Geisterhaus im Schilda des Nordens: Im Rathaus bestimmt ein Beamter über Preise bei privaten Immobilienverkäufen

Es hat sich bei uns inzwischen herumgesprochen, dass das Park Hotel, welches dermaleinst das Erste Haus am Platze in Ahrensburg gewesen ist, im Juni des Jahres 2022 im Rahmen einer Zwangsversteigerung verkauft wurde, und zwar an zwei Herren Leute, die das Hotel bis heute nicht wieder eröffnet haben. Nachfragen bei den Käufern, warum der Hotelbetrieb seither ruht, wurden zunächst mit Märchenerzählungen begründet und später dann garnicht mehr beantwortet. Und wer hat die Schuld an diesem Mysterium außer den neuen Eigentümern der Immobilie? Die Schuld trägt die Stadt Ahrensburg, auch bekannt als das Schilda des Nordens. Hier das Kapitel in einer Kurzfassung:

Vor der angesetzten Versteigerung  hatte sich Anfang des Jahres 2022 ein Interessent gefunden, der das Park Hotel  freihändig kaufen wollte. Dieser Verkauf wurde unvermittelt aus dem Rathaus der Stadt untersagt. Begründung: Der vereinbarte Kaufpreis ist zu hoch! Wozu ich weder meinen Augen noch meinem geistigen Wahrnehmungsvermögen trauen wollte, denn seit wann gibt es eine staatliche Festsetzung von Preisgrenzen beim Verkauf von privaten Immobilien in Deutschland?

Die Verwaltung vom Schilda des Nordens argumentiert, dass das Hotel in einem städtischen Sanierungsgebiet liegt, weshalb die Stadt ein gesetzliches Vorkaufsrecht bzw. ein Mitspracherecht beim Kaufpreis habe. Und nach Ansicht des damaligen städtischen Bauamtsleiters Peter Kania überstieg der ausgehandelte Kaufpreis den zulässigen, was meint den von der Stadt als angemessen eingestuften Wert für dieses Areal inkl. Gebäude samt vollständigem Inhalt. Also platzte der Deal wie eine Seifenblase und hinterlässt seither Fragen bei vielen Bürgern im Schilda des Nordens inklusive beim Blogger von der Szene Ahrensburg.

Und kurz nach dem verhinderten Verkauf passierte dann die besagte Zwangsversteigerung. Und halten Sie sich fest, meine lieben Mitbürger: Bei der Versteigerung wurde das Park Hotel für 9,2 Millionen Euro verkauft, was ein Preis ist, der nach meiner Information deutlich höher gewesen ist als der ursprünglich gebotene Preis, den die Stadt zuvor als zu hoch abgelehnt hatte.

Käufer des Hotels war eine Investoren-GbR. Jeder, der darüber nachdenkt, der ahnt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Hintergründe dazu interessieren aber offenbar niemanden; und der dafür verantwortliche Altbürgermeister Michael Sarach und sein pensionierter Bauamtsleiter Peter Kania sind über alle Berge. Und das Park Hotel steht weiterhin als Geisterhotel leer vor sich hin, während der derzeitige Bürgermeister erklärt, dass er dagegen rein garnichts unternehmen kann, um einen Imageschaden von der Stadt zu beseitigen, den sein Vorgänger in die Wege geleitet hatte.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2026

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