Heute, liebe Kinder, könnt ihr in den „Kinder-Nachrichten“ der Stormarn-Beilage den Beitrag lesen: „Schildbürger machen sinnlose Dummheiten“. Und eine dieser Dummheiten macht auch die Stormarn-Beilage mit diesem Beitrag.
Dort ist zum einen die Rede von „Schildau“ und zum anderen von „Schilda“, ohne dass für den Leser ein Hinweis erfolgt, warum die Stadt denn zwei verschiedene Namen haben soll. Hierzu muss man wissen, dass die sächsische Stadt Schildau gar nichts mit den Schildbürgern zu tun hat; nur wegen der der Namensähnlichkeit haben sich die Schildauer dermaleinst zu Schildbürgern erklärt, damit ihr Ort berühmt werde. Wie Mölln mit Till Eulenspiegel.
Das Buch über die Schildbürger ist auch nicht im Jahre 1598 erscheinen, wie die Stormarn-Beilage euch weismachen will, liebe Kinder, sondern es kam bereits im Jahre 1597 heraus, und zwar unter dem Titel: „Das Lalenbuch“ mit der Erläuterung: „Das ist wunderseltsame, abenteuerliche, unerhörte und bisher unbeschriebene Geschichten und Taten der Lalen zu Laleburg“. Erst die zweite Ausgabe trug dann den Titel: „Die Schiltbürger“.
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