nicht sein, am Sonntag ist unsere öffentliche Bücherei doch geschlossen!“ – dann verweise ich auf das Anzeigenblatt MARKT, wo über die Sonntagsarbeit städtischer Mitarbeiter berichtet wird. Der Aufmacher lautet: „Die Zukunft in den Fokus genommen“, was man im Hinblick auf die Stadt Ahrensburg auch als parteipolitische Utopie bezeichnen kann; ein Thema, auf das ich gleich zurückkomme.

Zuerst einmal die Frage: Dürfen städtisch bedienstete Mitarbeiter der Stadtbücherei am Sonntag arbeiten, und zwar für eine private Feier in einer öffentlichen Einrichtung? (Dass die CDU ihre Veranstaltung natürlich nicht zu normaler Arbeitszeit in der Innenstadt machen kann, ist völlig klar, weil das durch den Mangel Parkplätzen eine ziemlich leere Party geworden wäre.) Frage Nummer zwei: Wer hat die Überstunden für die Sonntagsarbeit des Personals bezahlt? Die CDU? Oder wir Bürger? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2020

Mein Traum von Ahrensburg, der nicht wahr werden darf!

Meine lieben Mitbürger, es wird Sie vermutlich wenig interessieren, dass ich in der vergangenen Nacht einen schrecklichen Traum gehabt habe. Einen Albtraum. Aber: Wenn sich dieser Traum bewahrheiten würde – dann gute Nacht, liebes Ahrensburg! Und deshalb berichte ich an dieser Stelle darüber, damit Sie ein bisschen was zum Nachdenken haben für die Zukunft unserer Stadt Ahrensburg. 😉

Zeichnung: Hans Kossatz, Zitat frei nach Heinrich Heine

Vor dem Einschlafen ging mir gestern als letzter Gedanke der Zustand in meiner Heimatstadt Ahrensburg nicht aus dem Sinn. Sie wissen ja: Die Stadt wird regiert von Familie Levenhagen, den Küchenspezialisten aus Norderstedt. Vater Detlef ist Fraktionsvorsitzender der CDU. Und Tochter Nadine, die vormals auch der CDU-Fraktion angehört hat, ist hinübergewechselt zu den Grünen und hat dort erstaunlicherweise schon nach kurzer Zeit den Fraktionsvorsitz übernommen. Überdies sitzt sie auch noch im wichtigen Bau- und Planungsausschuss der Stadt, ohne dass sie dafür ein erkennbares Fachwissen mitbringt  – womit sie dort aber nicht die Einzige ist.

Beide Fraktionen haben seit der letzten Kommunalwahl 22 Sitze von insgesamt 40 in der Stadtverordneten-Versammlung, sodass bei familiärer Einigkeit jede Entscheidung für oder gegen Ahrensburg gefällt werden kann, die möglich oder unmöglich ist. Und: Bei beiden Parteien besteht ein erkennbarer Fraktionszwang bei Abstimmungen. Das ist schon beängstigend. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2020