Schlagwort-Archiv: Abriss

Schilda des Nordens: Abrissbirne für den Alten Speicher! 🤣

Wenn Sie in die Suchmaske von Szene Ahrensburg den Begriff „Alter Speicher“ eingeben oder bei Google die Stichwörter „Alter Speicher, Szene Ahrensburg“, dann werden Sie reihenweise Blogs finden, wo ich auf den Unfug hinweise, den die Stadt und ihre Verordneten mit und seit dem Ankauf des maroden Bauwerks hinter dem Marstall getrieben haben. Der aktuellste Beitrag auf Szene Ahrensburg stammt vom 24. Juni 2025. Und nun der Exitus: Im Bau- und Planungsausschuss hat die Verwaltung den Politikern soeben erklärt, dass ein aktuelles Gutachten ergeben hat: Abrissbirne!

Das alte Gemäuer ist nicht mehr zu retten. Das ist aber nicht weiter schlimm. Zwar müssen beim Abriss die Fördergelder zurückgezahlt werden, aber der Wert liegt nicht auf dem Gebäude, sondern im Grundstück. Und ist das Areal frei für einen Neubau, dann könnte die Stadt dort in Eigenregie viele Wohnungen für Ahrensburger (!) Bürger bauen, die auch bei niedrigem und mittlerem Einkommen bezahlbar sind.

Die Chance, an dieser Stelle ein Alfred-Rust-Museum zu bauen, scheint vertan zu sein. Es wäre ein unvergleichlicher USP für Ahrensburg gewesen, der Touristen busweise in die Stadt gebracht hätte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juli 2025

Beschluss war Trugschluss: Das Badlantic muss nicht abgerissen werden!

Das Stormarner Tageblatt schreibt von einer „Überraschung“ und berichtet: „Badlantic kann ohne große Investitionen weiter betrieben werden“ – siehe die Abbildung! Überraschung? Für mich nicht. Denn ich habe schon am 18. Mai 2022 darüber geschrieben, dass Abriss und Neubau vom Badlantic so nötig sind wie wie ein dritter Stadtpark in der Innenstadt von Ahrensburg.

Sechs Jahre nach dem Beschluss der Stadtverordneten, das Badlantic abzureißen und neu zu bauen, stellt sich dieser Beschluss nun offensichtlich als Trug(be)schluss heraus.

Was sagt das dem Bürger? Dem Blogger sagt es, dass wir Bürger die Augen offen halten sollten zu dem, was aus dem Rathaus kommt und von Politikern beschlossen wird. Und wenn ich daran denke, dass der Beschluss für Abriss und Neubau schon vor sechs Jahren erfolgt ist und seitdem bestimmt viele Kosten entstanden sind und unzählige Arbeitsstunden, dann ergibt das ein weiteres Kapitel im Buch vom Schilda des Nordens, das Sie auf Szene Ahrensburg lesen können. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. März 2023

Haben Sie den „ZDF-Hammer der Woche“ über den Bahnhof Gartenholz eigentlich mitbekommen?

Nach dem „Hammer der Woche“ für den Ahrensburger Luxus-Lokus hatte das ZDF einen weiteren Hammer der Woche“ an die Stadt Ahrensburg verliehen, und zwar für den Bahnhof Gartenholz. Hierzu schrieb das ZDF am 31. Oktober 2020: „Vorausschauende Planung sieht anders aus: Vor gerade mal zehn Jahren wurde der Bahnhof Ahrensburg-Gartenholz gebaut, für 8,2 Millionen Euro. Weil aber jetzt eine neue S-Bahn-Strecke gebaut wird, muss der Bahnhof wieder abgerissen werden.“

Der „Hammer“ betrifft zwar die Bahn, aber der Empfänger ist die Stadt Ahrensburg, auch bekannt als Schilda des Nordens, wo man sich ja so vehement für den Bau einer S-Bahn eingesetzt hat, die eigentlich gar nicht benötigt wird, würden die Regionalzüge pünktlich und in besserer Taktung verkehren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Oktober 2022

Detlef Levenhagen und Tochter Nadine möchten gemeinsam ein Bad nehmen – auf Kosten der Steuerzahler, versteht sich!

Im Rathaus vom Schilda des Nordens sitzt seit dem 2. April 2014 die Architektin Angelika Andres, die von Alt-Bürgermeister Sarach als Bauamtsleiterin eingestellt worden war und danach bei ihrem Scheffe in Ungnade gefallen ist. Meine Anfrage an ihren neuen Chef Eckart Boege, was die ehemalige Bauamtsleiterin heute macht und was wir Bürger dafür löhnen müssen, beantwortete die Stellvertretende Bürgermeisterin Carola Behr (CDU) im Juli 2022 wie folgt:

Oben: Symbolbild – unten: Abendblatt Stormarn

„Für eine entsprechende Planstelle sind Kosten i. H. v. 97 T€ pro Jahr zu kalkulieren. Die Stelleninhaberin ist insbesondere mit der Planung des Projektes ‚Neubau Badlantic“ betraut.“

Was bedeutet das? Es bedeutet: Der Bürger muss schon seit Jahren 100.000 Euro p. a. löhnen für eine Beamtin, die mehr oder weniger Däumchen dreht. Denn die Planungen für das Badlantic liegen seit Jahren auf Eis.

Heute lesen wir im 3. Buch Abendblatt, dass Familie Levenhagen ein Bad nehmen möchte. Genauer: Nehmen möchten die CDU-Grünen uns das alte Badlantic, um ein neues Badlantic zu bauen. Bürgermeister Eckart Boege spricht sich von Seiten der Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt deutlich dagegen aus. Und die Fraktionen von SPD, WAB,  FDP und Linke pflichten ihm bei. (Hintergrund: Vorrangig für städtische Investitionen ist das geplante Schulzentrum am Heimgarten, das mit rund 80 Millionen Euro veranschlagt wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2022

Ein Haus wird abgerissen und Hunderte von Nachbarn sind glücklich darüber

Das auf dem nachstehenden Foto abgebildete Haus steht im Akazienstieg in Ahrensburg. Das Grundstück ist völlig verwildert, das Haus ist innen total vergammelt und nicht mehr bewohnbar. Nun wird das Gebäude abgerissen. Und wohl selten zuvor haben sich so viele Menschen darüber gefreut, dass ein Haus in ihrer Nachbarschaft dem Erdboden gleichgemacht wird.

Der Grund: In diesem Haus hat ein Mann gehaust, der viele Bürger in Atem gehalten hat. Jahrelang. Er hat ungezählte Autoreifen zerstochen, Windschutzscheiben zertrümmert, Lackschäden verursacht und noch viele andere Schäden angerichtet. Auch Menschen hat er bedroht. Und die Polizei war im Dauereinsatz im Akazienstieg.

Das Dumme: Alle Geschädigten haben nach ihren Anzeigen bei Polizei und Staatsanwaltschaft die Mitteilung bekommen, dass der Mann auf Grund seines Geisteszustandes nicht belangt oder bestraft werden kann. So müssen sie für die verursachten Schäden selber aufkommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2021

Was ist eine abrissreife Baracke wert…?

Gestern lasen wir im 3. Buch Abendblatt über den Brand einer Wohnbaracke am Reeshoop – Brandursache unbekannt. Und wir erfuhren, dass diese Baracke nach dem Brand aus Sicherheitsgründen umgehend komplett abgerissen werden musste. Die Zeitung: „Dafür hatte auch Bürgermeister Sarach plädiert. Die beiden Baracken, die früher unter anderem vom örtlichen Roten Kreuz und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) genutzt worden waren, seien ohnehin abrissreif.“ So weit, so gut.

Heute meine Frage: Was meinen Sie wohl hat die abrissreife Baracke für einen Wert? Die Antwort können Sie heute im 3. Buch Abendblatt lesen: 100.000 Euro. Denn diese Summe ergibt den „Sachschaden nach Brand in Notunterkunft“, berichtet das Blatt. Und hier hat es sich quasi um einen sogenannten „heißen Abriss“ gehandelt, bei dem sich die Bewohner Gott sei dank in Sicherheit bringen konnten.

Frage: Wie hoch wären die Kosten gewesen, wenn ein Abrissunternehmen die Baracke entsorgt hätte – ich meine natürlich vor dem Brand?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. August 2019