Kategorie-Archiv: Allgemein

Toffiveeh und die Witwe von Bürgermeister Michael S. ;–)

Zwischendurch mal wieder etwas Drolliges zu lachen: Monika Veeh hat was Süßes verkündet: Für einen ihrer Werbekunden macht sie redaktionell Reklame und berichtet in diesem Zusammenhang über Gottfried Böttger. Und sie schreibt: „Böttgers Tante Elisabeth Samusch ist die Witwe von Bürgermeister Michael Samusch.“

Mal ganz davon abgesehen, dass der Bürgermeister gar nicht nicht Samusch heißt, sondern Sarach, der aber keine Witwe hinterlassen hat, so war der Vorname des Mannes von Elisabeth Samusch bekanntlich Manfred. Aber das muss Toffiveeh ja nicht wissen. Zumal sie ein absoluter Fan ist von Michael, der ahrensburg24 indirekt über Werbung finanziert. Da bleibt sein Name natürlich in ständiger Erinnerung bei der Werbejournalistin Monika V. Und die heißt ja schließlich auch nicht Toffiveeh. Sondern Lilliveeh! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2016

Rathaus-Sprecherin Imke Bär versucht allen Ernstes, das bundesweit bekannte Skandal-Klo von Ahrensburg auch noch zu verteidigen

Nachdem Szene Ahrensburg den Skandal um das Toilettenhäuschen vor dem Rathaus aufgedeckt hatte, und nachdem der Bund der Steuerzahler das Ding in sein „Schwarzbuch“ aufgenommen und das ZDF den Fall als „Hammer der Woche“ gebracht hat, kommt nun Imke Bär, Sprecherin der Stadt Ahrensburg, blauäugig daher und will die Fehlinvestition allen Ernstes verteidigen. Der Bürger liest es im MARKT kann es nicht glauben.

aus: Anzeigenblatt MARKT

aus: Anzeigenblatt MARKT

Die Kosten, so Bär, waren im Vorwege bekannt. Und man habe auch keine Kostendeckung angenommen. Denn das vollautomatische Klo ist ja schließlich auch für Behinderte zugänglich.

Klar, aber als man dann wusste, dass das Ding eine totale Fehlinvestition ist, hat man dann versucht, aus dem Vertrag herauszukommen? Schließlich hätte man dann lediglich für Behinderte eine Lösung finden müssen, dass eben diese Mitbürger auch nach Schließung von Peter-Rantzau-Haus und Stadtbücherei entweder in dem einen oder anderen Gebäude auch einen Zugang zur dortigen Toilette bekommen können. Außerdem: Die behindertengerechte Toilette am Bahnhof ist Tag und Nacht geöffnet.

Und nun holt die Firma JCDecaux ihr Klo wieder ab, wofür wir Bürger noch einmal 8.000 Euro zahlen müssen! Wofür eigentlich, Frau Bär…? Wer hat so einen dusseligen Vertrag für die Stadt unterzeichnet…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2016

Presseschau: Blick in das 3. Buch Abendblatt

Wenn Sie zu den letzten noch lebenden Abendblatt-Abonnenten zählen, dann erfahren Sie heute auf der Titelseite: „Ahrensburg gibt Startschuss für 30-Millionen-Projekt“. Und wenn dieses Thema Sie interessiert, dann konnten Sie sich darüber schon am vergangenen Montag auf AhrensburgTV informieren. Mit anderen Worten: 2 Werktage benötigte die Redaktion, um ein Ereignis vom Montag am Mittwoch zu veröffentlichen.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Und dann erfährt der Leser auf der Titelseite auch noch von einer Bluttat: „Ehedrama in Großhansdorf: Frau sticht Mann nieder“. Nach dem ersten Schreck liest man weiter und erkennt: Die Geschichte auf der heutigen Titelseite ist fast ein Jahr alt, denn die Tat wurde bereits am 10. Dezember 2015 begangen. Was also soll diese alberne Schlagzeile, für die sich sogar eine Boulevardzeitung zu schade fühlen würde?!

„Ahrensburg hat einen neuen Stadtverordneten“, erfahren wir. Und unter dem Foto steht: „CHRISTIAN THIESEN“. Darunter folgt die Zeile: „Uwe Gaumann ist neuer Stadtverordneter der CDU Christian Thiesen“ – siehe die nahstehende Abbildung! Das liest sich ziemlich konfus, finden Sie nicht? (MediaMarkt würde sagen: „Alles eine Frage der Technik!“ Und die beherrscht man offensichtlich beim Hamburger Abendblatt noch nicht so ganz perfekt.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2016

Halloween mit einer Ansprache des Grünen Jörg Hansen

Gestern war Halloween, das Meeting von Geistern und Kürbisköpfen. Also ein passender Abend für eine Stadtverordneten-Versammlung! Ich war gestern nicht im Marstall und habe mir deshalb bei AhrensburgTV angeschaut, was Vertreter der Parteien über die Veranstaltung geäußert haben. Fazit: Zum Gruseln!

aus: AhrensburgTVEs wurde über die Lindenhof-Bebauung endgültig entschieden, wo mit Stimmen von CDU und Grünen gegen die Stimmen von FDP, SPD und WAB die Entscheidung für Unfug gefallen ist.

Zufrieden zeigte sich allein Tobias Koch (CDU), der Ex-Banker und einzige Berufspolitiker unter den Stadtverordneten. Und Jörg Hansen (Grüne) sprach über seine persönliche Ehrung an diesem Abend und gab folgendes Statement ab: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. November 2016

3. Buch Abendblatt aktuell: 1 Monat nach Szene Ahrensburg

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Am 30. September 2016 habe ich auf Szene Ahrensburg berichtet, dass im neuen Ahrensburger Stadtteil in der neuen Ahrensburger Trabantenstadt Erlenhof ein Einkaufscenter entstehen soll. Und siehe hier: Nur vier Wochen später hat auch die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt davon Wind bekommen und berichtet heute darüber und das sogar als Aufmacher der Titelseite – siehe die Abbildung!

Nun warte ich darauf, dass auf dem Erlenhof auch noch ein Rathaus gebaut und ein Bürgermeister gewählt wird. Danach kommt ein eigener Bahnhof sowie ein Friedhof. Dabei wäre es natürlich positiv, würde die benachbart Stadt Ahrensburg das Geld zurückbekommen, das wir in den Erlenhof gesteckt haben. Ein Prestigeobjekt von Bürgermeister und der Mehrheit der Stadtverordneten, das für Ahrensburg so sinnvoll ist wie ein Blinddarm. Aber das erwähnte ich ja bereits, bevor der erste Grundstein gelegt worden war.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2016

Douglas: Ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte! ;–)

Wer in einer Parfümerie einkauft, der bekommt in aller Regel an der Ladenkasse kleine Zugaben, als dieses sind Warenproben von Düften oder Cremes. Es gibt Frauen, die sind ganz gierig darauf und fragen die Verkäuferin sogar noch Proben, wenn diese freiwillig keine rausrückt. Oder womöglich bloß eine, obwohl die Kundin doch ein ganzes Fläschchen Nagellack gekauft hat.

Gestern habe ich bei Douglas in Ahrensburg eingekauft. An der Kasse waren zwei Kundinnen vor mir, die nicht mehr Geld ausgegeben haben als ich. Und beide Damen bekamen mehr als nur eine Warenprobe in ihre Tragetasche gesteckt und haben darüber freudig gestrahlt.

Als ich an der Reihe war, steckte die Dame an der Kasse das Eingekaufte in eine Plastiktüte, griff in eine Schublade und steckte etwas in die Tüte, von dem ich vermutet hatte, dass es eine Warenprobe von einem duftigen Eau de Toilette für den gepflegten Herrn – also für mich 😉 – wäre.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2016

Mehr ist mehr, und zwar mehr oder weniger

Ich liebe Werbung. Denn durch Werbung erfährt man immer wieder etwas Interessantes, was man zuvor noch nicht mal geahnt hat. Oder wussten Sie zum Beispiel, dass mehr mehr ist? Mir war das nicht bekannt, bis ich es an diesem Wochenende in einer Anzeige von Nissan-Günther im MARKT gelesen hatte.

aus: Anzeigenblatt MARKT

aus: Anzeigenblatt MARKT

Werfen Sie bitte einen Blick auf die nebenstehende Annonce mit der Schlagzeile: „Mehr ist mehr“! Das ist doch wirklich mal ehrliche Werbung, denn mehr ist tatsächlich mehr. Genauso, wie Meer auch Meer ist. Und weniger ist weniger, jedenfalls mehr oder weniger. Doch bei Nissan-Günther ist mehr nicht nur mehr, sondern mehr ist auch weniger. Zum Beispiel „weniger Kosten“.

Die Wahrheit ist jedoch: Bei Günther bezahlt der Kunde mehr. Denn Günther bietet keine Tiefpreise an sondern absolute „Spitzenpreise“, also Preise, die an der Spitze, sprich: ganz oben liegen.

Ja, mehr ist mehr, und Spitzenpreise sind mehr, weil Kunden dabei mehr zahlen müssen. Obwohl Günther seinen Kunden einen Preisvorteil einräumen will. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Oktober 2016

Zirkus in Hamburg, Scampis in Ahrensburg

Gestern hatten wir beschlossen, mitten in der Woche einen Familientag zu machen. Das war ein Besuch im Zirkus Charles Knie auf der Horner Rennbahn. Mit einer wunderschönen Vorstellung unter dem Titel „Euphorie“, die noch bis zum Sonntag zu sehen ist, und die ich Ihnen wirklich empfehlen kann. (Nebenbei bemerkt: Ich habe festgestellt, dass man mit U-Bahn und Bus schneller an der Horner Rennbahn ist als mit dem eigenen Auto!) Und als wir dann am Abend wieder in Ahrensburg-West angekommen waren, hatte uns der kleine Hunger überfallen.

Für unsere Kleine war natürlich sofort klar: McDoof! Zum Glück Leider war die Schlange dort so lang, dass wir unsere Tochter überzeugen konnten, statt lange zu warten lieber eine leckere Pizza zu bekommen. Und die haben wir ein paar Schritte weiter im La Casetta bestellt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Oktober 2016

3. Buch Abendblatt: Schnee von gestern auf der Titelseite

Es passiert bestimmt öfter mal im Kreise Stormarn, dass ein Autofahrer erwischt wird, der ohne Fahrerlaubnis am Steuer seines Autos gesessen hat. Das kommt dann vor Gericht, und der Übeltäter muss eine Geldstrafe bezahlen. Und so ist es auch einem Geschäftsmann aus Grönwohld passiert, und zwar schon im November des vergangenen Jahres, also Schnee von gestern.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Nun wurde der Mann vom Amtsgericht Ahrensburg verurteilt zu einer Geldstrafe. Eigentlich wäre das keine Berichterstattung im Hamburger Abendblatt wert, allenfalls als kleine Meldung am Rande. Doch was macht die Truppe von Hinnerk Blombach? Sie bringt das Thema doch tatsächlich ausführlich am Fuße der Titelseite im 3. Buch! Nicht nur mit voller Nennung des Namens, sondern auch mit Angabe der Firma des Verurteilten.

Der Beitrag ist natürlich eine Rufschädigung für den Verurteilten und möglicherweise auch eine Geschäftsschädigung. Aus presserechtlicher Sicht ist die Namensnennung jedoch nicht zu beanstanden, wenn der Genannte nicht vorher einen Einspruch gegen Veröffentlichung seines Names gemacht und vom Richter zugestanden bekommen hat.

Ich habe das Thema in mein Blog genommen, um aufzuzeigen, welche Themen für die Stormarn-Redaktion von so großer Bedeutung sind, dass sie aufgebauscht auf der Titelseite veröffentlicht werden, obwohl der geschilderte Vorfall sich bereits vor einem Jahr zugetragen hat und damit Schnee von gestern ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Oktober 2016

Wo ein Rübenzüchter die saubere Straße säubert

Gestern haben wir mal wieder etwas Lustiges in Ahrensburg gesehen. Darüber kann man lachen, aber man kann auch weinen. Ich erzähle Ihnen die kurze Geschichte, und dann können Sie selber entscheiden, ob Sie Tränen der Freude vergießen möchten oder Zähren des Leides. 😉

Wir spazierten gestern die Rantzaustraße entlang zur U-Bahn, die ja endlich wieder fährt. Und am Ende der Rantzaustraße bemerkte ich, wie blitzsauber die Straße ist: Kein Lauf auf Gehwegen, kein Laub im Rinnstein. Der Grund: An dieser Stelle der Straße sehen keine Linden. Im Gegensatz zur Sklavenhändlerstraße, wo die Laufberge sich am Gehsteig türmen und die Rinnsteine gar nicht mehr als Rinnsteine erkennbar sind.

Indem ich neidisch auf die Rantzaustraße blickte, kam plötzlich Wolfgang Wulff die Straße entlanggefahren. Sie werden Wolfgang Wulff vermutlich genauso wenig kennen wie ich den Mann kenne, denn ich habe den Namen bloß an einem Straßenreinigungsfahrzeug gelesen. Und was tat nämlicher Wolfgang Wulff? Sie werden es mir nicht glauben, meine lieben Mitbürger: Wolfgang Wulff reinigte die sauberen Rinnsteine in der Rantzaustraße!

Lustiger noch: An der Stelle, wo dann wieder Linden stehen, stoppte Wolfgang Will. Was bedeutet: Der Fahrer des Reinigungsfahrzeugs muss blind kurzsichtig sein. Zu seiner Entschuldigung: Auf dem Nummerschild seines Wagens steht RZ. Und das bedeutet bekanntlich Rübenzüchter. Und als Rübenzüchter darf man sowas machen. 😉 Das Dumme ist nur: Ich befürchte, die Stadt Ahrensburg bezahlt Wolfgang Wulff für diesen Quatsch.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Oktober 2016