Was der Förderverein auf die Beine gestellt hat zur Rettung der St. Joahnneskirche, ist genauso bemerkens- wie lobenswert. Zu Beginn des Kampfes der Gemeindemitglieder gegen die Kirchenvertreter habe ich auch noch mitgeholfen mit einer Plakatkampagne vor dem Kirchengebäude. Danach hat sich der Förderkreis gebildet und alles zum Guten für die Gemeinde beigetragen.
Ich berichte darüber, weil ich im Abendblatt gelesen habe, dass die St. Johanneskirche nun einen Anbau bekommt, der die Räume des ehemaligen Gemeindezentrums ersetzen soll, die durch den Verkauf des Gebäudes verlorengegangen sind. Räume, die außerordentlich wichtig für die Gemeinde gewesen sind, zumal hier auch ein von Eltern geförderter Kindergarten untergebracht war, der – das wissen wir von unserer eigenen Tochter – beispiellos in ganz Ahrensburg gewesen ist. Und dem wir Eltern damals viele Tränen nachgeweint haben.
Und was ist heute im ehemaligen Gemeindehaus? Hier hat die Stadt Ahrensburg 22 Wohnräume für Flüchtlinge eingerichtet. Und denen scheint es schon lange sehr gut zu gehen, wie ein 200.000-Euro-Mercedes vor der Haustür auf dem Parkplatz der Kirche beweist, bei dem es sich wohl kaum um den Fluchtwagen eines Flüchtlings handelt. Aber bei der günstigen Wohnungsmiete kann man sich schon so eine Luxuskarosse leisten, denn man gönnt sich ja sonst nichts – siehe die Abbildung rechts!
Und inzwischen steht dort auch noch ein Lieferfahrzeug , das vor der Kirche parkt, aber dort vermutlich keine Blumen liefert – siehe die
Abbildung links! Was mich an die Firma Kleinke denken lässt, denn die parkt ihren Firmenwagen ebenfalls direkt vor der Haustür auf der Fahrbahn einer Wohnstraße. Scheint wohl inzwischen so üblich geworden zu sein im Schilda des Nordens. Und die Ordnungskräfte für den ruhenden Verkehr kümmert das nicht, denn dieser Unfug ist ja nicht verboten
